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Wären in der Politik nur noch Menschen mit Fachkompetenz zugelassen, wären die Parlamente auf einen Schlag leer. Das Memorandum weist ja auch auf Versäumnisse der Politik hin. Aber alles, was Geld kostet (kleinere Schulklassen, online Unterricht, mehr Pflegepersonal, Luftreiniger, Öffis nur zur Hälfte besetzen) sind halt alles Wünsche, die Geld kosten. Geld ist zwar reichlich vorhanden, wird aber von der Politik lieber für andere Dinge ausgegeben (Konzerne, Banken, Leuchturmprojekte wie Migration).
Gestern sickerte so ein wenig durch, dass der Altersschnitt an den Intensivstationen wieder relativ niedrig sind. Das passt gut mit der jetzt schon hohen Sterberate zusammen.
Man sollte das besser kommunizieren. Da liegen haufenweise Leute mit ~ 40 Jahren.
Deinen ersten Satz verstehe ich nicht. Altersdurchschnitt niedrig bedeutet ja nach vorherrschender Meinung weniger schwere Verläufe und Sterbefälle, nicht eine hohe Sterberate. Stehe ich auf dem Schlauch oder ist da ein wort falschrum?
Gibt es eigentlich konkrete Zahlen zu dem Alter der Intensivpatienten? "Sickert durch" und "haufenweise" sind ja jetzt nicht unbedingt belastbare Angaben. Es wäre doch schön zu wissen, wie hoch der Altersschnitt oder die Altersverteilung auf den Stationen ist, um für sich selbst das Risiko besser abschätzen zu können. Läge da ein Haufen junger Leute, würde das eben genau diese Gruppe wohl eher zum Einhalten der Maßnahmen bewegen als ein Schnitt von über 70 Jahren.
Werden diese Daten nicht gesammelt oder nur nicht veröffentlicht? Ganz ehrlich, mich würde es wundern, wenn unsere Politik einen niedrigen Altersschnitt noch nicht medial genutzt hätte, die Gefährlichkeit für Jüngere zu untermalen. Andererseits würde ein hoher Altersschnitt die Gefahr bergen, dass "ja eh nur Alte schwer krank werden..."
Unabhängig davon, was bei den Klagen rauskommt - es ist gut dass Bewegung in die Sache kommt. Die Standardisierung der Tests EU-weit ist überfällig, und eine wissenschaftlich und gesellschaftlich tragfähige Schwelle der Replikationszyklen muss mal definiert werden. Oder ist das schon passiert mittlerweile?
EDIT: https://www.berliner-zeitung.de/news/berliner-oppositionspolitiker-bezweifelt-sinn-von-pcr-tests-li.117128?lid=true
Das bestätigt, auf welch dünnem Eis man sich hier bewegt. Ich würde mir wirklich wünschen, dass massive Schadensersatzklagen anerkannt werden, wenn politische Entscheidung so wenig Grundlage haben wie hier beschrieben - wenn es stimmt, das RKI schreibt es ja etwas anders. Hinterfragen muss man es dennoch immer wieder, und wieder, ob das alles so rechtens ist.
Die Fitnessstudios dürfen in Bayern wieder öffnen, das ist allerdings nur die halbe Wahrheit. Die andere Hälfte ist nämlich folgende:...
Tja, zu früh gefreut...
Ganz übel.
So erschüttert man Vertrauen der Menschen. Ve.indert die Akzeptanz und erreicht das Gegenteil von dem was man erreichen wollte.
Ich nin echt stinksauer.
Durchschnittliche Corona-Todesfälle/Tag der letzten drei Tage in Deutschland:
231
Durchschnittliche Corona-Todesfälle/Tag der letzten drei Tage in Schweden:
33
Angesichts fast 8-fach größerer Bevölkerung in Deutschland gegenüber Schweden finde ich das Besser-im-Griff-Haben der Pandemiefolgen in Schweden nicht so sonderlich beeindruckend. Möglicherweise reicht diese Entwicklung gar nicht, um die bereits vorhandene schwedische 3-fach höhere Todesrate/100.000 gegenüber Deutschland wieder aufzuholen. Genauso wie möglicherweise die Schweden gar nicht herdenimmun sind, wie du doch behauptet hast!
Unabhängig davon, was bei den Klagen rauskommt - es ist gut dass Bewegung in die Sache kommt. Die Standardisierung der Tests EU-weit ist überfällig, und eine wissenschaftlich und gesellschaftlich tragfähige Schwelle der Replikationszyklen muss mal definiert werden. Oder ist das schon passiert mittlerweile?
EDIT: https://www.berliner-zeitung.de/news/berliner-oppositionspolitiker-bezweifelt-sinn-von-pcr-tests-li.117128?lid=true
Das bestätigt, auf welch dünnem Eis man sich hier bewegt. Ich würde mir wirklich wünschen, dass massive Schadensersatzklagen anerkannt werden, wenn politische Entscheidung so wenig Grundlage haben wie hier beschrieben - wenn es stimmt, das RKI schreibt es ja etwas anders. Hinterfragen muss man es dennoch immer wieder, und wieder, ob das alles so rechtens ist.
Aus dem ersten Interview:
"Mein Freund Wolfgang Wodarg, ..."
Muss man da noch was zu sagen? Ist eigentlich eine super Zusammenfassung...
Aus den zweiten Artikel:
"Dabei geht es um die juristische Definition, was ist ein „Krankheitserreger“ ist."
Also nix mit "PCR Test zeigt keine Infektion an..."
Durchschnittliche Corona-Todesfälle/Tag der letzten drei Tage in Deutschland:
231
Durchschnittliche Corona-Todesfälle/Tag der letzten drei Tage in Schweden:
33
Angesichts fast 8-fach größerer Bevölkerung in Deutschland gegenüber Schweden finde ich das Besser-im-Griff-Haben der Pandemiefolgen in Schweden nicht so sonderlich beeindruckend.
Letzten Samstag hatte ich nach den ersten 2 gezogenen Zahlen noch 6 Richtige im Lotto! :lol: Da wohl kaum anzunehmen ist, dass sich die Pandemie in Deutschland zeitlich genau wie in Schweden verhält, ist ein so enger Betrachtungszeitraum von 3 Tagen einfach nur noch lächerlich.
Abgesehen davon befindet sich Schweden derzeit im Vergleich zum langährigen Mittel bei den wöchentlichen Werten immer noch in einem Bereich der Untersterblichkeit. Auf das ganze Jahr gerechnet liegen sie momentan aber ca. 4% über dem llangjährifen Mittelwert oder 2,5% über dem letzten Maximalwert von 2018.
Der Vergleich von Corona-Toten ist schon im Ansatz irreführend. Ob jemand mit Corona an Krebs oder Altersschwäche stirbt oder ohne, der Tod ist am Ende immer der gleiche. Wenn man wirklich wissen will, wieviele Menschen zusätzlich wegen Corona gestorben sind, hilft nur der Blick auf die langfristigen Datenreihen.
Schreib das doch dem schwedischen Regierungschef. Der mach sich grad verrückt, von wegen es käme eine dunkle Zeit auf die Schweden zu...
Möglicherweise macht er ja nur Panik, kann man nicht ausschließen...
Andererseits, warum sollte er, wo das doch so etwas wie das Eingeständnis eines Fehlers beinhaltet.
Möglicherweise gibt es ja auch Herdenimmunität, man muss es halt nur der Herde richtig sagen - kann man nicht ausschließen. Wenn die mehr „quer“ denken würden, würden sie erkennen, dass sie immun sind.
Kurz und knapp der Artikel - Impfung wird kein Game Changer, es herrscht Müdigkeit und Erschöpfung mit den Maßnahmen, keine Perspektive, Polarisierung und Spaltung nimmt zu, Sorgen um die Schäden durch Maßnahmen. Ist das repräsentativ? Weiß ich nicht, aber solche Studien sollten für die Langzeitstrategie nicht einfach ignoriert werden. Stell dir vor es gibt Impfzentren und keiner geht hin
Man sollte auch berücksichtigen, dass wir hier im Forum durch den intensiven Austausch auch deutlich weiter sind in der Diskussion. Das was wir hier durchspielen kommt erst Wochen später in der Nachbarschaft oder in den Polit Talkshows an... ich lass das mal als Lob stehen
Kurz und knapp der Artikel - Impfung wird kein Game Changer, es herrscht Müdigkeit und Erschöpfung mit den Maßnahmen, keine Perspektive, Polarisierung und Spaltung nimmt zu, Sorgen um die Schäden durch Maßnahmen. Ist das repräsentativ? Weiß ich nicht, aber solche Studien sollten für die Langzeitstrategie nicht einfach ignoriert werden. Stell dir vor es gibt Impfzentren und keiner geht hin
Man sollte auch berücksichtigen, dass wir hier im Forum durch den intensiven Austausch auch deutlich weiter sind in der Diskussion. Das was wir hier durchspielen kommt erst Wochen später in der Nachbarschaft oder in den Polit Talkshows an... ich lass das mal als Lob stehen
Da muss man dann avers handeln. So wie man im Juni super nach Venedig oder zum Vatikan reisen konnte oder Skifahren am Hintertuxer Gletscher, wird man halt jetzt als früher Vogel früher als gedacht an den Impfstoff ran kommen uns für den einzelnen ist das sehr wohl ein Game Changer, weil er sich dann keine Sorgen mehr um eine (schwere) Erkrankung machen muss.
Ich spekuliere noch immer auf einen Winterurlaub auf leeren Pisten. Muss man sich mal vorstellen: St. Anton sperrt auf, alles leer, vielleicht noch 1 Meter Neuschnee.
Neuer Rekord heute in Österreich mit 9105 Neuinfektionen, während wir in der Schweiz "nur" noch 6924 Neuinfektionen haben, und das mit geöffneten Skigebieten.
Bitte vergiss nicht, dass in der CH die Testzahlen in den letzten Tagen signifikant (bis zu 20%) gegenüber den Vorwochen reduziert wurden.
Und dass die Positivrate der Getesteten in der CH in den letzten Woche konstant zwischen 20% und 30% liegt.
D. h. es gibt hier wohl eine deutlich höhere Dunkelziffer als z. B. in AT.
Aber AT folgt der CH auf einem ähnlichen Pfad.
Kurz und knapp der Artikel - Impfung wird kein Game Changer, es herrscht Müdigkeit und Erschöpfung mit den Maßnahmen, keine Perspektive, Polarisierung und Spaltung nimmt zu, Sorgen um die Schäden durch Maßnahmen. Ist das repräsentativ? Weiß ich nicht, aber solche Studien sollten für die Langzeitstrategie nicht einfach ignoriert werden. Stell dir vor es gibt Impfzentren und keiner geht hin
Man sollte auch berücksichtigen, dass wir hier im Forum durch den intensiven Austausch auch deutlich weiter sind in der Diskussion. Das was wir hier durchspielen kommt erst Wochen später in der Nachbarschaft oder in den Polit Talkshows an... ich lass das mal als Lob stehen
Passend dazu habe ich gestern folgendes gelesen: https://www.metal1.info/metal-news/ticketmaster-impfstatus-corona-check-vor-konzerteinlass/
Man wird also versuchen, die Leute "freiwillig" dazu zu bewegen, sich impfen zu lassen, wenn sie wieder bei bestimmten Ereignissen wie Konzerte teilnehmen wollen. Ich stell mir gerade vor wie es wäre, wenn das die Bergbahnbetreiber als Voraussetzung für den Ticketkauf machen würden
Die Fitnessstudios dürfen in Bayern wieder öffnen, das ist allerdings nur die halbe Wahrheit. Die andere Hälfte ist nämlich folgende:...
Tja, zu früh gefreut...
Ganz übel.
So erschüttert man Vertrauen der Menschen. Ve.indert die Akzeptanz und erreicht das Gegenteil von dem was man erreichen wollte.
Ich nin echt stinksauer.
Was hat sich der Fitnessstudiobetreiber denn vorgestellt, was passieren würde?
Dass Bayern allen Fitnessstudios mitten in einem sogenannten Lockdown erlaubt wieder zu öffnen und damit die ganze Aktion ad absurdum führt?
Das war doch absehbar.
Das war zu erwarten gewesen, nachdem der Europ. Handballverband sie gezwungen hat gegen BH zu spielen, obwohl über die Hälfte dieses Teams mit C. positv war.
Die Bundesligaclubs müssen es jetzt ausbaden, wo sie sowieso schon auf jeden € angewiesen sind.
In jenen Bundesländern, die bis Mitte Oktober viele Corona-Tote hatten, liegt die Übersterblichkeit bei ca. 3-5%. Burgenland, Kärnten hatten weniger, holen jetzt aber auf.