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Coronavirus 2019-nCoV

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In einzelnen Gegenden vielleicht. Aber nicht landesweit.

Aber selbst wenn, das sieht man bereits jetzt, braucht man dafür mindestens 2 Monate, eher noch mehr, Lockdown (und der Winter geht nur 3 Monate, wie alle Jahreszeiten).

Inzwischen ist man aber doch sowieso weiter und macht kurzerhand "vorsorgliche" Verlängerungen/Verschärfungen, weil ja die britische Mutation so viel infektiöser sei und garantiert kommen wird. Letzteres glaube ich übrigens ehrlicherweise auch, falls die britische Mutation tatsächlich infektiöser ist, (Grenzschließungen, Gegenmaßnahmen usw. verzögern das nur, verhindern es aber nicht), das Problem dabei ist nur, dass man mit so einer Logik dann wirklich einen Endlosen "vorsorglichen Lockdown" braucht, und die Impfung als einzige Exitstrategie dauert dann wirklich mindestens bis Herbst (und hier wird ja derzeit das Motto gefahren "Europas Kontigent kürzen" durch die Pharmakonzerne).

Denn wenn die britische Mutation wirklich so viel infektiöser ist, verbreitet die sich auch im Sommer weiter (so wie in Brasilien, Mexiko, Florida schon das "nicht-mutierte" Coronavirus) so wie das "nicht-mutierte" Coronavirus im Winter.
 
powdertiger schrieb:
Außerdem können die Kinder nicht bis auf 2 Wochen Sommerferien non-stop zu Hause lernen,
ich sprach mich ja nicht dafuer aus die Ferien zu streichen, sondern sie vorzuziehen, sprich einfach derzeit mal 6 Wochen "Ferien" zu machen. Dann kann man auch mit auf zwei Wochen verkürzten Sommerferien leben.
 
albe-fr schrieb:
ich sprach mich ja nicht dafuer aus die Ferien zu streichen, sondern sie vorzuziehen, sprich einfach derzeit mal 6 Wochen "Ferien" zu machen. Dann kann man auch mit auf zwei Wochen verkürzten Sommerferien leben.

Klingt schlüssig. Warum startet ihr keine Petition in BaWü als betroffene Eltern? Unterstützung aus der Lehrerschaft scheint es ja auch zu geben.
 
baeckerbursch schrieb:
Übrigens interessant hier mal durchzublättern. Vor 3,5 Monaten war manche noch der Meinung, Risikogruppen könnten erstmal nicht geimpft werden und christopher91 hat das Thema Impfen eher kritisch gesehen. Bitte nicht falsch sehen, soll keine Kritik sein, sondern aufzeigen, wie schnell sich aktuell alles ändert und am Ende eh alles anders kommt, als man denkt.

Ich wäre immer noch sehr interessiert Daten zu sehen wie sehr sie Impfung bei richtig hochbetagten funktioniert. Also dem Typ Pflegeheimbewohner in den letzten Lebensmonaten. Ich kann es mir einfach nicht vorstellen daß man ein Immunsystem so selektiv "Fitspritzen" kann. Aber ich bin ja lernfähig :-)

https://m.apotheken-umschau.de/Coronavirus/Biontech-Impfstoff-Wirksamkeit-bei-95-Prozent-561213.html
 
albe-fr schrieb:
powdertiger schrieb:
Außerdem können die Kinder nicht bis auf 2 Wochen Sommerferien non-stop zu Hause lernen,
ich sprach mich ja nicht dafuer aus die Ferien zu streichen, sondern sie vorzuziehen, sprich einfach derzeit mal 6 Wochen "Ferien" zu machen. Dann kann man auch mit auf zwei Wochen verkürzten Sommerferien leben.

Wäre wahrscheinlich wirklich das schlauste, wirklich effizient ist es derzeit ehh nicht, dann wäre der Druck draußen Leistungen zu bringen und große Urlaube sind bei den meisten Familien wegen aufgebrauchtem Urlaub zur Betreuung wahrscheinlich ehh nicht drin...
 
christopher91 schrieb:
https://www.spiegel.de/wissenschaft/corona-news-am-montag-erste-schuloeffnungen-anfang-februar-moeglich-a-f08b28d7-51c6-490b-a300-e2ac77f6609f

AstraZeneca wohl nur mit 8% Wirksamkeit in der Risikogruppe! Das verändert vieles drastisch.

Und auf das Pferd hat die EU massiv gesetzt :O

Das mit den 8% ist erstmal dementiert:

https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2021-01/corona-impfstoff-astrazeneca-wirksamkeit-aeltere

Der Unterschied zur Gruppe U65 scheint mir auch extrem gross.

Ein geringeres Ansprechen im Alter ist soweit auch normal. Bei einigen Impfstoffen wird für die Betagten mit Wirkverstärkern gearbeitet. Aber es fehlen natürlich noch die Studien für "Spezialgruppen" wie Kinder, Schwangere, Immungeschwächte, sehr Alte,...

Für den Anfang sollte der Impfstoff trotzdem hilfreich sein weil er viele Fälle verhindert oder zumindest mildert. Man kann ja irgendwann mit dem "perfekten" Impfstoff nachimpfen. Wahrscheinlich wird das für bestimmte Gruppen ohnehin empfohlen werden. Am Ende kein Problem, nur wenige Impfungen reichen für das ganze Leben.
 
Trotzdem muss man beachten, dass sehr sehr alte und sehr sehr kranke Menschen die Impfung vielleicht nicht mehr überstehen können.

Thema Isreal: https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/ultraorthodoxe-juden-in-israel-rebellieren-gegen-corona-regeln-17163924.html

12% der Bevölkerung zählen zu den ultra Orthodoxen, 40% der COVID-19 Infizierten sind ultra Orthodoxe. Das wird noch spannend. Wenn die Restbevölkerung geimpft ist, die ultra Orthodoxen nicht. Man wird sehen, ob sich die nicht selbst damit abschießen. Wie sonst auch wird deren Führungsriege hauptsächlich aus älteren, anfälligen Männern bestehen.

Die AstraZeneca Sache war so zu erwarten. Nur dass der Wirkungsgrad so niedrig ist, damit hätte ich nicht gerechnet. ich befürchte, dass er, sollten diese 8% stimmen, auch für jüngere Menschen keinen sonderlich hohen Schutz bietet.

Erste Ergebnisse aus Israel: 130.000 Menschen mit 2. Dosis. 20 davon sind an COVID-19 erkrankt. Die 7-Tages Inzidenz liegt bei über 500. Da kommt man mit den 95% schon gut hin (Milchmädchenrechnung).

Ich würd's ja lachen, wenn uns nun China aus der Patsche helfen würde. Der Sinopharm Impfstoff soll nicht so schlecht funktionieren.
 
Tyrolens schrieb:
Ich würd's ja lachen, wenn uns nun China aus der Patsche helfen würde. Der Sinopharm Impfstoff soll nicht so schlecht funktionieren.

Und der Sputnik V aus Russland ist wohl auch nicht so schlecht...
 
baeckerbursch schrieb:
Ich wäre immer noch sehr interessiert Daten zu sehen wie sehr sie Impfung bei richtig hochbetagten funktioniert. Also dem Typ Pflegeheimbewohner in den letzten Lebensmonaten. Ich kann es mir einfach nicht vorstellen daß man ein Immunsystem so selektiv "Fitspritzen" kann. Aber ich bin ja lernfähig :-)
wird das norwegische Institut für öffentliche Gesundheit zitiert: „Für diejenigen, die ohnehin eine sehr kurze Restlebensdauer haben“, könnte der Nutzen einer Impfung „marginal oder irrelevant sein“.
 
Werna76 schrieb:
„Für diejenigen, die ohnehin eine sehr kurze Restlebensdauer haben“, könnte der Nutzen einer Impfung „marginal oder irrelevant sein“.

Diese Menschen sind ja in aller Regel so vorerkrankt und/oder immungeschwächt dass ihnen so zimlich alles zum verhängnis werden kann was sonst harmlos wäre, selbst eine Grippeimpfung könnte ihnen den Rest geben. Das muss man leider so sagen, man sollte die Impfung nicht generell stur nach Alter verpassen sondern muss auch den körperlichen Status der Impflinge mit einbeziehen. Sonst kann der Schuss wirklich schnell nach Hinten losgehen. Das mit dem AstraZeneca Impfstoff wundert mich aber in der Tat, eigentlich wirken Vektorimpfstoffe auch im Alter gut. Wäre mal interessant zu wissen welcher Vektor verwendet wird. Wenns natürlich einer ist der Menschen gehobenen Alters von Natur aus weniger befällt wäre das erklärbar.
 
Werna76 schrieb:
baeckerbursch schrieb:
Ich wäre immer noch sehr interessiert Daten zu sehen wie sehr sie Impfung bei richtig hochbetagten funktioniert. Also dem Typ Pflegeheimbewohner in den letzten Lebensmonaten. Ich kann es mir einfach nicht vorstellen daß man ein Immunsystem so selektiv "Fitspritzen" kann. Aber ich bin ja lernfähig :-)
wird das norwegische Institut für öffentliche Gesundheit zitiert: „Für diejenigen, die ohnehin eine sehr kurze Restlebensdauer haben“, könnte der Nutzen einer Impfung „marginal oder irrelevant sein“.


Genau so sehe ich das auch.

Aber so was glaubt die breite Bevölkerung:

https://www.apotheken-umschau.de/Co...fstoff-Wirksamkeit-bei-95-Prozent-561213.html

Ohne zu berücksichtigen das die Studien nur bis zu einer bestimmten Altersgruppe gehen (die ich nicht gefunden habe).

Nochmal: Typus rüstiger Rentner: Genau für den ist die Impfung da. Hat noch ein paar schöne Lebensjahr vor sich, aber durch Corona ein hohes Risiko eines schweren Verlaufs. Pflegeheimbewohner: Eher fraglicher Nutzen.

Allerdings kann man ethisch nicht vertreten hier einen Unterschied zu machen, was absolut verständlich ist.

Hier noch ein Song zu meinen Verschwörungstheorien:



In diesem Sinne: Heute von Pow träumen :biggrin:
 
Jedenfalls sehr interessant. Sollte das AZ Präparat tatsächlich nur für U65 zugelassen werden, könnten diese Gruppen auf einmal wesentlich schneller Zugang zur Impfung bekommen, als bisher befürchtet.

Interview mit einem Chefarzt:
https://www.zdf.de/nachrichten/politik/corona-wendtner-impfung-dritte-welle-100.html
Die Quintessenz: Wenn die Impfkampagne nicht ausreichend vorankommt, droht nächsten Winter der nächste Lockdown.
 
Jedenfalls sehr interessant. Sollte das AZ Präparat tatsächlich nur für U65 zugelassen werden, könnten diese Gruppen auf einmal wesentlich schneller Zugang zur Impfung bekommen, als bisher befürchtet.

Man muss ich vorstellen, dann ist der Stoff vor allem bei denen erlaubt, die das geringste Risiko haben.

Weil, wenn man Ü65 ausklammert, bestätigt man damit das der Impfstoff bei denen, die ein eingeschränktes Immunsystem haben, nicht richtig funktioniert. Eine Schlussfolgerung wäre, das der Impfstoff auch bei den U65 mit Vor Erkrankungen auch nicht richtig funktioniert (da auch ein geschwächtes Immunsystem).

Die ganze Impfstrategie wäre somit gegen die Wand gefahren.

Allerdings könnten so alle ängstlichen, die objektiv sonst so schnell keine Chance auf den Impfstoff hätte, eine "mentale Aufbauimpfung" bekommen
 
Scheinbar erhärtet sich in Tirol der Verdacht, dass Zillertaler Hoteliers über Silvester in Südafrika Urlaub machten und somit, weil man sich wohl auch nicht an die Quarantäneregeln hielt, die südafrikanische Mutation ins Tal eingeschleppt habe.
Die Tiroler Tageszeitung berichtet erstaunlich offensiv. Da könnte etwas köcheln.

Ebenso wird von diversen Umgehungskonstruktionen der Quarantäne- und Reisebeschränkungen berichtet.

Und ganz oben drauf hat sich durch den aktuellen Lockdown Die Mobilität der Tiroler nur mehr um 13% verringert.
 
Tyrolens schrieb:
Scheinbar erhärtet sich in Tirol der Verdacht, dass Zillertaler Hoteliers über Silvester in Südafrika Urlaub machten und somit, weil man sich wohl auch nicht an die Quarantäneregeln hielt, die südafrikanische Mutation ins Tal eingeschleppt habe.
Die Tiroler Tageszeitung berichtet erstaunlich offensiv. Da könnte etwas köcheln.

Ebenso wird von diversen Umgehungskonstruktionen der Quarantäne- und Reisebeschränkungen berichtet.

Und ganz oben drauf hat sich durch den aktuellen Lockdown Die Mobilität der Tiroler nur mehr um 13% verringert.

:wall:
 
Das mit der Umgehung der Quarantäne-Bestimmungen ist natürlich ein riesiges Problem, die schwarzen Schafe gibt es halt überall.

Das mit der Mobilität an sich ist kein Problem, denn Mobilität kann so hoch sein wie sie will solang sie nicht mit Kontakten verbunden ist. Eine einsame Skitour führt zu Mobilität aber nicht zu Kontakten.
 
Die Korelation Mobilität vs. Infektionen ist sehr eindeutig.
 
Pancho schrieb:
Die Korelation Mobilität vs. Infektionen ist sehr eindeutig.

Nicht wieder dieses Korrelationsthema.

Wenn ich keinen Kontakt habe und mich an alle Vorgaben halte führt Mobilität an sich nicht zu Infektionen.

Und das bei offenen Skigebieten die Mobilität nicht sinkt ist ja logisch.
 
Du bist halt ein Freak und nicht repräsentativ.
 
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