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Coronavirus 2019-nCoV

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Jan Tenner schrieb:
Gut, dass der Autor nicht auch noch hier o. Forum gelesen hat :wink:

https://www.tagesschau.de/faktenfinder/corona-soeder-111.html
Wundern tut's mich nicht. Wer regelmäßig seine Nase in jede zur Verfügung stehende Kamera hält wird auch gehört. Wer dann dort auch noch verkündet, alles besser zu machen wird beobachtet. Wenn dann auch noch Fehler auftreten wird an Kritik nicht gespart.
Das heißt jetzt aber nicht, das da von den an den Haaren herbei gezogenen Verschwörungstheorien und dem rechten Geschwurbel irgend etwas dran sein könnte. Das sind leider Gruppen, die jede Bodenhaftung verloren haben und es sich im Windschatten der Allgemeinheit gut gehen lassen. Der Klassiker dabei ist der Argumetationsstrang mit dem Impfstoff. Ganz klassisch: Ich nehme das nicht weil....
Wenn dann die 70% Immunisierung erreicht sind können diese dann auch noch behaupten, das ja alle aus ihrer "Vereinigung" nicht geimpft sind und das sind ja mindestens ein Viertel von allen. Klassische Trittbrettfahrer eben. Oder Feiglinge die Angst vor der Nadel beim Doktor haben. Suchst dir aus.

Zurück zu Söder und seiner Partei: als Kanzler muss Herr Söder in jedem Fall verhindert werden. Man betrachte nur das Personal, das in Berlin für die CSU tätig war und ist:
Seehofer (das ist der mit dem unehelichem Zweitkind und den kreuzen in der Schule zur Rettung des Christentums),
Dobrindt ( das ist der mit den schicken Anzügen und tollen Brillen, sonst war da nicht viel außer das Aussitzen der Abgasaffäre),
Scheuer (der dirnichtmirnichts Mal eben 500 Million Euro durch eine Unterschrift verschenkt hat),
Gutenberg (konnte wenigstens die Copy Taste bedienen, hat aber leider nicht das Copyright beachtet),
...
Genau deswegen ist dafür zu sorgen, das diese Partei nicht den Kanzler stellt.

Nur wer soll's machen? Die Fußstapfen von Frau Merkel sind sehr groß.
Diese Diskussion lassen wir, das sprengt den Rahmen hier.
 
Neandertaler schrieb:
Genau deswegen ist dafür zu sorgen, das diese Partei nicht den Kanzler stellt.
Da gehe ich zwar grundsätzlich mit. Aber was für Alternativen gibts denn? Wir können wählen zwischen Pest, Cholera und Corona :roll:
 
Spezialwidde schrieb:
Neandertaler schrieb:
Genau deswegen ist dafür zu sorgen, das diese Partei nicht den Kanzler stellt.
Da gehe ich zwar grundsätzlich mit. Aber was für Alternativen gibts denn? Wir können wählen zwischen Pest, Cholera und Corona :roll:

Leider wahr...

kann jemand diesen Artikel lesen?

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.jens-spahn-und-manfred-lucha-wir-koennen-das-virus-nicht-wegtesten.921a77a4-3248-4d14-bffc-81690a7b6869.html?reduced=true
mich würden die Ausreden interessieren, die da wieder kommen um das nichts tun zu rechtfertigen.

Ach ich vergaß noch bisschen Wasser auf die Mühlen der Verschwörer, soll ja keiner sagen man tut nix, scheinbar ist es Scheuer langweilig
Wie die „Saarbrücker Zeitung“ berichtet, plant das Bundesverkehrsministerium eine „Mitführpflicht“ von Mund-Nase-Bedeckungen auch für die Zeit nach der Corona-Pandemie. Das gehe aus einer Stellungnahme des Ressorts an den Petitionsausschuss des Bundestages hervor, die der Zeitung vorliege.
 
Klingt das eigentlich schon bis ins Ausland durch, dass Tirol die meisten bestätigten B.1.351 Fälle außerhalb Südafrikas hat?
 
Tyrolens schrieb:
Klingt das eigentlich schon bis ins Ausland durch, dass Tirol die meisten bestätigten B.1.351 Fälle außerhalb Südafrikas hat?

Nein, gestern nur nen orf Artikel gelesen, dass es angeblich am abklingen wäre?
Edit sagt, wenn man die neuen Töne aus Wien hört ist es trotzdem ein Riesenunterschied zu De, eventuell Beschränkungen, aber mit heraustesten, bei uns wird ja einfach immer alles alternativlos dicht gemacht und abgewürgt...
 
Tyrolens schrieb:
Klingt das eigentlich schon bis ins Ausland durch, dass Tirol die meisten bestätigten B.1.351 Fälle außerhalb Südafrikas hat?

Der Medienaufschrei hält sich bisher in Deutschland ziemlich in Grenzen.

Aber ob es wirklich die meisten Fälle sind kann man halt auch schwer sagen. Bestätigr ja aber Tirol bzw Österreich testet ja schon sehr viel muss man sagen. Auf die Einwohnerzahl gesehen die 8 fache Menge zu Deutschland (DTLD 1,x% der Einwohner pro Woche, Österreich 8,x%). Würde Österreich nur soviel Testen wie Deutschland läge bei der aktuellen Positivrate (1,2% Österreich vs 8,5% Deutschland) die Inzidenz bei ca. 15 bis 20. Und mit den Eintrittstests steigert sich die Testrate in Österreich ja nochmal massiv.

Solche Betrachtungen kommen halt in den Medien leider nicht vor.
 
Danke. Dann bin ich gespannt, was da noch kommen wird.
Ein gefundenes Fressen wird das sein, denke ich.

England testet zb sehr viel hat aber nur 10 Fälle von B.1.351, glaube ich.

Deutschland geht in Richtung No COVID Strategie. Da muss man aber auch dazu sagen, dass das sehr gut zur deutschen Mentalität passt.


Ach ja. Franz Hörl ist wieder gesund und scheinbar auch nicht mehr infektiös. Er war gestern im Fernsehen.
Was soll man draus schließen? Ist das das Glück der Dummen oder ist es, weil es bösen Menschen immer gut geht? :scherzkeks:
 
Den staunenden Deutschen wurden gestern shoppende Innsbrucker mit frisch geschnittenen Haaren gezeigt und ein Platter, der sich durch das Wort „Reisewarnung“ an den Pranger gestellt fühlt. :D
 
Pancho schrieb:
Den staunenden Deutschen wurden gestern shoppende Innsbrucker mit frisch geschnittenen Haaren gezeigt und ein Platter, der sich durch das Wort „Reisewarnung“ an den Pranger gestellt fühlt. :D

Und aktuell ein Bild Artikel mit: Ansturm auf die Shoppingmeilen in Wien garniert mit Söders Österreich Bashing wie man nun öffnen könne.

Selbst Söder ist nicht fähig bzw gewillt die Inzidenz ins Verhältnis zu den Testzahlen zu setzen. So traurig. Würden wir in Deutschland soviel Testen wie in Österreich läge unsere Inzidenz unter Annahme gleichbleibender Positivrate bei ca. 700!
 
Aber die Annahme ist halt nicht realistisch. Die Hochrechnung ist nicht tragfähig.

EDIT:
In D nun 24% aller Landkreise < 50.
 
Man könnte in diesem Zusammenhang auch mal die belegten Intensivbetten / 100.000 Einwohner ansehen.

Wären in Tirol zb aktuell 3,4 / 100.000 und in Bayern 2,6 und in Österreich 3,2.
 
Pancho schrieb:
Aber die Annahme ist halt nicht realistisch. Die Hochrechnung ist nicht tragfähig.

Absolut richtig. Die Hochrechnung ist so nicht unbedingt richtig.
Eine wesentlich höhere Testrate führt ja im Normalfall dazu, dass auch viel mehr anlasslos getestet wird und damit die Positivenrate sinkt.
Ich bin mir aber nicht sicher, inwieweit hier die in AT viel verwendeten Schnelltests mit reinlaufen. Ich meine mal gehört zu haben, dass in AT, aber z.B. auch in Deutschland, ein positiver Schnelltest erst mit einem PCR-Test bestätigt werden muss, ehe er "zählt". Daher wäre ich mir nicht sicher, wie die Vielzahl der Schnelltests mit in die Statistik einfließt.

Das Beispiel von christopher91 zeigt aber dennoch sehr schön, wie denkbar ungeeignet das alleinige Schauen auf den Inzidenzwert ist. Seine Annahme ist zwar unrealistisch, aber eben auch nicht unmöglich.
Ich fordere ja bereits seit langem, dass wir unsere Bewertungen der Corona-Situation endlich auf belastbare Füße stellen.

Zu einen solchen kombinierten Faktor gehört natürlich auch die Inzidenz, die natürlich schon eine wichtige Größe ist - alleinig aber völlig unbrauchbar ist. Es ist zwingend notwendig, sich neben der Inzidenz auch die Anzahl der durchgeführten Tests, die Positivenquote, die Zuordbarkeit zu Clustern, die Demografie der Infizierten und einen eventuellen Impfschutz der Infizierten, Auslastung des Gesundheitssystems, usw. anzuschauen. Die einzelnen Teilkriterien ließen sich gewichten und zu einem neuen Corona-Bewertungswert zusammenfügen.
Es gab hier ja halbgare Versuche mit Ampelsystemen, die aber bislang weder ausgereift waren, noch ernsthaft weiterverfolgt wurden. Das finde ich sehr schade und absolut fahrlässig, da wir dadurch nach wie vor im Trüben fischen.

Das alleinige Schauen auf den Inzidenzwert hat aber nicht nur die Schwäche, wenn man z.B. außer Acht lässt, wie viele Tests durchgeführt werden, sondern auch, dass eine eventuelle Clusterzugehörigkeit völlig unbeachtet bleibt.
Beispiel:
Mein Heimatlandkreis in BW hat gut 100.000 Einwohner. Vor ein paar Tagen fiel die Inzidenz dort unter 50. Nun sind in einem Pflegeheim wieder rund 50 Infektionen aufgetreten. Die Inzidenz ist nun wieder sehr schnell auf ca. 80 gestiegen, ohne dass es für die Bevölkerung dort eine andere Gefährdungslage als zuvor gegeben hätte.
Dieses unberücksichtigt-lassen von Clustern ist gerade in den ländlichen Räumen fatal, da hier ein Fall auf der Inzidenzskala "mehr zählt", als in der Stadt. Ein Fall bei mir in der Heimat zählt quasi immer mit "1", während ein Fall in Stuttgart z.B. nur mit "ca. 0,2" zählt. Auf 100.000 Einwohner ist das ja alles richtig, bildet dennoch nicht das wahre Infektionsgeschehen ab.

Die Inzidenz ist natürlich ein wichtiger Gradmesser, wir brauchen aber endlich mal einen umfassenden Überblick über das Infektionsgeschehen und eine belastbare Bemessungsgrundlage für weitreichende Grundrechtseinschränkungen - und natürlich viel mehr noch für die zeitnahe Rückgabe der unveräußerlichen Grundrechte.
 
Ich meine irgendwo die Tage gehört zu haben, dass an einem neuen Kombi-Index gearbeitet wird, der aus mehreren Kennzahlen eine Index-Zahl errechnet, die mehr Aussagekraft haben soll. Hab leider keine Quelle parat und keine Details. Nach meiner Erinnerung soll das bis in 14 Tagen ausgearbeitet sein, wenn die Runde der MP / Kanzlerin das nächste Mal über Öffnungen berät.
 
Pancho schrieb:
Ich meine irgendwo die Tage gehört zu haben, dass an einem neuen Kombi-Index gearbeitet wird, der aus mehreren Kennzahlen eine Index-Zahl errechnet, die mehr Aussagekraft haben soll. Hab leider keine Quelle parat und keine Details. Nach meiner Erinnerung soll das bis in 14 Tagen ausgearbeitet sein, wenn die Runde der MP / Kanzlerin das nächste Mal über Öffnungen berät.
Sinnig wärs, ich wette aber, dass das keinerlei Beachtung finden wird.
 
Pancho schrieb:
Ich meine irgendwo die Tage gehört zu haben, dass an einem neuen Kombi-Index gearbeitet wird, der aus mehreren Kennzahlen eine Index-Zahl errechnet, die mehr Aussagekraft haben soll. Hab leider keine Quelle parat und keine Details. Nach meiner Erinnerung soll das bis in 14 Tagen ausgearbeitet sein, wenn die Runde der MP / Kanzlerin das nächste Mal über Öffnungen berät.

Danke für die Info. Das war mir bislang nicht bekannt.

Ich werde auch mal suchen und sollte ich was finden, werde ich es hier teilen
 
Ich hab’s im Radio beim Autofahren gehört meine ich, wurde in nem Nebensatz erwähnt. Keine Ahnung, wie ernsthaft das vorangetrieben wird...

Sinnvoll wäre es in der Tat.
 
WackelPudding schrieb:
Ich bin mir aber nicht sicher, inwieweit hier die in AT viel verwendeten Schnelltests mit reinlaufen. Ich meine mal gehört zu haben, dass in AT, aber z.B. auch in Deutschland, ein positiver Schnelltest erst mit einem PCR-Test bestätigt werden muss, ehe er "zählt".

So ist es.

Die österr. Positivrate irritiert mich seit Monaten. So verkehrt scheint das Testen aber nicht zu funktionieren, wenn relativ konstant 100 Positive Fälle pro Tag in Tirol zb kommen und das unabhängig davon, ob 300 oder 1.3000 Menschen getestet werden.
Mehr Sorgen bereitet mir noch immer der Untergrund. Es wird nicht so wenige Menschen geben, die sich auch bei Symptomen nicht testen lassen oder wenn, dann Kontakte verschweigen, usw usw. Die Frage ist, wie viele das sind und ob die sich nicht alle schon infiziert haben.
Aus meinem Bekanntenkreis kann ich schon aufgrund der Persönlichkeitsprofile sehr genau abschätzen, wer sich schon mal infiziert hat und wer nicht.
 
WackelPudding schrieb:
Beispiel:
Mein Heimatlandkreis in BW hat gut 100.000 Einwohner. Vor ein paar Tagen fiel die Inzidenz dort unter 50. Nun sind in einem Pflegeheim wieder rund 50 Infektionen aufgetreten. Die Inzidenz ist nun wieder sehr schnell auf ca. 80 gestiegen, ohne dass es für die Bevölkerung dort eine andere Gefährdungslage als zuvor gegeben hätte.
Ich verstehe nicht, wie vehement du "belastbare" Datengrundlagen forderst, du dann aber deinen Standpunkt mit völlig beliebigen und unbelastbaren Behauptungen untermauern möchtest. Woher kommt deine Einschätzung bzw. Behauptung, dass sich keine andere Gefährdungslage für Bevölkerung durch den Ausbruch im Pflegeheim gibt? Dazu müsste man doch zumindest nachverfolgen, wie die Infektionen in das Pflegeheim getragen wurden? Wie ist sichergestellt, dass die Infektionen nicht auch wieder nach draußen getragen werden? Welche Aussagen über Quarantäne und Tests von Mitarbeitern und Besuchern gibt es dazu? Oder kurz gefragt: nach welchen Kriterien oder Metriken bestimmst du in deinem Beispiel die Gefährdungslage der Bevölkerung?
Da hätte ich dann gerne auch eine belastbare Datenlage.
 
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