oerx schrieb:
scuol-fan schrieb:
Übrigens aktueller Meldungsstand: schon 2 Corona-Tote in Deutschland,
Äh, nein, aktueller Meldungsstand Deutschland:
11.03. 1.567 Infizierte, 3 Tote
12.03. 2.369 Infizierte, 5 Tote
13.03. 3.481 Infizierte, 8 Tote (17 Uhr)
Historie Robert-Koch-Institut bei Wikipedia
Coronavirus: Echtzeit-Karte
Zahlen aus Italien:
Coronavirus, 250 weitere Opfer in Italien und 2.116 infizierte.
Die Toten sind 1266, 17.660, von denen insgesamt 1439 geheilt wurden
DIE KARTE DES KONTAGIOS
Coronavirus, weitere 250 Opfer in Italien. Die Gesamtzahl der Todesfälle beträgt 1266. Gestern waren es 189 Todesfälle. 1.439 Menschen wurden geheilt, 181 mehr als gestern. Der Notfallkommissar Angelo Borrelli sagte es während der Pressekonferenz im Katastrophenschutz. Die Kranken sind 14.955, 2.116 mehr als gestern, während die Gesamtzahl der Infizierten - einschließlich der Opfer und der Geneseten - 17.660 erreichte
Es wurden 1.328 Patienten auf die Intensivstation aufgenommen, 175 mehr als gestern. Von den insgesamt 14.955 Patienten werden 7.426 mit Symptomen ins Krankenhaus eingeliefert, und 6.201 befinden sich in häuslicher Isolation.
«Die Daten zur Mortalität vertiefen sich mit den Krankenakten des Verstorbenen: Patienten, die an Coronavirus gestorben sind, haben im Durchschnitt über 80 Jahre, 80,3; Frauen sind nur 25,8%. Das Durchschnittsalter des Verstorbenen ist viel höher als das der anderen positiven. Der Höchststand der Sterblichkeit liegt zwischen 80 und 89 Jahren. Die Letalität, dh die Zahl der Todesfälle bei Kranken, ist bei über 80-Jährigen höher. " Dies erklärte Silvio Brusaferro vom Istituto Superiore di Sanità (ISS) während einer Pressekonferenz beim Zivilschutz in Rom.
«Die Mehrheit der Opfer hatte mehrere chronische Pathologien, nur zwei waren laut den analysierten medizinischen Unterlagen keine Träger von Pathologien (gestern waren es etwa 70 Aufzeichnungen, ed). Die häufigsten Kategorien haben 2-3 oder mehr Pathologien, etwa 46-47% aller Todesfälle ", fügte der Präsident der ISS hinzu.
"In diesen Stunden hat Aifa das technisch-wissenschaftliche Komitee versammelt, die verfügbaren Beweise werden in Bezug auf die Wirkstoffe analysiert und ich glaube, es wird die Möglichkeit in Betracht gezogen, ein Experiment zu starten, um es besser zu verstehen", sagte Brusaferro über das in der Form verwendete Medikament gegen rheumatoide Arthritis experimentell in Neapel gegen Coronavirus. "Wir stehen vor einer globalen Krise, kein Land kann unabhängig von der Anzahl der Fälle als befreit angesehen werden", fährt der Präsident der ISS fort. In der wissenschaftlichen Welt, so fährt er fort, "bedeutet eine globale Krise, dass der einzige Weg, damit umzugehen, darin besteht, Daten auszutauschen und sie an unterschiedliche Kontexte anzupassen".
Quelle:
https://leggo.it/italia/cronache/coronavirus_altre_vittime_italia_morti_contagiati_guariti-5109243.html übersetzt von Goggle
Aus der pharmazeutische-zeitung
In Italien stünden Ärzte mangels freier Plätze vor der Entscheidung, welche Patienten beatmet werden können. Deshalb sei es sehr wichtig, die Beatmungsplätze in deutschen Krankenhäusern so hoch wie möglich zu halten und zu steigern. »Wir gehen davon aus, dass es ein Stresstest wird für unser Land«, sagte Wieler. Es gelte, das Gesundheitssystem optimal einzustellen, um alle Patienten versorgen zu können.
Quelle:
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/therapieempfehlungen-fuer-intensivpflichtige-patienten/
https://www.cash.ch/ Dazu:
«Die Schweiz hat viel zu wenig Beatmungsgeräte oder Intensivstation-Betten»
Angesichts der sich immer weiter ausbreitenden Coronavirus-Pandemie entsteht ein internationales Gerangel um Beatmungsgeräte.
Alleine Deutschland und Italien wollen insgesamt 15'000 der lebenswichtigen Produkte beziehen. "Es besteht eine riesige Diskrepanz zwischen den verfügbaren Beatmungsgeräten und dem Bedarf", sagte Andreas Wieland, der den entsprechenden Bereich des US-Unternehmens Hamilton leitet. Dies zeige sich bereits in Italien, dürfte aber auch auf andere Ländern zukommen. "Leute, die eigentlich auf die Notfallstationen müssen, können gar nicht mehr betreut werden."
Experten gehen davon aus, dass bis zu zehn Prozent der infizierten eine Intensiv-Behandlung benötigen. Die meisten von ihnen werden an Beatmungsgeräte angeschlossen, denn das Coronavirus füllt die Lungen mit Schleim, sodass das Atmen insbesondere für ältere Leute schwer wird. Weltweit sind bisher rund 138'00 Personen infiziert, diese Zahl dürfte sich aber in den Millionen-Bereich vervielfachen.
Darauf reagieren nun auch die Regierungen. Deutschland hat beim Lübecker Medizintechnikkonzern Drägerwerk rekordhohe 10'000 Beatmungsgeräte bestellt. Die wöchentliche Produktion bestimmter Beatmungsgeräte habe Dräger zuletzt deutlich gesteigert, erklärte eine Sprecherin. Bei einem Gerätetyp, der bei Corona-Patienten häufig eingesetzt werde, betrage das Plus mehr als 50 Prozent. Angesichts des weltweiten Bedarfs werden nun Sorgen laut, dass Regierungen für solche Geräte Exportrestriktionen festlegen könnten.
"Wie im Krieg"
"Die Gesundheitssysteme sind nicht für Extremfälle wie Pandemien ausgelegt", erklärt Stefan Blum, Medtech-Experte bei Bellevue Asset Management. In stark betroffenen Gegenden fehle es jetzt an allem: an qualifiziertem Personal, an Geräten, an Verbrauchsmaterial. "In Italien mussten die Ärzte offenbar eine Triage machen wie in einem Krieg und entscheiden, wer an die möglicherweise lebensrettenden Maschinen angehängt wird und wer nicht."
Wieland schätzt, dass Italien vier Mal mehr Geräte benötigt als gegenwärtig zur Verfügung stehen. In den vergangenen Jahren hätten Länder ihre Bestände an Geräten ausgebaut, um eine Krise meistern zu können. "Aber man hat nicht damit gerechnet, dass das diese Dimensionen annehmen könnte."
Trotz des guten Gesundheitssystems steuere auch die Schweiz auf einen Mangel zu.
"Wir haben viel zu wenig Beatmungsgeräte oder Intensivstation-Betten für diese außerordentliche Notsituation." Einem Insider zufolge sind Spitäler in dem Land inzwischen daran, ihre Mitarbeiter für den Entscheid zu schulen,
wer bei einem Hochschnellen der Fälle an ein Atemgerät angeschlossen wird.
Hamilton will die übliche jährliche Produktion von rund 15'000 Atemgeräten für Intensivstationen, Ambulanzen und Rettungs-Flugzeuge 2020 um rund 30 bis 40 Prozent hochfahren. Nicht nur aus der Schweiz, auch aus den USA, der Türkei oder China bestehe Nachfrage. Beim schwedischen Konkurrenten Getinge laufe die Produktion ebenfalls auf Hochtouren. Die Abhängigkeit von Zulieferern könnte das Wachstum allerdings bremsen, sagte eine Sprecherin. "Bisher haben wir Glück gehabt, aber wir müssen das täglich beobachten."
Also alles nur ein kleiner Schnupfen und sonst nix........
Und noch mehr dazu:
https://www.derwesten.de/panorama/vermischtes/coronavirus-arzt-packt-aus-katastrophe-bergamo-italien-id228666601.html