• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Coronavirus 2019-nCoV

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Ich war in der ersten Februarwoche in Alta Badia.

Nach Rückkehr Husten etc. War wegen Blutabnahme Zwei Wochen später beim Hausarzt, da war ein Corona Test noch selber zu zahlen, da ich schon 2 Wochen wieder zuhause war.
Also kein Test und keiner ist von Corona ausgegangen....meine erwachsenen Kinder hatten dann jeweils nach 5 Tagen nach meiner Rückkehr üble „Erkältungen“. Der grosse Sohn ging zum Hausarzt Lunge und Bronchien abhören, natürlich wurde kein Test veranlasst, da kein Kontakt zu Verdachtsperson und keine Rückkehr aus Krisengebiet.
Nun die Frage : was wäre wenn???

Endgültig wohl nur zu klären wenn man Titer bestimmen kann oder eine nachgewiesene neue Corona Infektion hat.

Ich hätte vermutlich halb Stuttgart infizieren können.
 
Ich habe zwei Fragen zur Empfehlung von Gesundheitsminister Spahn an die Österreich-Rückehrer:

- Ist gemeint, man soll zwei Wochen ab gestern Abend zu Hause bleiben, unabhängig davon, wann man in den letzten zwei Wochen war. Oder ist gemeint, dass man zwei Wochen nach dem Tag der Rückkehr zu Hause bleiben soll ?

- Ist ein einsamer Spaziergang außerhalb der Wohnung vereinbar mit der Empfehlung ?
 
Dede schrieb:
Hab gerade die beiden PKs von Herrn Kurz und Frau Merkel mir angesehen.

Kurz https://youtu.be/w9qKGUQGw-0

Merkel https://youtu.be/uFPQR1GU8Fs

Fakten, Erklärungen Und Appelle an Hilfsbereitschaft und gesunden Menschenverstand vs. „weiter so“

Frau Merkel wird langsam untragbar

Was ist denn hier deine Erwartung an den Bundeskazlerin?
Soll sie ein Heilmittel und einen Impfstoff präsentieren? Krankenhäuser aus dem Ärmel zaubern? Die Viren eimzeln mit einer Fliegenklatsche erschlagen?
 
Martin_D schrieb:
Ist gemeint, man soll zwei Wochen ab gestern Abend zu Hause bleiben, unabhängig davon, wann man in den letzten zwei Wochen war. Oder ist gemeint, dass man zwei Wochen nach dem Tag der Rückkehr zu Hause bleiben soll ?
Ja, ab Zeitpunkt der Rückkehr.
Ist ein einsamer Spaziergang außerhalb der Wohnung vereinbar mit der Empfehlung ?
Eigentlich schon häusliche Quarantäne, um Kontake zu anderen zu vermeiden. Musst Du einschätzen können.
 
Martin_D schrieb:
Ich habe zwei Fragen zur Empfehlung von Gesundheitsminister Spahn an die Österreich-Rückehrer:

- Ist gemeint, man soll zwei Wochen ab gestern Abend zu Hause bleiben, unabhängig davon, wann man in den letzten zwei Wochen war. Oder ist gemeint, dass man zwei Wochen nach dem Tag der Rückkehr zu Hause bleiben soll ?

- Ist ein einsamer Spaziergang außerhalb der Wohnung vereinbar mit der Empfehlung ?

Nach dem Tag der Rückkehr! Aber muss natürlich der Arbeitgeber auferlegen nach Meldung.

Wer garantiert dir, dass du nicht wem übern Weg läufst.
 
Ich hab seit 9 Tagen auch irgendwie Symptome - nur absolut nicht dass was bei Coronavirus sein sollte. Nur kann ich die Kette etwas nachverfolgen - und wir haben alle dasselbe.

10 Tage nach Kontakt tritt auf einmal ein Tag mit Durchfall auf (bei Kontaktperson trat der Durchfall ein Tag nachdem wir auseinander gingen auf - allerdings mit kotzen und Fieber für 1 Tag - sprich wie ordentliche Lebensmittelvergiftung, danach ident). Kein Husten, kein Schnupfen. Bei mir und zweiter Person 5-6 mal auf Toilette an einem Tag aber nicht schlimm. Am Tag zuvor aber in Nepal etwas riskanter gegessen (sprich Salat oder ähnliches - was auch in teuren Restaurants halt dem Motto Cook it, Peel it or Forget it! nicht entspricht). Seitdem wache ich nach 5-6 Stunden Schlaf auf und muss groß auf Toilette. Kein Durchfall aber etwas weicher als normal. Dann wieder alles okay. Wenn ich Abends ein Bier trinke oder scharf gegessen habe am Vortag - muss ich zweimal auf Toilette in der früh. Der Verlauf nach Tag 1 ist bei uns 3 komplett ident.

Iich war 2 Tage recht lang/nah zusammen mit Kontaktperson, die andere Person noch länger. Ohne Coronavirus wäre ich sicher - ich hab was nicht durchgekochtes/mit dreckigem Wasser oder ungenügend gewaschenes gegessen - der Rest reiner Zufall. Aber da wir 3 Personen mit denselben Symptomen sind - und es bei mir und der zweiten Person unabhängig aber zeitgleich passierte - denkt man sich dann schon etwas. Bei Person 1 war es nach 11-12 Tagen vorüber. Ich und die zweite Person mit 10 TagenSymtpomen sollten also bald wieder normal sein. Da das ganze außerhalb eines Risikogebietes anfing (Nepal) ist es eh kaum möglich Test zu bekommen, erst recht nicht bei einem Verlauf wo das Hauptsymptom im Bezug zu Coronavirus wohl kaum auftritt (<10 Prozent) - allerdings ist es klinisch gesehen ja eh kein Durchfall außer an Tag 1. Person 1 hatte 11 Tage vor erstem Symptom Peking verlassen (also Ansteckung falls es denn eine war/ist viel wahrscheinlicher in Nepal als in China). Wir sind weiterhin in Kontakt miteinander und es läuft gleich ab. Dazu hatte Beijing eh kaum Fälle bezogen auf die Größe.

Normale Lebensmittelvergiftung in Asien oder Südamerika hatte ich schon öfters. Das war eher immer 1 Tag richtig übel im Bett mit Fieber, dann 1-2 Tage erschöpft, dann vorbei. Dauer der Erkrankung, und dass es 3 Fälle sind die sehr ähnlich ablaufen, und Eintritt etwa 8 Tage nach Kontakt sprechen halt schon eher für selben Virus als für Zufall (der natürlich auch möglich ist). Man wird ja regelrecht paranoid derzeit. Evtl ist das ganze auch mental - nachdem es bei Person 1 so ablief, bilde ich mir und die zweite Person die Symptome einfach nur ein und Tag 1 mit Durchfall war einfach zufällig zeitgleich. Mag ich auch nicht ausschließen. So leichte Symptome können ja schnell psychisch bedingt sein.

Morgens im halbschlaf fühlt man sich leicht schwach und fragt sich, ist dass jetzt der Beginn von Coronavirus? Man muss sich in der früh 1-2mal räuspern - Coronavirus? Das wird wohl vielen so gehen derzeit, man traut sich eh nicht mehr zu Husten in Öffentlichkeit.
 
Christian Heinrich schrieb:
Auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass die Saison länger geht: Ich bin dankbar für die vielen schönen Tage, die ich hatte. Aber nun gibt es Wichtigeres. Meine Eltern gehören zur Risikogruppe (über 60, Vorerkrankungen), ich kümmere mich beruflich um Schutzbefohlene (zugegeben: nur noch einen Tag lang). Ich war vergangenes Wochenende in der Schweiz, auf einer Hütte mit Massenlager. Nach Rücksprache mit meinem Chef und der neuen Weisung heißt das für mich, dass ich die nächste Woche zu Hause bleibe. Persönliche Freiheiten bedingen eben immer auch persönliche Verantwortung...

In diesem Sinne:
Für die persönliche Verantwortung! :bindafür:

edit: nun auch offiziell - ich muss bis einschließlich Sonntag, den 22.03. zu Hause bleiben. Wenn ich damit Schlimmeres verhindern kann, tue ich das gern...
 
Pancho schrieb:
Pancho schrieb:
Che schrieb:
...verstummen vielleicht auch mal ignorante Stimmen wie deine.

Ich habe tiefen Respekt vor deinem Optimismus, allein - am Versuch diesem zu teilen, scheitere ich....

Wobei, ich sollte mich mal ehrlich machen. Wir wollten bis vor ein paar Tagen auch noch an unseren Plänen festhalten, und ins Montafon Skifahren gehen. Schon damals war es klar, dass das egoistisch ist, denn das Bremspedal für die Dynamik der Infektion betätigen, bedeutet halt nunmal die Anzahl aller möglichen Kontakte zu reduzieren und für Viren kein Vehikel in Form von unnötigen Reisen bieten. Das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Ich dachte, so ein bisschen Egoismus könnte ich mir in meiner Schneesucht rausnehmen, ich würde ja auch aufpassen.

Inzwischen sind wir in der Dynamik aber weiter, und statt Einsicht walten zu lassen (sie war schmerzlich), werden Tipps zum illegalen Grenzübertritt ausgetauscht.

Statt zu verreisen werden wir nun, nachdem wir erst vor einer Woche in Österreich waren, versuchen den Aufruf vom deutschen Gesundheitsministerium bestmöglich zu befolgen (Abklärung mit Arbeitgeber meiner Partnerin ist aussehend), und nun 14 Tage unter Kontaktverzicht zu Hause zu bleiben.

Die Lage hat sich in den letzten Tagen grundlegend verändert.
Ich stehe im Moment vor der gleichen Problematik.
Im Nachhinein betrachtet wohl eher eine suboptimale Einschätzung der Dynamik in Tirol. :naja:
 
Dede schrieb:
Hab gerade die beiden PKs von Herrn Kurz und Frau Merkel mir angesehen.

Kurz https://youtu.be/w9qKGUQGw-0

Merkel https://youtu.be/uFPQR1GU8Fs

Fakten, Erklärungen Und Appelle an Hilfsbereitschaft und gesunden Menschenverstand vs. „weiter so“

Frau Merkel wird langsam untragbar

Das liegt an den Zuständigkeiten. Frau Merkel ist eben nicht für die Gesundheitsvorsorge zuständig, sondern die Länder. Also Herr Söder, Herr Laschet, Herr Kretschman, usw.
Frau Merkel muß auch keinen Aktionismus bei den gesetzlichen Grundlagen verbreiten, es ist sehr viel geregelt und schlummert in Wortungetümen wie dieses vor sich hin: Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen https://www.gesetze-im-internet.de/ifsg/
Das kann dann nach diesen Plänen abgearbeitet werden: https://www.gmkonline.de/documents/pandemieplan_teil-i_1510042222.pdf und https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/I/Influenza/Pandemieplanung/Downloads/Pandemieplan_Teil_II_gesamt.pdf?__blob=publicationFile
Sind halbe Romane, aber es ist ja Wochenende.

Herr Kurz muß zur Umsetzung bis Montag Gesetze im Nationalrat behandeln. Klingt vor der Kamera sehr gut, zeugt aber von jahrelanger Untätigkeit. Da ist heute und morgen so etwas zu tun:
Nationalrat und Bundesrat treten am Samstag und Sonntag zu Sitzungen zusammen

Beginn der einvernehmlich außerplanmäßigen Nationalratssitzung morgen um 17.00 Uhr, Budgetausschuss um 18.00 Uhr
Wien (PK) - Um die unmittelbar dringlichen Maßnahmen der Bundesregierung in Zusammenhang mit dem Coronavirus auf eine gesetzliche Grundlage zu stellen, werden der Nationalrat sowie der Bundesrat unter Ermöglichung des größtmöglichen Schutzes für alle AkteurInnen im Hohen Haus und den verfassungs- und geschäftsordnungsrechtlichen Vorgaben entsprechend am Samstag und Sonntag zu Sitzungen zusammentreten. Darauf haben sich die Parlamentsfraktionen heute Abend in einer gemeinsamen Sonderpräsidiale von Nationalrat und Bundesrat verständigt. Die entsprechende einvernehmlich außerplanmäßige Sitzung des Nationalrats soll der Einbringung der gesetzlichen Grundlagen dienen und beginnt morgen um 17.00 Uhr ohne Debatte, unmittelbar danach folgt eine Zuweisungssitzung. Um das Gesetzespaket, das unter anderem Regelungen im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Corona-Pandemie in Bezug auf Betriebsschließungen sowie im Zusammenhang mit Dienstfreistellungen und Kurzarbeit beinhalten soll, plenumsreif zu machen, berät der Budgetausschuss in der Folge ab 18.00 Uhr mit Finanzminister Gernot Blümel sowie den sachzuständigen MinisterInnen.

Quelle: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20200313_OTS0177/nationalrat-und-bundesrat-treten-am-samstag-und-sonntag-zu-sitzungen-zusammen

Da ist mir das Abstauben von Akten die viele Jahre nicht genutzt wurden viel lieber als alles auf biegen und brechen zu beschließen.
 
Pistencruiser schrieb:
Pancho schrieb:
Die Lage hat sich in den letzten Tagen grundlegend verändert.
Ich stehe im Moment vor der gleichen Problematik.
Im Nachhinein betrachtet wohl eher eine suboptimale Einschätzung der Dynamik in Tirol. :naja:
Eigentlich war spätestens am 07.03., also genau vor einer Woche, als klar war, dass sich diverse Infektionen auf das Kitzloch in Ischgl zurückführen ließen, sofortiger Handlungsbedarf gegeben.
Wenn man sagt, Ischgl (und St. Anton) steht stellvertretend für ganz Tirol (was ich nur für bedingt sinnvoll halte), hätte man schon dann das Risikogebiet ausrufen können und hätte nicht diese Woche, wo alle in ihrer Heimat fröhlich ihren üblichen Tätigkeiten nachgegangen sind, verstreichen lassen.

Diese Inkosequenz ärgert mich und lässt manche der gestrigen Verlautbarungen als Aktionismus/Schadensbegrenzung erscheinen.
 
Eigentlich war schon klar an Karneval oder Fasnet oder Fasching, dass alle Veranstaltungen hätten sterben müssen und damit wäre natürlich auch die Frage der Faschingsschifahrer bzw. Deren Rückkehr auf den Prüfstand gekommen....
Aber unpopuläre Massnahmen trifft keiner gern..
Ich sehe dies an meiner Schwimmschule ( ehrenamtlich im Verein) Bäder in Stuttgart von amtswegen zu und trotzdem mosern die Eltern warum der Schwimmkurs ned stattfindet....
 
Gerade spricht der Bundesrat Alain Berset auf Radio SRF 1. Er hat auch die offenen Skigebiete angesprochen und gesagt, dass sie Illegal offen hätten.
Die Mitteilung des Bundesrats Gestern sei sehr klar gewesen, dass die Skigebiete schliessen müssen.
Das um den heissen Brei herumdrücken bei der Pressekonferenz gestern fand ich jedoch alles andere als klar. Wieso der Bundesrat nicht schon Gestern interveniert hat, als klar wurde, dass die Kantone die Aussagen des Bundesrats unterschiedlich interpretieren, ist mir ein Rätsel.

Titlis schliesst heute Abend. Die anderen werden hoffentlich auch noch folgen Heute.
 
Nun, ich war auch bis zum 8.3 im Montafon, mal schauen was mein Arbeitgeber dazu sagt.

Arbeite onehin in einem sehr großen süddeutschen touristischen Betrieb, da werden die weiteren Entwicklungen auch spannend
 
So das wars endgültig, Berset droht mit heftigen Konsequenzen sollte morgen noch ein Skigebiet öffnen
 
RabbaRabba schrieb:
Eigentlich war spätestens am 07.03., also genau vor einer Woche, als klar war, dass sich diverse Infektionen auf das Kitzloch in Ischgl zurückführen ließen, sofortiger Handlungsbedarf gegeben.
Wenn man sagt, Ischgl (und St. Anton) steht stellvertretend für ganz Tirol (was ich nur für bedingt sinnvoll halte), hätte man schon dann das Risikogebiet ausrufen können und hätte nicht diese Woche, wo alle in ihrer Heimat fröhlich ihren üblichen Tätigkeiten nachgegangen sind, verstreichen lassen.

Diese Inkosequenz ärgert mich und lässt manche der gestrigen Verlautbarungen als Aktionismus/Schadensbegrenzung erscheinen.
Über diese Frage wird sicher, wenn die Krise (hoffentlich) überwunden ist, noch ausführlich zu sprechen sein.
Natürlich erschien einem Außenstehenden, der nicht über die Informationen der Behörden verfügt, die Aussage, die Isländer könnten sich die Infektion nur auf der Rückreise eingefangen haben, zumindest sehr zweifelhat, wenn nicht gar lachhaft.
Ebenso wenig überraschend konnte es sein, dass die Pandemie zuerst in den internationalsten Orten auftritt. Dass St. Anton erst so spät auf der Karte auftauchte, wunderte mich sehr - vielleicht lag es aber auch daran, dass nicht, bzw. erst spät getestet wurde.
Ebenso überrascht es mich bis heute, dass in Mayrhofen bisher nichts aufgetreten ist - darauf hätte ich nämlich allein aufgrund der Internationalität des Publikums getippt.

Wie gesagt, es ist schwer, das alles ohne interne Informationen zu beurteilen. Aber es werden Fragen kommen und die müssen geklärt werden:
- Musste man nicht alleine aufgrund des internationalen Publikums davon ausgehen, dass es zu Infektionen kommt?
- Hätte man deswegen nicht viel mehr und vor allem flächendeckendere Checks machen müssen?
- Hätte man nicht viel eher tätig werden müssen (allerspätestens nach den ersten Isländer-Fällen) und alle potentiellen Viresnchleudern wie Après-Ski Lokale etc. schließen?
- Hätten ein früheres Eingreifen und eine bessere Vorbereitung auf die (nicht wirklich überraschenden) ersten Fälle vielleicht diese Krise und den Mega-Schaden deutlich geringer ausfallen lassen?

Ich bin ganz sicher, diese Fragen werden gestellt werden - sie drängen sich ja förmlich auf. Aber erst, wenn diese Krise überwunden ist; jetzt werden die Ressourcen wahrlich anderweitig benötigt.

Edit: Rechtschreibfehler korrigiert
 
RabbaRabba schrieb:
Pistencruiser schrieb:
Pancho schrieb:
Die Lage hat sich in den letzten Tagen grundlegend verändert.
Ich stehe im Moment vor der gleichen Problematik.
Im Nachhinein betrachtet wohl eher eine suboptimale Einschätzung der Dynamik in Tirol. :naja:
Eigentlich war spätestens am 07.03., also genau vor einer Woche, als klar war, dass sich diverse Infektionen auf das Kitzloch in Ischgl zurückführen ließen, sofortiger Handlungsbedarf gegeben.
Wenn man sagt, Ischgl (und St. Anton) steht stellvertretend für ganz Tirol (was ich nur für bedingt sinnvoll halte), hätte man schon dann das Risikogebiet ausrufen können und hätte nicht diese Woche, wo alle in ihrer Heimat fröhlich ihren üblichen Tätigkeiten nachgegangen sind, verstreichen lassen.

Diese Inkosequenz ärgert mich und lässt manche der gestrigen Verlautbarungen als Aktionismus/Schadensbegrenzung erscheinen.

Das RKI wird auch langsam unglaubwürdig.... immer sind im Ausland die Bösen...
Jetzt wird komplett Tirol als Risikogebiet erklärt, obwohl es dort nur die Hotspots Paznaun Tal und Sankt Anton gibt...
In NRW haben sie 5 Mal soviele Fälle als in Tirol, da sollten sie lieber NRW als Riskiogebiet erklären...
In dem Lamdkreis Heinsberg wurden noch Faschingsveranstaltungen abgehalten als dieses längst bekannt war...
 
HBB schrieb:
- Hätte man nicht viel eher tätig werden müssen (allerspätestens nach den ersten Isländer-Fällen) und alle potentiellen Viresnchleudern wie Après-Ski Lokale etc. schließen.
Es hieß lange Zeit, dass die Übertragung von einem Barkeeper zu einem Gast sehr unwahrscheinlich ist. Die ersten Fälle hätte man also noch erklären können, indem man annahm, dass so ein Barkeeper in Ischgl ggf. auch mal andere Körperflüssigkeiten austauscht ;)
(Ich kenn mich in der Szene nicht aus, wie häufig kommt es da zu Gruppenorgien?)

Wie hatte sich egtl. der Barkeeper infiziert?
 
Stimmt schon, Österreich stellt nur Leute aus dem Paznaun, St Anton und Heiligen mit unter Quarantäne.
Aber in Deutschland sollen laut RKI nun alle, die in Tirol waren?!
Das passt nicht.
 
Highlander schrieb:
In dem Lamdkreis Heinsberg wurden noch Faschingsveranstaltungen abgehalten als dieses längst bekannt war...
Das ist so nicht korrekt. Es stimmt zwar, dass eine Fastnachtsveranstaltung maßgeblich für die Vebreitung war. Aber: Die ersten Coronafälle dort wurden erst nach besagter Karnevalssitzung bekannt.

christopher91 schrieb:
Stimmt schon, Österreich stellt nur Leute aus dem Paznaun, St Anton und Heiligen mit unter Quarantäne.
Aber in Deutschland sollen laut RKI nun alle, die in Tirol waren?!
Das passt nicht.
Ich finde doch - sonst würde ja Tirol nicht alle Hotels im ganzen Land zusperren. Außerdem gilt die Empfehlung sogar für ganz Österreich:
spiegel.de schrieb:
"Ob Sie Symptome haben oder nicht": Gesundheitsminister Spahn appelliert an alle Bürger, die unlängst in Italien, Österreich oder der Schweiz waren, sich zu Hause abzuschotten - zwei Wochen lang.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben