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Coronavirus 2019-nCoV

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Pancho schrieb:
Stäntn schrieb:
Die FAZ fasst das hier ganz gut zusammen, was auch hier im Forum gerade passiert ;)
https://m.faz.net/aktuell/gesellschaft/coronavirus-krise-ueber-eine-gespaltene-gesellschaft-16686427.html

Ein wenig Verständnis füreinander, jeder ist anders sozialisiert, hat ein anderes Verhältnis zur Angst, hat mehr oder weniger im Leben erlebt oder gesehen. Wenn der Staat jedoch regeln anordnet (nicht nur empfiehlt), dann ist persönlicher Interpretationsspielraum aber wirklich vorbei! Freiheitsdrang hin oder her.

Maßnahmen die vielleicht in 14-18 Tagen Wirkung zeigen jetzt anzuordnen ist nicht einfach vermittelbar. Aber dieser Weg wurde eingeschlagen. Und jetzt Gedanken machen was Ostern oder Pfingsten ist bringt doch nichts, sind wir froh wenn wir ne Woche planen können im Voraus!

Sehr gute Gedanken!

Ein weiterer Spannungsriss, der sich auftut, ist die Stigmatisierung von Infizierten, oder von Verdächtigen, ja sogar einfach nur von Leuten, die in Österreich Ski fahren.

Hätte ich nicht für möglich gehalten, ist aber so. Das führt zum sicheren Chaos.

Im eigenen sozialen Umfeld erlebt. Person, die Kontakt zu einem Österreichurlauber (in einem Nicht-Risikogebiet) hatte, wurde von 3 "Kollegen" bei der Arbeit angefeindet: "Entweder sie geht nacht Hause oder wir."
 
Titanium schrieb:
Pancho schrieb:
Stäntn schrieb:
Die FAZ fasst das hier ganz gut zusammen, was auch hier im Forum gerade passiert ;)
https://m.faz.net/aktuell/gesellschaft/coronavirus-krise-ueber-eine-gespaltene-gesellschaft-16686427.html

Ein wenig Verständnis füreinander, jeder ist anders sozialisiert, hat ein anderes Verhältnis zur Angst, hat mehr oder weniger im Leben erlebt oder gesehen. Wenn der Staat jedoch regeln anordnet (nicht nur empfiehlt), dann ist persönlicher Interpretationsspielraum aber wirklich vorbei! Freiheitsdrang hin oder her.

Maßnahmen die vielleicht in 14-18 Tagen Wirkung zeigen jetzt anzuordnen ist nicht einfach vermittelbar. Aber dieser Weg wurde eingeschlagen. Und jetzt Gedanken machen was Ostern oder Pfingsten ist bringt doch nichts, sind wir froh wenn wir ne Woche planen können im Voraus!

Sehr gute Gedanken!

Ein weiterer Spannungsriss, der sich auftut, ist die Stigmatisierung von Infizierten, oder von Verdächtigen, ja sogar einfach nur von Leuten, die in Österreich Ski fahren.

Hätte ich nicht für möglich gehalten, ist aber so. Das führt zum sicheren Chaos.

Im eigenen sozialen Umfeld erlebt. Person, die Kontakt zu einem Österreichurlauber (in einem Nicht-Risikogebiet) hatte, wurde von 3 "Kollegen" bei der Arbeit angefeindet: "Entweder sie geht nacht Hause oder wir."

Wann war das denn?
Je nach Zeitpunkt haben die Kollegen doch Recht?
Ich bin auch in Quarantäne aufgrund meines Aufenthalts im Kleinwalsertal letzte Woche.
 
Wursti schrieb:
Titanium schrieb:
Pancho schrieb:
Sehr gute Gedanken!

Ein weiterer Spannungsriss, der sich auftut, ist die Stigmatisierung von Infizierten, oder von Verdächtigen, ja sogar einfach nur von Leuten, die in Österreich Ski fahren.

Hätte ich nicht für möglich gehalten, ist aber so. Das führt zum sicheren Chaos.

Im eigenen sozialen Umfeld erlebt. Person, die Kontakt zu einem Österreichurlauber (in einem Nicht-Risikogebiet) hatte, wurde von 3 "Kollegen" bei der Arbeit angefeindet: "Entweder sie geht nacht Hause oder wir."

Wann war das denn?
Je nach Zeitpunkt haben die Kollegen doch Recht?
Ich bin auch in Quarantäne aufgrund meines Aufenthalts im Kleinwalsertal letzte Woche.

nein nein. du musst richtig lesen. Person die Kontakt zu einem Österreichurlauber (dann noch nichtmal Tirol) hatte. Nur Kontakt zu jemandem der offensichtlich noch nicht positiv getestet wurde. Ich hatte heute auch schon Kontakt mit jemandem der nicht positiv getestet wurde.
Das ist Mobbing am Arbeitsplatz und ist armselig. Die drei haben bestimmt nur keinen Bock zu arbeiten oder sich die Hände zu waschen und popeln lieber in der Nase.
 
Che schrieb:
Nunja, Rücklagen bilden ist sicherlich auch etwas, was man als Unternehmer immer im Blick haben sollte- richtig.

In 30 Jahren wird es den Virus noch geben, aber hast du dir die Zahlen mit allem drumherum angeschaut, oder meckerst du einfach los, weil sonst nichts kannst? Ich bemitleide dich tatsächlich, allerdings auf eine andere Art, als man zuerst vielleicht vermuten mag..


das mit den zahlen ist so eine sache gerade wenn man italien als messlatte nimmt! dort wie auch in spanien werden die kranken nicht ewig an den maschinen am leben gehalten.... die kosten spielen dabei „leider“ am ende auch eine rolle auch wenn das nicht zu deiner solidarischen denkweise passt! da wird viel früher abgeschaltet und dann der nächste bitte..... das kann man nicht als berechnung verwenden!

irgendwie hab ich ein deja-vu zur „wir schaffen das“ grenzöffnung! da durfte man am anfang auch nichts sagen aber nach ein paar monaten wurde die kritik lauter und lauter!
 
das mit den zahlen ist so eine sache gerade wenn man italien als messlatte nimmt! dort wie auch in spanien werden die kranken nicht ewig an den maschinen am leben gehalten.... die kosten spielen dabei „leider“ am ende auch eine rolle auch wenn das nicht zu deiner solidarischen denkweise passt!
Hast du irgendwelchs Quellen, die deine Behauptung stützen, in Italien und Spanien drehe man aus Kostengründen den Schwerkranken die lebenserhaltenden Maßnahmen ab?
 
Xtream schrieb:
Che schrieb:
Nunja, Rücklagen bilden ist sicherlich auch etwas, was man als Unternehmer immer im Blick haben sollte- richtig.

In 30 Jahren wird es den Virus noch geben, aber hast du dir die Zahlen mit allem drumherum angeschaut, oder meckerst du einfach los, weil sonst nichts kannst? Ich bemitleide dich tatsächlich, allerdings auf eine andere Art, als man zuerst vielleicht vermuten mag..


das mit den zahlen ist so eine sache gerade wenn man italien als messlatte nimmt! dort wie auch in spanien werden die kranken nicht ewig an den maschinen am leben gehalten.... die kosten spielen dabei „leider“ am ende auch eine rolle auch wenn das nicht zu deiner solidarischen denkweise passt! da wird viel früher abgeschaltet und dann der nächste bitte..... das kann man nicht als berechnung verwenden!

irgendwie hab ich ein deja-vu zur „wir schaffen das“ grenzöffnung! da durfte man am anfang auch nichts sagen aber nach ein paar monaten wurde die kritik lauter und lauter!

Eben genau da sind wir wieder an dem Punkt, an dem du es nicht schaffst, etwas über deinen Tellerrand hinauszusehen.
Im Vergleich zu 2015 sehen es alle Experten und Regierungen dieses Mal gleich, mit Ausnahme ein Par selbsternannter Experten wie Dir!
Und jetzt bringst du sogar Spanien und Italien als Beispiel, dass dort ein Menschenleben nicht so viel wert ist und trotzdem haben die strengere Maßnahmen als wir. Deine Argumentation hinkt, merkst das?
 
danimaniac schrieb:
nein nein. du musst richtig lesen. Person die Kontakt zu einem Österreichurlauber (dann noch nichtmal Tirol) hatte. Nur Kontakt zu jemandem der offensichtlich noch nicht positiv getestet wurde. Ich hatte heute auch schon Kontakt mit jemandem der nicht positiv getestet wurde.
Das ist Mobbing am Arbeitsplatz und ist armselig. Die drei haben bestimmt nur keinen Bock zu arbeiten oder sich die Hände zu waschen und popeln lieber in der Nase.

Vor allem sollte man sich mal überlegen, wo das im Hinblick auf die Bereitschaft der Leute, sich verantwortungsvoll zu Verhalten, hinführt - und mit welchen Folgen für das gesamte Szenario.

Dies kann zu schweren gesundheitlichen Problemen und Schwierigkeiten bei der Kontrolle eines Krankheitsausbruchs führen”, schreibt die WHO in ihrer Richtlinie. Stigmatisierung könne Menschen dazu bewegen, die Krankheit zu verbergen, um eine Diskriminierung zu vermeiden. Zudem könnten Menschen daran gehindert werden, sich sofort medizinische Hilfe zu suchen.

Quelle:
https://www.rnd.de/wissen/wie-uber-covid-19-reden-ohne-zu-stigmatisieren-ZOIUR3W545B4NFJOE35KTXXXM4.html
 
ich lebe seit über 10 jahren in spanien.... kenne die hygienevorschriften und umsetzung. dazu hab ich am eigenen leib erfahren wie dort bei 4 verschiedenen deutschen im notfall gewurschtelt wurde und alle sind recht schnell gestorben! also bitte erzähl mir nichts....
 
Xtream schrieb:
ich lebe seit über 10 jahren in spanien.... kenne die hygienevorschriften und umsetzung. dazu hab ich am eigenen leib erfahren wie dort bei 4 verschiedenen deutschen im notfall gewurschtelt wurde und alle sind recht schnell gestorben! also bitte erzähl mir nichts....

Interessant, bin selbst recht häufig in Spanien und meine Eltern leben ebenfalls dort und genießen Ihren Ruhestand. Mein Vater würde zwar komplett gegenteilig berichten, aber da macht jeder seine eigene Erfahrungen.

Aber anstatt zu stänkern, möchtest nicht auf den Sinn meines Posts eingehen? Eine gesittete Unterhaltung wäre doch für alle Seiten vernünftiger, oder nicht?
 
Tyrolens schrieb:
Grödner schrieb:
Für all jene, die immer noch glauben, dass ein sofortiges LockDown nicht notwendig ist:

https://www.suedtirolnews.it/italien/erschuetternd-militaerkonvoi-bringt-tote-aus-bergamo-weg

"Nützt die Zeit, die ihr noch habt!"

Ist meines Wissens nicht verifiziert und daher mit Vorsicht zu genießen.
30 Fahrzeuge für 70 Leichen wäre auch komisch. Da schickt man doch einen Sattelzug mit Kühlauflieger.


Den FAZ Artikel finde ich schwach.

Die transportieren die Leichen scheinbar im Holzsarg, dass ist halt typisch italienische Ineffizienz. Die Leichen sollte man so schnell wie möglich verbrennen, aber nein in Italien muss wohl auch noch in der Krise jeder einzeln verbrannt werden auch wenn das viel gefährlicher ist im Bezug auf Ausbreitung des Virus. Sonst kann man die nachher ja nicht einzeln beerdigen.

Ich hab das zuerst auch die Fake gehalten, aber es drucken viele Zeitungen in Italien ab. Das Krematorium schafft nur 25 Leichen pro Tag.

Mod kaldini: hab hier mal einen Satz gelöscht - über Tote soll man nicht schlecht reden. Und auch für die Angehörigen ist es besser, ein Grab zu haben statt an einem anonymen Massengrab zu stehen.
 
Also nur Behauptungen deinerseits, die maximal auf noch nicht mal eine Handvoll Beobachtungen von dir fußen.
Und daraus schließt du, wie in Italien mit Corona-Patienten umgegangen wird und willst uns das Fakten verkaufen?
 
Es gibt Bilder der Lagerhalle wo die Leichen in Särgen rumlagen. Und was soll das sonst sein außer typisch italienisch wenn man für 60 Leichen das Militär Braucht. Es wundert mich aber nicht, passt zum Amtsschimmel dort.
 
extremecarver schrieb:
Auch wenn's makaber ist, aber in der Situation sollte man halt vielleicht die Müllverbrennungsanlage stattdessen nutzen, und die Leichen auch gleich mit dem Müllwagen im Leichensack wegbringen, da dürften ein paar Dutzende reinpassen oder andere Lösung dass die möglichst schnell sicher verbrannt werden. Lieber ein kleines Massenbegräbnis in ein paar Wochen als ein großes irgendwann wenn der Virus zu gefährlich mutiert ist
Bei allem Respekt vor der Corona-Pandemie, aber Leichen wie Müll behandeln und in einer Müllverbrennungsanlage verbrennen??? :nein:
Ich glaube auch nicht, dass solche Handlungen auf Akzeptanz in der Bevölkerung stießen.

Es ist eine schwere Krise, ja, aber wir befinden uns nicht im Krieg mit zig Millionen Toten, der solche Handlungen eventuell noch rechtfertigen könnte (Konjunktiv!).
 
Che schrieb:
https://forum.finanzen.net/forum/Warum_die_Corona_Seuche_in_8_Wo_bewaeltigt_ist-t568423

Der erste Post- mal eine etwas positivere Sicht auf die Lage und wo uns das Ganze noch hinführen könnte..

Hat eigentlich irgendjemand irgendwo etwas neues zum Thema Antikörper-Test gelesen/gehört? Den würde man ja benötigen, wenn man ermitteln will, wer schon infiziert war :? Dann könnte man versuchen repräsentativ zu testen um daraus Rückschlüsse für die Statistiken zu ziehen.
 
Okay, dass niemand Panik hat, nehme ich zurück,
Meine Tochter war beim Hausarzt und hat sich im Wartezimmet geräuspert. Eine Frau hat daraufhin vor sich hingrummelnd das Wartezimmer verlassen :rolleyes:

Ich weiß gerade nicht mehr, wer das hier geschrieben hat: „“Dunmheit ist keine Frage des Alters“.
Doch, schon... Bei Pubertierenden setzt schonmal das Gehirn aus. Und außerdem müssen sie zeigen, dass sie sich widersetzen.

Und nochmal zu den Älteren: Kein Wunder, dass Oma Erna nicht versteht, dass die Lage ernst ist, wenn sogar der Friseur noch auf hat.

Bevor noch mehr Forderungen nach Ausgangssperren laut werden sollte man doch erstmal sinnvoll überlegen, was geöffnet sein muss und was nicht.
Ich habe gestern noch ein geöffnetes Sonnenstudio gesehen. Und der Laden für E-Zigarren hat auf. Ebenso wie diverse „Krimskrams“-Läden wie Action.
Auch dass der ÖPNV weiter läuft kann ich nicht nachvollziehen. Noch größere Virenschleudern gibt es ja kaum.

Immerhin machen manche Läden auch freiwillig zu.

@che zu deinem verdeckten Vorwurf, ich als Beamtin ohne Gesundheitsrisiko hätte nichts zu befürchten:
Naja, ich muss mir auch besonders wenig Sorgen um die wirtschaftlichen Folgen machen, oder?
Und was das Gesundheitsrisiko angeht, das stimmt so nicht. Mein Mann gehört schon allein wegen seines Alters zur Risikogruppe. Und ich selbst habe zwei Autoimmunerkrankungen. Absolut harmlose (wenn ich mir welche aussuchen müsste, würde ich die nehmen) aber offensichtlich tickt mein Immunsystem nicht richtig.
Letztes Jahr im Herbst war ich zum ersten Mal im Leben richtig krank. Landete dann auch im Krankenhaus, im Arztbrief steht „Patientin im reduzierten Allgemeinzustand“. Es ist unklar, was ich mir da genau eingefangen hatte. Hat aufch lange gedauert, bis ich wieder wirklich fit war.
Nee, also für mein Immunsystem lege ich nicht die Hand ins Feuer.
Aber trotzdem rufe ich sicher nicht die Polizei, wenn ich spielende Kinder sehe.
 
Wursti schrieb:
Titanium schrieb:
Pancho schrieb:
Sehr gute Gedanken!

Ein weiterer Spannungsriss, der sich auftut, ist die Stigmatisierung von Infizierten, oder von Verdächtigen, ja sogar einfach nur von Leuten, die in Österreich Ski fahren.

Hätte ich nicht für möglich gehalten, ist aber so. Das führt zum sicheren Chaos.

Im eigenen sozialen Umfeld erlebt. Person, die Kontakt zu einem Österreichurlauber (in einem Nicht-Risikogebiet) hatte, wurde von 3 "Kollegen" bei der Arbeit angefeindet: "Entweder sie geht nacht Hause oder wir."

Wann war das denn?
Je nach Zeitpunkt haben die Kollegen doch Recht?
Ich bin auch in Quarantäne aufgrund meines Aufenthalts im Kleinwalsertal letzte Woche.
Du bist nicht in Quarantäne sondern in freiwilliger Selbstisolation....
KWT war und ist kein Risikogebiet, kann man trotzdem machen, man muss es aber nicht. Wichtiger Unterschied.
 
icedtea schrieb:
Hat eigentlich irgendjemand irgendwo etwas neues zum Thema Antikörper-Test gelesen/gehört? Den würde man ja benötigen, wenn man ermitteln will, wer schon infiziert war :? Dann könnte man versuchen repräsentativ zu testen um daraus Rückschlüsse für die Statistiken zu ziehen.

Ist in Arbeit.
Und ich warte da schon sehnsüchtig drauf.

Aber an sich kann man auch eine Stichprobe durch Tests auf Viren machen und dann eine Regression rechnen.
 
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