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Coronavirus 2019-nCoV

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mischi schrieb:
Ich schaue mir diese ferngesteuerten täglichen Corona Horrornachrichten in den Medien nicht mehr an.Macht alle ruhig weiter und glaubt den Medien und Regierungen alles,irgendwann kommt die Wahrheit dann schon ans Licht aber dann haben wir dann schon die viel größere Katastrophe als wenn man gar nichts gemacht hätte.

Gute Besserung :bussi:
 
Stäntn schrieb:
Ich glaube keinesfalls, dass ein Lockdown so lange dauert oder dass wir die Wirtschaft so lange klein halten. Aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass Massenveranstaltungen im Freizeitbereich (Stadien, Konzerte, aber auch große Gastrobetriebe, uvm) länger dicht bleiben als uns lieb ist....
das wird man sehen, aber die Berechnungen zeigen aus meiner Sicht, dass ein massives Containment derzeit die einzige vielversprechende Strategie ist die Krankenhäuser vor einer Überlastung zu schützen.
 
Vielleicht eine hilfreiche Maßnahme gegen Hamsterkäufe :gruebel::

Ungewöhnliche Aktion eines Rewe-Händlers im rheinland-pfälzischen Rengsdorf: Der Einzelhändler Michael Glück verlangt ab der zweiten Packung Klopapier einen Aufschlag, um Hamsterkäufer abzuschrecken. Während die erste Packung noch zum Normalpreis zu haben ist, fordert er bei der zweiten eine Spende von fünf Euro und ab der dritten Packung sogar zehn Euro.
Quelle: 🧻 Aufpreis bei Klopapier für Hamsterkäufer in Deutschland
 
Die Berechnungen zeigen alle genau eine, möglichst kompletter shutdown, und kein lockdown.
Lockdown ist zu spät, und geht nur mir genügend. Testkapazität und App Überwachung ala Singapur oder Taiwan.

Aber gut dass das so langsam mehr Leute erkennen. 4 Wochen shutdown sind ertragbar, 6-12 Monate lockdown sind Selbstmord.

Wenn wir dann die zahlen Mal wieder im ungefährlichen Bereich haben, braucht es halt Überwachung bis Impfung da ist. Das kostet dann vielleicht 5-10% BIP für heuer, ansonsten sprechen wir eher von 50-60% Rezession! Das traut sich nur keiner zu schreiben.

China hat es Dezember/Januar versaut. Europa und der Rest der Welt von 23.01 bis jetzt.
 
extremecarver schrieb:
4 Wochen shutdown sind ertragbar, 6-12 Monate lockdown sind Selbstmord.

ich nehme an, dass wir mit 4 Wochen nicht hinkommen. Und selbst ein Jahr wäre aus meiner Sicht ertraeglich - nicht jeder hat deinen Bewegungsdrang.
 
Meine Kinder aber, und ich auch. Wenn die Maßnahmen bis Ende nächster Woche nichts bringen scheiß ich drauf.
Gehen auch so jede Tag in den Wald, hat echt was für sich. Kühlschrank ist voll mit Bärlauch Pesto :D

Echte Hamster sammeln und kaufen nicht... 😂
 
alpennon schrieb:
Leider machen die anderen Krankheiten, die hier gerne aufgeführt werden, leider keine Pause.
Das stimmt so nicht ganz, wenn man davon ausgeht, dass viele Corona-Toten ja alt sind und andere Erkrankungen haben und somit schneller und früher sterben. Da die ja kein zweites Mal sterben können, sollte also eine schnelle + hohe Corona-Todeszahl bedeuten, dass in den nächten Monaten/Jahren andere Krankheiten tatsächlich eine Pause machen bzw. die Todesrate geringer ist als zuvor.

--

Pancho schrieb:
extremecarver schrieb:
Auch wandern usw wird immer eingeschränkter und es geht mehr und mehr zu nur noch mal kurz rauf, nicht hinsetzen! zum Luftschnappen ist erlaubt. Wissenschaftlich wird das aber nirgends begründet.
Ich meine gehört zu haben, dass man von allem Abstand nehmen soll, was ein erhöhtes Unfallrisiko hat, um möglichst keine Ressourcen im Rettungswesen / Krankenhaus zu beanspruchen.
Ich meine mal gehört zu haben, die meisten Unfälle passieren im Haushalt, vmtl. Gartenarbeit inklusive. Vielleicht sollte man ein paar Quarantänegefängnisse statt Krankenhäuser bauen. Oder wir legen uns kollektiv alle mal für 2 Monat ins Koma.

--

Neandertaler schrieb:
Was liegt noch an? Nichts, was wichtig wäre.
Deine Tagebucheinträge werden auch immer ein bisschen depressiver. Wie lang schätzt du, dass du noch so durchhälst, bevor du zum Strick greifst?

--

Stäntn schrieb:
Hab mir jetzt alkoholfreies Bier in die Speise gestellt, wenn man 24/7 zuhause ist verleitet es einen eh ständig zum Essen und trinken.
Zumindest das mit dem Essen kann ich bestätigen - daher momentan froh, wieder in die Arbeit gehen zu dürfen, da bin ich auch etwas produktiver als im Home-Office. Wobei es momentan nur wenig produktives zu tun gibt ..

Jedenfalls hab ich durch die ganze Coronathematik (News + dieses Topic lesen) momentan auch etwas weniger Zeit für meine noch ausstehenden Berichte, obwohl ich jetzt am WE ganztags daheim statt Skifahren bin...

--

christopher91 schrieb:
Mal ernsthaft: Eine solche App Lösung wie in Singapur (siehe Beitrag von Tyrolens) fände ich gut. Lieber lass ich meine Daten tracken, als das der derzeitige Zustand ein Jahr oder so anhalten muss.
Jede Maßnahme, mit der ich wieder schneller auf Ski stehe oder in ein Land reisen darf, wo Skigebiete offen sind, wäre mir recht. Insofern wär ich dabei.

Da ich außer zum Skifahren, Reisen und Arbeiten (in der Prioritätenreihenfolge :) ) nicht aus dem Haus geh, ist es mir ziemlich egal, ob man aktuell noch Spazieren gehen darf oder nicht.
 
albe-fr schrieb:
extremecarver schrieb:
4 Wochen shutdown sind ertragbar, 6-12 Monate lockdown sind Selbstmord.

ich nehme an, dass wir mit 4 Wochen nicht hinkommen. Und selbst ein Jahr wäre aus meiner Sicht ertraeglich - nicht jeder hat deinen Bewegungsdrang.

China hat es geschafft (die ersten beiden Wochen waren ja dort auch noch Lockdown nicht Shutdown) - außer halt in Wuhan - da war es schon zu endemisch um schnell zu greifen. Inzwischen - nach 8 Wochen in etwa - hat nun seit 2 Tagen Wuhan auch keine Neuansteckung mehr!

Noch vor Einer Woche meinten die meisten hier ja - das Shutdown, Überwachung usw utopisch und für uns nicht machbar ist. Es ist schade dass schon so viel Zeit vergeudet wurde - aber das gute ist - So langsam sind eben nicht nur hier im Forum, sondern auch draußen die Leute mehr und mehr für wirklich strenge Maßnahmen damit man den Zeitrahmen kurz hält. Wenn jetzt endlich die Politiker den Leuten die Wahrheit erzählen - und Ihnen klarmachen dass Kurve flach bekommen solange wir keine Impfung oder Medikament haben - die derzeitigen Maßnahmen noch über zig Monate bedeuten würde - aber wir mit echt strengen Maßnahmen schneller rauskommen - dann ist jetzt der beste Zeitpunkt dies zu erreichen.
Und ja - dafür braucht es in Deutschland wohl auch Notstand. Zahlreiche andere Länder haben diesen ja auch schon ausgerufen.


Solange wir die Dunkelziffer nicht genau wissen - weil wir täglich Millionen Tests durchführen können - solange ist Shutdown der Weg der die Wirtschaft am wenigsten zerstört, sowieso der Weg mit den wenigsten toten, und halt für die Bürger der Weg wo man am ehesten das Ende absehen kann. Nur wenn wir wüssten dass wir mit unter 2 Monaten Lockdown ala Österreich jetzt - auch schon Durchseuchung erreichen - macht Lockdown Sinn. Und auch wenn ich von hoher Dunkelziffer ausgehe - denke ich dass bei der derzeitigen Verbreitung ein Lockdown mindestens 4-6 Monate dauern würde um ausreichende Immunisierung zu erreichen ohne Chaos.


Und Alkohol ist definitiv gefährlicher als wandern oder mountainbiken was die Ausbreitung des Virus angeht. Rauchen ist sicherlich nicht gut - aber ein Verbot wird kurzfristig wohl wenig helfen - dass müsste langfristig sein. Daher ist ja mein Ansinnen - Virologen und Mathematiker - sollen ohne jegliche Tabus die Maßnahmen bestimmen - und die werden dann durchgezogen. Nur nicht scheibchenweise, sondern gleich richtig. Und orientieren an China, Südkorea, Japan, Taiwan, Singapore. Ansonsten bin ich für so gut wie keine Einschränkungen - und Survival of the fittest - so hart das auch werden würde (und ja, das würde sehr hart).


BTW - Österreich heute 426 neue Fälle - das ist Rekord. ALLERDINGS - die Testrate ist viel stärker gewachsen. 426 / 2932 Tests, ist die geringste prozentuelle Anzahl an positiver Tests seit 12.03. Dass ist doch schonmal sehr positiv. Scheinbar wird in Wien aber noch zu wenig getestet - in Tirol/Vorarlberg deutlich mehr. Also hoffen wir mal das liegt nicht an den neuen Schnelltests in Vorarlberg die soweit ich weiß nun benutzt werden - und dass dort halt nun durch die Verfügbarkeit deutlich weniger eindeutige Fälle getestet wurden proportional. Quelle: https://orf.at/corona/daten
 
Bitte schauen
https://news.sky.com/video/coronavirus-in-italy-the-shocking-centre-of-the-covid-19-crisis-11960864

Nochmal, selbst in Bergamo ist man noch weit (Faktor 5-10) von einer Durchseuchung entfernt. Ohne strenge Massnahmen, die hier noch immer (!) kritisiert werden, haben wir in einigen Wochen ein Vielfaches dieser Zahlen. In der Lombardei wurden gestern 22'264 Fälle registriert, wenn man von einer Dunkelziffer von 90% ausgeht (obere Vermutung), sind erst 2,2% angesteckt worden, kummuliert. Bei Business as usual wären am Höhepunkt etwa 12% der Bevölkerung gleichzeitig infiziert. Dies dürfen wir nicht zulassen! Wer ein Ende der Massnahmen verlangt, sollte wenigstens auch fordern, dass alle die über 65 sind oder eine Vorerkrankung (Bluthochdruck, Diabetis etc.) haben oder rauchen oder trinken nicht mehr ins Krankenhaus gelassen werden, weil die sonst komplett dicht machen.
 
Tyrolens schrieb:
Du kannst das never ever so weit in die Länge ziehen.

Sehe ich ja genauso, daher ist #flattenthecurve der größte Mist. Nur wollen das noch nicht alle war haben. Das ginge nur wenn wir sicher wissen wir haben bald ein Medikament dass echt super wirkt und billig ist. Ich glaube selbst Favipiravir ist nicht effektiv genug um für Lockdown und gegen Shutdown zu sprechen.
 
Man kann doch die Lage täglich neu bewerten. Gas geben ist ganz leicht, Bremsen sehr schwer, wieso versteht das keiner?
Erstmal Vollbremse! Dazu gibt es keine sinnvolle Alternative.
 
alpennon schrieb:
Bitte schauen
https://news.sky.com/video/coronavirus-in-italy-the-shocking-centre-of-the-covid-19-crisis-11960864

Nochmal, selbst in Bergamo ist man noch weit (Faktor 5-10) von einer Durchseuchung entfernt. Ohne strenge Massnahmen, die hier noch immer (!) kritisiert werden, haben wir in einigen Wochen ein Vielfaches dieser Zahlen. In der Lombardei wurden gestern 22'264 Fälle registriert, wenn man von einer Dunkelziffer von 90% ausgeht (obere Vermutung), sind erst 2,2% angesteckt worden, kummuliert. Bei Business as usual wären am Höhepunkt etwa 12% der Bevölkerung gleichzeitig infiziert. Dies dürfen wir nicht zulassen! Wer ein Ende der Massnahmen verlangt, sollte wenigstens auch fordern, dass alle die über 65 sind oder eine Vorerkrankung (Bluthochdruck, Diabetis etc.) haben oder rauchen oder trinken nicht mehr ins Krankenhaus gelassen werden, weil die sonst komplett dicht machen.
Ich glaube es wäre gut wenn man die Szenarien mal von der Politik vorgerechnet bekäme, was ist denn der Plan? Shutdown geht hierzulande eh nicht, Lockdown wie jetzt in Bayern lässt sich maximal einige Wochen durchhalten, dann werden andere Probleme zu groß (nicht nur wirtschaftlich, ich rechne neben häuslicher Gewalt auch mit viel Suizid, hoffentlich kein Amoklauf...).
Also wird man in irgendwann (tbd) wieder hochfahren und höhere Verbreitung bewusst in Kauf nehmen müssen. Bitte korrigiert mich - ein flattenthecurve unter der Gesundheitssystem Kapazitätsgrenze würde bedeuten wir ziehen den Status quo (Bayern = Ausgangsbeschränkung) auf mehrere Jahre?! Nicht durchsetzbar. Wenn überhaupt ein paar Monate, selbst das glaub ich einfach nicht. Selbst relativ moderate 4-6 Monate Lockdown in Mitteleuropa halte ich für extrem unrealistisch, auch wenns medizinisch sinnvoll wäre überwiegen irgendwann andere politische, wirtschaftliche, soziale Argumente und man wird es lockern.

Die extremem Szenarien sind beide so dramatisch (viele Tote vs. viele Jahre Einschränkung), dass ich an beide nicht glaube. extremecarver - Asiens Methoden werden hier nie umgesetzt werden, egal was passiert. Auch wenn mans noch so oft fordert ;)

Was machen eure Hausaufgaben?!?! :D
 
Asiens Methoden haben Erfolg, und es ist dafür an der Zeit. Shutdown heißt dass alle Leute in nicht essentiellen Berufen zu Hause bleiben. Essentiell ist etwa Information (also Fernsehen/Internet/Radio), Lebensmittelversorgung, und Behandlung akuter Krankheiten. Bei Produktion von Gütern muss geschaut werden wie groß die Reserven sind - wo genug vorhanden für 6 Wochen wird dichtgemacht. Ganz einfach. Und raus halt auch nur noch mit Passierschein auf Papier oder per App.

BTW - Deutschland möchte jetzt Infektionsschutzgesetz ändern um Notstand nicht ausrufen zu müssen - aber die Bundesländer zu entmachten:
https://www.businessinsider.de/politik/deutschland/per-handy-bund-will-kontaktpersonen-von-infizierten-orten-koennen/
Geht natürlich auch so - wenn dass jetzt möglichst schnell beschlossen wird.
 
Stäntn schrieb:
Ich glaube es wäre gut wenn man die Szenarien mal von der Politik vorgerechnet bekäme, was ist denn der Plan?

Das vermisse ich derzeit auch. Im Moment das Gesundheitssystem nicht überlasten hört man laufend, soweit so klar. Aber den langfristigen Plan hat man von keiner offiziellen Stelle gehört in D.
 
Pancho schrieb:
Man kann doch die Lage täglich neu bewerten. Gas geben ist ganz leicht, Bremsen sehr schwer, wieso versteht das keiner?
Erstmal Vollbremse! Dazu gibt es keine sinnvolle Alternative.

Weil wir schon einen Schritt weiter sind. Lockdown wurde gemacht und wir warten auf die Zahlen. Die sind gut oder schlecht, ich denke eher unerwartet schlecht und dann wird man sehen, wie es weiter geht. Das weiß aktuell wahrscheinlich niemand.
Italien ist uns über eine Woche voraus. Bei denen klappt es jedenfalls aktuell nicht und in der Panik wird der lockdown immer härter. Wirst sehen - irgendwann stehen sämtliche Betriebe still, auch die Supermärkte usw.

ich befürchte da eine Abwärtsspirale.

Und ich hoffe, dass ich mich täusche.


Es ist aktuell ein reines auf Zeit spielen.
 
In Salzburg hat man nun also auch Favipiravir oder Chloroquine - sowie ein weiteres Mittel im Einsatz:
https://salzburg.orf.at/stories/3040275/

Schön blöd dass nicht gesagt wird welches Mittel. Aber nachdem steht in China in Erforschung und 90% effektiv - denke ich eines der beiden ist sicherlich Favipiravir.
Entzündungssturm dürfte das andere Medikament sein. Wenn es mal so weit ist - ist Favipiravir ja laut chinesischen Daten kaum mehr wirksam.
 
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