• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Coronavirus 2019-nCoV

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Tag 64

Kann das einer von irgendwo her bestätigen?
Hiobsbotschaft für die Touristiker in Südtirol: Deutschland öffnet seine Grenzen nach Österreich. Die Grenzen nach Italien oder Spanien bleiben dicht.
...
Voraussetzung für das nun zustande gekommene Reiseabkommen mit Österreich und Frankreich war für die deutsche Bundesregierung, dass beide Länder ihre Grenzen gegenüber den Risikogebieten dichthalten – sprich: Österreich zu Italien und Frankreich nach Spanien.
...
https://www.tageszeitung.it/2020/05/13/die-hiobsbotschaft-3/
Ich habe nur diese gefunden, da steht nichts von einer Absprache drin: https://derstandard.at/permalink/rc/1000190477/context?ref=live_red_content
sieht man von der Bildzeitung ab. https://www.bild.de/politik/ausland/politik-ausland/coronavirus-und-grenzen-macht-seehofer-die-grenze-wieder-auf-70615966.bild.html

Und was soll der Schwachsinn? Ich habe das Gefühl, da geht einigen der Arsch auf Grund, da passen die tollen Umfragewerte nicht mehr.
 
Neandertaler schrieb:
Tag 64

Kann das einer von irgendwo her bestätigen?
Hiobsbotschaft für die Touristiker in Südtirol: Deutschland öffnet seine Grenzen nach Österreich. Die Grenzen nach Italien oder Spanien bleiben dicht.
...

ehrlich gesagt, mir ist neu, dass Deutschland eine Grenze zu Italien und Spanien hat...
 
Also über eine Absprache habe ich nirgendwo etwas lesen können, allerdings gibt es einen Kriterienkatalog ( EU weit...)mit z.B. Rückläufige bzw konstante Fallzahlen, medizinischer Versorgung im Urlaubsland etc. Dies trifft für Südtirol alles positiv zu aber eben z.B nicht für die Lombardei. Ich könnte mir denken, da es keine Grenze Südtirol-Trentino-Rest Italien gibt, daß eine Öffnung der Grenze hier als zu riskant gesehen wird.
Ich persönlich finde das richtig blöd :naja:
 
albe-fr schrieb:
ehrlich gesagt, mir ist neu, dass Deutschland eine Grenze zu Italien und Spanien hat...
Dir ist aber schon klar, dass der Artikel von einer italienischen Zeitung stammt?
 
Wer auf die zusätzlichen Todesfälle, die durch die politischen Massnahmen entstehen, hinweist, sollte auch jene erwähnen, die dadurch verhindert werden. So gibt es weniger Verkehrsunfälle (https://www.n-tv.de/panorama/Weniger-Verkehrsunfaelle-in-Corona-Zeiten-article21774303.html) und Tote durch Luftverschmutzung (https://www.weforum.org/agenda/2020/05/coronavirus-lockdown-cuts-air-pollution-deaths-avoided/). In der Schweiz ist die Anzahl Todesfälle der 0-64 jährigen letzte Woche zusammen mit den Covid-Fällen ans untere Ende der zu erwarteten Spannweite gesunken (https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/gesundheit/gesundheitszustand/sterblichkeit-todesursachen.assetdetail.12927127.html). Dies als Hinweis auf die andere Seite der Medaille - ich bestreite keineswegs die oben genannten negativen Aspekte, insbesondere die Gefahr, dass in gewissen Ländern (zu) viele den Arzt meiden und die gesundheitlichen Folgen finanzieller Unsicherheit. Wobei beide oft vorekrankt sind, sowohl gesundheitlich als auch aus finanzieller Sicht, und deswegen ja nicht zählen ...

Aus seriösen Zeitungen der Schweiz, von Deutschland und UK habe ich grösstenteils eine seriöse Berichterstattung entnommen. Nur vereinzelt waren Artikel reisserisch, sowohl Richtung "Panikmache" als auch Richtung "Verharmlosung", man denke nur an die zahlreichen, von Streeck abgesegneten Schlagzeilen zur beginnenden Durchseuchung nach Veröffentlichung der Zwischenergebnisse aus Gangelt. In meinem nicht represäntativen Bekanntenkreis hat sich niemand mit einem grossen Schnapsvorrat verbunkert. Im Gegenteil, viele, mich eingeschlossen, konsumieren weniger Alkohol und haben mehr Zeit für Sport. Nur hiess es halt durch den Grunewald joggen anstatt Skitage und Snowboardtouren in den Alpen :( Was ich jedoch seit einer guten Woche jedoch zunehmend beobachte sind Gruppen, die sich covidiotisch benehmen - Shisha teilen, grössere Ansammlungen ohne Abstand etc.

In UK beträgt die Übersterblichkeit mittlerweile traurige 60'000 Menschen! Quelle: https://www.ft.com/content/40fc8904-febf-4a66-8d1c-ea3e48bbc034. Hier https://ourworldindata.org/grapher/daily-covid-deaths-per-million-7-day-average?country=GBR+CHE sieht man, wie die Covid-Todesfälle sich lange im Gleichschritt zur Schweiz bewegten, der steile Anstieg nur 10 Tage länger dauerte (man erinnere sich an Johnsons hier oft gepriesene "Strategie"), mit dem strengeren Lockdown dann auch schneller sanken. Trotzdem, beinahe 2 Monate nach Beginn des Lockdowns, liegt die Sterblichkeit noch immer weit oberhalb dem schweizer Niveau.
 
albe-fr schrieb:
ehrlich gesagt, mir ist neu, dass Deutschland eine Grenze zu Italien und Spanien hat...
halt zunächst einmal den ganzen Text lesen:
Neandertaler schrieb:
...
Voraussetzung für das nun zustande gekommene Reiseabkommen mit Österreich und Frankreich war für die deutsche Bundesregierung, dass beide Länder ihre Grenzen gegenüber den Risikogebieten dichthalten – sprich: Österreich zu Italien und Frankreich nach Spanien.
...
 
Neandertaler schrieb:
Tag 64

Kann das einer von irgendwo her bestätigen?
Hiobsbotschaft für die Touristiker in Südtirol: Deutschland öffnet seine Grenzen nach Österreich. Die Grenzen nach Italien oder Spanien bleiben dicht.
...
Voraussetzung für das nun zustande gekommene Reiseabkommen mit Österreich und Frankreich war für die deutsche Bundesregierung, dass beide Länder ihre Grenzen gegenüber den Risikogebieten dichthalten – sprich: Österreich zu Italien und Frankreich nach Spanien.
...
https://www.tageszeitung.it/2020/05/13/die-hiobsbotschaft-3/
Ich habe nur diese gefunden, da steht nichts von einer Absprache drin: https://derstandard.at/permalink/rc/1000190477/context?ref=live_red_content
sieht man von der Bildzeitung ab. https://www.bild.de/politik/ausland/politik-ausland/coronavirus-und-grenzen-macht-seehofer-die-grenze-wieder-auf-70615966.bild.html

Und was soll der Schwachsinn? Ich habe das Gefühl, da geht einigen der Arsch auf Grund, da passen die tollen Umfragewerte nicht mehr.


„Seehofer machte deutlich, dass auch Reisen von und nach Italien vorerst weiter nicht möglich seien. Diese Position vertrete man mit Frankreich, Österreich und der Schweiz gemeinsam.“

Siehe im unteren Teil des Artikels: https://de.reuters.com/article/virus-eu-grenzen-idDEKBN22P25P
 
Ja danke an all die Antworten. Der Artikel hat mir gerade den Boden unter den Füßen weg gezogen.

Aber ich verstehe das, die Lombardei ist und bleibt ein Sorgenkind:
In Italien sind in den letzten 24 Stunden 195 Corona-Infizierte verstorben. Der Hotspot bleibt nach wie vor die Lombardei mit vielen Neuinfektionen.

Nun ist auch die 31.000er-Mauer gefallen.

Mit den 195 Toten der letzten 24 Stunden sind in Italien bislang über 31.000 Personen am bzw. mit dem Coronavirus verstorben.

Von den 888 Neuinfektionen entfallen erneut fast 40 Prozent (394) auf die Region Lombardei. 169 Fälle wurden im Piemont registriert, 50 in der Emilia Romagna.

Wären nicht die Fallzahlen der Lombardei, stünde Italien sehr gut da. Bleibt abzuwarten, wie die Regierung dieses „lokale“ Problem löst, denn es ist angesichts dieser Zahlen nicht anzunehmen, dass beispielsweise die generelle Reisefreiheit für ganz Italien, die mit 1. Juni kommen soll, auch die Lombardei (nach innen und nach außen) betreffen kann.

Die Zahl der Intensivpatienten ist unter 900 gesunken – auf nunmehr 893. Das sind 59 Patienten weniger als noch am Dienstag.

Auch die Zahl der stationär Betreuten sinkt weiter – um 693 Patienten auf 12.172.

In den vergangenen 24 Stunden wurden 3.502 Patienten für geheilt erklärt. Die Zahl der aktuell Positiven ist somit auf unter 80.000 gesunken.
https://www.tageszeitung.it/2020/05/13/problemzone-lombardei/
 
alpennon schrieb:
Im Gegenteil, viele, mich eingeschlossen, konsumieren weniger Alkohol und haben mehr Zeit für Sport.
Das eine schließt das andere ja nicht aus ;D
IMG_20200423_180829_resized_20200513_062344090.jpg
 
maba04 schrieb:
albe-fr schrieb:
ehrlich gesagt, mir ist neu, dass Deutschland eine Grenze zu Italien und Spanien hat...
Dir ist aber schon klar, dass der Artikel von einer italienischen Zeitung stammt?

du meinst, die reden ueber die Grenze Italiens zu Italien und Spanien?
 
MichiMedi schrieb:
molotov schrieb:
MichiMedi schrieb:
Ich habe ja normalerweise im Mai tatsächlich mit dem Skifahren abgeschlossen, aber dieses Mal steht dann wirklich noch Hintertux auf dem Plan!
Die Frage ist aber, was stichprobenartig bedeutet: kann ich ab Freitag dann einfach über die Grenze in Lindau in den Pfändertunnel fahren, oder muss ich dazu Glück haben, nicht raus gewunken zu werden?

Die selbe Frage stelle ich mir auch.
Versuch macht kluch...?

Vielleicht steht da ja dann um 5 Uhr morgens noch niemand, wenn ich eh zum Skifahren so früh durch muss :lach:

Ja, versucht es bitte. Habe heute wieder von Freunden gehört die ne Gartenparty geschmissen haben. War die teuerste Veranstaltung aller Zeiten. 23.000€ für n Grillfest. Geile Idee. Ich warte auf euren Bericht ob ihr durch kommt :-D
 
23.000€ Strafe wegen Treffen im privaten Garten. Das geht vor keinem Gericht durch....
Ich war in den letzten 10 Tagen auch schon auf 2 Grillparties. Keine Hände schütteln - etwas Abstand - dass sollte draußen locker reichen. Inzwischen haben es in Österreich eh die meisten satt. Draußen hält sich kaum mehr wer an Abstand, und in Geschäften sehe ich auch 50% ohne NMS trotz Pflicht.
Trotzdem sinken hier in Österreich die Zahlen weiter.

Ich werde Montag/Dienstag nächste Woche nach Italien in die Dolomiten fahren meine Wohnung ausräumen. Werde mir 2-3 Bescheinigungen mithehmen - ist ja schließlich auch mein Büro - also geschäftliche Reise. Ich sehe definitiv nicht ein für 20h Aufenthalt in Italien dann nachher in Quarantäne zu gehen. Zur Not mache ich halt um 140€ den Test wenn ich retour komme.

Und wenn das Wetter passt würde ich gerne bald einen 2 Wochen Hike&Fly X-Alps mit Gleitschirm machen. Geflogen wird wohin das Wetter gut ist - wenn da Italien dabei ist, ist mir das egal. Außer einkaufen werde ich wohl niemand begegnen - aber offiziell nachher wohl in Quarantäne müssen, bzw ist es ja nichtmal erlaubt. Da können mir die Verordnungen am Buckel runterrutschen - weil Ansteckungsgefahr ist da einfach nicht gegeben.
 
extremecarver schrieb:
23.000€ Strafe wegen Treffen im privaten Garten. Das geht vor keinem Gericht durch....

Naja, wenn sie ganz pingelig sind: 2500 € für den Gastgeber/Veranstalter
250 € für jeden Gast
Wenn jetzt 82 Gäste anwesend waren .....
 
Wenn 82 Leute da waren - ist dass keine gewöhnliche Gartenparty... Dann wäre so ein Kommentar eher Panikmache. 5-20 Personen denke ich ist eine gewöhnliche Gartenparty. Meist wohl so 10-15...
Bei 82 Leuten müsste man fragen ob es wirklich noch privat war. Wenn ja - wird es vor Gericht wohl trotzdem schwer. Wenn nein - und man da was Richtung gewerblich drehen kann - dann war es keine gewöhnliche Gartenparty sondern eine Veranstaltung mit Motto Gartenparty.
 
Enttäuschende Neuigkeiten zum Grenzregime DE/AT. Wenn die Zahlen in FR noch nicht so gut sind (hier gab es ja die kritische Grenzregion im Elsass) ist das noch nachvollziehbar. Aber in AT sind die Zahlen besser als in DE und AT hätte auch schon früher gewollt. Das Infektionsgeschehen gibt das nicht her. Vielleicht kommt es hier auch noch zur gerichtlichen Klärung, so wie bei der zuletzt nur noch schwachsinnigen Quarantäne-Regelung.

Die Kontrollen sollten daher zumindest zu AT (und CH, wenn die Zahlen ähnlich sind) sofort restlos eingestellt werden, sodass z.B auch wieder Bergtouren oder natürlich auch Skifahrten dort - ab Ende Mai auch mit Übernachtung- möglich sind.
 
Man kann ja gespannt sein - was in Wuhan jetzt passiert. Bei den Coronavirustests - sind ja etwa 1% False Positives dabei (je nach Test Angaben von 0.3%-1.5%) - wenn man jetzt wirklich 11 Mio. Tests macht (Wahnsinn wie die das schaffen wollen in 10 Tagen) - dann müssten wir ja bald Pi mal Daumen 100.000 positive Coronavirustests haben. Das Testen so funktioniert einfach nicht wenn die Zahlen schon sehr gering sind. Oder man überprüft dann alle positiven Fällen noch auf Symptome/Lungen CT.

Massentests sind nicht ganz einfach - und Italien ist da ja das schlechteste Beispiel mit ihren Tests mit unklarem Ergebnis. Die Massentests ohne Symptome bringen wenig - solange wir False Positive nicht 99.999% ausschließen können. Je mehr wir testen - umso mehr positive Personen finden wir also. Wenn bei Tests also unter 2% Positiv sind - dann wissen wir nicht ob es überhaupt noch jemand hat! Für die Politiker im Panikmodus ist das natürlich ein super Fressen - man kann ja immer weiter auf die angeblich positiven hinweisen...
Andererseits ist natürlich auch klar - ganz ausrotten werden wir es wohl nicht mehr können. Ganz ohne Tests wird es also auch nicht gehen. Aber das Leben muss weitergehen solange die Prozentzahl der positiven Tests sehr gering ist.
 
wetterstein schrieb:
Auch so ein "Verharmloser":
:arrow:
Nicht nur COVID-19-Infektionen können tödlich verlaufen, sondern auch die panische Angst davor. Das zeigt eine neue Studie von Prof. Michael Tsokos (53), dem Direktor des Institutes für Rechtsmedizin der Charité.
...
Er appelliert: „Die Pandemie-Kommunikation muss besonnener, beruhigender geführt werden. Sonst werden wir am Ende des Jahres eine Übersterblichkeit sehen, nicht durch Covid-Erkrankungen, sondern durch Suizid- und Alkohol-Tote.“
https://www.bz-berlin.de/berlin/michael-tsokos-berlins-bekanntester-gerichtsmediziner-spricht-von-corona-suiziden-durch-panikmache

Naja wer sich wegen der Corona-Angst umbringt der hatte vorher schon Probleme. Ich würde sogar behaupten er ist nur mit der Corona-Angst und nicht wegen der Corona-Angst gestorben... :surprised:

wetterstein schrieb:
Neues Paper:
:arrow:
Early treatment of COVID-19 patients with hydroxychloroquine and azithromycin: A retrospective analysis of 1061 cases in Marseille, France

Conclusion

Administration of the HCQ+AZ combination before COVID-19 complications occur is safe and associated with a very low fatality rate in patients.
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1477893920302179

Obs was bringt wissen wir damit immer noch nicht. Der aktuelle wissenschaftliche Konsens geht wohl eher Richtung nutzlos...
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben