• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Coronavirus 2019-nCoV

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Ich bin auch für mehr Freiwilligkeit, siehe Österreich, da ist ab morgen die Maskenpflicht weitgehend weg. Nur noch für Gastropersonal, im ÖPNV und beim Friseur bleibt die noch bestehen. und bei Zweiterem eh verständlich! Aber ohne die Maskenpflicht und die 150€ Strafe (Bayern) wenn man ohne erwischt wird, da kämen die wg. des Lockdown rausgeschmissenen Milliardenbeträge ja nicht mehr rein. Ein Schelm wer böses dabei denkt :wink:

Bei mir gabs eh im Nachbarlandkreis. Inchenhofen oder wie das Nest heißt (so 30km von mir weg) einen Ausbruch (alles milde Verläufe), der war aber auf einen Landwirtschaftlichen Großbetrieb beschränkt, hat denen aber sauber die Zahlen verhagelt. bei mir Kreis 917 dzt. 2 Neue, vllt. hingen die aber mit dem Spargelhof in zusammen. Aktiv steht da ned wie viele. Genesene sinds aber schon so 890 (laut Zeitung), also macht grad mal 25-30 Aktive Fälle auf 150000 Einwohner. Rechtfertigt meiner Meinung nach die Beschränkungen nicht mehr und da ändert auch der Ausbruch bei Aichach nix daran.

mFg Widdi
 
Frage: wie siehts mit Maskenpflicht in den österreichischen Bergbahnen aus ? Gilt das auch als öffentlicher Transport ? In Frankreich muss man anscheinend eine dabeihaben:, da hätte ich keinen Bock drauf.
https://www.valdisere.ski/fr/ski-ete
 
sheridan schrieb:
Frage: wie siehts mit Maskenpflicht in den österreichischen Bergbahnen aus ? Gilt das auch als öffentlicher Transport ?

Das wurde hier in den letzen Wochen mehr als ausführlich diskutiert. Da das aber querbeet durch alle Topics ging, ist es natürlich umständlich zum finden, daher: Ja, in dern Bergbahnen ist es wie im öffentlichen Personenverkehr und damit gilt eine Maskenpflicht, auch noch über die nächsten Wochen hinaus, wo ja an anderen öffentlichen Orten keine Masken mehr gefordert werden. Trotzdem sehen die meisten Skifahrer diese Vorschriften angenehm locker und ziehen sich einfach nur mal kurz ne Maske rüber, wenn gerade der Liftbedienstete schaut, sonst eigentlich nicht so wirklich.
 
Die große Alpinforum Covid-19 Thread Saisonbilanz - Teil 2

Kommen wir in Teil 2 der Saison-Bilanz zur Analyse der Danksagungen. Auf die 9219 Nachrichten, die Teil der Analyse wurden, entfielen 10314 Danksagungen (Analyse bis 10.06.2020 22:01, Datenabzug 11.06.2020, 00:25).

Top25-AuthorsSum.png

^ Die Top-25 Autoren mit den meisten erhaltenen Danksagungen.

Wenig verwunderlich erhalten Autoren, die sich mit vielen Beiträgen beteiligen, in der Summe auch viele Danksagungen. Es scheint hier aber Autoren zu geben, die mehr Danksagungen pro Beitrag erhalten als andere. Normiert man also die erhaltenen Danksagungen mit Hilfe der Anzahl geschriebener Beiträge ergibt sich ein anderes Bild.

Top25-AuthorsPerMessage.png

^ Klasse statt Masse?

Da schau her, User 'jonsson' hat einen Beitrag geliefert und dafür 12 Danksagungen erhalten. Um was ging es da? https://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?p=5245458#p5245458

Also sollten wir vielleicht auch noch mal schauen, welches die bisherigen "Top Beiträge" waren, gemessen an erhaltenen Danksagungen.

Top25-Messages.png

^ Die fünf Top-Beiträge setzen sich doch klar ersichtlich ab.

Die Beiträge mit den meisten Danksagungen hier noch mal zum Nachlesen und ggfs. zum Schmunzeln:

Platz 1 (32, alpennon): https://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=37&t=63277&start=800#p5241243
Platz 2 (31, gerrit): https://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=37&t=63277&start=3000#p5244948
Platz 2 (31, steak): https://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=37&t=63277&start=3800#p5246558
Platz 4 (29, bamigoreng): https://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=37&t=63277&start=2400#p5243930
Platz 5 (28, F. Feser): https://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=37&t=63277&start=3325#p5245466

Allerdings gibt es hier auch Autoren, die mehrfach Beiträge in die Top 25 bringen konnten: gerrit (4), Schusseligkite (2), F. Feser (2), Jan Tenner (2).

Nun wollte ich eigentlich noch ein Chord-Diagramm zur Visualisierung der Danksagungen untereinander erstellen, leider schneidet die HTML Ansicht die namentliche Erwähnung der Danksagenden ab, so geht das natürlich nicht.
 
Um bisschen auf das Thema zurück zu kommen:

So langsam werden Unterschiede in Grenzregionen sichtbar.

Während es in Bundesland Salzburg es das Virus quasi gar nicht mehr gibt, ist es auf der Deutschen Seite, so meint man, immer noch voll aktiv.

Schaut man sich die Zahlen an, so hat man im Land Salzburg (knapp über eine halbe Million Einwohner) zu letzt am 12.6. gemeint es gäbe 2 Infizierte.

Gleich über die Grenze, im Landkreis Traunstein (175 tsd Einwohner) gibt es immer noch 120 "aktive" Fälle.

Schaut man sich dann die Datenbasis an:

https://www.traunsteiner-tagblatt.de/

Erkennt man (vergleich Neuinfektionen vs. Genesene), das es da irgendwo so um die 110 geben muss, die entweder: "Karteileichen" sind, oder wirklich irgendwo schwerst krank auf die Genesung / Tod warten.

Ich tippe aus ersteres, mir ist eine Person bekannt (Hörensagen), die 3x als infiziert geführt wurde.

Auf jeden Fall meine ich schon den Unterschied zwischen "Es ist nicht mehr schlimm" zu "Wir müssen vorsichtig bleiben und dramatisieren" erkennen zu können.
 
MichiMedi schrieb:
Ja, in dern Bergbahnen ist es wie im öffentlichen Personenverkehr und damit gilt eine Maskenpflicht, auch noch über die nächsten Wochen hinaus, wo ja an anderen öffentlichen Orten keine Masken mehr gefordert werden. Trotzdem sehen die meisten Skifahrer diese Vorschriften angenehm locker und ziehen sich einfach nur mal kurz ne Maske rüber, wenn gerade der Liftbedienstete schaut, sonst eigentlich nicht so wirklich.
Danke für die Info, dann fällt Hintertux für mich in dieser Saison aus. Bei den Temperaturen noch mit einer Maske (vor allem nach einer Abfahrt) rumrennen zu müssen verleidet mir den Spass.
 
mischi schrieb:
Ich bin auch ganz klar gegen Rassismus,aber wenn ausgerechnet in der Coronazeit zehntausende Menschen unbewilligt demonstrieren gehen davon viele dunkelhäutige,dann bestätigt dass einfach nur die Vorurteile genügber diesen Menschen,damit erreicht man einfach nur das Gegenteil.Und dass der linke Bundesrat Berset am Vormittag die Bevölkerung warnt die Regeln einzuhalten,aber kein Wort zu den Demonstrationen sagt und die Polizei einfach zuschaut ist ein riesengrosser Skandal.
Ich halte die Demos auch für unglücklich und befürchte eine beschleunigte Ausbreitung.

Aber was hätte die Polizei denn machen sollen, die Teilnehmer mit der Bleispritze impfen, so wie es auch Trump mal vorhatte?
 
Erster Grosstest: Grossdemos heizen Coronavirus-Epidemie kaum an

Es ist eine der brisantesten Fragen dieser Tage: Führen die Grossdemos von Los Angeles über London bis Berlin und Zürich zu schweren Covid19-Ausbrüchen? Ein Grosstest in Minneapolis zeigt nun: Offenbar nicht. Die US-Stadt war ja der Startpunkt der «Black Lives Matter»-Proteste, und von dort kommen jetzt die ersten umfangreichen Daten: Rund 3'300 Teilnehmer der ersten Demos wurden nach einem Aufruf von den Gesundheitsbehörden von Minnesota getestet – bei 1,4 Prozent konnte das Virus nachgewiesen werden.

Die Zahl ist bemerkenswert: Denn sie ist tiefer als der Durchschnitt. Konkret: Bei 13'000 anderen getesteten Personen lag die Quote am vergangenen Freitag bei 3,7 Prozent. Und auch bei allen Testungen, welche die Ämter des «State Health Commissioner» in der letzten Woche durchführten, lag der Durchschnittswert bei 3,7 Prozent.

Nun wird weitergeforscht und untersucht, woran das verblüffende Ergebnis liegen könnte. Noch sei es zu früh für Rückschlüsse, warnte die Chefinfektiologin des Bundesstaates, Kris Ehresmann.

Quelle: https://www.twincities.com/2020/06/...floyd-early-test-results-show-few-protesters/
 
Chlosterdörfler schrieb:
Erster Grosstest: Grossdemos heizen Coronavirus-Epidemie kaum an

Es ist eine der brisantesten Fragen dieser Tage: Führen die Grossdemos von Los Angeles über London bis Berlin und Zürich zu schweren Covid19-Ausbrüchen? Ein Grosstest in Minneapolis zeigt nun: Offenbar nicht. Die US-Stadt war ja der Startpunkt der «Black Lives Matter»-Proteste, und von dort kommen jetzt die ersten umfangreichen Daten: Rund 3'300 Teilnehmer der ersten Demos wurden nach einem Aufruf von den Gesundheitsbehörden von Minnesota getestet – bei 1,4 Prozent konnte das Virus nachgewiesen werden.

Die Zahl ist bemerkenswert: Denn sie ist tiefer als der Durchschnitt. Konkret: Bei 13'000 anderen getesteten Personen lag die Quote am vergangenen Freitag bei 3,7 Prozent. Und auch bei allen Testungen, welche die Ämter des «State Health Commissioner» in der letzten Woche durchführten, lag der Durchschnittswert bei 3,7 Prozent.

Nun wird weitergeforscht und untersucht, woran das verblüffende Ergebnis liegen könnte. Noch sei es zu früh für Rückschlüsse, warnte die Chefinfektiologin des Bundesstaates, Kris Ehresmann.

Quelle: https://www.twincities.com/2020/06/...floyd-early-test-results-show-few-protesters/
DB-Zugbegleiter erkrankten undurchschnittlich häufig an Covid.
 
Seit Beginn des Coronavirus-Ausbruchs versuchen Wissenschaftler herauszufinden, warum bei Kindern die Wahrscheinlichkeit schwerer Komplikationen durch die Infektion viel geringer ist als bei Erwachsenen. Nun legt die Forschung nahe, dass die Antwort in gesunden Blutgefässen von Kindern liegen könnte.

Kinder machen nur einen kleinen Teil der Infizierten mit SARS-CoV-2 aus, dem Virus, das COVID-19 verursacht. Eine grosse Umfrage der US-Zentren für Krankheitskontrolle und -prävention in Atlanta, Georgia, ergab, dass Kinder bis 17 Jahre, die 22% der US-Bevölkerung ausmachen, weniger als 2% der bestätigten COVID-19-Infektionen in den Vereinigten Staaten ausmachen. Und von 2.572 Kindern, die in die Umfrage einbezogen wurden, gingen nur 5,7% ins Krankenhaus und nur drei starben.

Es wurden mehrere Theorien vorgeschlagen, um zu erklären, warum Kinder nicht so krank werden. Dazu gehört die Möglichkeit, dass sie eine stärkere und wirksamere anfängliche Immunantwort gegen das Virus haben als Erwachsene und dass sie möglicherweise eine gewisse Immunität gegen die kürzliche Exposition gegenüber ähnlichen Viren haben. Eine wachsende Zahl von Forschern ist jedoch der Meinung, dass der Unterschied zwischen Erwachsenen und Kindern im Zustand ihrer Blutgefässe liegen könnte.

Bei vielen Erwachsenen mit schwerem COVID-19 kommt es zu einer Gerinnung in den Blutgefässen, was zu Herzinfarkten oder Schlaganfällen führt. Normalerweise bilden sich Blutgerinnsel nur, um Blutungen aufgrund einer Verletzung zu stoppen, aber wenn das Endothel beschädigt ist vom Virus, können sich auch Gerinnsel bilden.

Ruschitzka und Kollegen haben herausgefunden, dass SARS-CoV-2 Endothelzellen infizieren kann, die überall im Körper vorkommen. In einer Studie an drei Personen mit COVID-19, von denen zwei starben, fand Ruschitzkas Team heraus, dass SARS-CoV-2 das Endothel des Patienten infiziert und eine Entzündung und Gerinnungszeichen verursacht hatte 1. Die Studie war klein, so dass solche Komplikationen weiter untersucht werden müssen, aber Probleme mit dem Endothel scheinen in den meisten Fällen von COVID-19, die bei Erwachsenen zu einer schweren oder tödlichen Erkrankung fortschreiten, eine Rolle zu spielen, so Ruschitzka.

Diese Theorie könnte auch erklären, warum Menschen mit Erkrankungen, die das Endothel beeinträchtigen, wie Diabetes und Bluthochdruck, ein höheres Risiko haben, ernsthaft an COVID-19 zu erkranken, sagt Marcel Levi, Hämatologe am University College Hospital in London.

Das Endothel ist bei Kindern typischerweise in einem viel besseren Zustand als bei Erwachsenen. "Das Endothel eines Kindes ist perfekt aufgebaut und verschlechtert sich dann mit dem Alter einfach", sagt Paul Monagle, pädiatrischer Hämatologe am Melbourne Children's Campus.

Monagle und andere sind der Meinung, dass die Blutgefässe von Kindern einem Virusangriff besser standhalten können als bei Erwachsenen. Eine weitere Unterstützung für diese Theorie ist die Beobachtung, dass nur wenige Kinder mit COVID-19 eine übermässige Gerinnung und beschädigte Gefässe aufweisen, sagt er.

Monagle versucht zu verstehen, was passiert, wenn das Virus in Endothelzellen eindringt. Er hält es für wahrscheinlich, dass es die Kommunikation zwischen den Zellen, den Thrombozyten und den Plasmabestandteilen, die an der Gerinnung beteiligt sind, unterbricht und dass dieser Kommunikationsabbruch zur Bildung überschüssiger Gerinnsel führt.

Er hat zwei Experimente gestartet, um zu versuchen, diesen Mechanismus besser zu verstehen und herauszufinden, ob die Blutgefässe von Kindern etwas Schützendes haben, das die Wahrscheinlichkeit verringert, dass sie als Reaktion auf eine Virusinfektion überschüssige Gerinnsel bilden. Im ersten Experiment wird sein Team versuchen, die Bedingungen in den Blutgefässen von Kindern und Erwachsenen im Labor nachzubilden. Dazu nehmen sie kultivierte Endothelzellen, die mit SARS-CoV-2 infiziert sind, und baden sie in Plasma aus drei Quellen - Kinder, gesunde Erwachsene und Erwachsene mit Gefässkrankheiten. Indem sie vergleichen, wie die infizierten Zellen mit den drei verschiedenen Plasmatypen interagieren, sollten sie in der Lage sein, zu erkennen, warum die Signalübertragung in den Gefässen fehlschlägt.

In einem zweiten Experiment wird das Team Plasma von Kindern und Erwachsenen mit COVID-19 analysieren, das Proteine enthält, die von geschädigten Endothelzellen freigesetzt werden, um mögliche Krankheitsmarker zu identifizieren.

Quelle: doi: 10.1038/d41586-020-01692-z
 
US-Wissenschaftler haben den ersten direkten Beweis dafür gefunden, dass das Coronavirus das menschliche Gehirn infizieren und sich in seinen Zellen vermehren könnte, was die Besorgnis über die schlecht verstandenen neurologischen Symptome der Krankheit noch verstärkt.

Thomas Hartung und Kollegen von der Johns Hopkins University machten diese Entdeckung, nachdem sie winzige neuronale Kügelchen, so genannte Mini-Hirne, die aus menschlichen Stammzellen gezüchtet werden, mit geringen Mengen des für Covid-19 verantwortlichen Virus Sars-Cov-2 versetzt hatten.

Die Forscher fanden die mit dem Virus infizierten Neuronen in den Mini-Gehirnen über das menschliche ACE2-Protein, das bekanntermaßen ein wichtiger Eintrittspunkt für Sars-Cov-2 ist. Das Virus vermehrte sich dann innerhalb der Neuronen; innerhalb von drei Tagen hatte sich die Anzahl der Kopien mindestens verzehnfacht.
Die Minihirne, die als BrainSpheres bezeichnet werden, wurden vor vier Jahren entwickelt und werden als standardisierte Organoide für toxikologische Tests von Medikamenten in Serie produziert. Sie wurden verwendet, um die Wirkung anderer Viren auf das Gehirn zu untersuchen, darunter Zika, Dengue und HIV.

"Es ist wirklich entscheidend zu wissen, dass es unser wertvollstes Organ ist das direkt vom Virus befallen werden kann", sagte Prof. Hartung, ein Toxikologie-Experte am Johns Hopkins, und fügte hinzu, es sei noch unklar, wie häufig dies bei Covid-19-Patienten vorkomme.

Ob das Virus das Gehirn infizieren kann, gehört zu den größten Fragen in einer langen Liste von Unbekannten über die Art und Weise, wie die Krankheit die meisten Gewebe und Organe im menschlichen Körper zu befallen scheint.

Es war jedoch nie klar, ob das Virus das Gehirn und die Nervenzellen direkt befällt oder ob solche Symptome eine sekundäre Folge der Schädigung des Immun- und Herz-Kreislauf-Systems der Patienten sind.

So ist z.B. nicht bekannt, ob der Verlust des Geruchssinns, ein häufiges Symptom des Virus, die Folge einer direkten Infektion von Riechneuronen oder eine Nebenwirkung einer Infektion anderer am Geruchssinn beteiligter Zellen ist.

Wenn Sars-Cov-2 das menschliche Gehirn angreifen kann, muss es die Blut-Hirn-Schranke überwinden, die das Organ gegen viele Viren und Chemikalien abschirmt und häufig Infektionen verhindert.

Obwohl die Minihirne des Johns Hopkins einige Merkmale eines menschlichen Gehirns aufweisen, darunter elektrische Aktivität und Kommunikation zwischen Neuronen, fehlen ihnen andere Merkmale, darunter die Blut-Hirn-Schranke.

"Ob das Sars-Cov-2-Virus diese Barriere passiert oder nicht, muss noch gezeigt werden", sagte Prof. Hartung, "aber es ist bekannt, dass schwere Entzündungen, wie sie bei Covid-19-Patienten beobachtet werden, die Barriere zerfallen lassen".
In einem Bericht aus Spanien wurde festgestellt, dass die Hälfte der Patienten, die in zwei Krankenhäusern des Landes aufgenommen wurden, neurologische Symptome entwickelten.
Bericht: https://n.neurology.org/content/early/2020/06/01/WNL.0000000000009937.full

Eine besondere Sorge, die Prof. Hartung hervorhob, betraf die möglichen Auswirkungen des Virus auf das Gehirn des Fötus während der Schwangerschaft. Andere Forschungen haben gezeigt, dass das Virus die Plazenta durchquert und dass den Embryonen in der frühen Entwicklung die Blut-Hirn-Schranke fehlt.

"Um es ganz klar zu sagen: Wir haben keine Hinweise darauf, dass das Virus Entwicklungsstörungen hervorruft", betonte Prof. Hartung. "Aber die Kliniker müssen über diese Forschung Bescheid wissen, denn sie hat Konsequenzen hinsichtlich der Vorsicht und der Verhinderung von Infektionen während der Schwangerschaft".

Die Forschung hat erhebliche Auswirkungen auf Versuche, Behandlungen für das Virus zu finden. Wenn Sars-Cov-2 das Gehirn infiziert, kann dies die Bemühungen zur Ausrottung der Infektion durch Medikamente erschweren, da viele Medikamente die Blut-Hirn-Schranke nicht überwinden können.

Quelle: https://www.ft.com/content/e5f20455-4422-4eea-9c51-b083040a0878
 
sheridan schrieb:
Frage: wie siehts mit Maskenpflicht in den österreichischen Bergbahnen aus ? Gilt das auch als öffentlicher Transport ? In Frankreich muss man anscheinend eine dabeihaben:, da hätte ich keinen Bock drauf.
https://www.valdisere.ski/fr/ski-ete
Es wäre schön gewesen, wenn Du dies hier gelesen hättest: https://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?p=5262288#p5262288

GIFWilli59 hat es korrekt beantwortet:
GIFWilli59 schrieb:
Auf diese Frage wirst du in diesem Topic keine Antwort bekommen ;-)
Vielleicht hilft dir das weiter: https://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?p=5263093#p5262723
Und nun hoffe ich, dass maba04 das hier entfernt.

Einige Beiträge aus ski-chrigels Sammeltopic hierher verschoben. / Mod. maba04
 
Chlosterdörfler schrieb:
Seit Beginn des Coronavirus-Ausbruchs versuchen Wissenschaftler herauszufinden, warum bei Kindern die Wahrscheinlichkeit schwerer Komplikationen durch die Infektion viel geringer ist als bei Erwachsenen. Nun legt die Forschung nahe, dass die Antwort in gesunden Blutgefässen von Kindern liegen könnte.
Ich denke das beides eine Rolle spielt denn auch die in seltenen Fällen beobachtete Überreaktion des kindlichen Immunsystems die einen kawasakisyndromähnlichen Verlauf zeigt ist ein Indiz dafür. Und das kindliche Blutgefäße in generell besserem Zustand als jene älterer Menschen sind ist sowieso logisch denn physiologisch besser wird mit zunehmendem Alter wirklich nix... ;D
Allerdings lassen diese Studien die Hoffnung aufkommen das man in Schulen und Kitas zumindest im neuen Schuljahr zum uneingeschränkten Regelbetrieb zurückkehren und die Belastung der Eltern wieder komplett beenden kann.

MichiMedi schrieb:
Es gibt ja auch die FFP3 Masken, die den Träger schützen. Und inzwischen gibt es ja davon genug, dass sich einfach jeder aus der Risikogruppe eine besorgen kann. Dann könnte man auch die Beschränkungen großflächig wieder aufheben, und wer sich schützen will/muss der soll das dann eben gerne mit einer FFP3 Maske selbst tun, und nicht die Gesamtbevölkerung per allgemeiner Maskenpflicht dazu verdonnern.
Stimme ich uneingeschränkt zu und handle das selbst auch so; allerdings sehe ich die Verfügbarkeit insoferne noch als etwas problematisch weil zwar die ursprünglichen "Abwehrpreise" etwas sanken aber leider immer noch meilenweit vom Precoronaniveau entfernt sind... :rolleyes: Hier würd ich es als angebracht sehen das beispielsweise die Gesundheitsämter einen großen Posten FFP3er Masken (der sowieso aus Vorsorgegründen angeschafft werden sollte) beschaffen und diese auch über einen vertraglich gebundenen Händler an Interessenten zum Durchlaufkostenpreis abgeben bzw. versenden.
 
Wie schon bekannt sein dürfte ist seit heute die neue Corona-Warn-App der Bundesregierung veröffentlicht worden.

Ich frage mich ja welche Motivation man haben sollte um diese App freiwillig zu installieren. Klar, der Code ist öffentlich und bis auf Bluetooth Entfernungen zu anderen Geräten wird nichts gespeichert und das auch nur anonymisiert. Vom Datenschutz her ist die App daher unproblematisch.

Aber wenn man sich da dann erst mal anmeldet dann ist man halt auch direkt dran, wenn die App einen als Corona gefährdet erkennt. Dann wird man am Ende zu einem Corona Test verpflichtet und im schlimmsten Fall dann auch zur Quarantäne, ohwohl man vieleicht gar keine Symtome hätte und sonst problemlos nach draußen gegangen wäre. Man schafft sich selbst also nur Probleme mit der App, die man ohne sie nicht hätte. Denn wenn man wirklich starke Symptome hätte, dann würde man schon auch ohne App wissen, dass man sich ml testen lassen sollte. Ergo bringt es mir selbst gar nichts, wenn ich mir die App installiere, weshalb ich es auch nicht tun werde.

Interessant ist dabei noch, dass der Spaß ganze 20 Millionen (!) Euro gekostet hat plus mehrere Millionen Kosten pro Betriebsmonat. Das werden wohl interessante Stundenlöhne gewesen sein...

 https://www.spiegel.de/netzwelt/app...n-euro-a-b743dfa6-c096-4a69-af4f-1e4116c43e7a
Der Bund zahlt dafür 20 Millionen Euro. Hinzu kommen Betriebskosten von bis zu 3,5 Millionen Euro im Monat.
 
MichiMedi schrieb:
Wie schon bekannt sein dürfte ist seit heute die neue Corona-Warn-App der Bundesregierung veröffentlicht worden.

Ich frage mich ja welche Motivation man haben sollte um diese App freiwillig zu installieren. Klar, der Code ist öffentlich und bis auf Bluetooth Entfernungen zu anderen Geräten wird nichts gespeichert und das auch nur anonymisiert. Vom Datenschutz her ist die App daher unproblematisch.

Aber wenn man sich da dann erst mal anmeldet dann ist man halt auch direkt dran, wenn die App einen als Corona gefährdet erkennt. Dann wird man am Ende zu einem Corona Test verpflichtet und im schlimmsten Fall dann auch zur Quarantäne, ohwohl man vieleicht gar keine Symtome hätte und sonst problemlos nach draußen gegangen wäre. Man schafft sich selbst also nur Probleme mit der App, die man ohne sie nicht hätte. Denn wenn man wirklich starke Symptome hätte, dann würde man schon auch ohne App wissen, dass man sich ml testen lassen sollte. Ergo bringt es mir selbst gar nichts, wenn ich mir die App installiere, weshalb ich es auch nicht tun werde.

Interessant ist dabei noch, dass der Spaß ganze 20 Millionen (!) Euro gekostet hat plus mehrere Millionen Kosten pro Betriebsmonat. Das werden wohl interessante Stundenlöhne gewesen sein...

https://www.spiegel.de/netzwelt/app...n-euro-a-b743dfa6-c096-4a69-af4f-1e4116c43e7a
Der Bund zahlt dafür 20 Millionen Euro. Hinzu kommen Betriebskosten von bis zu 3,5 Millionen Euro im Monat.

Ich verstehe dein Problem gerade nicht...
 
Auf die Schweiz bezogen, ist die App noch fragwürdiger: Ursprünglich wurde gesagt, dass der Staat den Lohnausfall übernehmen würde, analog Kurzarbeit, wenn man aufgrund der App in Quarantäne müsse. Jetzt ist dem aber doch nicht so. Wer hat denn Interesse, möglicherweise unnötig in Quarantäne zu müssen und dessen Kosten auch noch selber zu tragen?
 
ski-chrigel schrieb:
Auf die Schweiz bezogen, ist die App noch fragwürdiger: Ursprünglich wurde gesagt, dass der Staat den Lohnausfall übernehmen würde, analog Kurzarbeit, wenn man aufgrund der App in Quarantäne müsse. Jetzt ist dem aber doch nicht so. Wer hat denn Interesse, möglicherweise unnötig in Quarantäne zu müssen und dessen Kosten auch noch selber zu tragen?

Auszug aus den FAQ der deutschen App: "Ordnet das Gesundheitsamt eine Quarantäne für Sie an, zahlt der Arbeitgeber Ihr Gehalt weiter. Ihr Arbeitgeber wird dafür wiederum vom Gesundheitsamt entschädigt."

Edit: Wobei ich mir schon gerade die Frage stelle, wie das bei Selbstständigen geregelt wird :?:
 
MichiMedi schrieb:
Aber wenn man sich da dann erst mal anmeldet dann ist man halt auch direkt dran, wenn die App einen als Corona gefährdet erkennt. Dann wird man am Ende zu einem Corona Test verpflichtet und im schlimmsten Fall dann auch zur Quarantäne, ohwohl man vieleicht gar keine Symtome hätte und sonst problemlos nach draußen gegangen wäre. Man schafft sich selbst also nur Probleme mit der App, die man ohne sie nicht hätte. Denn wenn man wirklich starke Symptome hätte, dann würde man schon auch ohne App wissen, dass man sich ml testen lassen sollte. Ergo bringt es mir selbst gar nichts, wenn ich mir die App installiere, weshalb ich es auch nicht tun werde.

Glückwunsch, du bist Teil des Problems.
Du willst also lieber das Virus weiterverbreiten, weil du sonst Probleme/Unannehmlichkeiten hättest?

Das ist das egoistischste, was ich heute gelesen habe.

Viele Grüße
margau
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben