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Coronavirus 2019-nCoV

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Neandertaler schrieb:
(...)

Wo ich jetzt gerade schon bei der Virusbekämpfung bin:
Ich war heute schon zum Einkaufen für Weihnachten um dem allgemeinen Wahnsinn knapp vor Toresschluss zu entgehen. Besucht wurde ein größerer Markt auf der östlichen Seite des Waldes. Dieser befand sich in einem größeren Einkaufszentrum das neben diesem diverse weitere Fachgeschäfte beherbergt. Die Vorschriften wurden, sieht man von der Security ohne irgend einen MNS ab, im Rahmen des möglichen umgesetzt. Diese Geschäfte waren, mit Ausnahme des Schlüsseldienst, Tabakhandlung, der Drogerie und der Bäckerei alle geschlossenen. In diesem Markt gab es dann folgende Artikel neben den Lebensmitteln problemlos käuflich zu erwerben:

Fernseher, Kühlschränke und andere elektrische Ausrüstung
=> Mediamarkt und andere geschlossenen

Holzsägen, Eisensägen, Schrauben, Nägel und weiterer Bedarf um sich mit dem Hammer auf den Daumen zu schlagen
=> Baumarkt geschlossen

Schuhe einer mir unbekannten Eigenmarke deren Verarbeitung zu immensen Folgekosten durch fehlerhafte Verarbeitung in der Orthopädie führt
=> Der Schuster und der Fachhandel geschlossen

Diverse Kleidung aller Art
=> Fachhandel geschlossen

Könnte mir jetzt bitte jemand erklären, mit welchem Hintergrund das so möglich ist? Habe ich den Sinn und die Funktion des Lockdown nicht verstanden oder bin ich bei meinem Denken auf dem Holzweg? Es kann doch nicht im Sinne des Erfinders sein, das sich jetzt alle in einem Laden knubbeln und an der Umkleidekabine eine Warteschlange steht.

Der Verkauf von Non-food Produkten im Lebensmitteleinzelhandel, die nicht dem täglichen Bedarf zuzuordnen sind, kann ebenfalls eingeschränkt werden und darf keinesfalls ausgeweitet werden.

https://www.hv-bayern.de/aktuelles/meldungen/2020-12-14-Strengere-Corona-Massnahmen-Harter-Lockdown-ab-Mittwoch.php

Ländersache, nehme ich an. Im Supermarkt meines Vertrauens war im Frühlings-Lockdown das Spielzeug weggeräumt. Dem Spielwarenladen um die Ecke bringt das auch nichts, nur dem Jeff.

Aldi, Lidl, Norma und auch Netto Marken-Discount müssen Aktionsware in einigen Ortschaften aus dem Verkehr ziehen. Dazu zählen Produkte wie etwa Haushaltswaren, Elektrogeräte oder Kleidung.

https://www.chip.de/news/Aldi-Lidl-Netto-und-Co.-in-Bedraengnis-Discountern-droht-krasse-Einschraenkung_183185731.html
 
Zur Impfung und Impfbereitschaft: Was ich NICHT will, ist eine allgemeine Impfpflicht und die wird (zumindest in DACH) mit allerallergrösster Wahrscheinlichkeit nicht kommen, und das ist gut so!
Was ich zähneknirschend akzeptieren könnte: Gewisse Einschränkungen für Nicht-Geimpfte im Rahmen des "Hausrechts", also zB Discobesuch nur bei Impfung, Flug nur bei Impfung oder so... ich hätte es lieber nicht. Das dürfte aber erst der Fall sein, wenn genügend Impfungen für jedermann vorhanden sind, also wer sich impfen lassen will, kann sich impfen lassen, das wird voraussichtlich erst im Frühsommer (evtl Spätfrühling) der Fall sein.
Was ich hingegen sinnvoll fände: "Goodies" für Geimpfte um den Anreiz zu erhöhen. zB könnte man ab einem bestimmten Zeitpunkt die Quarantäne für Geimpfte auf 3 Tage reduzieren oder gleich ganz aufheben. Natürlich besteht dann die Gefahr, dass die möglicherweise ein paar andere Leute anstecken, aber die Chance, dass sich dafür mehr impfen lassen, sehe ich als grösser und wichtiger. Also ein Risiko in Kauf nehmen, um einen potenziellen Gewinn daraus zu ziehen... passiert auch sonst (zB an der Börse) täglich: Grössere Gewinne bedingen grössere Risiken.

Nur mahnen und auffordern und bitten wird mMn nicht reichen, da sollte die Politk versuchen, Prominenz FÜR die Impfung zu kriegen und gleich medienwirksam live impfen (zB Federer oder Giaccobbo oder DJ Bobo oder Christoph Blocher für die CH). Dazu braucht es möglicherweise auch konkretere Anreize als eine potenziell frühere Rückkehr zur Normalität (die hängt ja von der Gesellschaft und nicht direkt vom Individuum ab), zB kürzere Quarantäne oder partielle Befreiung von der Maskenpflicht oder andere Freiheiten... wird aber extrem schwierig und umstritten sein.
 
Ich sehe schon den Werbespot .... Franz Beckenbauer und Uli Hoeneß treffen sich vor der Arzpraxis, Hoeneß mit einem strahlend gelb leuchtenden Impfpass in der Hand, und Franz wendet sich lächelnd zum Publikum, Close up ... und dann sagt er den Satz alles Sätze .... "Jo wos, is denn schon Impftermin" ....

Kann man sich kaum vorstellen, aber ich gebe dir Recht Wurzelsepp, es wird wahrscheinlich genau so passieren ... gesunder Menschenverstand langt einfach nicht aus ... bitter :mrgreen:
 
Die Impfung ist freigegeben - komm soeben durch die Ticker.
Impfstart am 27.12.
 
Was vermutlich als Anreiz wirklich funktionieren würde: Jedem, der sich impfen lässt, werden 50 Franken (in De/At dann halt 50€) bar in die Hand gedrückt. Bei 8 Mio Bürgern würde das den Staat 400 Millionen kosten, eigentlich ein Klacks, in Anbetracht der Summen, von denen man sonst so spricht... und mit Geld ist der durchschnittliche Schweizer immer noch am Einfachsten zu bestechen :wink:

PS: Ich werde mich so schnell wie möglich impfen lassen, hoffe auf Februar und rechne mit März.
 
baeckerbursch schrieb:
Diese Betrachtungen fand ich interessant:

https://www.tichyseinblick.de/meinu...rdungslage-bedeutet-nie-wieder-normalzustand/

Vor allem das hochrechnen der Toten auf die Infizierten Dunkelziffer.
Seit längerer Zeit ein guter Beitrag zum Thema. Der letzte Satz spiegelt genau meine Meinung:
Das Diktat des medizinischen Tunnelblicks muss enden, denn einseitige Betrachtungen führen zu absoluten Antworten, und absolute Antworten sind das Ende der Demokratie.

Noch ein 'Querdenker': https://orf.at/#/stories/3194543/
Der Chef des deutschen Instituts für Weltwirtschaft (IfW), der Österreicher Gabriel Felbermayr, hat die Teststrategie in der Coronavirus-Pandemie heftig kritisiert. (...) Wir haben aus der ersten Welle scheinbar nicht viel gelernt und reagieren in der zweiten mit derselben mittelalterlichen Methodik

Theo schrieb:
Wenn ich da meinen ganzen Bekanntenkreis nehme sehe ich sehr viele wo Impfgegner sind, gleichzeitig aber als Maskenfanatiker strenger auftreten als ein mit der doppelten Gehirnwäsche bearbeiteter Taliban. Maskenbefürworter und gleichzeitig Impfbefürworter kenne praktisch keine, das gleiche gilt für Maskengegner/verweigerer und gleichzeitig Impfverweigerer.
Dann ist da dann noch die Gruppe der Maskengegner, aber nicht verweigerer, welche dann aber starke Impfbefürworter sind.
:biggthumpup: Die letztgenannte Beschreibung trifft sehr gut auf mich zu, ich halte die meisten Massnahmen nach wie vor für überflüssig, werde mich aber so schnell es geht impfen lassen (Arbeit im pädagogischen Beruf, ü. 50) und habe gerade mal null Angst dass ich mich in ein Krokodil verwandle. Nicht weil ich Angst vor dem Virus hätte, und auch nicht 'um Menschenleben zu retten', weil sterben werden wir auch mit der Impfung alle einmal, sondern damit wir um Stück für Stück zum halbwegs normalen Leben zurückkehren können.
 
Wurzelsepp schrieb:
Zur Impfung und Impfbereitschaft: Was ich NICHT will, ist eine allgemeine Impfpflicht und die wird (zumindest in DACH) mit allerallergrösster Wahrscheinlichkeit nicht kommen, und das ist gut so!
Was ich zähneknirschend akzeptieren könnte: Gewisse Einschränkungen für Nicht-Geimpfte im Rahmen des "Hausrechts", also zB Discobesuch nur bei Impfung, Flug nur bei Impfung oder so... ich hätte es lieber nicht. Das dürfte aber erst der Fall sein, wenn genügend Impfungen für jedermann vorhanden sind, also wer sich impfen lassen will, kann sich impfen lassen, das wird voraussichtlich erst im Frühsommer (evtl Spätfrühling) der Fall sein.
Was ich hingegen sinnvoll fände: "Goodies" für Geimpfte um den Anreiz zu erhöhen. zB könnte man ab einem bestimmten Zeitpunkt die Quarantäne für Geimpfte auf 3 Tage reduzieren oder gleich ganz aufheben. Natürlich besteht dann die Gefahr, dass die möglicherweise ein paar andere Leute anstecken, aber die Chance, dass sich dafür mehr impfen lassen, sehe ich als grösser und wichtiger. Also ein Risiko in Kauf nehmen, um einen potenziellen Gewinn daraus zu ziehen... passiert auch sonst (zB an der Börse) täglich: Grössere Gewinne bedingen grössere Risiken.

Nur mahnen und auffordern und bitten wird mMn nicht reichen, da sollte die Politk versuchen, Prominenz FÜR die Impfung zu kriegen und gleich medienwirksam live impfen (zB Federer oder Giaccobbo oder DJ Bobo oder Christoph Blocher für die CH). Dazu braucht es möglicherweise auch konkretere Anreize als eine potenziell frühere Rückkehr zur Normalität (die hängt ja von der Gesellschaft und nicht direkt vom Individuum ab), zB kürzere Quarantäne oder partielle Befreiung von der Maskenpflicht oder andere Freiheiten... wird aber extrem schwierig und umstritten sein.
+1
Spiegelt meine Meinung bzw wäre mein (Aus)Weg aus der Pandemie.
Gruß Nils
 
Wie hoch war die Testzahl beim Massentest in Tirol? Für die freiwilligen Tests nun vor Weihnachten gibt es 57.000 Anmeldungen. Schon eine gute Menge.
 
Hier im Landkreis sind wir mittlerweile der Hotspot in Niedersachsen mit einer Inzidenz von 236. Ausschlaggebend dafür waren Ausbrüche in zwei Pflegeheimen mit über hundert Neuinfizierten innerhalb von 2 Tagen. In der Pflegeeinrichtung mit den meisten Ausbrüchen wurden mit großem Aufwand alle Mitarbeiter und die Bewohner jeden zweiten Tag mit Schnelltests getestet. Leider scheint es nicht so einfach zu sein, mit Schnelltests eine Art Sicherheitsschleuse zum Infektionsgeschehen zu errichten :sniff:
 
Jan Tenner schrieb:
Leider scheint es nicht so einfach zu sein, mit Schnelltests eine Art Sicherheitsschleuse zum Infektionsgeschehen zu errichten :sniff:

Das liegt daran dass der Schnelltest für den Eimer ist. Erstens schlägt er nur in einer kurzen Phase der Infektion überhaupt an und auch nur wenn man ihn richtig anwendet, so übersieht man recht viele Infizierte die aber ansteckend sein können, also ist die Falschnegativrate viel zu hoch um darauf eine sichere Auslese stützen zu können. Das Ergebnis sehen wir gerade in zahllosen Pflegeeinrichtungen. Desweiteren reagiert der Antigenschnelltest auch auf Viren der gleichen Klasse und führt dann zu falsch positiven Resultaten. Ist jetzt zwar nicht ganz so tragisch aber auch nicht wirklich wünschenswert. Der Test analysiert ja nicht das Virengenom so wie es der PCR-Test macht sondern reagiert auf Virenhüllproteine. Das ist recht ungenau.
 
Spezialwidde schrieb:
Das liegt daran dass der Schnelltest für den Eimer ist. Erstens schlägt er nur in einer kurzen Phase der Infektion überhaupt an und auch nur wenn man ihn richtig anwendet, so übersieht man recht viele Infizierte die aber ansteckend sein können, also ist die Falschnegativrate viel zu hoch um darauf eine sichere Auslese stützen zu können.

Nun, richtig anwenden sollte man sie schon, aber dafür werden sie ja im Normalfall von ausgebildetem Personal durchgefuehrt. Wie du zu dem Ergebnis der so hohen falschen Ergebnisse kommst ist mir schleierhaft, das deckt sich zumindest nicht mit aktuellen Studien:

--> Comparison of seven commercial SARS-CoV-2 rapid Point-of-Care Antigen tests

Eine Mehrzahl der Tests ist fuer den Bereich, fuer den sie gemacht sind sehr genau.
 
Spezialwidde schrieb:
Jan Tenner schrieb:
Leider scheint es nicht so einfach zu sein, mit Schnelltests eine Art Sicherheitsschleuse zum Infektionsgeschehen zu errichten :sniff:

Das liegt daran dass der Schnelltest für den Eimer ist. Erstens schlägt er nur in einer kurzen Phase der Infektion überhaupt an und auch nur wenn man ihn richtig anwendet, so übersieht man recht viele Infizierte die aber ansteckend sein können, also ist die Falschnegativrate viel zu hoch um darauf eine sichere Auslese stützen zu können. Das Ergebnis sehen wir gerade in zahllosen Pflegeeinrichtungen. Desweiteren reagiert der Antigenschnelltest auch auf Viren der gleichen Klasse und führt dann zu falsch positiven Resultaten. Ist jetzt zwar nicht ganz so tragisch aber auch nicht wirklich wünschenswert. Der Test analysiert ja nicht das Virengenom so wie es der PCR-Test macht sondern reagiert auf Virenhüllproteine. Das ist recht ungenau.
Für den Eimer ist er genausowenig wie der Mundschutz, das Problem ist jedoch, das beide keine 100% Sicherheit bieten, aber wenn Personen, die 100% darauf vertrauen und deswegen sich zu 0% vorsichtig verhalten, dann kann man in der Tat den Sinn eines Freitestens in Frage stellen.
Die Disskussion hatten wir ja auch beim Skihelm, der Schutz wird oft durch höhere Risikobereitschaft zunichte gemacht.
Daher halte ich persönlich auch wenig von privat durchgeführten Tests.
 
valdebagnes schrieb:
Für den Eimer ist er genausowenig wie der Mundschutz

Der Mundschutz ist im Gegensatz zum Schnelltest nicht für den Eimer. Auch wenn ihr es nicht gerne hört, dieser Schelltest war alles andere als ein Segen. Was meint ihr denn warum die letzten Wochen seit Einführung so viele Ausbrüche in Pflegeeinrichtungen aufgetreten sind? Selbst wenn die Fehlerquote gering ist, ein falschnegativer Besucher bringt das Virus potenziell herein. Das Problem daran ist einfach dass relativ viel Antigenmaterial in der Probe nötig ist damit er reagiert, da ist ein Infizierter schon lange ansteckend. Es liegt natürlich im Interesse der Hersteller sowas hinter dem Berg zu halten. Moralisch höchst bedenklich aber gut fürs Geschäft...
 
Spezialwidde schrieb:
Der Mundschutz ist im Gegensatz zum Schnelltest nicht für den Eimer. Auch wenn ihr es nicht gerne hört, dieser Schelltest war alles andere als ein Segen. Was meint ihr denn warum die letzten Wochen seit Einführung so viele Ausbrüche in Pflegeeinrichtungen aufgetreten sind? Selbst wenn die Fehlerquote gering ist, ein falschnegativer Besucher bringt das Virus potenziell herein. Das Problem daran ist einfach dass relativ viel Antigenmaterial in der Probe nötig ist damit er reagiert, da ist ein Infizierter schon lange ansteckend.

Könnte auch sein, dass an einigen Orten schon das mutierte Virus aus England grassiert, das einfach deutlich ansteckender ist... so viel ich weiss, ist ausser GB (und mit Einschränkungen NL und DK) niemand so richtig die Viren am Untersuchen, man weiss also nicht wirklich genau, welcher Virenstamm aktuell wo wütet.
Logisch nützt ein Schnelltest alleine nichts, eine Maske alleine aber auch nicht... man muss einfach wissen, was ein bestimmtes Testresultat bedeutet (vA wenn mit hoher Frequenz getestet wird) und bei Pflegepersonal in Altersheimen gehe ich eigentlich davon aus.
 
Wurzelsepp schrieb:
Könnte auch sein, dass an einigen Orten schon das mutierte Virus aus England grassiert, das einfach deutlich ansteckender ist... so viel ich weiss, ist ausser GB (und mit Einschränkungen NL und DK) niemand so richtig die Viren am Untersuchen, man weiss also nicht wirklich genau, welcher Virenstamm aktuell wo wütet.
Logisch nützt ein Schnelltest alleine nichts, eine Maske alleine aber auch nicht... man muss einfach wissen, was ein bestimmtes Testresultat bedeutet (vA wenn mit hoher Frequenz getestet wird) und bei Pflegepersonal in Altersheimen gehe ich eigentlich davon aus.

Der Schnelltest würde hchstwahrscheinlich auch auf die mutierte Virusvariante reagieren. Er kann auf die Virenfamilie ansprechen, da zählt auch das bekannte Influenzavirus dazu. Das Problem ist da ein ganz anderes. Der PCR-Test geht ja auf das Virengenom. Er kopiert die Viren-RNA. Dazu reichen kleinste Mengen aus, durch den Kopiervorgang wird die Nachweisgrenze fast immer erreicht. Der Schnelltest reagiert aber auf ein Hüllprotein der Virionen, damit er das kann braucht es aber eine recht hohe Materialkonzentration. Er kann nur nachweisen was da ist, es wird ja nichts vervielfältigt. Schon bevor für den Nachweis erforderliche Virionenkonzentrationen in Sekretproben erreicht sind kann die Viruslast allerdings schon für eine Ansteckung ausreichen. Gerade bei für das Virus anfällige Menschen reichen ja geringe Virionenkonzentrationen für eine Ansteckung aus. Gerade die sollen aber besonders geschützt werden. Das gibt eben falsche Sicherheit, deswegen stelle ich den Nutzen in Frage.
 
Spezialwidde schrieb:
Er kann auf die Virenfamilie ansprechen, da zählt auch das bekannte Influenzavirus dazu.

das tun die wenigsten der Schnelltests - siehe oben verlinkter preprint.
 
Spezialwidde schrieb:
valdebagnes schrieb:
Für den Eimer ist er genausowenig wie der Mundschutz

Der Mundschutz ist im Gegensatz zum Schnelltest nicht für den Eimer. Auch wenn ihr es nicht gerne hört, dieser Schelltest war alles andere als ein Segen. Was meint ihr denn warum die letzten Wochen seit Einführung so viele Ausbrüche in Pflegeeinrichtungen aufgetreten sind? Selbst wenn die Fehlerquote gering ist, ein falschnegativer Besucher bringt das Virus potenziell herein. Das Problem daran ist einfach dass relativ viel Antigenmaterial in der Probe nötig ist damit er reagiert, da ist ein Infizierter schon lange ansteckend. Es liegt natürlich im Interesse der Hersteller sowas hinter dem Berg zu halten. Moralisch höchst bedenklich aber gut fürs Geschäft...

Ich denke das Problem besteht einfach darin, dass sich ggf. Leute, welche mit Schnelltest negativ getestet wurden, u.U. zu sicher fühlen und die restlt. Vorsichtmaßnahmen vernachlässigen. Das Ergebniss eines Schnelltests ist ja nur immer eine Momentaufnahme - im Gegensatz zum PCR Test.
Und mal ehrlich: wer Eltern oder nahe Verwandte in diesen Zeiten in einer Pflegeeinrichtung besucht und auch sieht, wer sehr die alten Leute leiden ... da nimmt man schnell mal seine Lieben tröstend in den Arm
 
Während der Schnelltest eine aktuelle Momentaufnahme ist, ist der PCR Test eine Momentaufnahme von vor 24 Stunden (wenn das Ergebnis schnell kommt).

Jedenfalls in meinem Fall hat der Schnelltest ganz deutlich gezeigt wie lange ich Infektiös war, der letzte (1,5 Tage vor negativ), war nur "halbschwanger" :lol:

Aber freilich gibt es bei nichts 100% Sicherheit, und der Umgang damit scheint mir in unser Vollkaskogesellschaft ein grundsätzliches Problem zu sein. Wer das Klima in 30 Jahren aufs genaueste regeln will, aber an einem so kleinen Virus scheitert (der gar nicht mal sooooo ansteckend ist und soooooo tödlich ist)....
 
baeckerbursch schrieb:
Während der Schnelltest eine aktuelle Momentaufnahme ist, ist der PCR Test eine Momentaufnahme von vor 24 Stunden (wenn das Ergebnis schnell kommt).
sic!
Selbst wenn das Ergebnis schnell kommt, kannst Du Dich in der Zeit bis zum Ergebnis infiziert haben.
 
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