• 📸 Fotowettbewerb 2026 – Jetzt abstimmen! 🏔️

    Die spektakulärsten Berg-, Ski- und Landschaftsfotos sind eingereicht – jetzt seid ihr gefragt! Wählt eure Favoriten und kürt das Siegerbild.

    ⏰ Endspurt für die Abstimmung!
    Ihr könnt eure Stimme noch bis Mittwoch, 28. Oktober 2026 um 21:00 Uhr, abgeben!

    ✔️ Jetzt Favoriten wählen & abstimmen!

    Euer Alpinforum-Team

Coronavirus 2019-nCoV

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
christopher91 schrieb:
Pancho schrieb:

Schon klar, drum sag ich ja wird keine Auswirkungen haben und sicher einkassiert.

Interesant ist es trotzdem.

Man konnte auch Urteile von Amtsrichter Schill interessant nennen; generell gut, dass es den Instanzenweg gibt.
 
Jede Zunft hat ihre Wodargs. Aber der ist ja auch auf seine Art interessant.
 
christopher91 schrieb:
Pancho schrieb:

Schon klar, drum sag ich ja wird keine Auswirkungen haben und sicher einkassiert.

Interesant ist es trotzdem.

Uiuiui.
Schön bravdeutsch bleiben.
Den Instanzenweg gibt es genau deswegen.
Wer beruft in D Richter?
In der jungen Bundesrepublik war das sicher eine sinnvolle Konstruktion .
Absurd ist, das sich die deutsche und europäische Politik über die neuen und der deutschen Politik und Medien so verlogen über die den Deutschen sehr ähnelnde neue Regelung in Polen aufregen....
Eine noch unabhängigere Justiz würde ich mir auch in D wünschen, so wie in Polen bisher ( ausser vom Geld..)

Natürlich wird das Urteil kassiert werden...wenn das System noch funktioniert, trotz bewusster Unterfinanzierung.
 
Ich will nicht wissen, was hier im Forum abgehen würde, wenn plötzlich Reisen und Skifahren für geimpfte Personen mit geringen oder gar ohne Einschränkungen erlaubt wird, während die Skisüchtigen aus der "Nicht-Risikogruppe" oder etwas später aus der "Impfstoff ist leider keiner mehr da Gruppe" noch 3-6 Monate auf die Impfung warten müssen und so lange einfach mal weiter mit sämtlichen Einschränkungen leben müssen. Das würde mich und viele andere hier vermutlich betreffen und zumindest meine Solidarität wäre dann recht eingeschränkt, selbst wenn diese Einschränkungen rechtlich zulässig sind (ab einem bestimmten Punkt halte ich das aber auch für fragwürdig).

Davon abgesehen ist Skifahren für die Mehrheit der Deutschen nicht wichtig, schöner Urlaub und Feiern aber schon und das wird im Frühjahr/Sommer wieder relevanter. Dazu kommt die sehr große und lautstarke Gruppe der gerechtfertigten (Impfstoff zu unerprobt) und ungerechtfertigen (Big Pharma macht Gedankenkontrolle ;D) Impfverweigerer. Nebenbei würde man damit einen guten Teil der eh von der Politik enttäuschten jüngeren Generation noch weiter gen AfD schieben.

Am Ende habe ich keinen Lösungsvorschlag für das Problem; die Politiker werden irgendetwas entscheiden und das wird je nachdem zu mehr oder weniger großem gesellschaftlichen/sozialen Sprengstoff führen. Wenn wir Glück haben gehen die Fallzahlen im Frühjahr auch stark genug runter und die Einschränkungen werden zum großen Teil aufgehoben und es bleibt viel mehr zeit zum Impfen.
 
Ams schrieb:
Ich will nicht wissen, was hier im Forum abgehen würde, wenn plötzlich Reisen und Skifahren für geimpfte Personen mit geringen oder gar ohne Einschränkungen erlaubt wird, während die Skisüchtigen aus der "Nicht-Risikogruppe" oder etwas später aus der "Impfstoff ist leider keiner mehr da Gruppe" noch 3-6 Monate auf die Impfung warten müssen und so lange einfach mal weiter mit sämtlichen Einschränkungen leben müssen. Das würde mich und viele andere hier vermutlich betreffen und zumindest meine Solidarität wäre dann recht eingeschränkt(...)

Menschlich nachvollziehbar. Nochmals meine Frage (als provokantes Gedankenexperiment):

Wenn dein Nachbar wegen einer Infektion in häusliche Quarantäne muss, wo bleibt deine Solidarität? Wieso begibst du dich dann nicht auch in Quarantäne, damit er sich nicht so doof vorkommt?

:D

Was hier im Forum abgeht, ist zum Glück (manchmal sag ich mir das wirklich laut vor) vollkommen irrelevant. Das ist eine radikale Splittergruppe von Schneejunkies. :lol: :D
 
Tyrolens schrieb:
Südafrikanischer Seilbahncluster in Hochfügen.

https://www.krone.at/2325190

Hat ja so kommen müssen.


EDIT: Hochfügen ist zu. https://www.hochfuegenski.com/

Nur weil ein Seilbahnmitarbeiter betroffen ist hat dies nicht direkt etwas mit dem Skibetrieb zu tun. Keiner weiß woher die Variante eingeschleppt wurde.

---------------------—
https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/corona-impfstoff-eu-zeigt-sich-tief-unzufrieden-mit-astrazeneca-a-c27a6ab5-d4f3-42c0-90a2-5824139b5ad7

AstraZeneca Liefermenge bis zu 60 % reduziert, dass ist eine Hausnummer und die Begründung ist sehr mau.
 
Pancho schrieb:
Menschlich nachvollziehbar. Nochmals meine Frage (als provokantes Gedankenexperiment):

Wenn dein Nachbar wegen einer Infektion in häusliche Quarantäne muss, wo bleibt deine Solidarität? Wieso begibst du dich dann nicht auch in Quarantäne, damit er sich nicht so doof vorkommt?

:D
Ich gehe jetzt einmal darauf ein, spezifisch für Deutschland:
Quarantäne ist ein (historisch) annerkanntes und oftmals medizinisch einziges sinnvolles Mittel die Allgemeinheit vor einigen wenigen sehr ansteckenden Infizierten zu schützen. Das betrifft nicht nur Corona (wäre eventuell auch für Grippe sinnvoll aufgrund der vielen Toten) und ist der Bevölkerung bekannt und weitestgehend akzeptiert. Solidarität, wie du sie beschreibst, stand da nie zur Debatte. Hinnehmen oder Strafe.
Als Kontaktperson erst einmal in Quarantäne gesteckt zu werden ist ebenfalls akzeptabel. Die fehlenden/eingeschränkten Möglichkeiten zum Freitesten nach ein paar Tagen (+ eventuell weiterer Test ein paar Tage später zur Sicherheit) nicht Infizierter sind im aktuellen Zustand (im Gegensatz zu den ersten Monaten) einzig ein Versagen des deutschen Staates bzw. medizinischen Systems. Hier verlangt der deutsche Staat viel Solidarität, wo eigentlich deutlich weniger nötig sein sollte. Trotzdem dürfte nur ein sehr kleiner Teil der Bevölkerung für eine sehr bregrenzte Zeit in Quarantäne sein.

Bei Corona werden nun deutliche Einschränkungen für Ungeimpfte diskutiert. Im Gegensatz zur Quarantäne geht es hier potentiell um die Mehrheit der Bevölkerung und monatelange Zeiträume. Es besteht keine Möglichkeit diese Einschränkungen zu umgehen. Die Ungeimpften stellen aber, solange nicht infiziert, keine Gefahr für andere dar: Sie sind also primär keine Gefahr für die Allgemeinheit, die drastische Freiheitseinschränkungen rechtfertigt.
Jetzt bekommt eine solche Person Corona. Durch kontinuierliche Massentests (selbst ohne detallierte Kontaktnachverfolgung), insbesondere vor allen größeren Zusammentreffen, sollte das eigentlich zügig erkannt werden und zu Quarantäne führen. Damit wäre es das Risiko jedes einzelnen (wie auch bei Reisen vor Corona in bestimmte Länder bezüglich anderer Krankheiten) bestimmte Dinge zu tun, sich Corona einzufangen und damit in Quarantäne zu landen.
Dazu ist der deutsche Staat noch viel weniger in der Lage trotz mehr als genug Vorbereitungszeit - es fehlt sowohl an Tests als auch an der Durchsetzbarkeit der Regeln. Stattdessen wird darüber diskutiert, die Inkompetenz mit noch mehr Solidarität = massiven Einschränkungen der Ungeimpften zum Vorteil der Geimpften zu kompensieren. Das zu akzeptieren finde ich schwer. Zumal aktuell Geimpfte ja auch nur begrenzt von Quarantänemaßnahmen ausgenommen sind.

Aber wie schon im vorherigen Post von mir geschrieben: Am Ende wird die Politik irgendetwas entscheiden, daran können wir nichts ändern und man muss es halt schlucken oder hoffen, dass irgendwas von den Gerichten gekippt wird. Vieles ist Wahlkampf und daher aus Sicht der Politiker nur konsequent und logisch.
 
Ams schrieb:
Als Kontaktperson erst einmal in Quarantäne gesteckt zu werden ist ebenfalls akzeptabel.
Hier siehst Du ja schon: Es steht gar nicht fest, ob die Kontaktperson betroffen ist, sie wird aber dennoch eingeschränkt.
Bei den Geimpften steht fest - sterile Immunität vorrausgesetzt - dass sie NICHT betroffen sind, aber sie werden dennoch eingeschränkt.

Bei Corona werden nun deutliche Einschränkungen für Ungeimpfte diskutiert.
Für Ungeimpfte bleibt der Status Quo. Bei Geimpften werden die Einschränkungen gelockert durch die Ausnahme der Ausgangssperren, Quarantänepflicht etc.
Das Verhalten der Geimpften spielt für das Infektionsgeschehen keine Rolle. Bei der Gruppe der Ungeimpften ist das als Ganzes betrachtet anders.
Es lässt ich also nicht rechtfertigen, diese Personen weiterhin einzusperren.
Für die Wirtschaft ist es sowieso eine Katastrophe. Wenn das Konsumverhalten der Geimpften Personen (z.B. Einkauf, Tourismus) wieder wirtschaftliche Impulse gibt, dann profitieren davon auch die Ungeimpften.

Auch dass eine Infektion zügig erkannt würde, teile ich nicht. Viele Leute überstehen diese Krankheit völlig symptomfrei. Wo und weshalb sollten die sich dann alle testen lassen?

Stattdessen wird darüber diskutiert, die Inkompetenz mit noch mehr Solidarität = massiven Einschränkungen der Ungeimpften zum Vorteil der Geimpften zu kompensieren. Das zu akzeptieren finde ich schwer.
Nein. Die Ungeimpften bleiben so oder so eingeschränkt. Ob die Geimpften jetzt wieder (fast) alle Freiheiten genießen dürfen oder nicht, hat weder auf das Infektionsgeschehen einen Einfluss, noch auf die Einschränkungen der Ungeimpften.
Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Alle sind eingeschränkt oder nur die Ungeimpften sind eingeschränkt. Qualitativ macht es für die Ungeimpften keinen Unterschied.
 
Ams schrieb:
Ich will nicht wissen, was hier im Forum abgehen würde, wenn plötzlich Reisen und Skifahren für geimpfte Personen mit geringen oder gar ohne Einschränkungen erlaubt wird, während die Skisüchtigen aus der "Nicht-Risikogruppe" oder etwas später aus der "Impfstoff ist leider keiner mehr da Gruppe" noch 3-6 Monate auf die Impfung warten müssen und so lange einfach mal weiter mit sämtlichen Einschränkungen leben müssen. Das würde mich und viele andere hier vermutlich betreffen und zumindest meine Solidarität wäre dann recht eingeschränkt, selbst wenn diese Einschränkungen rechtlich zulässig sind (ab einem bestimmten Punkt halte ich das aber auch für fragwürdig).

Davon abgesehen ist Skifahren für die Mehrheit der Deutschen nicht wichtig, schöner Urlaub und Feiern aber schon und das wird im Frühjahr/Sommer wieder relevanter. Dazu kommt die sehr große und lautstarke Gruppe der gerechtfertigten (Impfstoff zu unerprobt) und ungerechtfertigen (Big Pharma macht Gedankenkontrolle ;D) Impfverweigerer. Nebenbei würde man damit einen guten Teil der eh von der Politik enttäuschten jüngeren Generation noch weiter gen AfD schieben.

Am Ende habe ich keinen Lösungsvorschlag für das Problem; die Politiker werden irgendetwas entscheiden und das wird je nachdem zu mehr oder weniger großem gesellschaftlichen/sozialen Sprengstoff führen. Wenn wir Glück haben gehen die Fallzahlen im Frühjahr auch stark genug runter und die Einschränkungen werden zum großen Teil aufgehoben und es bleibt viel mehr zeit zum Impfen.

Inwiefern ist das Vorurteil, der Impfstoff sei zu wenig erprobt, ein gerechtfertigter Vorwand um Impfgegner zu sein? Diese Falschbehauptung wurde längst widerlegt:
https://youtu.be/Aov3qGYv7ls
Hier von Martin Moder vom Kanal MEGA anschaulich erklärt warum das Unsinn ist.
 
Ich sehe jetzt aber keine Anhaltspunkte dafür, dass Ams ein großer Impfgegner wäre. Er stört sich v.a. an der dann entstehenden Ungleichbehandlung und fordert Solidarität gegenüber den Ungeimpften ein (die ihnen wenig bringt).
Das ist aber leider eine typisch deutsche Denke. Lieber soll es uns allen schlechter gehen, als dass es Einzelnen besser geht als mir selbst.
 
tauernjunkie schrieb:
Ich sehe jetzt aber keine Anhaltspunkte dafür, dass Ams ein Impfgegner wäre. Er stört sich an der dann entstehenden Ungleichbehandlung und fordert Solidarität gegenüber den Ungeimpften ein (die ihnen wenig bringt).
Das ist aber leider eine typisch deutsche Denke. Lieber soll es uns allen schlechter gehen, als dass es Einzelnen besser geht als mir selbst.

Ich habe nirgends behauptet er sei Impfgegner. Bitte genau lesen. Ich schreibe, dass dieses widerlegte Argument keine valide Begründung dafür sein kann, um Impfgegner zu sein.
 
christopher91 schrieb:
Nur weil ein Seilbahnmitarbeiter betroffen ist hat dies nicht direkt etwas mit dem Skibetrieb zu tun. Keiner weiß woher die Variante eingeschleppt wurde.

Laut Fügens BGM haben sich in Hochfügen mehrere Seilbahnmitarbeiter infiziert und das Virus dann nach Hause verschleppt.
 
@Ams:

Anders und noch einfacher - wir setzen voraus, ich bin als Geimpfter keine Gefahr (es könnte tatsächlich so sein). Jetzt erklär du mir - und nur mir - wieso ich auf MEINE Grundrechte verzichten muss?
 
Tyrolens schrieb:
christopher91 schrieb:
Nur weil ein Seilbahnmitarbeiter betroffen ist hat dies nicht direkt etwas mit dem Skibetrieb zu tun. Keiner weiß woher die Variante eingeschleppt wurde.

Laut Fügens BGM haben sich in Hochfügen mehrere Seilbahnmitarbeiter infiziert und das Virus dann nach Hause verschleppt.

Infektionen auf der Arbeit kommen ständig vor, nun wieder dem Skifahren die Schuld in die Schuhe zu schieben ist lächerlich.
 
tauernjunkie schrieb:
Bei den Geimpften steht fest - sterile Immunität vorrausgesetzt - dass sie NICHT betroffen sind, aber sie werden dennoch eingeschränkt.
Das habe ich nicht erwähnt, da es Grundvorraussetzung für weniger Einschränkungen für geimpfte Personen ist. Solange das für Impfstoff X nicht nachgewiesen ist, müssen alle Personen mit Impfung X bezüglich Ansteckbarkeit wie ungeimpfte Personen behandelt werden, selbst wenn Personen mit Impfung Y weniger Einschränkungen haben.

Für Ungeimpfte bleibt der Status Quo. [...]

Auch dass eine Infektion zügig erkannt würde, teile ich nicht. Viele Leute überstehen diese Krankheit völlig symptomfrei. Wo und weshalb sollten die sich dann alle testen lassen?
Ich sehe den aktuellen Zustand nicht als Status Quo (=Normalzustand auf Langzeit), das wäre nämlich echt traurig für die Zukunft, sondern als temporäre starke Einschränkung, die gerechtfertigt werden muss.
Ich habe explizit Massentests geschrieben: Sprich jeder, auch ohne Symptome, der zu einem Event oder auch ins Skigebiet geht, muss vorher getestet werden. Zumindest alle z.b. 3-4 Tage oder was die typische Inkubationszeit ist. Dann, und nur dann, könnten Einschränkungen für alle aufgehoben werden und zumindest geringere Unterschiede zwischen geimpft und ungeimpft gezogen werden. Und das sehe ich als Aufgabe des deutschen Staates. Kann der nachweisen, dass Massentests deutlich teurer sind als der wirtschaftliche Schaden - ok, dann sind ungeimpfte Bürger es eben nicht wert. Rest siehe unten.

Nein. Die Ungeimpften bleiben so oder so eingeschränkt. Ob die Geimpften jetzt wieder (fast) alle Freiheiten genießen dürfen oder nicht, hat weder auf das Infektionsgeschehen einen Einfluss, noch auf die Einschränkungen der Ungeimpften.
Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Alle sind eingeschränkt oder nur die Ungeimpften sind eingeschränkt. Qualitativ macht es für die Ungeimpften keinen Unterschied.
Siehe letzte Sätze als Antwort auf Pancho.

flamesoldier schrieb:
Inwiefern ist das Vorurteil, der Impfstoff sei zu wenig erprobt, ein gerechtfertigter Vorwand um Impfgegner zu sein? Diese Falschbehauptung wurde längst widerlegt:
https://youtu.be/Aov3qGYv7ls
Hier von Martin Moder vom Kanal MEGA anschaulich erklärt warum das Unsinn ist.
Zuerst: Ich bin für Impfungen und lasse mich sobald möglich (in ferner Zukunft) impfen. Mir geht es auch nicht um Nebenwirkungen und Langzeitfolgen, das wird ja aktuell an den Risikogruppen massiv getestet...
Es fehlen aber noch einige Nachweise für bestimmte Impfungen bezüglich Wirksamkeit für neue Varianten und Ansteckbarkeit. Zumindest in den großen Medien scheinen sie sich da recht uneinig zu sein, vor allem wegen AstraZeneca, und mehr als das wird die Mehrheit der Leute nicht lesen. Man kann sich die Impfung zudem ja vermutlich langfristig nicht aussuchen. Wenn dann der Spaß kommt, dass nur bestimmte Impfungen bevorzugt werden, dass man mit Impfung X doch ansteckend ist und daher Impfung Y braucht, die am Ende auch nicht gut genug ist oder nach Impfung X nicht richtig wirksam ist. Bis das alles in den nächsten Wochen/Monaten klar ist, kann ich eine Impfverweigerung noch nachvollziehen. Ich möchte persönlich auch nicht in einem Jahr 3 total unterschiedliche Impfungen gegen das Gleiche bekommen und am Ende reicht keine.

Pancho schrieb:
@Ams:

Anders und noch einfacher - wir setzen voraus, ich bin als Geimpfter keine Gefahr (es könnte tatsächlich so sein). Jetzt erklär du mir - und nur mir - wieso ich auf MEINE Grundrechte verzichten muss?
Der vorherige hat es nicht gut rübergebracht. Hier die Kurzform: Ich denke, dass der deutsche Staat mit besseren Maßnahmen eine so große Einschränkung der Grundrechte und als logische Konsequenz eine so große Ungleichbehandlung hätte vermeiden oder verringern können. Er verlangt stattdessen Solidarität. Der Fakt, dass ich mich darauf einstellen muss, nur wegen der Unfähigkeit der Politiker, monatelang Einschränkungen zu haben, gegen die ich nichts tun kann, während Geimpfte größere Freiheit haben, ist schwer akzeptabel. Wichtig: Ich bin nicht dagegen, dass geimpfte Leute weniger Einschränkungen haben. Die Regierung soll mir aber erklären, wieso sie zu blöd ist das der anderen Hälfte der Bevölkerung nicht zu bieten oder wie sie das kompensieren kann.
 
Da sag ich mal ganz locker, dass muss mich nicht jucken. Die anderen können sich gerne für sich wehren. All das ist kein rechtmäßiger Grund mir meine Rechte einzuschränken. Wir erinnern uns, jeder Mensch für sich hat diese Rechte.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben