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Coronavirus 2019-nCoV

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Bei Lanz gerade wieder die Diskussion über Schnelltests und das wir dabei wieder viel zu spät dran sind, wäre schon im Oktober gegangen. Aber das RKI und die deutschen Labore haben sich wohl ziemlich dagegen gewährt.
 
Der Witz ist doch die Labore haben eher mehr zu tun?
 
Weitere Diskussion: Zuviel Datenschutz, zuviel Risikovermeidung. Man kritisiert alles was nur ein Risiko hat, will jedes ausschließen. Zu bürokratisch.

Aber die Ministerkonferenz will wohl einfach nur weiter so.
 
christopher91 schrieb:
Bei Lanz gerade wieder die Diskussion über Schnelltests und das wir dabei wieder viel zu spät dran sind, wäre schon im Oktober gegangen. Aber das RKI und die deutschen Labore haben sich wohl ziemlich dagegen gewährt.
Hast du für die letzte Aussage eine Quelle? Wie kann es sein, dass in einer Krise, in der alle anderen Branchen mehr oder weniger massiv betroffen sind, genau die Branche die Politik dirigieren kann, die eh schon das größte Geschäft mit der Pandemie macht?

Das gilt auch für die Impfstoffe! Ich verstehe nicht, warum die gefundenen Impfstoff-Rezepte nicht (von mir aus gegen eine hohe Summe) freigegeben und dann von jeder Firma, die das kann und will, der bestmögliche Impfstoff produziert wird. Gerne auch in Fernost, sonst kaufen wir auch alles von dort. Wenn das entsprechend geprüft wird, sehe ich da kein Problem. So kommt mir das etwas nach künstlicher Verknappung vor, und dieses Thema wird in der Politik nicht mal diskutiert...
 
Pancho schrieb:

Interessant heisst nunmal leider nicht gut..im Gegenteil...

Durchdenkt mal was das heisst:
"Die Frage ist vielmehr, wie sich dafür sorgen ließe, dass sie gar nicht erst genervt sein müssten. Dabei geht es nicht darum, das politische Tun unbedingt nach ihren Expertisen auszurichten. Wohl aber geht es darum, sich mit den eigenen politischen Aussagen und journalistischen Nachfragen im wissenschaftlichen Referenzrahmen zu bewegen"

Wie entstehen wiss.Ergebnisse, ist Wissenschaft nicht oft nur Markt, warum, von welcher Dauer sind die Referenzrahmen, was hat ein wissenschaftlicher Referenzrahmen mit Demokratie zu tun?

Das Zitat erinnert mich zu sehr an das was totalitaere Systeme immer taten um Ihr Tun oder ihre Beweggründe zu rechtfertigen....
Leider melden sich keine Historiker kritisch zu Wort....alles nur neue Kleider hochmodern, zeitgenössisch, mit wissenschaftlichem Anstrich..etc....
Nur der eitelalte Philosophengockel aus München meckert..
Die Zeit ist leider immer mehr ein Spiegel mit Luxusgüterwerbemagazin geworden....für die die sich Ihre Verlogenheit gern leisten können.

Blabla aber nichtmal das Impfen organisiert kriegen....

Meine Mitarbeiter*Innen, Hochrisikoarbeitsplatz haben Impftermine mit 2.Dosis Mai, die Bevölkerung mit den Impfzentren durchzuimpfen klappt nie und nimmer bis zum Herbst...

Sollten Söder &Co gewinnen wollen, sollten Sie ab 1.April massivst auf die Arztpraxen als Impfort setzen, sonst gute Nacht und Aufwachen in der Melonenwelt von GRR mit KL als Gesundheitsminister und Eurocrash 2022/23....
 
Skitobi schrieb:
christopher91 schrieb:
Bei Lanz gerade wieder die Diskussion über Schnelltests und das wir dabei wieder viel zu spät dran sind, wäre schon im Oktober gegangen. Aber das RKI und die deutschen Labore haben sich wohl ziemlich dagegen gewehrt.
Hast du für die letzte Aussage eine Quelle? Wie kann es sein, dass in einer Krise, in der alle anderen Branchen mehr oder weniger massiv betroffen sind, genau die Branche die Politik dirigieren kann, die eh schon das größte Geschäft mit der Pandemie macht?

Das gilt auch für die Impfstoffe! Ich verstehe nicht, warum die gefundenen Impfstoff-Rezepte nicht (von mir aus gegen eine hohe Summe) freigegeben und dann von jeder Firma, die das kann und will, der bestmögliche Impfstoff produziert wird. Gerne auch in Fernost, sonst kaufen wir auch alles von dort. Wenn das entsprechend geprüft wird, sehe ich da kein Problem. So kommt mir das etwas nach künstlicher Verknappung vor, und dieses Thema wird in der Politik nicht mal diskutiert...

Kannst du ja in der ZDF Mediathek nachschauen. Kam von Carsten Linnemann (CDU) oder Markus Feldkirchen (Spiegel). Tja und wie kann das sein? Lobby halt, wer weiß welche Absprachen es da gibt.
Das RKI wollte es nicht weil sie dann keinen Überblick mehr über die Zahlen so gut gehabt hätten und vom Bund deutscher Labore kam mehr oder weniger ständig der Einwand : Aber nur PCR Tests sind sicher. Da gab es die Tage auch Online Artikel zu.

Tja genau das wäre eigentlich der beste Weg um weltweit am schnellsten zu Impfen. Interessiert die Politik aber gar nicht.
 
Pancho schrieb:

Die Autorin geht von der Hypothese aus, dass die zitierten Wissenschaftlerinnen in allem was die Pandemie betrifft völlig richtig liegen. Sie kritisiert, dass die ignoranten Politiker und die Öffentlichkeit diese wissenschaftlichen Erkenntnisse nicht als unantastbar behandeln sondern daran ziehen und drehen und interpretieren. Welch Sakrileg! Leberwurst lässt grüßen.
Ganz schön arrogant die Kommentatorin...sehr positiv gesprochen. Vielleicht kommt sie aus dem direkten Umfeld der Wissenschaftlerinnen.
 
Skitobi schrieb:
Das gilt auch für die Impfstoffe! Ich verstehe nicht, warum die gefundenen Impfstoff-Rezepte nicht (von mir aus gegen eine hohe Summe) freigegeben und dann von jeder Firma, die das kann und will, der bestmögliche Impfstoff produziert wird. Gerne auch in Fernost, sonst kaufen wir auch alles von dort. Wenn das entsprechend geprüft wird, sehe ich da kein Problem. So kommt mir das etwas nach künstlicher Verknappung vor, und dieses Thema wird in der Politik nicht mal diskutiert...

(jetzt mal rein auf mRNA konzentriert)

Das geht halt eben nicht so einfach. Siehe Marburg. Wann hat BioNTech das Werk übernommen? Oktober? Und im April werden die ersten Imfpstoffe von da zugelassen? Optimistisch März, realistisch April? Siehste: Vergiss es, das gibt keine Vervielfachung der Imfpstoffe.

Vergiss es, es scheitert eben nicht an den Patenten und "Rezepten". Wenn die tatsächlich jemand freigeben würde, dauert es trotzdem mindestens noch 6-12 Monate, bis jemand daraus wirklich was machen kann.

Oh und: Hast du mal die Prognosen von BioNTech und Co nachverfolgt? Das werden mehr und mehr. Und es wären *jetzt* schon mehr gewesen, wenn die EU früher mehr bestellt hätte. Da bringt ne Patentfreigabe wenig, wenn es schlichtweg an der Realität hapert: Was man vorher verpasst hat, kann man jetzt mit sowas nicht mehr kurzfristig einholen.

TL;DR: Warum werden wohl hautpsächlich AstraZeneca und Sputnik V sowie teils auch Johnson und Johnson unter Lizenz produziert (insbesondere in den Drittweltländern), aber nur wenige der mRNA-Impfstoffe? Achja. Geht halt einfacher.
 
christopher91 schrieb:
molotov schrieb:
Der Witz ist doch die Labore haben eher mehr zu tun?

Ne die verdienen doch mit den PCR Tests sich dumm und dämlich.

ja aber mehr Antigen-Tests bedeutet mehr per PCR zu bestätigende positive Tests, außer es gelänge damit die Inzidenz tatsächlich auf deutlich niedrigere Werte zu drücken...
 
powdertiger schrieb:
Pancho schrieb:

Die Autorin geht von der Hypothese aus, dass die zitierten Wissenschaftlerinnen in allem was die Pandemie betrifft völlig richtig liegen. Sie kritisiert, dass die ignoranten Politiker und die Öffentlichkeit diese wissenschaftlichen Erkenntnisse nicht als unantastbar behandeln sondern daran ziehen und drehen und interpretieren. Welch Sakrileg! Leberwurst lässt grüßen.
Ganz schön arrogant die Kommentatorin...sehr positiv gesprochen. Vielleicht kommt sie aus dem direkten Umfeld der Wissenschaftlerinnen.

Die Hypothese ist nicht, dass Wissenschaft perfekt ist, aber das beste verfügbare Instrument zur Gewinnung gesicherter Erkenntnisse in einem fortlaufenden sich selbst korrigierenden Prozess.

Bisher hat diese Hypothese unwiderlegt Bestand. Ich glaube diese Tatsache ist das, was generelle Wissenschaftszweifler (dass Du dazugehörst quillt aus nahezu jedem deiner Beiträge) als arrogant empfinden.

Tatsächlich geht Wissenschaft IMMER von eigenen Fehlern aus. Das ist elementarer Bestandteil.
 
powdertiger schrieb:
Pancho schrieb:

Die Autorin geht von der Hypothese aus, dass die zitierten Wissenschaftlerinnen in allem was die Pandemie betrifft völlig richtig liegen. Sie kritisiert, dass die ignoranten Politiker und die Öffentlichkeit diese wissenschaftlichen Erkenntnisse nicht als unantastbar behandeln sondern daran ziehen und drehen und interpretieren. Welch Sakrileg! Leberwurst lässt grüßen.
Ganz schön arrogant die Kommentatorin...sehr positiv gesprochen. Vielleicht kommt sie aus dem direkten Umfeld der Wissenschaftlerinnen.

Die Frage ist doch wie die Ergebnisse der Wissenschaft eingeordnet werden. Und es ist Aufgabe der gesamten Gesellschaft Schlüsse aus den Ergebnissen zu ziehen. Das sollte man den Virologen nicht überlassen.

"Rauchen fürhrt zu Lungenkrebs" ist ein wissenschaftliches Ergebnis. "Zigaretten müssen teurer werden weil Rauchen zu Lungenkrebs führt" ist ein gesellschaftliches Ergebnis davon. Man könnte ja auch sagen "soll doch jeder rauchen wenn er weiss was die Folgen sind".

In der Medizin ist es auch so: Der Arzt empfiehlt eine Therapie. Der Patient kann sie ablehnen, auch wenn der Arzt das für fatal hält.
 
Absolut richtig - und es geht darum, beide Prozesse nicht zu vermischen.

Um in dem Bild zu bleiben, man sollte den Arzt nicht nötigen, einem zu bestätigen, dass Rauchen nicht ganz so gefährlich ist, damit man weiterrauchen kann.

Diagnose objektiv und schonungslos - Entscheidung danach nach Abwägung mit anderen Dingen.

Wenn man die These "Rauchen ist gefährlich" entkräften möchte, muss man das mit wissenschaftlichen Methoden tun, sonst blitzt man ab im wissenschaftlichen Diskurs. Und das ist eben nicht arrogant, sondern gut so...

Entkräften von Wissenschaft geht eben nicht dadurch, dass man dem Arzt eine Einschätzung aus dem Bauch heraus ("Helmut Schmidt ist als Raucher alt geworden") oder gar eine Verschwörermeinung aus dem Netz präsentiert und dann quasi "Meinung gegen Meinung" feilschend sich in der Mitte einigen möchte.
 
Euphorie Bremse bei den Tests,
man hätte jetzt zwei Wochen um die Infrastruktur ans laufen zu bekommen, sicherlich sportlich, aber da sollte was gehen. Aber jede Kommune in Bw wurstelt schon für sich was die Lehrer/Schülertests nächste Woche betrifft
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/corona-krise-staedte-und-gemeindebund-warnt-vor-zu-hohen-erwartungen-bei-schnelltests-a-78c3f92b-bf1a-41d4-bc3d-ac2c6f7b663b

derweil in Südtirol, glaubt man wirklich an ein containment?
https://tirol.orf.at/stories/3090770/

Heute quasi gleich viel Infizierte wie vor einer Woche. Weitere Öffnungen rücken da wohl in weite Ferne.
 
Kölns Oberbürgermeisterin plädiert für No-Covid Konzept:
https://www.welt.de/politik/deutschland/article226541653/Henriette-Reker-Oberbuergermeisterin-von-Koeln-plaediert-fuer-No-Covid-Strategie.html

„In dieser Phase der Pandemie halte ich einen kurzen konsequenteren Lockdown für zielführend, wenn es darum geht, dass wir die coronabedingten Einschränkungen damit möglichst schnell und nachhaltig lockern können“

Es habe dem Land geschadet, „dass wir – damit meine ich Bund, Länder und Kommunen gleichermaßen – oftmals zu zögerlich waren“.
 
Ich denke auch dass es saisonal-endemisch wird. Und weil fast alle durch Impfung oder Infektion eine Teilimmunität haben sind dann die Wellen nicht mehr so explosiv und die Krankheitsverläufe schwächer.

Dann setzt man sich wohl im Sommer zusammen und beschliesst die Impfstoffzusammensetzung für die nächste Saison. Bestimmten Gruppen wird er dringend empfohlen, der Rest kann auch wenn er mag.

Es ist dann eine Krankheit von vielen vor der sich der einzelne schützen und mit der die Gesellschaft leben kann.
 
Damit, dass das Virus endemisch wird, wird auch jeder gut leben können. An einer Ausrottung wird sowohl ökonomisch als auch medizinisch keiner ein Interesse haben. Das ist grundsätzlich anders als bei den Pocken, die sowohl für die Bevölkerung allgemein als auch für den Einzelnen eine ganz andere Bedrohungslage dargestellt haben.
Bei SARS-CoV-2 sind doch zwei Entwicklung ziemlich sicher abzusehen: Die (Herden-)Immunität gegen schwere Verläufe wird durch Impfungen immer mehr zunehmen und das Virus wird sich durch Mutation so anpassen, dass es schwerer Verläufe immer ungefährlicher wird. Das wird auf absehbare Zeit wie viele andere Infektionskrankheiten auch händelbar sein, offen ist nur, ob man dazu wiederkehrende Impfungen braucht, einmal für's Leben geimpft wird, Impfungen wegen nachlassend gefährlicher Verläufe überflüssig wird o.ä.

Das Ganze hat aber mMn nichts mit No-Covid zu tun! Da geht es darum, die Brücke von der jetzigen Situation, in denen Intensivstationen unter Druck stehen und über 500 Menschen pro Tag sterben, zu schlagen zu einer Phase, in denen SARS-CoV-2 ohne diese Begleiterscheinungen zu händeln ist. Soweit ich gelesen habe, hat noch kein Wissenschaftler, der sich für No-Covid einsetzt, das Ziel ausgegeben, durch Lockdowns das Virus ausrotten zu wollen...
 
Pancho schrieb:

Noch jemand, der nicht kapiert, dass No-Covid dauerhafte Alarmbereitschaft und sofortigen regionalen Lock-Down bedeutet, sobald irgendwo wieder das Virus festgestellt wird. So wie grad in Neuseeland oder zuvor bereits in China. Man kann und wird Corona nicht ausrotten, so lange nicht die ganze Weltbevölkerung geimpft ist. Und selbst dies ist angesichts der raschen Mutationen noch fraglich. Es reicht, wenn ein einziger das Virus von außerhalb einschleppt und schon hat man wieder einen Infektionsherd. No-Covid ist eine Strategie, die in der Praxis nur in extremen Ausnahmen funktioniert. Etwa in totalitären Systemen wie China oder in politiischen oder geografischen Insellagen. Und dies halt um den Preis erheblicher Einschränkungen der Reisefreiheit.
 
Wir würden die Grenze auch niemals so dicht bekommen wie die Hochseeinseln Neuseeland. Wenn wir nicht im "DDR-Stil" sichern schleicht sich immer wer illegal rüber. Und schon haben wir wieder 3 Fälle und machen alles zu.
 
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