• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Corvatsch 14.03.2011

Corvatsch 14.03.2010

Leider gab es bei meinem diesjährigen Skiurlaub im Engadin an fast keinem Tag gutes Wetter, nur am 14.03. war das Wetter in Ordnung. Am Vortag auf der Corviglia war die Sicht teilweise sehr schlecht und der Betrieb von vielen Sesseln war aufgrund des starken Windes eingestellt. Am 15.03 war ich noch auf der Diavolezza, fahren konnte man klasse, aber die Sicht war teilweise auch sehr beschränkt.

Gefallen hat mir vorallem, dass es im Engadin noch Winter ist. Der Schnee auf den Pisten ist perfekt und heute hat es wieder oben in den Skigebieten geschneit, also die Pisten sollten weiterhin im besten Zustand sein. Alle Pisten im Skigebiet Corvatsch waren im perfekten Zustand.

Wartezeiten gab es keine, ich hab noch nie so wenige Skifahrer im Engadin erlebt, liegt wohl auch daran, dass ich noch nie Mitte März dort war.

Hier folgt nun also meine Bilderserie vom Corvatsch am 14.03.2010:

stmoritz011panorama1.jpg

Blick von der Aussichtsplattform auf dem Corvatsch über die engadiner Seenlandschaft.

stmoritz0141.jpg

Blick Richtung Sankt Moritz

stmoritz022panorama1.jpg

Blick Richtung Piz Bernina und auf der rechten Seite Piz Corvatsch

stmoritz0241.jpg

Piz Corvatsch

stmoritz0251.jpg

Corvatsch Gipfelstation, drunter die Piste über den Corvatschglechter.

stmoritz0291.jpg

Von der Piste Blick zurück zur Gipfelstation

stmoritz033panorama1.jpg

Blick Richtung Bernina und Georgi Route, die leider offiziel wohl nie wieder offen sein wird.

stmoritz0401.jpg

Piste vom Corvatsch, super Aussicht von der Piste und super Schnee!

stmoritz0411.jpg

Piste zur Fuorcla Solej

stmoritz047panorama1.jpg

Blick vond er Fuorcla Solej Richtung Piz Bernina, Piz Roseg...

stmoritz0551.jpg

Corvatsch

stmoritz0561.jpg

Blick zur Corvatschmittelstation

stmoritz0581.jpg

Im Schlepplift Mandra, Schnee hats hier soviel wie in keinem anderen Skigebiet, welches ich dieses Jahr besucht habe

stmoritz0611.jpg

Auf der Abfahrt zum Sessel Alp Surlej

stmoritz0621.jpg

Das müsste auf der Piste 11 sein auf der Abfahrt zum Sessel Alp Surlej

stmoritz0661.jpg

Blick zum Tellerlift Margun, davor der Sessellift Rabgiusa

stmoritz0701.jpg

Blick zurück Richtung Corvatsch Skigebiet

stmoritz0731.jpg

Piste am Schlepplift Chüderun. Hier kann man sehen wie wenig los war.

stmoritz0741.jpg

Schlepplift Chüderun, dort sind kaum Leute gefahren

stmoritz0791.jpg

Am Furtschellas 4er Sessel, es beginnt zuzuziehen.

stmoritz0811.jpg

Auf der Talabfahrt nach Sils, welche in einem super Zustand war.

stmoritz0851.jpg

Am Nachmittag am 2er Sessel Giand'Alva, es hatte leider schon fast ganz zugezogen.

Es war ein super Skitag am Corvatsch und das Skigebiet hat mir wie jedes mal klasse gefallen, es gab kaum Wartezeiten und die Pisten waren in einem perfektem Zustand.
 
Vielen Dank für den Bericht! Du hast wirklich schöne Fotos gemacht. Ich persönlich aber würde mich noch über mehr Bilder von den Bahnen und Liften freuen.
 
Da hast du nach Z ja gleich ein anderes Juwel besucht.

Bei den schönen Bildern hätt ich mich gern, allein schon wg. des schlechten Wetters hier, auf den Corvatsch gebeamt. :D
 
@Schöditaz: Es freut mich erstmal, dass dir meine Bilder gefallen. Leider hatte ich bisher immer versucht die Landschaft mit so wenig Liften wie möglich zu fotografieren.
Ich versuche aber das nächste mal mehr Liftbilder mit in den Bericht zu packen :)

Ja Fab der Corvatsch ist ein richtiges Juwel, Zermatt ja aber auch! Aber ich kann dich beruhigen, es war nur an diesem einen Tag einigermaßen schönes Wetter, gegen 14 Uhr hat es dann auch wieder so zugezogen, dass die Sicht teilweise abenteuerlich wurde. Es war allerdings trotzdem ein super Skitag, was einfach am schönen Wetter am Morgen lag. Am nächsten Tag auf der Diavolezza hatte ich nur noch bis um 11Uhr einigermaßen gute Sicht, um 13 Uhr hab ich dann dort aufgehört, da dann fast keine Konturen mehr zu erkennen waren.
 
Super Bilder! :top:

Hmm… in fast allen Engadin-Berichten lese ich immer wieder, dass fast keine Leute auf den Pisten waren. Während das natürlich zum Skifahren super ist, fängt es mir aber auch an ein wenig Sorgen zu machen. Besteht da möglicherweise nicht die Gefahr, dass der eh schon recht teure Skipass in den nächsten Jahren noch viel teurer wird, oder dass man irgendwann nicht mehr das vollständige Lift- und Pistenangebot aufrecht erhalten kann?

Oder sehe ich da nur Gespenster und alles ist gut?
 
Erstmal freut es mich, dass dir meine Bilder gefallen LGH! Ich weiß nicht wieviel Leute es normalerweise mitte März geben müsste, es waren aber schon verdammt wenige am Skifahren. Sicherlich hatte das auch mit dem schlechten Wetter zu tun, aber so wenig hab ich noch nie erlebt. Letztes Jahr war ich am Fasching im Engadin, da kam es mir auch so vor als ob weniger Leute da seien als in den Jahren zuvor. Genaue Zahlen kenne ich leider nicht, da bleibt nur zu hoffen, dass ich einfach Glück hatte und sonst die Skigebiete gut besucht waren ;-). Was ich allerdings an der Preispolitik nicht förderlich finde, dass es keine Tarife für Studenten gibt oder Kunden die Ausbildung machen. Das hab ich bisher in fast keinem Skigebiet erlebt, dass ich keinen Rabat bekommen habe als Student.
 
Ehrlich gesagt fand ich es verhältnismäßig zu sonst, ziemlich voll als ich vom 5-13.3 dort war. An der Corvatschbahn musste ich sogar anstehen wie eigentlich schon seit Jahren nicht mehr...
Sprich, ich kann jetzt nicht wirklich nachvollziehen was ihr mit der Leere meint! Das Skigebiet ist nunmal sehr groß und besonders am Corvatsch denke ich verteilt es sich sehr gut, da ja dort nicht mal ein Teil von dem was normalerweise auf Corviglia fährt runterwedelt :)

Ist so jetzt meine persönliche Beurteilung, man sollte vielleicht darauf warten was "Corvigliafan" im Großen und Ganzen davon hält, er kann das schließlich auf einen längeren Zeitraum beurteilen :ja:
 
Da hast du wahrscheinlich recht, dass wir das nicht richtig beurteilen können. Dann bleibt nur zu hoffen, dass sich "Corvigliafan" auch noch dazu äußert!
 
So wie ich gehört habe, hat die schweizer Hotellerie diese Saison mit deutlich niedrigeren Übernachtungszahlen zu kämpfen (Franken).
Für Z kann ich sagen, dass man enorme Sorgen wg. des Sommergeschäfts macht (Japan).
 
Fab schrieb:
So wie ich gehört habe, hat die schweizer Hotellerie diese Saison mit deutlich niedrigeren Übernachtungszahlen zu kämpfen (Franken)....
Angeblich (nur mündlich gehört, also keine belastbare Information) bis zu 40% weniger Skipassverkäufe im Engadin - verglichen mit den letzten Jahren.
Egal wie groß der Einbruch ist - Ein sehr teurer Franken in Verbindung mit einer in den letzten Jahren teilweisen fast schon Preisexplosion der Skipässe besonders in der "nicht-Höchstsaison" sowie die Einführung von Parkebühren scheinen sich jetzt endgültig auszuwirken. Das späte Osterfest wird den Effekt noch unterstützen.
Am Schnee hat es ja sicher nicht gelegen bzw. stelle man sich vor, wenn das Engadin diese Saison wenig Schnee hätte, sähe es vermutlich noch viel düsterer aus.
Erinnerungen an die Zeit Ende der 80er Jahre werden wach, als man sich dank "fetter Jahre" eine ziemliche Arroganz angeeignet hatte, worauf hin in den 90ern die Gästezahlen so massiv sanken, dass man sich jahrelang nicht mehr traute, die Skipasspreise zu erhöhen.
 
40% wären auf jeden Fall enorme Einbußen. Um Klarheit zu bekommen muss man wahrscheinlich die Geschäftsberichte der Betreiberunternehmen abwarten. Der starke Franken ist auf jeden Fall ein Problem und wie es momentan aussieht wird er im Vergleich zum Euro momentan auch so schnell nicht mehr fallen..
 
Naja, dass nicht mehr allen das Geld so locker sitzt führt auch mal zu längst nötigen Preiskorrekturen. Ich war dieses Jahr nach 4 Jahren wieder in Davos. Letztes Mal war noch so richtig Goldgräberstimmung.... Auch bei den Übernachtungspreisen in den Hotels. Dieses Jahr waren die Preise mindestens 30% tiefer und der Service um einiges besser.

St. Moritz dürfte das noch härter treffen. Schliesslich ist man dort noch stärker vom stark betroffenen oberen Mittelstand/untere Oberschicht abhänig. Die Paar Typen die in ihren Chalets am Suvretta-Hang sitzen bringen im Endeffekt nicht das grosse Geld, zumindest nicht den Bergbahnen.
 
Im Grossen und Ganzen ist die Stimmung im Tal wirklich sehr „gereizt“ im Moment .
Das Engadin hat sich schlicht und einfach selbst „verkauft“. Zu viele Hotels sind verschwunden und haben an riesigen, sogenannten „Residenzen“ mit Zweitwohnungen Platz gemacht, zu viele Hotel-Bette im mittleren Preissegment fehlen und zu viele meinen nur mit dem superreichen Gast das Geschäft des Jahres zu machen.
Den grössten Fehler haben jedoch wir Einheimische (resp. unsere Politiker) gemacht, als wir vor 10-15 Jahren den überbordeten Zweitwohnungsbau in letzter Sekunde nicht gestoppt haben. „Wir“ haben unser Tal „verkauft“ und beinahe die Kontrolle über „unser“ zu Hause verloren. Das Tal ist grösstenteils eine Hochburg für Spekulanten geworden. Es werden Wohnungen und Liegenschaften zu horrenden Preisen gekauft und zu noch horrenderen Preisen wieder verkauft. Und dies meist an Standorten wo früher die heute fehlenden Hotels in der mittleren Preisklasse standen.
Die meisten Wohnungen sind vielleicht so 2-3 Wochen im Jahr besetzt und die übrige Zeit sind sie geschlossen. Niemand wohnt darin. Und die wenigsten wollen die Wohnungen in der Zeit wo man sie selber nicht beansprucht, vermieten.
Nun, eben zu spät, werden die Politiker aktiv. Eine Volksinitiative hat vor 3 Jahren Zweitwohnungskontingente für die Bruttogeschossflächen ZW eingeführt, eine weitere Volksinitiative die gerade am laufen ist, verlangt 50% Erstwohnungsanteil bei sämtlichen Neubauten, so dass auch die Einheimischen wenigstens den Hauch einer Chance bekommen Eigenheim zu erwerben.
Die Gemeinde Silvaplana z.B. will noch einen Schritt weiter gehen.
Eine Lenkungsabgabe soll künftig die „Vermietpflicht“ für Zweitwohnungen einführen, quasi nach dem Motto „wer Vermietet zahlt die Steuer nicht, wer nicht Vermietet, der blecht“. Nun haben sich vor allem in der Gemeinde Silvaplana einige gutbetuchte „Unterländer“ in die Gruppierung „Silvatax“ zusammengeschlossen und bekämpfen die per Gemeindeversammlung (durch das einheimische Volk) beschlossene Gesetzgebung vehement. Es zirkulieren Listen zwischen den Zweitwohnungsbesitzer, welche Gastwirtschaftsbetriebe oder Einheimische Unternehmen boikotiert werden sollen…..

Kurz gesagt es fehlen viele Hotelbette um die Pisten zu füllen und um die Kassen trotzdem zu füllen, wird dies mit grenzwertig teure Preise versucht wett zu machen.
Und auch der Zoff zwischen den Einheimischen und den Zweitwohnungsbesitzer ist nicht gerade förderlich.

Auf Seite 5 dieser Ausgabe der Engadinerpost kann man vieles über den bisherigen Saisonverlauf lesen:
http://dsb.engadinerpost.ch/upload/DSBUserFile/CPN_Engadinerpost/28742_027_2011_03_05.pdf

P.s: Die neuen Jugendherbergen St. Moritz und Scuol sind beinahe das ganze Jahr über ausgebucht und auch das All in One Hotel Innlodge der Bergbahnen in Celerina läuft gut. Dies sollte ein Indiz sein, was für Hotels im Tal fehlen!
 
Fab schrieb:
So wie ich gehört habe, hat die schweizer Hotellerie diese Saison mit deutlich niedrigeren Übernachtungszahlen zu kämpfen.



Als ich vor wenigen Wochen von einem gelungenem Tagesausflug aus St.Moritz zurückkehrte, dachte ich mir das wär doch mal was für ein verlängertes WE.
Meine Vorstellung : Kleines Schwimmbad, gutes Essen mit Halbpension und danach noch gemütlich an die Hotelbar,
nicht alles im 70er Style, max 10min Autofahrt zum Lift ;
und das alles für max.130-140 Euro pro P. die Nacht.
Ich hab jetzt für nächstes WE ein paar Tage Östereich (Galtür) gebucht.
Na ja dann komme ich nächstes Jahr halt wieder nur als Tagestouri.
 
Danke für die Erläuterungen und Fakten. Dann hatte ich mit meinem Bauchgefühl anhand eigener Dezember-Erfahrungen und Pistenberichten hier im Forum wohl leider recht.

Für mich als Tourist war dieses Jahr die Ist-Lage eigentlich noch ganz gut. Der Schweizerhof in Sils-Maria ist zwar auch schon deutlich teuerer geworden, und der Schweizer Franken machte sich spürbar, aber verhältnismäßig für die Region bietet dieses kleine Hotel durchaus noch recht faire Preise. Liegt zwar nicht direkt bei der Bahn, aber dank hervorragendem Ortsbus ist das kaum ein Hindernis. Und das Engadin selbst bietet einfach eine Qualität an Pisten und eine fantastische Landschaft, die ihres Gleichen sucht! Dieses Licht, diese Seen :) Alleine wenn ich die Fotos hier im Thread ansehe, wird mir gleich wieder warum ums Herz. Für ein solch geniales Angebot zahlt man dann den Bergbahnen auch gerne mal etwas mehr für den Skipass.

Es ist aber nicht die Ist-Situation, sondern eher die Zukunfts-Entwicklung, die mir dann leicht Sorgen macht. Weil ich halt befürchte, dass das ganze sich zur Spirale entwickeln können. Die jetzt schon teuren Preise sorgen für weniger Leute, und weniger Leute könnte zu noch teueren Preisen führen. Oder das Angebot könnte reduziert werden. (Irgendwie habe ich stets die Sorge, dass irgendwann Furtschellas, wo ja noch weniger Leute fahren als am Corvatsch selbst dichtgemacht werden könnte. Denn wer kann schon ca 6 Skilifte für ein Dutzend Leute drehen lassen?)

Naja, ich hoffe, irgendwann pendelt sich das ganze wieder ein. Ich schätze mal, an der einen oder anderen Stelle haben die Anbieter vielleicht auch noch Spielraum, die Preise zu reduzieren oder zumindest stabil zu halten ohne gleich massive Verluste einzufahren. Hoffe ich zumindest!

Und vielleicht helfen ja auch die Initiativen, neue Hotels und Jugendherbergen zu bauen. Auch Initiativen der Bergbahnen selbst für Sport-Hotels (z.B. an der Celerina Bahn und der Furtschellas Bahn) werden dann hoffentlich nicht durch mangelnde Genehmigungen torpediert. (Wobei natürlich durchaus auch auf die visuelle Eingliederung in die Natur resp. Ortschaft geachtet werden soll, denn schöne Landschaften sind schließlich das Kapital des Engadins.)
 
Ich geh mit meinen Eltern schon immer in das selbe Hotel in Sils und dort gibt es viele Rentner/Pensionäre die gar nicht kommen um im Engadin Ski zu fahren. Ich denke das ist im Engadin auch ein kleines Problem. Viele Hotelgäste kommen um die Landschaft zu genießen und Langlauf zu machen.

Eine reine Interessensfrage: Wieviele Tagesgäste gibt es schätzungsweise in den Skigebieten ? Also sind die meisten Skifahrer aus Hotels/Pensionen oder kommen auch viele Tagesgäste ? Für mich aus Ulm ist eine Tagesfahrt nach St Moritz zum Beispiel recht schwierig, bis zur Signalbahn brauch ich wenn es gut läuft 3h 20. Die Folgefrage ist für mich, wenn die meisten in Hotels/Pensionen übernachten ist es leider fast auch logisch, dass es weniger in den Skigebieten gibt, da ja das Angebot zum Übernachten reduziert wurde.

An der Furtschellas hatten sie bei mir zB Schlepplifte ausgeschalten weil einfach niemand damit gefahren ist, also wirklich niemand. Da hat man gesehen wie wenig los war.
 
Das Tal ist grösstenteils eine Hochburg für Spekulanten geworden. Es werden Wohnungen und Liegenschaften zu horrenden Preisen gekauft und zu noch horrenderen Preisen wieder verkauft. Und dies meist an Standorten wo früher die heute fehlenden Hotels in der mittleren Preisklasse standen.

Kein Wunder wurden die Hotels verkauft... die Besitzer verdienten damit wohl mehr Geld als sie in ihrem ganzen Leben hätten erarbeiten können... Wie teuer ist der Quadratmeter in St. Moritz nochmal? 30'000 CHF mein ich mal gelesen zu haben...

Das mit dem Vermietzwang finde ich ziemlich schlecht, allerdings bleibt einem wohl nichts mehr anderes überig.
Angesichts der prekären Lage würde ich eigentlich meinen, man sollte den "Hauptwohnsitz" Anteil gleich auf 100% hochsetzen. Denn sind wir mal ehrlich, viel mehr darf man im Engadin nicht mehr bauen, sonst ruiniert man die Landschaft nachträglich - und das ist das Kapital des Tals. Wenn man jetzt aber immer noch 50% Zweitwohnungen baut, dann "verschenkt" man die paar Reserven noch die man hat.
Natürlich wird es auch einheimische Gegner geben. Man stelle sich vor, man hat seit Jahren auf steigende Preise spekuliert und das Land noch nicht gekauft. Das gibt schnell mal einen Verlust in zweistelliger Millionenhöhe...

Schwierige Situation, v.A. gerade wegen der schützenswerten Landschaft. Wie man es im Unterwallis gelöst hat, weiss man ja. Ich spar mirs jetzt ein paar alte Ansichtskarten von Verbier von den 1940er bis in die 1980er Jahre zu posten...

Das All in One Hotel Innlodge im überigen ist genau mein Ding. Finde das genial. Kein teurer schnickschnack (wann war ich zum letzten Mal im Hallenbad während der Skiferien...) aber trotzdem modern. Sowas müsste es viel öfter geben.
 
Zurück
Oben