• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

CSU bahnt Kunstschnee den Weg

Alpinfreak

Großer Müggelberg (115m)
CSU bahnt Kunstschnee den Weg

Schneekanonen dürfen künftig bis März eingesetzt werden - Zuschüsse sind jetzt erlaubt

München. Die CSU baut die Hürden für die künstliche Beschneiung von Skipisten ab. Nach einer erbitterten Diskussion vor zwei Wochen im Landtag und gegen heftige Proteste der Naturschützer gab es gestern im Landtag eine namentliche Abstimmung zum Thema Schneekanonen. Danach wird künftig die Skisaison in Bayern länger. Bislang durften Schneeschleudern nur von Anfang Dezember bis Ende Februar eingesetzt werden, jetzt ist der künstliche Schnee von Mitte November bis Ende März erlaubt.
»Damit wollen wir nicht die Skisaison künstlich verlängern, sondern flexibel auf das Wetter reagieren«, verteidigte Antragsteller Franz Josef Pschierer den Vorstoß. Der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses hatte die Klagen der Liftbetreiber aufgegriffen, die ihre Schneekanonen nicht einsetzen konnten, selbst wenn der Winter schon im Herbst begann oder der Frost erst im März kam.
Flexibler sollen künftig die Genehmigungen gehandhabt werden, beschloss die CSU mit ihrer großen Mehrheit. Und die Betriebserlaubnis wird nicht mehr zeitlich befristet erteilt, wie es bisher der Fall war. Zuschüsse des Freistaats Bayern dagegen wird es auch künftig nicht geben, obschon das Verbot staatlicher Förderung gestern aufgehoben wurde: Damit soll den Winter-Touristikern zumindest der Zugriff auf EU-Töpfe ermöglicht werden. Das »Ertüchtigungsgprogramm« für das Grenzland dagegen kann für Beschneiungsanlagen nicht angezapft werden. »Wir brauchen die Schneekanonen«, sagt der Bayerwald-Abgeordnete Helmut Brunner und erinnert an das Landesleistungszentrum am Arber. Die künstlich beschneite Piste gehöre längst zum internationalen Standard. Das sieht auch CSU-MdL Gerhard Waschler so, der für den Antrag stimmte. MdL Eike Hallitzky (Grüne) stimmte dagegen - wie die gesamte Opposition. Ökologische Gründe werden angeführt, den Klimawandel könne man durch künstlichen Schnee nicht aufhalten, so Hallitzky. Die CSU argumentiert damit, dass hier reines Wasser versprüht und dass die Grasnarbe durch eine Schneeschicht sogar geschont werde. Vor allem aber hat man die Skiparadiese in Österreich vor Augen, die Südtiroler, die Franzosen und die Schweizer, die ohne großen Aufhebens ihre Skipisten beschneien.
Am meisten haben die CSU wohl die Zahlen überzeugt: In Bayern gibt es 3700 Hektar Skipisten, elf Prozent davon werden beschneit. In Österreich aber sind es drei Mal so viel, in Südtirol sogar 55 Prozent.
 
aha Schneeschleudern...künstlicher Schnee.... und die Saison wird dadurch nicht verlängert...hmmh also der Bericht ist ja voll daneben, besonders die Prozentzahl aus Südtirol stimmt ja überhaupt nicht.

Aber wenigstens hat es die CSU endlich mal gerafft. Herzlichen Glückwunsch!
 
ich denk wenn die in der bayr. rhön das unbedingt wollten wäre das möglich aber dei denken das rechnet sich net un sagen immer nur sie dürfen es net!!(so war es früher auch) aber ob es heute noch mal versucht wurde glaub ich nicht un da is mir auch nix zu bekannt , dass da wer nen antrag gestellt hat...
 
Na ja...am Feuerberg verdient man jetzt ja besser und hat ein relativ gesichertes Sommereinkommen (da brauchts ja keinen schnee, bei welchem man nie weiß wie lange er liegt).
 
@720°: welcher Prozentsatz wäre denn der Richtige? Habt ihr in der Firma aktuelle Zahlen wie viele Prozent Pisten in den einzelnen Alpenländern oder Regionen derzeit beschneit werden? Das ist hochinteressant, aber es hat kaum jemand verlässliche Zahlen darüber.
 
bei Südtirol spricht man so von 80%....hab heute mal was gelesen, dass in den USA schon 90% Prozent der Pisten beschneit werden.
 
Wenn's in Südtirol nicht mindestens 80% sind, weiß ich auch nicht...
Die einzigen nicht beschneiten Pisten sind dort Alternativabfahrten (die man also nicht wirklich braucht, um einen Lift in Betrieb zu nehmen) und besonders hochgelegene und schneesichere Hänge. Selbst an jedem nochso abgelegenen Tellerlift steht eigentlich immer ne Anlage. Die Tallifte ohne Beschneiung wurden meistens gleich abgerissen.
 
Zurück
Oben