Nach einer Woche in Saalbach mit Abstechern aufs Kitzsteinhorn und nach Gastein fuhr ich für einen Tag auf den Dachsteingletscher. Bei aufziehender Bewölkung fuhr ich zuerst eine kleine Runde auf den Gletscher-Schleppliften um dann möglichst bald durch das Edelgrießkar abzufahren.
Für alle die es nicht wissen: Das Edelgrießkar ist eine Abfahrt bei der man vom Gletscherplateau des Dachstein über (genauer gesagt unter) die Austriascharte steigt, danach eine Steilflanke überquert und danach nach links ins eigentliche Edelgrießkar abfährt. Eine wunderschöne südseitige Abfahrt mit entweder 1000 (zur Türlwand: Talstation Dachsteinsüdwandbahn) oder 1400 hm (in die Ramsau), die von vielen als eine der schönsten Abfahrten der Alpen bezeichnet wird. Für eine genauere Beschreibung der Abfahrt gibt es hier und als pdf hier. Dort sind auch eine Übersichtskarte und weitere Fotos zu finden.
Einen Bericht vom Gletscher spare ich mir diesmal, wens interessiert der kann sich meine Berichte vom 2.,3.12.2006 und 29.12.2006ansehen.
jetzt aber zu den bildern und zum ausführlicheren Bericht:
Oben am Hunerkogel angekommen erstmal das Standardfoto auf den Schladminger Gletscher mit den SLs Hunerkogel und Austriascharte im Vordergrund. Links hinten die Bergstation der DSB Mitterstein.
Von der Aussichtsplattform Skywalk neben der Bergstation ein Blick in die Steilabfahrt der Schwadring direkt unterhalb der Südwandbahn.
Vom Skywalk ein Blick in die Schwadrinn-Einfahrt. Links über der Felswand ist auch der freigeschaufelte Fußweg zur Einfahrt Edelgrieß und Schwadring zu erkennen.
Auf der Aufwärmrunde am Schladminger Gletscher. Dominant der Hintere Gjaidstein. Im Vordergrund SL Schladminger Gletscher und DSB Mitterstein.
Jetzt aber zur eigentlichen Edelgrieß-Abfahrt
Zum Einstieg muss man zuerst mit dem Austriascharten-Tellerlift fahren und dann über eine Leiter (siehe Bericht vom 29.12. dieser Saison) zum Rosmarie-Stollen (ein Tunnel durch die felsige Austriascharte) aufsteigen.
Am Ende des Stollens, von hier geht es zu Fuß quer über eine Steilflanke (siehe 3.Foto von der Schwadring Einfahrt).
Der erste Blick in den obersten Teil des Edelgrießkars ist verheißungsvoll.
Zuerst quere ich nach rechts hinaus um auf den schattigen Osthängen durch den Pulverschnee zu cruisen. Der Hang ist fast den ganzen Tag im Schatten, deswegen ist hier eigentlich immer Plverschnee anzutreffen, so wars auch diesmal.
Nach der Querung Blick zurück zur Einstiegswechte.
Der erste Hang liegt hinter mir. Wie zu erwarten schöner Pulverschnee, aber etwas windgepresst. Leider war dieser hang diesmal fast der einzige schön zu fahrende Teil. Links oben wieder die Einstiegswechte.
Das Edelgrießkar umringt von Felswänden.
Im unteren Teil des Kars wird der Schnee firnig, davor teilweise Bruchharsch, teilweise hart abgefahren. Das Foto zeigt den Blick nach Süden auf die Niederen Tauern mit den Schibergen Reiteralm und Fageralm.
Am Ende des Kars quert man orografisch nach links um einen Felsabbruch zu umfahren. Diesmal musste ich, dem Schneemangel sei Dank, leider abschnallen. Das Foto ist unterhalb zeigt den Felsabbruch und die Querung von unten.
Das letzte Foto zeigt die Ausfahrt. Normal hats hier wesentlich mehr Schnee und man entscheidet sich entweder weiter in die Ramsau abzufahren oder zur Türlwand nach rechts zu traversieren. Was ich diesmal gemacht habe.
Beim Slalom durch die Latschen gab es zwischendurch immer wieder schönen Firn, schöne Schwünge waren aber unmöglich. Am Ende musste ich wieder abschnallen und die letzten Meter zu Fuß zur Talstation zu gehen.
Fast zwei Wochen später bin ich auf der Reiteralm. Von dort hat man einen schönen Blick ins Edelgrießkar. Auf dem Foto ganz links ist auch der Hunerkogel mit der Bergstation der Seilbahn zu sehen.
Fazit: Naja, im "Winter" gehts normalerweise besser zu fahren. Das Abschnallen war weniger schlimm als der Platzmangel beim Schwingen. Ob das Edelgrießkar diesen "Winter" nochmal geht?
P.S: Es ging nochmal, eine Woche später fuhr ich es nochmal und es war nochmal schlechter. Ein Bericht davon folgt, sobald ich Zeit dafür finde.
Wichtig: Dieser Bericht soll nicht als Tourenbeschreibung gesehen werden. Ich nicht genau auf die Einstiege und Ausfahrten eingegangen, noch weniger auf die Lawinengefahr. Nachmachen nur nach ausgiebigen Studium von Tourenbeschreibungen, Karten, Fotos und der Lawinengefahr. Am Besten aber mit Bergführer.
Für alle die es nicht wissen: Das Edelgrießkar ist eine Abfahrt bei der man vom Gletscherplateau des Dachstein über (genauer gesagt unter) die Austriascharte steigt, danach eine Steilflanke überquert und danach nach links ins eigentliche Edelgrießkar abfährt. Eine wunderschöne südseitige Abfahrt mit entweder 1000 (zur Türlwand: Talstation Dachsteinsüdwandbahn) oder 1400 hm (in die Ramsau), die von vielen als eine der schönsten Abfahrten der Alpen bezeichnet wird. Für eine genauere Beschreibung der Abfahrt gibt es hier und als pdf hier. Dort sind auch eine Übersichtskarte und weitere Fotos zu finden.
Einen Bericht vom Gletscher spare ich mir diesmal, wens interessiert der kann sich meine Berichte vom 2.,3.12.2006 und 29.12.2006ansehen.
jetzt aber zu den bildern und zum ausführlicheren Bericht:
Oben am Hunerkogel angekommen erstmal das Standardfoto auf den Schladminger Gletscher mit den SLs Hunerkogel und Austriascharte im Vordergrund. Links hinten die Bergstation der DSB Mitterstein.
Von der Aussichtsplattform Skywalk neben der Bergstation ein Blick in die Steilabfahrt der Schwadring direkt unterhalb der Südwandbahn.
Vom Skywalk ein Blick in die Schwadrinn-Einfahrt. Links über der Felswand ist auch der freigeschaufelte Fußweg zur Einfahrt Edelgrieß und Schwadring zu erkennen.
Auf der Aufwärmrunde am Schladminger Gletscher. Dominant der Hintere Gjaidstein. Im Vordergrund SL Schladminger Gletscher und DSB Mitterstein.
Jetzt aber zur eigentlichen Edelgrieß-Abfahrt
Zum Einstieg muss man zuerst mit dem Austriascharten-Tellerlift fahren und dann über eine Leiter (siehe Bericht vom 29.12. dieser Saison) zum Rosmarie-Stollen (ein Tunnel durch die felsige Austriascharte) aufsteigen.
Am Ende des Stollens, von hier geht es zu Fuß quer über eine Steilflanke (siehe 3.Foto von der Schwadring Einfahrt).
Der erste Blick in den obersten Teil des Edelgrießkars ist verheißungsvoll.
Zuerst quere ich nach rechts hinaus um auf den schattigen Osthängen durch den Pulverschnee zu cruisen. Der Hang ist fast den ganzen Tag im Schatten, deswegen ist hier eigentlich immer Plverschnee anzutreffen, so wars auch diesmal.
Nach der Querung Blick zurück zur Einstiegswechte.
Der erste Hang liegt hinter mir. Wie zu erwarten schöner Pulverschnee, aber etwas windgepresst. Leider war dieser hang diesmal fast der einzige schön zu fahrende Teil. Links oben wieder die Einstiegswechte.
Das Edelgrießkar umringt von Felswänden.
Im unteren Teil des Kars wird der Schnee firnig, davor teilweise Bruchharsch, teilweise hart abgefahren. Das Foto zeigt den Blick nach Süden auf die Niederen Tauern mit den Schibergen Reiteralm und Fageralm.
Am Ende des Kars quert man orografisch nach links um einen Felsabbruch zu umfahren. Diesmal musste ich, dem Schneemangel sei Dank, leider abschnallen. Das Foto ist unterhalb zeigt den Felsabbruch und die Querung von unten.
Das letzte Foto zeigt die Ausfahrt. Normal hats hier wesentlich mehr Schnee und man entscheidet sich entweder weiter in die Ramsau abzufahren oder zur Türlwand nach rechts zu traversieren. Was ich diesmal gemacht habe.
Beim Slalom durch die Latschen gab es zwischendurch immer wieder schönen Firn, schöne Schwünge waren aber unmöglich. Am Ende musste ich wieder abschnallen und die letzten Meter zu Fuß zur Talstation zu gehen.
Fast zwei Wochen später bin ich auf der Reiteralm. Von dort hat man einen schönen Blick ins Edelgrießkar. Auf dem Foto ganz links ist auch der Hunerkogel mit der Bergstation der Seilbahn zu sehen.
Fazit: Naja, im "Winter" gehts normalerweise besser zu fahren. Das Abschnallen war weniger schlimm als der Platzmangel beim Schwingen. Ob das Edelgrießkar diesen "Winter" nochmal geht?
P.S: Es ging nochmal, eine Woche später fuhr ich es nochmal und es war nochmal schlechter. Ein Bericht davon folgt, sobald ich Zeit dafür finde.
Wichtig: Dieser Bericht soll nicht als Tourenbeschreibung gesehen werden. Ich nicht genau auf die Einstiege und Ausfahrten eingegangen, noch weniger auf die Lawinengefahr. Nachmachen nur nach ausgiebigen Studium von Tourenbeschreibungen, Karten, Fotos und der Lawinengefahr. Am Besten aber mit Bergführer.