Der letzte Teil...
Zoom hinunter auf das Plateau von Ramsau. Davor befinden sich die noch vom Schnee bedeckten Felsen des Dachsteinmassivs.
Am Rittisberg hätte man an jenem 29. April 2022 noch eine Abfahrt wagen können, aber leider gab es seinerzeit keine Bahn mehr zum Hinauffahren.
Wieder unten am Parkplatz angekommen, wo nun trotz der Höhenlage Frühlingstemperaturen herrschten. Ich wollte meine Keycard zurückgeben, um das Pfand einzulösen, doch ein Seilbahnmitarbeiter verscheuchte mich und zwei andere arme Bittsteller grummelnd. Wir seien zu spät, er hätte jetzt Feierabend, murrte er unseren konsternierten Gesichtern entgegen. Die anderen sprachen kein Deutsch und fügten sich. Ich überlegte einen Moment, mich aufzuführen, aber dann ließ ich es bleiben. Ich war noch so im Glücksrausch wegen des schönen Skitag am Dachsteingletscher oben - der dumme Kartenknipser war mir schnell wieder egal.
Zwar wollte ich dann zuhause entgegen meiner Gewohnheit eine Beschwerdemail schreiben, doch auch das bis heute nicht getan. Die Keycard liegt immer noch in meiner Schreibtischschublade. Irgendwann kann ich die sicherlich mal einlösen – vom Brauneck hatte ich auch mal eine ewig im Schrank.
Neben der Pendelbahn gibt es noch einer Materialseilbahn, die aber nicht stützenlos verläuft.
Ich konnte es nicht lassen – wieder ein Zoom zur Reiteralm...
Eine weitere Materialseilbahn in der Nähe des Parkplatzes.
Der Eiskarlift in Ramsau (Klanglift mit neuem Namen? Kann ich mir nie merken). Jedenfalls seit einer Lawine 2019 leider stillgelegt. 2018 bin ich den gerade noch rechtzeitig gefahren.
Bis 2019 ging es noch weiter über die Wiese zu einer recht neuen Umlenkung (offenbar hat es die originäre Bergstation auch mal lawinisiert?) – alles wurde von der Lawine platt gemacht. Wird der Lift ggf. mal verkürzt wiederbelebt? Wohl kaum. Bald sind eh alle Ramsau-Schlepper weg. Früher haben sich da oben auf dem Plateau Lifte aneinander gedrängelt wie die Menschen auf einer sonnigen Liegewiese.
Die Stemagruine am Kulmberg steht auch schon ewig herum. Müsste um die Jahrtausendwende stillgelegt worden sein? Weiter rechts gab es früher auch mal einen Stemag-Pendelift. 2012 verlief diese Ruine noch eingewachsen im Wald – bin seinerzeit mal hochstapft. Auf der Ostflanke des Bergs gab es auch mal einen längeren Schlepper, dessen Waldschneise man noch gut erkennen kann (von der Planai aus etwa). Komisch, dass die hier nicht wieder was gebaut haben – immerhin Nordhang und schneesicherer wie die ganzen anderen sonnenexponierten Lifte.
Da noch ein warmer Frühlingsabend herrschte, fuhr ich mit dem Auto weiter auf dem Ramsau-Plateau in den östlichen Ortsteil Leiten. Ich hatte die Jahre zuvor noch eine alte Kompasswanderkarte aufgetrieben, wo dort an diesem Hang (siehe Googlemaps-Link!) ein Lift eingezeichnet war:
https://maps.app.goo.gl/8ggMkn6o2DSNyDnB6
In einem 70er-Jahre Panorama fand sich unterhalb sogar noch ein zweiter und sogar unterhalb des Sattelberges war noch einer bei der gleichnamigen Hütte eingezeichnet.
https://files.skimap.org/kelrgflc6e7l10z1ypit4rr0shpn.webp
Typische 70er-Jahre-Schlepper, als jeder zweite Bauernhof seinen Skilift aufbaute, die teilweise noch vor 1980 wieder LSAP wurden - zumal an solchen Südhanglagen.
So hilft einem da des LSAP-Freundes Lieblingsseite „Austrianmaps“ hier nicht weiter, denn da kann man nur von 1960 nach 1980 wechseln, dass in den 60ern oder 70ern erbaute Lifte, die vor 1980 schon wieder hops gingen, nicht mehr eingezeichnet sind.
Die steirische Luftbilddatenbank ist aus diesem Zeitpunkt leider nur mit großflächigen Aufnahmen bestückt, auf denen man in der Hochauflösung kaum Liftstützen erkennen kann – nicht mal mit der Gleitsichtbrille...
Vor Ort täuschte ich mich offenbar, denn ich fotografierte hier einen Hang etwas weiter östlich – wie dem auch sei war nix mehr zu sehen. Wahrscheinlich war das auf dem flachen Wiesengrundstück bei den Hotels ringsherum eher ein 60er-Jahre-Pendellift.
Auf dieser Wiese unterhalb davon hat auch mal was gestanden. Aber da waren weit und breit nur Grashalme ersichtlich. Postkartensuche bei ebay oder oldthin führen allenfalls zu Bildern vom Rittisberglift, den Türlwandliften oder einmal zum Schlepper beim Steirerhof – siehe weiter unten...
https://maps.app.goo.gl/WBdSWoGyS21SYVwq6
Unterhalb der Sattelberghütte, die oben am Waldrand rechts zu sehen sein müsste – da ist auf meiner gefundenen 70er-Jahre-Karte auch noch ein Lift enthalten. Sicher aufgrund der Südhanglage noch vor dem Einmarsch der Sowjets in Afghanistan wieder stillgelegt und irgendwann abgebaut.
Ich hatte vom Skifahren schwere Beine und knipste hier bei meiner After-Dachstein-LSAP-Tour nur vom Auto aus. Natürlich tauchten immer wieder Stresser auf, die GENAU DANN die schmale Straße durchrasen wollten.
Die Planai (in meiner Kompass-Karte „Planei“ geschrieben mit Klammerzusatz „Schladminger Kaibling“) scheint zum Greifen nahe, doch da liegt das Enntal und die Stadt Schlaming dazwischen.
Nix zu sehen...
Ich hoffte, eine Umlenkung erzoomen zu können, aber das war (offenbar) nichts...
Ein kleines Stück weiter auch nur grüne Wiese...so wendete ich den Passat in 10 Zügen auf der schmalen Straße – ein SUV musste natürlich wieder umgehen angerast kommen – und fuhr zurück.
https://maps.app.goo.gl/qsroxc84xNuRzf4k7
Hier an dem Hang oberhalb der Pension Schwaigerhof war auf der Wanderkarte auch noch ein Schlepper eingezeichnet, der in Austrianmaps 1980 nicht mehr enthalten ist. Auf der weiter oben im Bericht verlinkten Karte aus skimaps.org ist der Lift auch enthalten. Der betreffende Hang befindet sich unterhalb der jetzt noch bestehenden Drachenlifte (früher Sonnenlifte)...
Hier hatte man von durchheizenden SUVs mit idiotischen Grauhaardackeln am Steuer seine Ruhe. Aber auch hier nix, was von einem Lift zeugte.
Fundament! Ring the alarm!
Wenigstens wurde man durch Ruhe und einen schönen Blick auf die Hochwurzen entlohnt. Der Berg hat mich als Kind immer total interessiert – man sah ihn von der Unterkunft bei Mandling aus, aber meine Eltern wollten da nie hin.
1991 konnte ich wenigstens aushandeln, an einem sonnigen Aprilabend nach Liftschluss auf der Reiteralm mit dem Auto zur Talstation der DSB Hochwurzen zu fahren. Die verlief exakt in der hier zu sehenden Schneise und wurde Ende der 90er durch die jetzige 4KSB ersetzt. Auf der Wiese unterhalb verlief einst der Alpenhoflift.
1998 bin ich dann endlich an der Hochwurzen Ski gefahren. Von hier sieht der Berg aber nicht so markant wie vom Ennstal aus, wenn man von Osten Richtung Schladming fährt.
Die Reiteralm rechts daneben...nur Muldenlift, Hasecklift (der rechte), Verbindungslift, Übungslift Reiteralm und DSB Reiteralm 1 sind noch aus der guten, alten Zeit geblieben.
Etwas weiter westlich auf gleicher Höhe hat es oberhalb vom Steirerhof auch mal einen Schlepper gegeben – mit Portalmasten. Da habe ich vor Jahren schon mal eine Postkarte ergattert und auch Austrianmaps kennt diesen Lift noch. Aber er wurde bestimmt bis Mitte der 80er aufgegeben. Kein Wunder – volle Südhanglage und höhenmetermäßig in der Mitte zwischen Ramsau und Pichl. Aber selbst dort unten haben sie ja ein Schlepper AM SÜDHANG (!) erbaut.
Hier der Bereich, wo sich die Bergstation befunden haben musste – heute ein Neubaugebiet.
Hier rechts der Steirerhof mit der Skipiste. Der Lift muss links der Baumreihe verlaufen sein – weiter unten im Bericht ist noch eine Luftaufnahme verlinkt, auf der man das nachvollziehen kann.
Hier neben der Baumreihe muss der Lift hinaufgegangen sein. Wieder nur ne grüne Wiese

Erst zuhause fiel mir die betonierte Geschmacklosigkeit oben in dem Neubaugebiet auf. Geld und Geschmack bedingen sich leider nicht gegenseitig.
Hier parkte ich am Wegrand das Auto und schoss noch mit dem Teleobjekt auf die Skiberge des Enntals hinüber – hier die Fastenbergbahn auf der Planai...bislang noch nie gefahren.
Auf der Wiese unterhalb der Schneereste der Fastenbergabfahrt gab es bis Anfang der 90er den Wieslechnerlift, der zuletzt aber als Wieslehnerlift ohne das „c“ in der Panoramakarte der Dachstein-Tauern-Region aufgeführt wurde.
1994 bin ich mal auf die Suche gegangen, als ich zum damalige Fastenberglift runter gefahren bin. Da lag nur noch auf der Piste Schnee und außen herum war schon alles recht grün. Der Lift war in den neuen Prospekten nicht mehr eingezeichnet und das hatte mich neugierig gemacht. Einen der beiden Bügel konnte ich damals unten an der Talstation (direkt an einem der Häuser am linken Bildrand) hängen sehen.
2008 bin ich da mal im Sommer zu Fuß hinauf – da gab es den Wieslechnerlift längst nicht mehr, aber die Bergstation stand und lag noch im Wald herum.
2022 unverändert! Sie ist noch da...man sieht im Zoom eine rote Stange am Boden liegen. Links davon in der der Bildmitte steht noch die Pendellift-Bergstation.
Die Talstation der Planaibahn III steht auch noch – schade um die Retro-3KSB. Es gibt es jetzt - auf die Schnelle überlegt - keine mehr ihrer Art. Die Schindlergrat habe ich gerade noch erwischt und dafür die in Saalbach leider verpasst. Auch an der Schmittenhöhe wurde die 3KSB ausgetauscht - 2012 noch gefahren, dafür die Gipfel3B verpasst. Auch fixe 3er sind nun rar – Hintersee LSAP, Kanzelwand längst ersetzt, Zauchensee dto... am Sudelfeld in Bayrischzell kann man so mit einer fahren und am Götschen in Berchtesgaden wurde sogar 1998 noch so eine „moderne“ Sesselbahn gebaut, die den Kurvenlift nicht ersetzt hatte, sondern lediglich begleitet und den Hang nach oben hin erweitert.
Ach, am Dreiländereck fährt die 3KSB wieder, fällt mir ein – heuer im August mit ein paar österreichischen Forumskollegen ja erst dort gewesen...
Oben rechts die Talstation der neuen Lärchkogelbahn – da hat man ganz schön viel Hang weg gegraben. Die DSB ging früher da einfach durch den Wald hinauf und auch bei der 4KSB war das nicht viel anders.
Hier die Trasse der Lärchkogelbahn im Telezoom von gegenüber aus...
Zoom zur Almbahn oder wie die heißt – ganz hinten am Hauser Kaibling. Ende der 2000er verlief da noch ein kürzerer Schlepper, dessen Verlauf ich aber auf dieser Aufnahme nicht mehr genau nachvollziehen kann. Er startete etwa in der Mittel der jetzigen Bahn. Ganz früher gab es weiter links auf der freien Fläche noch einen zweiten Almlift - von Stemag. Man musste sich dann anscheinend von einer Pistenraube oder dergleichen wieder zurückziehen lassen, denn die Verbindung zur Planai bestand erst seit 1998. So war man dann da oben in dem Kessel „gefangen“.
Da verlief der Fastenberglift – ein Portalmastler, der fast vollständig durch den Bergwald führte und als Rückbringer zur Mittelstation der Planaibahn diente. Ich fand den Lift total super – ca. 900 Meter lang und in den 90ern immer wenig besucht. Bei der Talstation hatte es eine gemütliche Imbissbude und meistens war da unten eh schon immer der Schnee sulzig. Manchmal, wenn wir wie jedes Jahr in der Karwoche dort im Ennstal urlaubten, lief er schon gar nicht mehr, weil unterhalb der Mittelstationen bereits flächendeckend der Frühling eingezogen war.
So wie hier sah es dann zu Osten meistens bis zu den Mittelstationen aus. In Rohrmoos lief nie irgendwas – erst als wir mal an Fasching unseren Skiurlaub im Ennstal verbrachten, konnte ich die Lifte dort fahren.
Am Nachbarberg die Schneise des Hochwurzenschlepplifts II...man sieht, dass der deutlich unterhalb des Gipfels endete. Die Gipfelbahn führt rechts davon quer bis ganz hinauf.
Der Hochwurzenschlepplift I weiter unten war noch vor ein paar Jahren in Betrieb. Ich bin den in den 90ern noch gefahren. Beim Bau der Obertalbahn hat man ihn um ein paar Meter oben verkürzt. Schade – dass man den nicht als Wiederholungsanlage hat stehen lassen.
Auch der Reiteralmlift III ist Geschichte...
Gipfelbahn Hauser Kaibling – früher verlief hier ein Gittermastenlift.
Die Schneise des steilen Holzerlifts, der 2010 abgebaut wurde. Die Piste war bis dahin naturgemäß immer kaum besucht, denn man musste ja dann wieder 1.700 Meter mit dem Schlepplift hinauf mitten durch den Wald fernab der Abfahrt.
Die Reitalmbahn I – eine Liftgreisin von 1971 – hält sich wacker...
Zoom zur Mittelstation an der Gasselhöhe... an den Muldenliften und auch den Haseckliften hätte man noch Firnski betreiben können.
Ein letzter Abstecher auf dem Rückweg – diesen Berg sah ich immer von unserer Unterkunft nahe Mandling aus, wenn man aus dem Fenster geradeaus blickte. Weiter links konnte man dann die Gasselhöhe sehen und ganz hinten die Hochwurzen. Auch das Gebäude unten sieht noch aus wie in den 80ern und nichts wurde nebenan hinzugebaut...dafür sind die
Mittelstreifen der Fahrbahn nicht mehr gelb, sondern weiß mittlerweile
Die Hochwurzen – aus dieser Perspektive finde ich den Berg recht markant. Oben der weiße Fleck wg. der Skipiste. Vor dem Bau der DSB Hochwurzen war der Gipfel sicherlich vollständig von Bäumen bewachsen? Habe da leider bislang nie eine alte Postkarte bzw. Aufnahme gefunden.
Diesen Weg bin ich oft als Kind gegangen. Wir waren fast immer in den Osterferien dort, so dass nach dem Skifahren am späten Nachmittag oder frühen Abend noch Tageslicht vorhanden war, um draußen zu spielen. Schnee lag in diesem Bereich dann keiner mehr, so weit ich mich erinnere.
Nie wäre ich drauf gekommen, dass auf der Wiese weiter oben mal ein Gittermastenlift verlaufen ist. Als ich das (in den 20er-Jahren erst) auf einer
70er-Jahre Luftaufnahme im Internet sah – völlig klar und eindeutig ausmachbar – staunte ich nicht schlecht. Offenbar hat der Lift nur bis Ende der 70er bestanden. Anfang der 80er wäre er mir ja definitiv aufgefallen.
Austrianmaps kennt ihn im Status von 1980 nicht. Aber die alten Skipanoramakarten des Ennstals der 70er Jahre zeigen ihn. Ich habe jahrelang – als ich das das erste Mal in einem Flohmarktatlas sah - allenfalls mit einem Seillift oder Pendellift gerechnet, den sich da einer der Bauern oder Pensionsbetreiber auf die Wiese gestellt hatte. Aber weit gefehlt – es war ein gescheiter Schlepplift!
Der Link zu einer alten Panoramakarte, wie sie auch im Skiatlas von 1979 enthalten ist, findet sich weiter unten im Text...skimpas sei Dank!
Um zur vermeintlichen Bergstation zu laufen, fehlte mir nach den intensiven Skistunden am Dachsteingletscher oben einfach die Kraft.
Man muss sich das vorstellen – Tallage und Südhang! Kein Wunder, dass der Lift nicht lange bestanden hat. Man hat den Schlepper vermutlich weiterverkauft und woanders aufgestellt. Vielleicht als Verbindungslift auf der Reiteralm ab 1980?
Kurz vor Gleiming ist in der alten Karte links auch noch ein Lift im Tal in Südhanglage eingezeichnet – auf den historischen Luftaufnahmen ist dort jedoch nichts zu sehen.
Bei Pichl gab es westlich des Pichmaierguts oder wie das große Landhotel dort heißt auch einen Lift am Südhang. 2008 habe ich mal vergeblich nach Überresten gesucht, allerdings an der falschen Stelle. Wenigstens auf der
Luftbilddaten des Landes Steiermark konnte ich ihn vor ein paar Monaten mal endlich ausmachen. Da scheint auf der Wiese oberhalb des kleinen Waldes (wo die Talstation stand) aber auch nichts mehr sehen zu sein.
Oben rechts auf der verlinkten Luftbild-Aufnahme findet sich im Übrigen auch der Steirerhoflift zwischen Pichl und Ramsau!
https://files.skimap.org/tfs3an846x0pt1w7igmykrv0j690.webp
Hier die besagte Karte, wie sie auch im Skiatlas 1979 prangt. Unten rechts der Bildmitte die Tallifte des Ennstals in Südhanglage... am Vorberg ist der Lift beim Steirerhof enthalten und in Ramsau-Leiten ist an der zuerst mit Googlemaps verlinkten Stelle auch noch ein Lift eingezeichnet.
Der Wieslechnerlift an der Planai hinter dem Fastenberglift ist auch da. Ebenso der Alpenhoflift unterhalb der DSB Hochwurzen. Die DSB Rohrmoos II gab es erst ab 1981 – statt dessen ist da der von mir vom Dachsteingletscher aus erzoomte Hang mit dem roten Punkt wieder zu beachten: Da war nochmal ein Lift, der offenbar von der DSB dann ersetzt wurde. Offenbar brauchte man da mehrere der Einzellifte, um zum Hochwurzenschlepplift 1 zu gelangen.
Viele der Rohrmoos-SLs fielen im Laufe der Jahre. Ich kann mich noch erinnern, dass es unterhalb des unlängst ausgetauschten Übungslifts einen weiteren Lift gab. Der reichte fast bis ins Tal hinab. Das war der alte Moserbodenlift – der obere hieß Schütterlift. Beide sieht man hier links neben der damals brandeuen DSB Rohrmoos, die 1980 den einzigen ESL des Ennstals (auf gleicher Trasse?) ersetzt hat.
Fotos zum ESL von Rohrmoos hier:
https://www.ennstalwiki.at/wiki/index.php/Sessellift_Rohrmoos
https://maps.app.goo.gl/wVSirVPuHnpxrzdg6
Hier noch eine Googlestreetview-Aufnahme des Hangs, wo der Mandlinger Lift gestanden hat – selbst hier her sind sie gefahren...
Man sieht rechts ein verdächtiges Häuschen, das mir vor Ort 2022 nicht aufgefallen ist und bei den Skiurlauben in den 80er und 90er Jahren ebenso wenig. Könnte aber das Liftlerhäusl von der Talstation sein.
Dann ging es schließlich wieder die endlose Strecke auf der Tauernautobahn und die A8 nach München zurück. Wie so oft dann noch eine Pause am Chiemsee...
Nie hätte ich im April 2022 gedacht, dass der Dachsteingletscher als Skigebiet hops gehen würde (darum auch der Hopsi früher als Maskottchen vor Ort...hust) Nicht, solange noch in Ramsau irgendwo ein verbliebener Einzellift seine Runden dreht, wäre mir das in den Sinn gekommen. Eher noch die Galsterbergalm oder die Fageralm...