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Das Allegra-Prinzip

:lol: Anahnd des Titels bin ich davon ausgegangen, es gehe um die Allegra-Triebwagen der RhB.
Aber es ist unbestritten beim Schweizer Tourismus besteht Handlungsbedarf.
 
Der Rückgang der Logiernächte liegt nicht in einer mangelnden Freundlichkeit der Menschen, sondern in der Preispolitik, besonders der Bergbahnen begründet.
 
Freundlichkeit kann man nicht wirklich trainieren meine ich. Denn Freundlichkeit resultiert aus einer inneren Lebenseinstellung, die Art und Weise wie wir den Dingen im Leben begegnen.
Was in diesen Kursen trainiert wird, ist eine Art NLP Strategie, Letzendlich Staubsaugervertreterfreundlichkeit.

Wenn die Menschen innerlich die Touristen (weshalb auch immer) nicht mögen, hilft kein Kurs...

Ich mag lieber einen urig grantelnden Bayern, als einen mit allen Wassern gewaschenen Tourismusprofi im aufgesetztem Freundlichkeitsmodus.

Kurzum: Was mehr und mehr abhanden kommt, ist die Natürlichkeit des Menschens und seiner Bedürfnisse....alles künstlich künstlich künstlich...

Viele mögen das so...andere machen Urlaub woanders...
 
Was vorallem in der Schweiz zum Teil gravierend wird ... der Deutschen Sprache unkundige und unfreundliche Bedienung in den Restaurants ... in den Bergen wie auch im Flachland
 
Finde man sollte da schon differenzieren. Das ist wieder so ne richtige Schwachsinnsumfrage in meinen Augen.
Der Tourismus ist breitgefächert und wer genau ist hier "unfreundlich"? Der Gastgeber, der meist Schweizer ist? Kann ich subjektiv nach jahrelangen Schweiz-Aufenthalten bislang nie bestätigen. Ganz im Gegenteil!
Der Service in einem Restaurant, Berghütte, Self-Service? Wieviele dort sind da wirklich Schweizer?? :wink:
Die Mitarbeiter beim Tourismusverband oder die Mitarbeiter bei bspw. den Bergbahnen?

Ich halt es erstmal mit dem Ausspruch, wie man in den Wald hineinruft... Das sollte so mancher Tourist auch mal bedenken. Wenn mich ein Tourist auf dem Marienplatz anspricht als wär ich sein Hiwi, dann geb ich ihm mit Sicherheit auch keine freundliche Antwort auch wenn ich in diesem Moment irgendwo Vertreter meiner Heimat bin.
 
Sehe ich genauso wie eMGee: Schwachsinnsumfrage - und zwar total.

Lustig fand ich folgende Leserreaktion im Bericht des "Standard":
User "quod erat demonstrandum" schrieb:

"Der wahre Österreicher ist aus Schleim gemeißelt."

Anmerkung: Schmunzeln musste ich nicht wegen "Österreicher", sondern wegen der Kreation "aus Schleim gemeisselt". Als ob man Schleim meisseln könnte. Egal, der Spruch ist gut.

Wie Kris bereits schrieb: Freundlichkeit kann nicht trainiert werden. Mir ist Authentizität jedenfalls auch wesentlich lieber als irgendwelche bescheuerten Teflon-Charmeoffensiven, gerade auch im Tourismusbereich.
 
missyd schrieb:
Was vorallem in der Schweiz zum Teil gravierend wird ... der Deutschen Sprache unkundige und unfreundliche Bedienung in den Restaurants ... in den Bergen wie auch im Flachland
Naja, wenn man dem glaubt, was man teilweise so über den Umgang der Arbeitgeber mit den "Gastarbeitern" hört, dann wundert man sich über so manche Unfreundlichkeit nicht mehr.

edit: falsches Wort
 
Vor ein paar Jahren sahen sich Gemeinde, Hoteliers- u. Verkehrsverein Zermatt bemüßigt eine "Freundlichkeitsinitiative" zu starten. Handlungsbedarf bestand also offensichtlich.

Als in Oberfranken lebender Halbösterreicher bin ich ja einie gewisse Muffeligkeit durchaus gewöhnt :D und hatte deswegen nie Probleme in die Schweiz zu fahren.
Der Austriake in mir hat sich aber in den vergangen Jahrzehnten beim Urlaub in der Schweiz schon öfters über die Harzigkeit der Einheimischen gewundert.
 
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