Eine der Kindheitserinnerungen bei unsere Fahrten nach Zermatt, war jeweils der gespannte Blick hoch die Hänge bei Kalpetran. Zahlreiche Seilbahnen schienen kreuz und quer gespannt zu sein, und man konnte auch Gebäude von einem Bergwerk erkennen.
Viele Jahre und Bergwerkbesichtigungen später, wollte ich mich auf den historischen Weg zu den stillgelegten Quarzit Steinbrüchen von St. Niklaus / Kalpetran machen. Einen guten Einstieg in die Geologie, die Geschichte und das abrupte Ende nach dem tödlichen Unfall 2005, gibt uns Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Kalpetranquarzit. Zur Vorbereitung wurde unter anderem auch das GIS der Gemeinde St. Niklaus konsultiert.
Achtung: Der Zugang zum Gelände führt durch Felssturzgebiet!
Den Aufstieg machte ich über den "Verbindungsweg" (heisst so) welcher bis vor kurzem auch als Bike-Strecke diente. Der Weg erreichte ich via der ehemaligen Trasse der MGB. Der Weg ist von oben her gesperrt, das merkte ich aber natürlich erst als ich oben war. Grund sind zahlreiche umgestürzte Bäume und ein kleinerer Hangrutsch.
Auf dem Weg in Richtung Embd kreuzen wir die ehemalige Strom-Zuleitung zum Bergwerk.
Die Steinbrüche konnten früher von St. Niklaus und Embd per Fussweg erreicht werden. Währen der Weg von St. Niklaus bereits in den 1970er Jahren von den Karten verschwindet, existierte der Weg von Embd bis zur Jahrtausendwende und wurde dann durch einen Felssturz zerstört.
Nach dem Überwinden des Felssturzes erste ältere Spuren erkennbar.
Beim Erreichen der angelegten Arbeits-Terrasse begegnet uns auch wieder die Stromleitung. Hier wurde der letzte Mast gefällt und die Stromleiter zusammengerollt. Im Hintergrund sieht man auch die neueren Gitter, welche die einzelnen Stollen vor unbefugtem Zutritt schützen.
Ehemalige Bergstation der Nord-östlichsten Materialseilbahn. Die Steine wurden von hier zur Verladerampe der BVZ / MGB runter transportiert.
In den einzelnen Stollen, wurde auch schweres Gerät zurückgelassen. Der tödliche Unfall ereignete sich im März 2005, im September 2005 wurde die Einzelfirma dann bereits gelöscht.
Vor dem Einsatz von Bagger und Dumper wurden die Steinblöcke und der Schutt über Geleise aus den Stollen befördert. Wir sehen hier ein Gleis um das Geröll den Hang abwerfen zu können.
In Richtung Hauptgebäude und Personenseilbahn treffen wir die Strom-Hauptsicherung
Neben weiterem schwerem Gerät, dann die Überraschung. 15 Meter neben der Personen-Seilbahn, existiert eine weitere Materialseilbahn für den Transport der Steinplatte ins Tal. Diese Bahn ist auf keiner Karte je eingezeichnet worden (zumindest habe ich diese nicht gefunden). Ich habe den möglichen Verlauf in GELB eingezeichnet
Es scheint sich um eine reine Schwerkraft-Pendelbahn gehandelt zu haben. Man sieht noch gut den langen Bremshebel, welcher auf das Stahl-Bremsband wirkt.
Baumaschine von hinten. Hier befand sich auch der Eingang des Hauptstollens.
Blick auf die Bergstation der Materialseilbahn von der Bergstation der (ehemaligen) Personenseilbahn aus. Im Hintergrund das Dorf Embd.
Die Bergstation der nun "zurückgebauten" Personenseilbahn. Ein Bild der Talstation finden wir noch auf https://www.bergbahnen.org/de/datenbank/seilbahn/1662/.
Ein Teil der Bahntechnik wurde kürzlich entfernt. Der Rückbau erscheint aber zufällig, hätte man doch einiges mehr entfernen können.
Auf dem Rückweg.....
Viele Jahre und Bergwerkbesichtigungen später, wollte ich mich auf den historischen Weg zu den stillgelegten Quarzit Steinbrüchen von St. Niklaus / Kalpetran machen. Einen guten Einstieg in die Geologie, die Geschichte und das abrupte Ende nach dem tödlichen Unfall 2005, gibt uns Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Kalpetranquarzit. Zur Vorbereitung wurde unter anderem auch das GIS der Gemeinde St. Niklaus konsultiert.
Achtung: Der Zugang zum Gelände führt durch Felssturzgebiet!
Den Aufstieg machte ich über den "Verbindungsweg" (heisst so) welcher bis vor kurzem auch als Bike-Strecke diente. Der Weg erreichte ich via der ehemaligen Trasse der MGB. Der Weg ist von oben her gesperrt, das merkte ich aber natürlich erst als ich oben war. Grund sind zahlreiche umgestürzte Bäume und ein kleinerer Hangrutsch.
Auf dem Weg in Richtung Embd kreuzen wir die ehemalige Strom-Zuleitung zum Bergwerk.
Die Steinbrüche konnten früher von St. Niklaus und Embd per Fussweg erreicht werden. Währen der Weg von St. Niklaus bereits in den 1970er Jahren von den Karten verschwindet, existierte der Weg von Embd bis zur Jahrtausendwende und wurde dann durch einen Felssturz zerstört.
Nach dem Überwinden des Felssturzes erste ältere Spuren erkennbar.
Beim Erreichen der angelegten Arbeits-Terrasse begegnet uns auch wieder die Stromleitung. Hier wurde der letzte Mast gefällt und die Stromleiter zusammengerollt. Im Hintergrund sieht man auch die neueren Gitter, welche die einzelnen Stollen vor unbefugtem Zutritt schützen.
Ehemalige Bergstation der Nord-östlichsten Materialseilbahn. Die Steine wurden von hier zur Verladerampe der BVZ / MGB runter transportiert.
In den einzelnen Stollen, wurde auch schweres Gerät zurückgelassen. Der tödliche Unfall ereignete sich im März 2005, im September 2005 wurde die Einzelfirma dann bereits gelöscht.
Vor dem Einsatz von Bagger und Dumper wurden die Steinblöcke und der Schutt über Geleise aus den Stollen befördert. Wir sehen hier ein Gleis um das Geröll den Hang abwerfen zu können.
In Richtung Hauptgebäude und Personenseilbahn treffen wir die Strom-Hauptsicherung
Neben weiterem schwerem Gerät, dann die Überraschung. 15 Meter neben der Personen-Seilbahn, existiert eine weitere Materialseilbahn für den Transport der Steinplatte ins Tal. Diese Bahn ist auf keiner Karte je eingezeichnet worden (zumindest habe ich diese nicht gefunden). Ich habe den möglichen Verlauf in GELB eingezeichnet
Es scheint sich um eine reine Schwerkraft-Pendelbahn gehandelt zu haben. Man sieht noch gut den langen Bremshebel, welcher auf das Stahl-Bremsband wirkt.
Baumaschine von hinten. Hier befand sich auch der Eingang des Hauptstollens.
Blick auf die Bergstation der Materialseilbahn von der Bergstation der (ehemaligen) Personenseilbahn aus. Im Hintergrund das Dorf Embd.
Die Bergstation der nun "zurückgebauten" Personenseilbahn. Ein Bild der Talstation finden wir noch auf https://www.bergbahnen.org/de/datenbank/seilbahn/1662/.
Ein Teil der Bahntechnik wurde kürzlich entfernt. Der Rückbau erscheint aber zufällig, hätte man doch einiges mehr entfernen können.
Auf dem Rückweg.....
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