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Datenspeicherung: Cloud oder lokaler Netzwerkspeicher (NAS)?

Synology und Qnap sind beide generell empfehlenswert. Soweit ich das verstehe, hast du die Daten ja eh auch in der Cloud, also wäre Datensicherheit/Backup lokal nicht weiter nötig?

Der Unterschied zwischen den einzelnen Modellen ist abgesehen von der Anzahl der Bays/Einschübe oder Anschlüsse oftmals nur Ram+Prozessorleistung, was aber nur dann wirklich zum Tragen kommt, wenn du auf der NAS diverse Dienste laufen lassen willst (Von Homepage über Datenbank bis Medien- und Überwachungsserver und sogar virtuelle Linuxserver gibt's da ja mittlerweile viele eingebaute Features bzw. Apps, die man sich dann installieren kann) ..
 
Synology nutze ich auch schon seit Jahren für unseren Haupt- und Backupserver. Ich kann deren NAS und Betriebsystem sehr empfehlen. Sie sind zwar preislich nicht unbedingt günstig, aber einfach anzuwenden bzw. zu administrieren. Außerdem bringen sie regelmäßig kostenlose Updates/Upgrades und zusätzliche Anwendungen incl. Apps für iPhone und Andriod und MS Windows raus. Sowohl die Hardware als auch die Software sind sehr gut skalierbar, so dass sowohl größere Firmenserver als auch kleinere Home-Server aufgebaut werden können.
Auf den Seiten von Synology ist auch eine Live-Onlinedemo des Betriebsystem incl. der Apps. Da kann man sich einen guten Eindruck über das Look & Feel und den Möglichkeiten verschaffen.
... jetzt aber genug der Werbung ...
Zusammen mit unserem VPN-Netzwerk haben wir einen weltweit gesicherten Zugriff auf alle Daten auf allen unseren Geräten. Ich überlasse keinem Cloudanbieter unsere Daten - egal wie "billig" dieser auch seine Dienste anbietet.
 
Vielen Dank für die Antworten.

@ Starli: Ja, meine Fotos werden vorerst sicher mal in der OneDrive Cloud sein, 1 TB ist vorerst genug. Auf dem Laptop habe ich aber nicht genug Speicherplatz, so dass ich die Daten nur in der Cloud und nicht lokal gespeichert haben werde. Dadurch habe ich zwar von überall Zugriff auf die Daten, aber dieser Zugriff ist stark von der Geschwindigkeit der Internetverbindung abhängig. Wenn die Daten aber zusätzlich NAS synchronisiert werden, dann dürfte zumindest zu Hause der Zugriff über das Heimnetzwerk recht schnell sein.

Ich habe noch eine Frage zu der Anzahl Einschübe. Ist ein NAS mit vielen Einschüben von Vorteil? Bzw. kann es Vorteile haben vier kleinere Festplatten als zwei grosse zu betreiben? Natürlich möchte ich die Daten spiegeln, so dass bei Ausfall einer Festplatte die Daten noch da sind.

Zudem habe ich gelesen, dass man zwei Synology NAS auch über das Internet "verbinden" und synchronisieren kann. Wenn ich also eines in meiner eigenen Wohnung habe und eines z.B. bei meinen Eltern, so könnte ich mich so auch gegen einen Elementarschaden schützen?! Geht das auch mit zwei unterschiedlichen Synology NAS oder müsste ich dann gleich schon zwei Geräte kaufen (damit ich das später vielleicht mal realisieren kann?)
 
Betreibe auch ein synology NAS mit 2 Einschüben hinter einer Fritzbox.
Läuft so ganz gut, kann Remote ja per wake on LAN nach Bedarfs gestartet werden. Oder ggf mit den avm Steckdosen.
Wichtig ist das man von außen auf seine Fritzbox kommt. Das vorher testen. Mit IPv4 klappt es gut mit v6 ging's bei mir nicht.
Je nach Bedarf, auch nicht das kleinste NAS von synology nehmen, die Leistung ist dann teils beim Bildern konvertieren sehr langsam. Die Apps Von synologiy finde ich auch ganz praktisch zum Bilder hochladen, Musik streamen usw.
Ich mach gelegentlich noch per USB ein Backup auf eine externe Platte, das reicht mir.
 
starli schrieb:
Soweit ich das verstehe, hast du die Daten ja eh auch in der Cloud, also wäre Datensicherheit/Backup lokal nicht weiter nötig?.

Das ist ein Missverständnis. Cloud-Speicher ist per se keine Backup-Lösung, sondern eine Synchronisierungslösung. Will heißen, wenn du versehentlich Daten löschst, wird die Löschung mit der Cloud synchronisiert und nachfolgend auch auf allen Clients gelöscht – ergo nix Backup und alles futsch.
 
@Pilatus:
Abgesehen von der Synchronisation der Daten, können die Daten bei einem Online-Zugriff auch in den Synology-Apps gecacht werden, so dass nicht immer eine Online-Verbindung zur Verfügung stehen muss.
Ich nutze das z.B. beim Musikhören beim Skifahren, um mein mobiles Datenvolumen zu schonen.

Anzahl der EInschübe:
Das kommt darauf an welchen RAID bzw. SHR-Modus (Synology-Erweiterung von RAID) du nutzen willst, um die Auswirkung Festplattenausfälle zu reduzieren. Mir persönlich wären 2 zu wenig. Mit 4 Einschüben ist man flexibler; insbesondere, wenn das System auch das Backup beinhalten soll.
Auf der Seite Synology gibt's übrigens einen guten RAID-Rechner:
https://www.synology.com/de-de/support/RAID_calculator?hdds=
Mein Hauptsystem hat 8 Einschübe von dem 6 mit 8 TB + 6 TB Platten belegt sind.

Backup:
Für das Backup nutze ich eine 2. Synology-NAS. Das ist schon eine Ältere mit 4 Einschüben, die auch etwas langsamer ist. D.h. es muss nicht die Gleiche sein. Die 4 Einschübe reichen mir von der Kapazität, weil diese Platten mit RAID 0 verbunden sind.
Damit habe ich nicht nur den Datenverlust von Platten abgesichert, sondern habe auch (eingeschränkten) Zugriff auf die Daten, wenn der Hauptserver ausfällt. Zusätzlich ist dieser Backup-Server vom Internet isoliert, so dass er nicht aus dem Internet angegriffen werden kann. Wo der steht, ist völlig egal. Der kann sichauch an einem anderen Standort befinden und mit einem gesicherten VPN-Netz über die Fritzboxen verbunden sein. Das Backup der Anwendungen und Daten läuft bei mir täglich automatisch.
 
SaxSki schrieb:
Das ist ein Missverständnis. Cloud-Speicher ist per se keine Backup-Lösung, sondern eine Synchronisierungslösung. Will heißen, wenn du versehentlich Daten löschst, wird die Löschung mit der Cloud synchronisiert und nachfolgend auch auf allen Clients gelöscht – ergo nix Backup und alles futsch.
Das ist jetzt Ansichtssache, denn wenn ich eine Datei lösche, will ich auch, dass sie im Backup weg ist und nicht bei einer eventuellen kompletten Rückspielung wieder vorhanden ist. Allerdings kommt's natürlich drauf an, wie oft die Synchronisierung ist und im Falle einer Ransomware will man das natürlich lieber nicht erst nach der Synchronisierung erleben :)

Ich meinte das eher, dass man nicht zusätzlich noch eine lokale Synchronisierung der NAS braucht und man das NAS dann auch nicht zwingend mit einem RAID 1 / 10 betrieben müsste.

Bzw. kann es Vorteile haben vier kleinere Festplatten als zwei grosse zu betreiben? Natürlich möchte ich die Daten spiegeln, so dass bei Ausfall einer Festplatte die Daten noch da sind.
Also ich hab mich damals daheim für die 4 Einschübe entschieden, weil ich ein paar alte Platten übrig hatte; die hab ich dann einfach nur als "JBOD" in die Qnap rein und das Zeug dient als Backup meiner lokalen Platten im PC, die ich dann aber auch nur alle paar Wochen mal backuppe und sonst ist das Gerät ausgeschaltet.

Die Synologys/Qnaps in der Firma haben auch alle 4 Platten und laufen zumeist entweder als Raid5 oder Raid10, um höheren Datendurchsatz bzw. einen Plattendefekt wegstecken zu können, dienen alle aber nur als Backupspeicher.
 
Vielen Dank für die qualifizierten Antworten!

Das stimmt, so lange ich die Daten auch in der Cloud habe, sind diese eigentlich dadurch geschützt. Möchte mich aber nicht darauf verlassen müssen, zudem reicht der Speicher vielleicht irgendwann nicht mehr aus. Meine Idee war also schon, mindestens zwei Festplatten mit Spiegelung zu haben (RAID 1). Habe ich das richtig verstanden, dass man mit einer RAID 10-Konfiguration (also mit 4 Festplatten) einfach noch die Schreibgeschwindigkeit erhöhen kann (bei gleichbleibender Lesegeschwindigkeit und gleichbleibender Ausfallsicherheit)? Bringt das aber überhaupt etwas in einem Privathaushalt?
 
Ja, bei einem RAID10 hast Du 2 x ein RAID1 aus je zwei Platten (Mirrorset), die beiden RAID1 werden dann zu einem RAID0 (Stripeset) verbunden. Dadurch hast Du die Ausfallsicherheit eines RAID 1 und die Performance eines RAID0. Ob Du die gesteigerte Schreibperformance aber in Deinem Anwendungsfall überhaupt merkst, würde ich mal bezweifeln. Eine solche Konfiguration findet man eher im Enterprisebereich bei Datenbankservern.

Für den Privatgebrauch dürfte RAID1 die kostengünstigste Variante sein, um ein NAS aus zwei Platten mit Ausfallsicherheit zu betreiben. Bei einem NAS mit mehr als zwei Platten würde ich RAID5 nehmen.
 
Trotz einiger Googlerei habe ich noch nicht richtig gecheckt was RAID 5 ist. Scheinbar auch ausfallsicher, aber man verliert nur die Kapazität einer Festplatte?!
 
Ja, das stimmt. Die Paritätsinformationen, die zum Wiederherstellen der Daten bei Ausfall einer Festplatte benötigt werden, werden bei einem RAID5 über alle Platten des Verbunds verteilt gespeichert. Dazu wird die Kapazität einer Festplatte benötigt. Das Berechnen der Paritätsinformationen wird von der CPU des NAS durchgeführt, deshalb ist die Schreibgeschwindigkeit bei einem RAID5 etwas niedriger als bei einem RAID1, wo die Daten einfach nur gespiegelt werden. Die Lesegeschwindigkeit ist in etwa gleich bzw. bei einem RAID5 aus vier oder mehr Platten normalerweise höher als bei einem RAID1, weil auch die Nutzdaten über alle Platten verteilt gespeichert und gelesen werden.
 
Raid10: Kommt natürlich auf deine Datenmengen an, die du da jeden Tag auf die Platten schaufeln willst, aber vermutlich eher nicht nötig, nein.

Empfehlenswertwer wäre m.E. in so einem Fall in der NAS einen Sync-Job auf der/dem NAS einzurichten, der dir täglich oder so die Daten von der einen Platte (oder dem einen Plattenverbund) auf die anderen kopiert. Hat den Vorteil, dass das Backup dann nicht am PC verbunden ist und nicht von Ransomware vernichtet werden kann, wie es z.B. bei einem RAID wäre. (Und zusätzlich hättest noch einen Schutz bei versehentlicher Datenlöschung, bevor die nächste Sync läuft; mit der Gefahr des Verlusts der geänderten Daten vor dem Sync bei einem plötzlichen Festplatten defekt, das muss man halt abwägen - oder um sicher zu gehen, Platte 1+2 spiegeln und dann auf Platte 3+4 syncen)

(Übrigens, was das Geschlecht angeht, ob der/die/das NAS, da gibt's verschiedene Meinungen und man kann alles lesen.)
 
starli schrieb:
(Übrigens, was das Geschlecht angeht, ob der/die/das NAS, da gibt's verschiedene Meinungen und man kann alles lesen.)

Bei aus dem Englischen übernommenen technischen Bezeichnungen ist das tatsächlich oft so. Im Deutschen wäre es "der Netzwerkspeicher". Das S in NAS steht ja für Storage, und bereits hier sagt der eine das Storage, die andere der und der nächste die. Ist ähnlich beim Router, zu dem der eine "Rauter" und der andere "Ruuter" sagt :mrgreen: .
 
DerNiederbayer schrieb:
Ist ähnlich beim Router, zu dem der eine "Rauter" und der andere "Ruuter" sagt :mrgreen: .
Welches beides richtig ist.

Zum Backup: Viele Dienste wie z.B. OneDrive bieten an in der Webkonsole auch eine ältere Version wieder herzustellen, also falls mal was kaputt geht ist das kein Problem.
 
Noch eine Frage zu den ganzen RAID-Geschichten... Ich hatte bis jetzt nur ein RAID1-System in einem Desktop-Computer.

Da hatte ich bis jetzt zwei "Zwischenfälle":
  • Als erstes ist mir mal eine Festplatte ausgefallen. Die konnte ich einfach ersetzen und dann wurde das RAID1-System automatisch wieder aufgebaut.
  • Zuletzt hatte ich einen Schaden am Motherboard des Desktopcomputers, so dass ich den Computer nicht mehr hochfahren konnte. Die Daten konnte ich aber "einfach" retten, in dem ich eine Festplatte ausgebaut, in einen anderen Computer eingebaut und anschliessend die Daten auf eine externe Festplatte kopiert habe.


Wie rette ich meine Daten aber bei einem RAID5-System? Bei einem Festplattenausfall nehme ich an läuft es identisch wie bei RAID1. Darum sehe ich diesbezüglich keinen Nachteil von RAID5 gegenüber RAID1. Wie ist es aber, wenn ein anderes technisches Teil - und hier insbesondere das Motherboard - aussteigt? Die Daten sind hier ja über alle Festplatten verteilt, ich kann sie also nicht einfach von der einen Platte kopieren wie bei RAID1?


Das gleiche Problem sehe ich bei einem RAID10-System?
 
habe jetzt hier nicht alle Antworten gelesen, aber hatte vor Jahren das gleiche Problem (und seitdem immer wieder), dass NAS eigentlich die coolste Lösung wäre, wenn da nicht die miesen Upload-Raten der Provider wären. Kannst du noch so geile NAS-Server kaufen, bottleneck bleibt der Upload.

Wenn du Daten in die Cloud lädst, ist das nicht so schlimm, weil dann kann der Upload auch über Nacht geht, aber wenn du dann Zugriff haben willst, nervt das total. Deswegen habe ich Office 365 Business gewählt und habe da 1TB Daten Speicher, da komme ich mit hin.
 
Aus dem Grund überlege ich mir jetzt eine anzuschaffen, habe frisch eine 10/10 Gbit Leitung und daher Daumen hoch, dass du den Thread nach oben geholt hast.
 
Pilatus schrieb:
Wie rette ich meine Daten aber bei einem RAID5-System? Bei einem Festplattenausfall nehme ich an läuft es identisch wie bei RAID1. Darum sehe ich diesbezüglich keinen Nachteil von RAID5 gegenüber RAID1. Wie ist es aber, wenn ein anderes technisches Teil - und hier insbesondere das Motherboard - aussteigt? Die Daten sind hier ja über alle Festplatten verteilt, ich kann sie also nicht einfach von der einen Platte kopieren wie bei RAID1?

Das gleiche Problem sehe ich bei einem RAID10-System?
Ich gehe einmal davon aus, dass wir hier von einem eher 0815 Raidcontroller eines Wald-und-Wiesen Desktop Board´s sprechen? Also kein eigenständiger hochwertiger Controller?
In der Regel erkennen "gleiche" Controller Typen beim Einsetzen der Festplatten die vorhandenen Arrays und können diese wiederherstellen.
So ist es zumindest bei eigenständigen Controllern von entsprechend bekannten Herstellern immer der Fall. Ob das die 0815 Chipsätze auf einem Desktop Board schaffen, kann ich nicht mit Sicherheit sagen.
 
Marci schrieb:
Pilatus schrieb:
Wie rette ich meine Daten aber bei einem RAID5-System? Bei einem Festplattenausfall nehme ich an läuft es identisch wie bei RAID1. Darum sehe ich diesbezüglich keinen Nachteil von RAID5 gegenüber RAID1. Wie ist es aber, wenn ein anderes technisches Teil - und hier insbesondere das Motherboard - aussteigt? Die Daten sind hier ja über alle Festplatten verteilt, ich kann sie also nicht einfach von der einen Platte kopieren wie bei RAID1?

Das gleiche Problem sehe ich bei einem RAID10-System?
Ich gehe einmal davon aus, dass wir hier von einem eher 0815 Raidcontroller eines Wald-und-Wiesen Desktop Board´s sprechen? Also kein eigenständiger hochwertiger Controller?
In der Regel erkennen "gleiche" Controller Typen beim Einsetzen der Festplatten die vorhandenen Arrays und können diese wiederherstellen.
So ist es zumindest bei eigenständigen Controllern von entsprechend bekannten Herstellern immer der Fall. Ob das die 0815 Chipsätze auf einem Desktop Board schaffen, kann ich nicht mit Sicherheit sagen.

Ja genau, meine aktuelle Lösung lief über das Motherboard meines alten Desktop-PC (Gigabyte GA-X38-DS4). Da ich die letzten Jahre eh nur noch am Laptop gearbeitet habe, war mein Desktop-PC zum alleinigen Datenspeicher verkommen. Nachdem nun das Motherboard ausgestiegen ist, habe ich entschieden, auf ein NAS umzusteigen. Das kann ja bezüglich Speicherfunktion das gleiche, nur kann ich auf die dort gespeicherten Daten vom Laptop aus besser zugreifen.

Die Gefahr, dass das Motherboard/der RAID-Controller oder ein anderes technisches Bauteil ausfällt, habe ich aber beim NAS ebenfalls. Da stelle ich mir das sogar problematischer vor, weil ich dort vermutlich nicht wie bei einem Desktop-PC ein Standardersatzteil einbauen kann. Deshalb war meine Frage, wie ich dort meine Daten retten kann, wenn nicht eine Festplatte sondern etwas anderes kaputt geht.

Bei einem RAID1 müsste das beim NAS gleich einfach wie beim Desktop-Computer sein... ich baue die Festplatte aus und lese die Daten mit einem anderen Gerät. Wie verhält es sich aber bei RAID5/10?
 
ich hab nextcloud (früher auch schon owncloud) auf einem raspberry3 laufen. reicht für den hausgebrauch (datenspeicher/kalendar/kontakte) imho völlig aus und ich hab meine daten bei mir im haus.
alternativ kannst du aber, wenn dir das mit den daten im haus, nicht so wichtig ist, ein günstiges webhosting paket nehmen und nextcloud dort selbst installieren (https://docs.nextcloud.com/server/13/admin_manual/installation/system_requirements.html).
wenn du dann noch die verschlüsselung aktivierst, sollten deine daten auch dort halbwegs sicher sein.
etwas mehr kostet dann ein "fertiges" NAS, zumindest am anfang. da würde ich eine klare empfehlung für synology aussprechen.
die weboberfläche und eigentlich die ganze software und das OS sind einfach der wahnsinn. hab bis jetzt noch nichts besseres gesehen.
je nachdem, was du damit alles machen willst, zahlt sich das aber über die jahre vllt sogar für dich aus.
mit der synology kannst du ja viel mehr machen, als nur daten speichern und synchronisieren.
vieles davon kann man aber mit etwas bastelarbeit natürlich auch mit dem raspi hinbekommen,
aber halt nicht so bequem dafür etwas günstiger.

box, dropbox und co sind zumindest für mich bei sensiblen, persönlichen daten, keine option. aber das sehen wohl viele anders, sonst wären die ja nicht so erfolgreich ;)
 
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