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Davos-Klosters 2020/21

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Wenn nur die Schneemenge berücksichtigt wird für das Prädikat "hervorragend", dann stimme ich zu. Ansonsten keinesfalls und schon gar nicht im Vergleich zu Parsenn gestern.
 
Bin heute fast alle Pisten gefahren von 08:45 bis 15:00, der Jazz Quattro war schon seit Beginn in Betrieb, obwohl er auf der Karte noch rot war, habe mich deswegen noch gewundert, denn diesen Lift machten wir grad zu Beginn.
Oben war zum Teil neuer Pulverschnee... ich war mehr als zufrieden mit dem Pistenzustand. Bin morgen nochmals auf der Parsenn, nachdem ich bereits gestern war.

Immerhin sind wir mit bei Waldabfahrt derselben Meinung :-)
 
Schleitheim schrieb:
Wenn nur die Schneemenge berücksichtigt wird für das Prädikat "hervorragend", dann stimme ich zu. Ansonsten keinesfalls und schon gar nicht im Vergleich zu Parsenn gestern.

Natürlich nicht so hervorragend, wie wenn es grad frisch geschneit hat bei optimalen Bedingungen. Aber den Umständen entsprechend fand ich es sehr gut. Pickelhart war es nicht... wenn ich das mit meinem katastrophalen Laax-Tag im Februar vergleiche.
Habe auch gestaunt, wie meine 5jährige Tochter heute den ganzen Tag mitgefahren ist und durchgehalten hat. Bei schlechten Bedingungen, wär das nicht gegangen.
 
War gestern auf Parsenn - fand den Morgen ganz ok, vor wenn die Sonne durchgeschienen hatte.

Pistenqualität: Positiv war, dass die meisten Pisten nach dem ca. mitternächtlichen Schneefall präpariert wurden. Aber klar, wie immer nach Neuschnee und bei warmen Temperaturen waren die Pisten gegen den Mittag hin nicht mehr so läss, wirklich schlecht da total verfahren empfand ich nur die Piste beim Furka-Zipper, der Rest war ok und die Talbfahrt sogar gut. Nicht gefahren bin ich Obersäss-Schiffer, ist idR in den ersten Tagen nach der Eröffnung kein Ort der Freude.
 
Aufgrund Schneemangel bleibt die Madrisa ab morgen für 2 Tage zu, sie wollen möglichst viel beschneien und die Pisten schonen. Aufgrund des Wetterberichts macht das durchaus Sinn. Hatte mir schon überlegt, morgen für ein paar Stunden rasch hochzufahren...
 
Heute war ich auf der Madrisa. War ganz erstaunt, dass um 08:30 erst 40 Autos parkiert waren und wir direkt in die Gondel einsteigen konnten. Vor einem Jahr hätten wir eine Stunde an der Talstation warten müssen.

Die Pisten waren demzufolge leer. Gefühlt waren es etwa 20% der Besucher verglichen mit dem Vorjahr.
madrisa-20201227.jpg


Leider gibt es viel zu wenig Schnee auf den Pisten. Oft schauen Kieselsteine heraus, auch ganz oben. Erstaunlich gut ist aber der wenig verfahrene Tiefschnee neben den Pisten. Die Talabfahrt ist leider zuunterst in einem schlimmen Zustand, da fährt man praktisch auf Gras. Wenn da Plus-Temperaturen sind, wird da nichts mehr gehen, Schlammschlacht pur.

Pistenzustand der Davoser Gebiete, nachdem ich überall war diese Woche:
Parsenn > Jakobshorn > Rinerhorn > Madrisa

Übermorgen plane ich einen kurzen Abstecher auf Pischa.
 
War heute mit meiner Tochter kurz auf Pischa und hab beide Routen je einmal gemacht. Zuerst die 7 (beim Plan vor Ort immer noch so eingezeichnet, auf der aktuellen Pistenkarte aber neu als Aufstiegsroute Nr. 14), danach auf der schneebedeckten Passtrasse zurück zur Talstation, dann die 6. Im Gegensatz zum Vorjahr (ich war am 2. Januar dort) wo der im unteren Teil der Tiefschnee ziemlich vereist war, gab es heute Powder bis ganz unten. Ein wenig mehr Schnee wäre schön, war aber ganz gut zu fahren heute.
Die Bahn fuhr nonstop und war relativ gut gefüllt.

Blick auf die 7 von der Bergstation:
pischa-20201229-1.jpg


Blick von der 7 auf die Bergstation:
pischa-20201229-2.jpg


Weiter auf der 7, hinten der Flüelapass:
pischa-20201229-3.jpg


pischa-20201229-4.jpg


pischa-20201229-5.jpg


Route Nr. 6:
pischa-20201229-6.jpg
 
Heute für ein paar Stunden mit der jüngsten Tochter auf der Parsenn gewesen, der Parkplatz in Davos hatte den ganzen Tag durch genügend Parkplätze. Pisten sind in gutem Zustand, Wartezeiten gab es praktisch nicht (und wenn, höchstens ein paar Minuten). Das war in der Vorsaison viel schlimmer mit den Wartezeiten, als die Parsenn eines der wenigen Gebiete war, wo sich das Skifahren lohnte.
 
hitparade schrieb:
Heute für ein paar Stunden mit der jüngsten Tochter auf der Parsenn gewesen, der Parkplatz in Davos hatte den ganzen Tag durch genügend Parkplätze. Pisten sind in gutem Zustand, Wartezeiten gab es praktisch nicht (und wenn, höchstens ein paar Minuten). Das war in der Vorsaison viel schlimmer mit den Wartezeiten, als die Parsenn eines der wenigen Gebiete war, wo sich das Skifahren lohnte.
Interessant, gestern und heute herrschte das pure Verkehrschaos in Davos. Bereits vor dem Spital stauten sich die Autos... und eine Frau berichtete mir, dass heute der Rinerhorn-PP proppenvoll war.

Aber wenn man Vidal Schertenleib zuhört, sind die aktuellen Tage besuchermässig tatsächlich schwach frequentiert: https://www.srf.ch/play/tv/sendung/10-vor-10?id=c38cc259-b5cd-4ac1-b901-e3fddd901a3d

Weitere Anlagen auf Parsenn
Gemäss interaktivem Pistenplan konnte mittlerweile der Seetäli-Lift geöffnet werden. Die Sesselbahnen Meierhoftäli und Schwarzseealp sind neu als "in Vorbereitung" angegeben.
 
Ich war heute am Jakobshorn. Parkplatz war nach 10h schon voll, unten am 2er Sessel war die Schlange am längsten. Es gab auch noch eine unschöne Szene, wo ein Gast anscheinend die Liftmitarbeiter beleidigt hatte und dem dann die Beförderung verwehrt wurde. Oben waren die Schlangen durchgehend kürzer, obwohl auch viel auf den Pisten los war. Allerdings auch eher in der Ecke Jatz und Clavadeler Bubble. Am Bräma Jet war ziemlich wenig los. Die Pisten waren generell gut zu fahren, am Nachmittag dann natürlich ein paar Buckel an den üblichen Stellen, aber die meisten Pisten sind ja so breit, dass das kein Problem war. Die Talabfahrt über Clavadeler Alp war eigentlich auch ganz gut, die andere habe ich nicht gemacht. Aber Pistenmässig ist im Prinzip alles offen. Ein bischen unverspurten Pulver habe ich noch unter dem Jakobshorn gefunden, aber das meiste war schon ziemlich ausgefahren. Früh war es -10°C, aber Mittags mit Sonne und kaum Wind war es noch ganz angenehm, sich am Take Away etwas zu holen. Danach hat es aber etwas aufgefrischt und gegen 15h hat es aus Norden zugezogen. So wie auch vorhergesagt, von daher war das ok. Tageskarte hat 67 CHF gekostet, Online-Booking hat mit einer alten Skidata-Karte einwandfrei funktioniert.

Danach habe ich auch noch unfreiwillig eine einstündige Stadtrundfahrt gemacht, es so übles Verkehrschaos habe ich bisher noch nicht gesehen. Die Fahrt über den Flüela ins Engadin hat aber dafür entschädigt.
 

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Flüela ist noch offen? Keine rennstrecke dieses Jahr?
 
molotov schrieb:
Flüela ist noch offen? Keine rennstrecke dieses Jahr?

Der Verein Pro Flüela versucht, den Flüelapass mindestens bis zum Spengler Cup Finale am 31. Dezember offenzuhalten. Die Fahrtrainings fanden immer später statt.
 
Eigentlich wollte ich über die Festtage nicht auf die Piste nachdem schon die Vorsaison über sogar unter der Woche gut was los war dieses Jahr.

Nach dem Bericht von hitparade (Danke dafür!), dass küzlich auf Parsenn kaum Schlangen waren, habe ich es doch heute hin gewagt.

War ne super Idee! Los war schon was, aber weil seit heute wirklich praktisch alles auf war, haben sich die Leute super verteilt. Anstehen war fast nie nötig, ausser 2x 3 Minuten beim Rapid. Auf den Pisten war ab und zu Gewusel und später plötzlich gut wenn man kurz Geduld hatte. Verglichen zu Laax und ALH war Parsenn sicher eine top Entscheidung.

Pisten waren wirklich ausgezeichnet präpariert wo der Schnee gut war und hielten dort auch bis Mittag gut. Einzig 22 Obersäss-Schiefer war sehr abgefahren-eisig. Die 43 am Parsennmäder-Schlepper war nicht frisch prapäriert und die gefroreren Buckel eine Knochenbrecher-Geschichte. Das werd ich wohl nie verstehen, warum auf Parsenn immer die eine oder andere Piste nicht präpariert wird, kenne ich sonst in keinem Gebiet. Soll den top Vormittag auf Ski mit Partnerin auf dem Snowboard aber nicht schmälern.

Somit geht trotz Pandemie in Summe ein Top-Skijahr für mich zu Ende. Auf ein neues und noch besseres!
 

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Heute waren wir nochmals mit der kompletten Familie auf der Madrisa. Hatte auch heute nicht allzu viele Leute, wir mussten aber unten ein wenig anstehen, als wir um 9:15 Uhr ankamen. Parkplätze hatte es aber genügend. Der Zustand der Pisten hat sich leider verschlimmert. viele Stellen sind braun, oft muss man Kieselsteinen und zum Teil sogar Steinen ausweichen. Ich hoffe für Madrisa, dass da noch eine grosse Ladung Schnee kommt.
Leider sind die Lift-Mitarbeiter dieses Jahr weniger kinderfreundlich, was ich für ein Familien-Skigebiet schwach finde. Während meiner kleinsten 5jährigen Tochter gestern auf der Parsenn bei jedem KSL geholfen wurde, auf den Sessel zu steigen, standen heute 2 Mitarbeiter bei der Zügenhüttli Talstation ohne Maske und haben nicht mal den SL verlangsamt (vor paar Tagen haben sie den SL immerhin noch verlangsamt), als ich mit ihr drauf ging. Dieser Sessel ist ja nicht kuppelbar und kommt mit einem ziemlichen Tempo... Auch bei Trainer-Skilift reichte heute keiner den Bügel.

Highlight für mich war, via halb-gesperrte Schlittelbahn (laut Statusbericht geschlossen, Barriere aber halb offen und davor noch ein Hinweis, dass die Schlittelbahn einfach nicht kontrolliert wird und den letzten Kilometer apere Stellen hat und die letzten 300 Meter kein Schnee liegt) die 8.5 km zurück nach Hause nach Saas zu fahren. War positiv überrascht über den guten Zustand. Bis 300 Meter vor Schluss war es gar kein Problem mit den Ski. Und da es noch unter null Grad ist in Saas, war der letzte Teil zu Fuss keine Schlammschlacht, wie ich es auch schon erlebt habe.

8.5 Kilometer durch den verträumt verschneiten Wald zurück nach Saas:
madrisa_20201231a.jpg


Das Bänkli ist neu da, hier haben wir auch ohne Bank immer eine kurze Pause gemacht.
madrisa_20201231b.jpg
 
Interessante Variante von der Madrisa nach Saas über die Schlittelbahn, so etwas wäre genau nach meinem Geschmack. Da es ja offiziell als Schlittelweg geöffnet ist - wird denn die Skiabfahrt (natürlich mit Rücksichtnahme) toleriert ? Weiss nicht, wie das in der Schweiz generell gehandhabt wird.
 
Gleitweggleiter schrieb:
Interessante Variante von der Madrisa nach Saas über die Schlittelbahn, so etwas wäre genau nach meinem Geschmack. Da es ja offiziell als Schlittelweg geöffnet ist - wird denn die Skiabfahrt (natürlich mit Rücksichtnahme) toleriert ? Weiss nicht, wie das in der Schweiz generell gehandhabt wird.

Es hat im Vergleich zu anderen Schlittelbahnen wenig Schlittler, da man am Ende der Schlittelbahn mit dem Bus zur Talstation zurück muss. Man trifft auch Fussgänger, Tourenskifahrer auf dem Weg hinauf etc. an. Es fahren täglich Skifahrer und Snowboarder runter, wenns geöffnet ist. Ich finds genial, weil ich so direkt vor meine Haustür fahren kann, wenns genügend Schnee hat. :D
Auf den anderen Schlittelbahnen von Davos/Klosters würde ich nie auf den Gedanken kommen, mit den Ski runterzufahren.

Ich sag jeweils meinen Kids, sie sollen Abstand halten von den Schlittlern, weil die viel weniger Kontrolle haben als Skifahrer.
 
hitparade schrieb:
Leider sind die Lift-Mitarbeiter dieses Jahr weniger kinderfreundlich, was ich für ein Familien-Skigebiet schwach finde. Während meiner kleinsten 5jährigen Tochter gestern auf der Parsenn bei jedem KSL geholfen wurde, auf den Sessel zu steigen, standen heute 2 Mitarbeiter bei der Zügenhüttli Talstation ohne Maske und haben nicht mal den SL verlangsamt (vor paar Tagen haben sie den SL immerhin noch verlangsamt), als ich mit ihr drauf ging. Dieser Sessel ist ja nicht kuppelbar und kommt mit einem ziemlichen Tempo... Auch bei Trainer-Skilift reichte heute keiner den Bügel.

Corona-Bestimmungen sei Dank. :evil:

Der Zügensessel läuft übrigens deshalb langsamer als sonst schon. Weil wegen den Schutzmassnahmen kein Gästekontakt erlaubt ist.
 
Klosters schrieb:
hitparade schrieb:
Leider sind die Lift-Mitarbeiter dieses Jahr weniger kinderfreundlich, was ich für ein Familien-Skigebiet schwach finde. Während meiner kleinsten 5jährigen Tochter gestern auf der Parsenn bei jedem KSL geholfen wurde, auf den Sessel zu steigen, standen heute 2 Mitarbeiter bei der Zügenhüttli Talstation ohne Maske und haben nicht mal den SL verlangsamt (vor paar Tagen haben sie den SL immerhin noch verlangsamt), als ich mit ihr drauf ging. Dieser Sessel ist ja nicht kuppelbar und kommt mit einem ziemlichen Tempo... Auch bei Trainer-Skilift reichte heute keiner den Bügel.

Corona-Bestimmungen sei Dank. :evil:

Der Zügensessel läuft übrigens deshalb langsamer als sonst schon. Weil wegen den Schutzmassnahmen kein Gästekontakt erlaubt ist.

Aber auf der Parsenn, Jakobshorn und Rinerhorn ist es erlaubt?
 
Eventuell verschiedene Schutzkonzepte?
Wurde mir nur so erklärt. Ich weiss es nicht genau. Der Abstand kann beim Bügel geben nicht eingehalten werden.
 
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