Wenn ich so lieb aufgefordert werde, liefere ich natürlich gerne ein paar Bilder von meinem gestrigen Madrisa-Skitag.
Ich ahnte schon, dass 9.30 Uhr eine doofe Zeit ist, um hochzufahren. Wartezeit ziemlich genau eine Viertelstunde, was schlussendlich verschmerzbar war.
Obschon es bei meiner Ankunft auf Madrisa nur wenig Andrang am Schaffürggli hatte, wollte ich unbedingt zuerst den Glatteggen fahren. Daher wählte ich den Weg via Albeina-Lift.
ENDLICH wieder mal Glatteggen fahren. Wie man hier gut sieht, ist die Schneelage auf dem Trassee im unteren Bereich recht mager...
Als erstes gleich die neue/alte Ruchläger-Piste gefahren. Landschaftlich auch sehr toll, diese Piste ist eine enorme Aufwertung.
Im Schaffürggli-Lift, als er noch problemlos funktionierte. Später spinnte die Technik: Um 12 Uhr gab es eine technische Störung, die mindestens 20 Minuten anhielt. Mehere Leute (so auch ich) verliessen nach mehreren Minuten Warten den Wartebereich und liefen zum Albeina-Lift zurück.
Im Madrisalift. Der steile Abschnitt des Trassees ist oft ein wunder Punkt bezüglich Schneelage. Momentan schaut es hier aber sehr gut aus. Wahrscheinlich hat man hier und weiter unten einiges an Schnee mittels Pistenbully reingestossen.
Piste 9, Schafcalanda. Im oberen Teil harter Pulver, unten dann etwas sulzig.
Glatteggen-Piste. War schon relativ früh sulzig, aber dennoch angenehm zu fahren.
Oben am Madrisalift. Die Piste war sensationell, es hatte auch nirgends Steine (was sonst hier schon mal vorkommen kann).
Kurz vor der Abzweigungen der Talabfahrt, Blick Richtung Zügenhüttlilift. Ab hier definitiv sulzig, schon fast etwas faul. Aber solange man problemlos ins Tal fahren kann, stört mich das nicht.
Zusammenfassung: Die Pisten waren allesamt super präpariert und toll zu fahren. Je nach Höhenlage und Hangneigung hat man noch viele Bereiche mit hartem Pulver. Dann folgen mehrere Sulz-Abschnitte, die aber keineswegs störend waren. Am prekärsten war der Bereich oberhalb des Solarkraftwerks (Ende Piste 4), dort gab es einen braunen Fleck und der Schnee fühlte sich doch etwas faul an. Aber im Gesamtkontext ist das kaum der Rede wert.
Die Wartezeiten oben am Berg waren erstaunlich gering. Am Glatteggen und Zügenhüttli musste ich nie anstehen, beim Madrisalift und bei den Albeina-Liften nur sehr kurz. Schaffürggli war vormittags etwas mehr los, am Nachmittag aber auch kaum Andrang. Am gestrigen Tage waren offenbar auch noch zwei Anlässe auf Madrisa, einerseits ein Lawinenhunde-Kurs o.ä. sowie ein Deltasegler-Treffen.
Vielleicht noch 1, 2 Worte zur Talabfahrt: Da diese seit diesem Winter bis hoch in den Wald beschneit werden kann, waren kaum irgendwo Steine ersichtlich. Der Schnee war auf der Strecke Erika-Klosters natürlich sehr klebrig, aber das ist auch nicht weiter verwunderlich. Offenbar haben die Betreiber in weiser Voraussicht ein recht grosses Kunstschneedepot angelegt, um den Schlusshang und insbesondere den Übergang über die Strasse zum Wasserkraftwerk mit Schnee zu versorgen. So dürfte die Talabfahrt noch einige Wochen halten, vermute ich. Ob es aber bis zum Saisonende an Ostern recht, werden wir sehen...