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Davos-Klosters

Oh doch, Routen markieren kostet Geld! Oder meinst du, die Stecken mit den Tafeln stellen sich von selbst auf und kehren bei Saisonende automatisch ins Lager zurück? Allerdings finde ich es auch schade, dass die Parsennbahnen scheinbar diesen Aufwand scheuen.

Doch ich kann mir den Hauptgrund vorstellen: Viel zu geringe Nachfrage. Denn die von dir genannten Abfahrten hatten fast alle eine Gemeinsamkeit: An ihrem Ende wartete keine Talstation auf die Skifahrer um sie ins Skigebiet zurückzubringen. Stattdessen musste man dies mittels Bus oder/und Zug tun und das dürfte doch, neben der Tatsache das Skirouten sowieso eher Liebhaberabfahrten sind, viele abgeschreckt haben. Beim Gotschnawang dürfte hingegen die sehr hohe Lawinengefährdung der Grund gewesen sein. Dazu kommt, dass diese Abfahrt nicht nur schwarz, sondern tiefschwarz war. Als unpräparierte Route wäre sie nur noch eine reine Expertenabfahrt gewesen.
 
Naja,aber wie viel? Gegenüber Pisten ist der Aufwand sehr viel geringer! Aber genau das ist ja das Problem bei der Parsenn, zu viele Pisten enden praktisch im nichts. Sonst ist das Gebiet ganz gut,aber die vielen Abfahren, von denen man dann mit dem Zug oder Bus weiter muss schrecken doch viele ab.

Gruß
 
Das jemand die Tafeln hinstellen muss, ist mir schon klar. Da aber keine Schlusskontrolle gemacht wird ist das ja wirklich kein Aufwand und Kosten im Vergleich zu täglich Piste kontrollieren, sichern, präparieren, beschneien, etc.

Das mit der fehlenden Talstation trifft nur auf Meierhof zu. Gotschnawang und die Beiden schwarzen Pisten um die Serneuser Schwendi hatten meiner Erinnerung nach Anschluss an die Gotschnabahn. Hatt jemand zufällig ein vorher (90er Jahre) und nacher (heute) Pistenplan zur Hand? Hocke grad in Nepal, da sind die Skiatlanten etwas weit weg...

Gotschnawang war wirklich tiefschwarz :biggrin: :biggrin: und nie präpariert und auch eher selten offen. Mit 4 (!) Schildern beim Einstieg "Nur für gute Skifahrer!". Doch immerhin haben sie sich früher die Mühe gemacht, bei absolut sicheren Verhältnissen den gelangweilten Pistenkontrolleur mit ein paar Stangen runterzuschicken. In anderen Skigebieten (Verbier, Zermatt, etc.) haben sie es ja auch geschafft, die "überhängenden" Pisten als Abfahrtsrouten zu erhalten.

Für mich ist die Parsenn auf jedenfall im Ist-Zustand kein Besuch mehr wert. Leider.
 
aufwändiger als die markierung ist noch die lawinenbeurteilung der abfahrtsrouten und die daraus resultierende verantwortung. wohl der grund, warum wang und die "netten nachbarn" fleming, drostobel und chalbersäss nicht (mehr) markiert sind. gerade wang ist ja ein lawinenhang par excellence. ich jedenfalls habe ziemlichen respekt vor der wand, und dass niemand die verantwortung tragen will dass da die breite masse runterfahren kann ist für mich mehr als nur verständlich. solche dinge der eigenverantwortung eines jeden einzelnen zu übertragen geht ja leider nicht mehr.

madrisa: hier "fehlt auch etwas", ja, nämlich die talabfahrt flue. der verlust hier ist allerdings ziemlich klein, da die piste meist eh zu wenig schnee hatte und deshalb geschlossen war. und immerhin gibts auf kommende saison eine neue schwarze piste am zügenhüttlilift. :) und zwar keine rote piste mit schwarzen tafeln sondern eine anständige schwarze piste :roll:

edit: ahja das mit der zügenhüttli-piste ist erst ein gerücht und auch nicht im pistenplan drin, denke aber dass die kommen wird. falls nicht ist zwar auch nicht so schlimm, dann gibts einen tiefschneehang mehr für mich :mrgreen:
was jedoch bereits letzte saison tatsache geworden ist ist eine weitere pistenalternative der nr. 9, schafcalanda. diese alternative war glaube ich vor jahren auch schon präpariert worden, in der zwischenzeit aber wohl aus spargründen nicht.
 
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