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Davos - Parsenn - 23./24.01.2016

Davos - Parsenn - 23./24.01.2016

Am Wochenende ging es für mich und vier Freunde für zwei Tage nach Davos mit Bayer Reisen. Gekostet hat uns die Reise 192 Euro mit einem zwei Tagesskipass und einer Übernachtung in Maienfeld mit Abendessen und Frühstück. Unser Bus startete am Samstag um 5:30 Uhr in Neu Ulm. Leider war es gar nicht so einfach den Bus zu erreichen, da durch Blitzeis meine Straße mit einem Heckantrieb unmöglich zu fahren war und ich 5 Minuten gebraucht habe um das Auto wieder zurück in die Garage (15 m Distanz) zu bekommen. Mit dem Allrad von meiner Mutter ging es dann um einiges besser und wir haben den Bus noch erwischt.

In Davos selbst war am Anfang sehr schlechtes Wetter mit starkem Wind. Immer wieder zeigte sich allerdings die Sonne und wir konnten vor allem im Gotschna-Gebiet sehr viel Spaß haben. Gegen Nachmittag konnten wir nochmal einige tolle Abfahrten am Rapid machen. Die Schiferbahn war leider ganztätig geschlossen. Was aber nicht stören sollte, da wir sie am nächsten Tag gut ausnutzen konnten. Dank Weltwirschaftsforum und starkem Franken war am Samstag kaum was los im Skigebiet. Im Vergleich zu meinem letzten Besuch am 30.12. hatte es um einiges mehr Schnee und so gut wie alles war geöffnet. Anstehen mussten wir am Samstag nie und hatten immer relativ leere Pisten vor uns.

Am Sonntag starteten wir mit bestem Wetter in den Tag. Da wir am Samstag zum Großteil uns im Gotschna-Gebiet aufhielten waren wir lange am Gipfel und Schiferbereich am fahren. Der Andrang war noch geringer als am Samstag und wir konnten das Skigebiet sehr gut genießen. Gegen Nachmittag war das Wetter dann leider wieder etwas schlechter.

Momentan herrschen perfekte Verhältnisse in Davos bei wenig Andrang. Ich hoffe, dass der Furka-Schlepplift bald ersetzt wird, die Piste fahre ich sehr gerne aber auf Schleppliftfahren hatten meine Begleiter leider nicht so viel Lust. Ich komme wie immer gerne wieder :-) Und wenn so wenig los ist wie letztes Wochenede sowieso!

Persönlich habe ich das erste Mal eine zweitägige Skireise mit einem Reisebus gemacht. Ich würde nicht immer mit dem Bus fahren aber immer Mal wieder werde ich auch in Zukunft solche tolle Angebote annehmen. Nicht selber fahren zu müssen und im Bus schlafen zu können ist natürlich auch ein wichtiger Vorteil des Busses.


Bilder:


Alle Bilder wurden am Sonntag mit der EOS M gemacht, am Samstag habe ich die Cam nicht dabei gehabt.

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1. Am Sonntagmorgen in Maienfeld, der Himmel verheißt Gutes!

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2. Blick vom Gotschnagrat Richtung Küblis.

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3. Auf der 45.

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4.

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5. Blick auf Davos. Ein tolles Panorama hier oben :-)

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6. Ach die Hütten passen einfach gut auf ein Bild.

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7. Blick aus der Schwarzseealpbahn Richtung Davos.

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8. Blick Richtung Weissfluhjoch/Gipfel.

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9. Auf der 47, welche landschaftlich sehr ansprechend ist.

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10.

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11.

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12. Blick auf Arosa!?

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13. Vom Weissfluhgipfel hat man einen super Blick auf das Skigebiet und das tolle Panorama.

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14. Blick auf die Gipfelstation der Weissfluhgipfelbahn. Leider muss man danach noch aufsteigen um zur schwarzen 1 zu gelangen. Dies lohnt sich aber auf alle Fälle!

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15. Auf der 1, eine tolle schwarze Abfahrt mit wenigen Skifahrern!

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16. Die Schiferbahn von oben...

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17. ...und von unten .

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18. Auf der schönen "außenrum-Abfahrt" 24. Leider noch mit wenig Schnee teilweise. Hier sollte es nochmal schneien. Für Snowboarder momentan nicht zu empfehlen, wir haben unseren allerdings mit vereinter Kraft durchgeschleppt.

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19.

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20. Hauptertäli, nichts los und geniale Pistenverhältnisse!

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21.

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22. Meierhoftäli, nichts los und eine tolle "Autobahn".

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23. Die Schiferbahn fand ich als Kind immer beeindruckend, sehr lang mit hohen Stützen, heute finde ich sie noch immer beeindruckend!

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24. Blick zum Gipfel.

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25. Auch am Totalp-Sessel war so gut wie nichts los.

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26. Blick Richtung Parsennhütte.

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27. Oberer Abschnitt am Rapid-Sessel, super zu fahren und bei das auch wieder bei vergleichsweise wenigen Leuten.

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28. Mittlerer Abschnitt am Rapid.

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29. Bick Richtung Pischa.

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30.

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31. Blick Richtung Jakbshorn.

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32. Davos, leider mit sehr vielen "hässlichen" Gebäuden.

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33. So muss das Mittagessen in der Schweiz aussehen :)

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34. Auf dem Weg zur Talabfahrt.
 
tafaas schrieb:
Schöner Bericht. :top:

DiggaTwigga schrieb:
32. Davos, leider mit sehr vielen "hässlichen" Gebäuden.
Das liegt wohl im Auge des Betrachters. :tongue:
OT, aber ich kanns nicht lassen: Davos finde ich den mit Abstand hässlichsten Skiort Graubündens. Crans Montana toppt es noch.
 
ski-chrigel schrieb:
tafaas schrieb:
Schöner Bericht. :top:

DiggaTwigga schrieb:
32. Davos, leider mit sehr vielen "hässlichen" Gebäuden.
Das liegt wohl im Auge des Betrachters. :tongue:
OT, aber ich kanns nicht lassen: Davos finde ich den mit Abstand hässlichsten Skiort Graubündens. Crans Montana toppt es noch.
Aber letzteres liegt doch gar nicht in Graubünden :(
 
tafaas schrieb:
Schöner Bericht. :top:

DiggaTwigga schrieb:
32. Davos, leider mit sehr vielen "hässlichen" Gebäuden.
Das liegt wohl im Auge des Betrachters. :tongue:

Freut mich, dass Dir der Bericht gefällt!

Verstehe mich nicht falsch, ich finde die Landschaft rund um Davos einmalig schön. Tolles Panorama mit See und breiten Seitentälern! Davos selbst hat für mich zu viele Gebäude die einfach nach Plattenbauten aussehen mit wenig Ästhetik für mich. Es gibt durchaus ein paar nette klassische und moderne Gebäude, der Großteil passt für mich aber nicht in eine Alpenstadt.
 
Blue Boarder schrieb:
Dafür hat Klosters umso schönere Gebäude und Häuser. :ja: :D

Klosters ist vom Stadtbild definitiv hübsch, da kann sich die Nachbargemeinde Davos eine Scheibe abschneiden.

Was mir gerade eingefallen ist: Früher gab es doch im Schiferbereich eine direktere Talabfahrt oder? Habe so viele Ziehwegstücke auf der Talabfahrt in dem Bereich irgendwie nicht in Erinnerung.
 
@ski-chrigel:
A propos "hässlich": steht Laax bei mir diesbezüglich gaaaanz, gaaaaanz weit oben auf der Liste. Schön ist anders. Da ist Davos wenigstens ehrlich, Davos ist eine Stadt. Laax hingegen ist ein "chrüsi müsi" an Chalet-Verirrungen und einem breiten, öden Durchfahrts-Highway entlang der Achse Chur-Flims-Disentis-Sedrun. Da hilft auch das "Rocks" nicht viel. Das neue Laax, nicht der alte Dorfkern, ist für mich ein Sinnbild ziemlicher Zersiedelung.

Ich spreche nicht von den Skigebieten, sondern von den Kommunen, von den Ortsbildern.

Aehm, Davos ist eine Stadt, Klosters ein Dorf, wenn auch ein grosses, oder?
 
burgi83 schrieb:
ski-chrigel schrieb:
OT, aber ich kanns nicht lassen: Davos finde ich den mit Abstand hässlichsten Skiort Graubündens. Crans Montana toppt es noch.
Aber letzteres liegt doch gar nicht in Graubünden :(
Gut, dass Du mich als Bündner darauf hinweist, da wäre ich jetzt fast nicht drauf gekommen... Habe schon wie wild auf der Bündner Karte nach einem Crans Montana gesucht... :rolleyes:
Nochmal, damit es alle verstehen: Ich finde Davos vom Dorf-/Stadtbild her die hässlichste Ski-Destinatiom in Graubünden. Crans Montana finde ich die hässlichste Station im Wallis resp. schweizweit. Alpenweit gäbe es dann noch einige hässlichere Destinationen in F und I.

intermezzo schrieb:
@ski-chrigel:
A propos "hässlich": steht Laax bei mir diesbezüglich gaaaanz, gaaaaanz weit oben auf der Liste. Schön ist anders. Da ist Davos wenigstens ehrlich, Davos ist eine Stadt. Laax hingegen ist ein "chrüsi müsi" an Chalet-Verirrungen und einem breiten, öden Durchfahrts-Highway entlang der Achse Chur-Flims-Disentis-Sedrun. Da hilft auch das "Rocks" nicht viel. Das neue Laax, nicht der alte Dorfkern, ist für mich ein Sinnbild ziemlicher Zersiedelung.

Ich spreche nicht von den Skigebieten, sondern von den Kommunen, von den Ortsbildern.

Aehm, Davos ist eine Stadt, Klosters ein Dorf, wenn auch ein grosses, oder?
Habe ich irgendeinen Ton zum Dorfbild von Laax gesagt?
Laax Dorf ist nicht so hässlich, sondern nur Laax-Murschetg. Typische Retorte eines nicht ursprünglichen Dorfes. Über das Rocks Resort kann man geteilter Meinung sein, ich finde es nicht so übel. Und hübscher als Davos finde ich es alleweil.
Ich selber wohne (teilzeit) in Flims, nicht Laax (und ich mag es eigentlich auch nicht, dass die ganze Destination LAAX heisst, statt wie früher Flims-Laax-Falera). Flims hat auch einige Bausünden begangen. Insgesamt finde ich es aber immer noch ganz ok.
Natürlich alles Geschmackssache. Aber DiggaTwiggas Bildbeschreibung, die diese OT-Diskussion eröffnet hat, würde ich jedenfalls so unterschreiben.

Per Definition ist in der Schweiz eine Gemeinde mit über 10000 Einwohnern eine Stadt. Davos hat 11000, Klosters keine 4000. Davos mag es glaube ich aber gar nicht so, als Stadt bezeichnet zu werden. Es gibt ja ein Davos Dorf, Platz, Frauenkirch, Glaris, Monstein und Wiesen als Fraktionen. Als Vergleich: Laax 1200, Flims 2600.
 
DiggaTwigga schrieb:
Davos selbst hat für mich zu viele Gebäude die einfach nach Plattenbauten aussehen mit wenig Ästhetik für mich. Es gibt durchaus ein paar nette klassische und moderne Gebäude, der Großteil passt für mich aber nicht in eine Alpenstadt.

Ich weiss was Du meinst, die Flachdächer und kubischen Formen wirken auf den ersten Blick wenig alpin, respektive erwartet ein Gast heutzutage halt eine gewisse "Heidi-Chalet Romantik" in den Bergen.

Doch mit Plattenbauten hat der Davoser Baustil gänzlich wenig am Hut (wenn schon umgekehrt), sondern ist einfach eine konsequente Umsetzung, einer auf die Gästebedürfnisse (früher Kur- heute Feriengäste) und den klimatischen Bedingungen perfekt zugeschnittene Architektur. Eine alpine, touristische Form des neuen Bauens quasi.

-kubische Formen: mehr Nutzfläche, weniger Wärmeverlust, hygienischer (kommt aus Sanatoriumszeit)
-Flachdächer: mehr Raumvolumen, weniger Wärmeverlust, keine Dachlawinen und Eiszapfenbildung, mehr Licht in den Räumen
-integrierte, durchgängige Terrassen: windgeschützt, einfach lässig zum chillen :ja:
-grosse, südseitige Fenster: mehr Licht in den Räumen, bessere Aussicht

Die ästhetischen Vorlieben sind halt immer subjektiv, mir persönlich gefällt der schlichte Davoser Heimatstil halt wesentlich besser als irgendwelche aufgeblähten Monster-Chalets.
Und über irgendwelche „Flickwerk-Retortendörfer“, wie eben Crans-Montana oder Laax Murschetg wollen wir gar nicht erst anfangen.

Davos, was definitiv keine Stadt ist, sah schon vor hundert Jahren so aus und zwecks Ortsbildschutzes sind Flachdächer bei Neubauten in der Kernzone sogar Pflicht (in Klosters ist’s genau andersrum). Die einzigartige Architekturgeschichte von Davos liesse sich vielleicht sogar touristisch nutzen, aber in dieser Hinsicht erwarte ich keine grossen Sprünge von den Landwassertalern. :rolleyes:

PS: Das war nun ordentlich OT, wollte deinen Bericht dadurch in keinsterweise schmäleren oder so.
Vielleicht könnte man über das Thema Alpine-Architektur gar einen eigenen Thread eröffnen.
 
ski-chrigel schrieb:
burgi83 schrieb:
ski-chrigel schrieb:
OT, aber ich kanns nicht lassen: Davos finde ich den mit Abstand hässlichsten Skiort Graubündens. Crans Montana toppt es noch.
Aber letzteres liegt doch gar nicht in Graubünden :(
Gut, dass Du mich als Bündner darauf hinweist, da wäre ich jetzt fast nicht drauf gekommen... Habe schon wie wild auf der Bündner Karte nach einem Crans Montana gesucht... :rolleyes:
Das wollte ich jetzt nicht, hast das nur so in einem Zusammenhang geschrieben.

ski-chrigel schrieb:
Nochmal, damit es alle verstehen: Ich finde Davos vom Dorf-/Stadtbild her die hässlichste Ski-Destinatiom in Graubünden. Crans Montana finde ich die hässlichste Station im Wallis resp. schweizweit. Alpenweit gäbe es dann noch einige hässlichere Destinationen in F und I.
Da kann ich dir nur voll und ganz zustimmen.

ski-chrigel schrieb:
Ich selber wohne (teilzeit) in Flims, nicht Laax (und ich mag es eigentlich auch nicht, dass die ganze Destination LAAX heisst, statt wie früher Flims-Laax-Falera).
Wo wohnst du sonst wenn du nicht in Flims wohnst?

ski-chrigel schrieb:
...und ich mag es eigentlich auch nicht, dass die ganze Destination LAAX heisst, statt wie früher Flims-Laax-Falera.
Das wurde doch Anfang der 2000er überall so gemacht, so wurde aus der Skiregion Lenzerheide-Valbella Parpan Churwalden nur noch die Lenzerheide. Finde ich ehrlich gesagt auch nicht mehr gut. Aber Flims-Laax-Falera hat ja noch das Glück, dass sie sich Alpenarena nennt. Wieso nennen sich eigentlich nicht die Bergbahnen auch so?
 
burgi83 schrieb:
ski-chrigel schrieb:
Ich selber wohne (teilzeit) in Flims, nicht Laax (und ich mag es eigentlich auch nicht, dass die ganze Destination LAAX heisst, statt wie früher Flims-Laax-Falera).
Wo wohnst du sonst wenn du nicht in Flims wohnst
Das findest Du heraus, wenn Du meine Posts im Klewenalp-Topic liest. :wink:

ski-chrigel schrieb:
...und ich mag es eigentlich auch nicht, dass die ganze Destination LAAX heisst, statt wie früher Flims-Laax-Falera.
Das wurde doch Anfang der 2000er überall so gemacht, so wurde aus der Skiregion Lenzerheide-Valbella Parpan Churwalden nur noch die Lenzerheide. Finde ich ehrlich gesagt auch nicht mehr gut. Aber Flims-Laax-Falera hat ja noch das Glück, dass sie sich Alpenarena nennt. Wieso nennen sich eigentlich nicht die Bergbahnen auch so?
Nicht ganz:
1. Flims-Laax-Falera
2. Weisse Arena
3. Alpenarena
4. LAAX

Alpenarena ist eigentlich verschwunden.
Weisse Arena AG heisst die Liftgesellschaft nach wie vor.
 
ski-chrigel schrieb:
burgi83 schrieb:
ski-chrigel schrieb:
Ich selber wohne (teilzeit) in Flims, nicht Laax (und ich mag es eigentlich auch nicht, dass die ganze Destination LAAX heisst, statt wie früher Flims-Laax-Falera).
Wo wohnst du sonst wenn du nicht in Flims wohnst
Das findest Du heraus, wenn Du meine Posts im Klewenalp-Topic liest. :wink:
Ok, ich weiß nur das du ziemlich viel Freizeit zum Skifahren hast, wenn ich so sehe wo du so überall rumkommst bei zwei Tirol-Graubünden-Touren. Nimmst du deinen kompletten Jahresurlaub im Winter fürs Skifahren?
 
Standardantwort: Fragen zu Anzahl Skitagen, Beruf und Freizeit beantworte ich ausschliesslich per PN.
 
ski-chrigel schrieb:
burgi83 schrieb:
ski-chrigel schrieb:
OT, aber ich kanns nicht lassen: Davos finde ich den mit Abstand hässlichsten Skiort Graubündens. Crans Montana toppt es noch.
Aber letzteres liegt doch gar nicht in Graubünden :(
Gut, dass Du mich als Bündner darauf hinweist, da wäre ich jetzt fast nicht drauf gekommen... Habe schon wie wild auf der Bündner Karte nach einem Crans Montana gesucht... :rolleyes:
Nochmal, damit es alle verstehen: Ich finde Davos vom Dorf-/Stadtbild her die hässlichste Ski-Destinatiom in Graubünden. Crans Montana finde ich die hässlichste Station im Wallis resp. schweizweit. Alpenweit gäbe es dann noch einige hässlichere Destinationen in F und I.
Davos war einfach schon immer eine Stadt, und man kommuniziert das auch ehrlich nach außen ("höchst gelegene Stadt der Alpen"). Ein Vergleich mit reinen Tourismus Dörfern oder sogar Retortenstädten ist da unfair. Davos lebt nicht allein vom Tourismus, sondern man ist ein regionales Zentrum mit entsprechender Infrastruktur (z.B das Spital). Das hat gewisse Vorteile so ist der Ort auch im Sommer lebendig, während andere Tourismusorte zu Geisterstädten werden. Und zum Thema Zersiedelung muss man feststellen, dass in den letzten Jahren Davos der Siedlungsdruck weit weniger stark ist als zum Beispiel in Lenzerheide. Das heißt nicht dass es keine Probleme gibt: Vor allem in der Hauptsaion verpesten vielen Autos im Ortskern die Luft im früheren Luftkurort, was für Einheimische und Touristen nicht gerade schön ist. Deswegen gibt es Überlegungen Davos zu untertunneln (Ihr Schweizer seid im Tunnelbauen ja Weltmeister :D ).

Zum Vergleich zu Flims: Davos, mit seinen schönen Seitentälern, und der verwinkelten Bergwelt, hat meiner Meinung nach landschaftlich viel mehr zu bieten als Flims. Flims ist auf einem Plalateau gelegen und hat nicht diesen "Hochgebirge" Character.
 
Ähm, wir sprachen doch vom Ortsbild, nicht von der Landschaft?
Aber gerne, auch darüber können wir reden: Flims mit seinem Flimserstein, dem Bergsturz, der Tectonic Arena Sardona (Unesco Welterbe), dem Martinsloch, der Rheinschlucht, den vier Seen ua. hat m.E. doch deutlich mehr landschaftliche Reize zu bieten als Davos.
 
tafaas schrieb:
Ich weiss was Du meinst, die Flachdächer und kubischen Formen wirken auf den ersten Blick wenig alpin, respektive erwartet ein Gast heutzutage halt eine gewisse "Heidi-Chalet Romantik" in den Bergen.

Doch mit Plattenbauten hat der Davoser Baustil gänzlich wenig am Hut (wenn schon umgekehrt), sondern ist einfach eine konsequente Umsetzung, einer auf die Gästebedürfnisse (früher Kur- heute Feriengäste) und den klimatischen Bedingungen perfekt zugeschnittene Architektur. Eine alpine, touristische Form des neuen Bauens quasi.

-kubische Formen: mehr Nutzfläche, weniger Wärmeverlust, hygienischer (kommt aus Sanatoriumszeit)
-Flachdächer: mehr Raumvolumen, weniger Wärmeverlust, keine Dachlawinen und Eiszapfenbildung, mehr Licht in den Räumen
-integrierte, durchgängige Terrassen: windgeschützt, einfach lässig zum chillen :ja:
-grosse, südseitige Fenster: mehr Licht in den Räumen, bessere Aussicht

Die ästhetischen Vorlieben sind halt immer subjektiv, mir persönlich gefällt der schlichte Davoser Heimatstil halt wesentlich besser als irgendwelche aufgeblähten Monster-Chalets.
Und über irgendwelche „Flickwerk-Retortendörfer“, wie eben Crans-Montana oder Laax Murschetg wollen wir gar nicht erst anfangen.

Davos, was definitiv keine Stadt ist, sah schon vor hundert Jahren so aus und zwecks Ortsbildschutzes sind Flachdächer bei Neubauten in der Kernzone sogar Pflicht (in Klosters ist’s genau andersrum). Die einzigartige Architekturgeschichte von Davos liesse sich vielleicht sogar touristisch nutzen, aber in dieser Hinsicht erwarte ich keine grossen Sprünge von den Landwassertalern. :rolleyes:

PS: Das war nun ordentlich OT, wollte deinen Bericht dadurch in keinsterweise schmäleren oder so.
Vielleicht könnte man über das Thema Alpine-Architektur gar einen eigenen Thread eröffnen.

Ich kann deiner Argumentation gut folgen und sehe auch die Vorteile von kubischen Gebäuden mit Flachdächer, dennoch finde ich, dass man so eine "Zweckmäßigkeit" selten richtig hübsch verpacken kann. Ich habe mir einige Bilder von Davos angeschaut. Was mir persönlich beispielsweise gefällt ist dieses Gebäude. Das ist natürlich Geschmackssache, aber ich mag den Sichtbeton und den schlichten Stil in meinen Augen. Die anderen Gebäude sind zwar auch schlicht, haben aber oft einen "Plattenbaucharme", welcher für mich nicht in die Alpen passt, bzw. ich den eigentlich überhaupt nicht mag.

Ein klassisches Beispiel für französische Retortengebäude ist Tignes 1800, ich finde so was deutlich ansprechender. Aber ich gebe natürlich zu, dass das nur einen Alpencharme suggeriert. Dennoch mag ich den modernen Chaletstil in Frankreich mit seinen Natursteinfassaden lieber, als die oft anzutreffenden "Plattenbauten".

Einen Alpine-Architektur Thread wäre eine interessante Sache. Da muss ich doch gleich mal nachschauen, ob es da schon einen gibt.

Ich finde deine Argumentation und deine Beiträge ziemlich spannend für mich, da für mich die Flachdachgebäude in Davos nun ein wenig zugänglicher sind gedanklich.
 
ski-chrigel schrieb:
Flims mit seinem Flimserstein, dem Bergsturz, der Tectonic Arena Sardona (Unesco Welterbe), dem Martinsloch, der Rheinschlucht, den vier Seen ua. hat m.E. doch deutlich mehr landschaftliche Reize zu bieten als Davos.
Alles Geschmacksache. Tiob bezog es vielleicht auch besonders auf den Talboden? Wobei ich ihm da Recht geben muss. In Flims, im Dorf unten, fehlt auf der einen Seite der alpine Charakter. Da das "Tal" gegen Südosten komplett (sehr weit) offen ist. Davos hingegen ist überall umringt von Bergen und engeren Tälern. Aber jeder soll das mögen was ihm gefällt. Natürlich hat auch die Umgebung Flims schöne Seiten.
 
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