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Den Winter mit roten Zahlen verabschieden

Blue Boarder

Vogelsberg (520m)
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einige Auszüge aus der heutigen Südostschweiz:

Schlechte Saison für die Tochtergesellschaften der Davos Klosters Bergbahnen. Die Madrisabahn zählte in dieser Saison nur 86600 Ersteintritte, was einem Rückgang von 38 Prozent entspricht (2005/06: 139800). Zurückzuführen ist das Resultat darauf, dass aufgrund ausbleibenden Schnees erst mit Verspätung in die Saison gestarten werden konnte.

Bei der Pischabahn sind die Ersteintritte im Vorjahresvergleich um gut die Hälfte eingebrochen. Gezählt wurden nur 39400 Ersteintritte, im Vorjahr noch 77800.

Zulegen konnte nur das Rinerhorn. Steigerung von 11200 auf 117100, trotzdem wird auch die Rinerhorn mit roten Zahlen abschliessen.

:cry:

Bei den Davos Klosters Bergbahnen AG (Parsenn-Gotschna, Jakobshorn) selbst wird bei den Eintritten mit ein leichtes Plus erwartet.
 
Blue Boarder schrieb:
Bei der Pischabahn sind die Ersteintritte im Vorjahresvergleich um gut die Hälfte eingebrochen. Gezählt wurden nur 39400 Ersteintritte, im Vorjahr noch 77800.
Könnte daran liegen, dass sie das Gebiet als Freeride-Gebiet vermarkten und damit Familien abschrecken...
 
Ja, das könnte schon sein. Aber die Schneelage war natürlich auch nicht super. Talabfahrt war ja zeitweise auch geschlossen. Den normalen Skifahrern und Boardern sind halt die drei-vier präparierten Pisten zuwenig und kommen so nicht mehr.
 
Für Österreich:
Deutliches Minus bei den Seilbahnen

Die Seilbahner haben Bilanz über einen warmen Winter gezogen - und diese fällt wie erwartet nicht gut aus. Beim Umsatz gibt es ein deutliches Minus, die Saison wird als "teilweise problematisch" bezeichnet.

30 Prozent weniger bei den Tagesgästen
Bei den Tagesgästen verzeichneten die Lift-Gesellschaften bis zu 30 Prozent weniger Umsatz, bei den Beherbergungs-Gästen waren es rund 15 Prozent. Das sagte Wolfgang Beck, Obmann der Fachgruppe der Seilbahnen der Wirtschaftskammer Vorarlberg im Vorfeld der Seilbahntagung in Dornbirn.

Leichte Zuwächse in höheren Lagen
Beck bezeichnete die vergangene Saison als "teilweise problematisch". Das gelte vor allem für die niedriger gelegenen Skigebiete. Nur die Skigebiete in höheren Lagen verzeichneten leichte Zuwächse von zwei bis fünf Prozent.

In Skigebieten ohne Beschneiung habe sich der Umsatz zwischen minus 50 Prozent und Null bewegt, so Beck. Der Beschneiungsaufwand sei zwischen 20 und 35 Prozent größer gewesen als im Vorjahr.

Drei bis fünf Millionen Euro Betriebskosten
Friedrich Lins, Geschäftsführer der Fachgruppe der Seilbahnen in der Wirtschaftskammer, schätzt die Betriebskosten der Seilbahnwirtschaft mit drei bis fünf Millionen Euro ein. Die Vorarlberger Seilbahnen werden für die kommende Wintersaison laut der Wirtschaftskammer insgesamt 26,7 Mio. Euro investieren. Das sind rund zehn Prozent weniger als in diesem Winter.
Quelle: ORF
 
Würde mich wunder nehmen, wie das in Kanada aussieht. Als ich die letzten 2 Wochen dort war, hab ich öffter gehört, das mehr Touristen aus Europa kamen.
 
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