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Mount Everest (8850m)
Bär ist auf direktem Weg nach Deutschland
Jener Bär, der derzeit durch das Lechtal streift, ist defintiv nicht JJ2. Das hat eine Genanalyse ergeben.
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Bild: NEUE/Hetfleisch
Manfred schnell, ein Bär!“ Der Wirt von der Gehrenalpe in Wängle läuft Donnerstag am frühen Morgen vor die Hütte – und da ist nichts.
„Geh Gabi, willst mir einen Bären aufbinden?“ Und plötzlich sieht er, dass seine Frau keiner Einbildung aufgesessen ist. 20 Meter vor ihm trabt ein Bär „wie ein Gast“ den Fußweg herauf, blickt kurz herüber und zottelt weiter in Richtung Nordosten.
Der Ehenbichler zückt die Kamera und hält als Erster fest, worüber Tirol seit Tagen spricht: Die große Wanderung eines Braunbären entlang des Lechs talabwärts – immer entlang den Allgäuer Alpen und nahe am besiedelten Gebiet.
Täglich kommt es dabei zum Aufeinandertreffen Mensch mit Bär. Wenn Meister Petz Tempo und Richtung beibehält, dürfte er bereits heute Deutschland erreichen.
Bei dem Streuner handelt es sich entgegen ursprünglicher Vermutungen nicht um das zweieinhalbjährige Männchen JJ2 eines Wiederansiedlungsprojektes im Trentino.
Dies haben laut WWF genetische Untersuchungen ergeben. Fest steht, dass es sich um ein Männchen handelt, das nicht aus Österreich stammt.
Zur weiteren Abklärung werde das Testergebnis nun nach Italien übermittelt. Von JJ2 hat es seit September 2005 kein Lebenszeichen mehr gegeben.
„Das Land Tirol hat den WWF am Donnerstag mit dem Fangen des Tieres beauftragt und wird die Kosten dafür tragen“, erklärt LR Anton Steixner (ÖVP).
Sollte zu irgendeinem Zeitpunkt Gefahr für Leib und Leben bestehen, sieht der Management-Plan der Koordinierungsstelle für Bärenfragen in letzter Konsequenz einen Abschuss vor.
Tirol.com

lasst doch den armen kerle in ruhe! wenn sie in schon nicht in bayern haben wollen dann doch bitte beteuben und zurück in richtung osten (wo man bären noch willkommen heißt). echt schade was in deutschland so abgeht... 