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Der große Pendelbahnen-Bilder-Bericht. Fünf mal Technik pur!

PHB

Fichtelberg (1214,6m)
Sodele hier nun mal ein bericht der Besonderen art. Es treffen aufeinander: Rüfibahn 1 (Steurer/1957) und Walmendingerhornbahn (PHB/1966)

Beginnen wir mit der Rüfibahn 1 Sie hat um 2000 ein neues Laufwerk und ne neue Kiste bekommen. Vorher hatte sie den gleichen kabinentyp wie die Walmendingerhornbahn. Das Laufwerk ist ähnlich dem alten aufgebaut. Jedoch etwas blöde durch die Hydraulische Fangbremse. Letztens hatte die Bahn Stromausfall und die Fangbremse ist direkt bei der Stützenüberfahrt eingefallen. Das war natürlich gleich 2 mal blöd. Desweiteren ist die Zugseilführung nicht grade gut. Vor ein paar Tagen wurde erst ein neues Zugseil aufgezogen. Das erst nach 6 Jahren!!! Das ganze kommt daher, weil das Zugseil zu enge Radien von der Antriebsscheibe über die Umlenkscheiben des Spanngewichts umläuft.

Zu den Bildern;












aufhängung Endpuffer

aufhängung die 2.

Laufstege. Hier, meiner meinung nach, etwas bequemer als am Horn da hier mehr Bewegungsfreiraum ist. Am Horn ist jedoch im ganzen mehr Freiraum weswegen es am Horn doch besser ist :P


Korb für z.b. Tragseil Kontrollfahrt.


Carvatech Kabine, ähnlich Valluga.


Rollenbatterie am Überlaufschuh


Antrieb Rüfi 1. Hier besonders, der rein Hydraulische Notantrieb. Hier gibt es keinen riesigen Diesel Motor.


Betriebsbremse, mit ebenfalls umgerüsteter Bremslüftung. Hier gab es früher auch die guten alten Eldros. Das Getriebe ist, wie am Horn, noch Original.


Tragseilspannung. Der Aufmerksame betrachter fragt sich nun, wo sind die Z-Profilierten Drähte und die glatte Oberfläche?! Es handelt sich hierbei nur um das Spannseil. Deises ist mit dem eigentlichen Tragseil über eine Muffe verbunden. Die Muffe erkennt man weiter oben.


Führerstand, Im Prinzip nichts anderes als am Horn. Steuerung ebenfalls von STG.


Tragseil Spanngewicht


Zugseilspanngewicht hier wird die ungünstige Zugseilführung deutlich. In der Bergstation gibt es lediglich ein paar Umlenkscheiben und den Poller. Leider hat meine Zeit nicht gereicht dies auch noch ausführlich abzulichten. Aber der Jannuar kommt ja :P

Nun zur WHB; Die Walmendingerhornbahn ist weitgehendst im Original Zustand erhalten. Grundlegend neu ist lediglich die Steuerung. Naja Bilder sagen mehr als tausen worte :P


richtig Krass ist hier der Vergleich zum Vallugabahn Laufwerk. Die Vallugabahn ist auch von Pohlig und hatte die gleichen Laufwerke. Steurer hat 2003 neue geliefert. Da stimmen die Maßse bis aufs kleinste Detail überein. Lediglich die Form der Fangbremsen und des Hauptträgers ist etwas anders.






Hier einmal die Bremsbacke im Detail. Beim Steuerer wird das ganze mittels Zange gemacht und Hydraulisch gelüftet. Hier geht das ganze rein Mechanisch. Fällt die Fangbremse ein, darf der Schaffner hoch gehen und mit einer art überdimensionalem Drehmomentschlüssel die Bremse lüften.
Keine schöne Arbeit. Hat aber seine Vorteile.




Das gute Stück von Hinten. Die Silberne Blech abdekung, ist die Abdeckung der Bremsauslösung. Je nach betriebslage werden die beiden Bremsen gestaffelt ausgelöst.


Hinter dem kleinen Kegelstumpf ist die Welle für die Ratsche zum aufziehen der Brems-Feder.




"Ladeschiene" im Detail. Meiner Meinung nach hier besser gelöst als mit der Roten schiene wie bei anderen Anlagen. Bei der Vallugabahn, beispielsweise, ist es wie bei der Rüfi.


Verlagerung vom Endpuffer. Schaut mir hier vertrauenswürdiger aus :D

Weiter vorne ist er noch durch eine Klemme am Tragseil gesichert.


Poller; Anders als bei anderen Anlagen hier nur ein einziger Poller in liegender Ausführung. So wird Platz gespart!



Durch eine Zusätzliche Klemme wird das Tragseil gesichert.


Die Umlenkscheiben in der bergstation sind direkt hinter dem Führerstand und Schräg angeördnet.

Kopierwerkgeber

Der Führerstand. Die beiden Pulte sind original, nur die Oberfläche ist neu.

Die laufstege in der Bergstation sind etwas kleiner bemessen als bei der Rüfi, jedoch völlig ausreichend.

Nun zum Antrieb:

Der ANtrieb ist meiner Meinung nach besser. Der raum ist schön aufgeräumt, alles leicht zugänglich und die Lage der antriebsscheibe ist deutlich Zugseilfreundlicher.





Leonnard Umformer


an dem Fundament war früher ein Keilriemen befestigt. Heute geht die Kraftübertragung von Diesel zum Getriebe hydraulisch. Damals ging das per Kupplung und einem Zusätzlichen Keilriemen zum Umformer. So konnte, bei defekt, der Leonardsatz vom Diesel angetrieben werden.

So zum Schluss noch ein Special der Walmendinger;
Tragseilkontrollfahrt:


Auf eine verlängerte Welle am Wippenblech wird ein Korb eingehangen.

Das sieht dann so aus.

Mit dieser Star-Besetzung wird die TK fahrt durchgeführt. Die Anlage wird währenddessen per Handsteuerung vom Maschinisten gesteuert.

So schauts während der Fahrt aus.

Ich hoffe ich konnte euch mit meinem Bericht die Technik von STeuerer und der großartigen PHB näherbringen.
 
A U F____D E N____S P U R E N____D E R____P H B



Eines wunderschönen tages,

begam ich mich nach STanton um endlich einmal die Galzigbahn zu fahren und meine sehr wahrscheinliche Abschiedsfahrt mit der Schindlergratbahn zu machen.

Nun aber zu den Vallugabahnen. Laut PWH Referenzliste ist die Vallugabahn 1 1954 als 33er PB mit einer Förderleistung von 200Pers/h bei 7,0m/s als Schwesterbahn der Penkenbahn durch Pohlig gebaut worden.
1961 ist sie durch die PHB auf eine 55er PB mit einer Förderleistung von 420Pers/h bei 10,0m/s umgebaut worden. Sie erhielt dabei wieder Swoboda Kabinen und außerdem das klassische Pohlig Laufwerk, welches auch am Walmendingerhorn und der Hornbahn verwendet wurde.



Beginnen wir mit dem Antriebsraum. Hier hat sich Steurer zuletzt verewigt. Grundsätzlich sind noch die merkmale der Pohlig bzw. der PHB sichtbar.










Das Zugseil läuft hier erst über die Vertikale Scheibe, zur schrägen Horizontalen, über die ANtriebsscheibe zur nächsten horizontalen Seilscheibe und von dort aus über die Vertikale Doppelscheibe und ab nach draußen.

















Hier habe ich ein paar Bilder abfotographiert, wo gezeigt wird, wie sie damals die Sättel verstärkt haben.






Die Binder schauen so aus als hätte der Konstruktuer immer so gedacht" aaah passt noch nicht ganz, nehmen wir noch nen Träger und noch nen Bolzen. Beispielsweise das Walmendinger dagegen ist wunderbar einfach und aufgeräumt. Das Walmendinger hat im gegensatz hierzu auch im Luftleeren Raum geschweiste Sättel.







Wilkommen in der Bergstation am Vallugagrat. Als ich mit dem STantoner Kollegen hinauf bin, dacht ich hier is die Zeit stehen geblieben. DIe alten Betriebszimmer zum übernachten sind bestimmt schon 20-30 Jahre nicht mehr genutzt worden. Zumindest sehen Sie so aus.

In der Bergstation ist die Seilscheibe einfach zwischen 2 Donawitz Stählen gelagert. Dahinter befinden sich die beiden Poller, sowie die Tragseil verankerung.








An den beiden Bindern in der Bergstation ist die Konstruktion richtig schön zu sehen. Hier erkennt man gut die 1000 Nieten..












Die alte Valluga Kiste von den Traunstein werkstätten gefiel mir persönlich ja besser aaaaaaaber egal. Die neue Carvatech Kiste von 02 ist auch recht schön. Letztes jahr unm diese Zeit ist dann bei mir ein kleines Modell der Kiste in 1:87 entstanden. Die Kiste ist aus geätzem Messing blech und so einer dämlichen Folie die wenn man sie klebt nach 10 min sofort matt anläuft -.-. Zeichnungen zu den jeweiligen laufwerken (8 rolliges Original Pohlig und 8 rolliges remake STeurer) Leider bin ich bis jetzt aufgrund eines anderen, weitaus größeren Projekts nicht dazu gekommen die Laufwerke zu bauen.


Begeben wir uns zur Vallugabahn 2.

Dieses schmuckstück ist einfach der oberhammer.
Der Kollege an der Talstation ist suuuuper, super nett gewesen wie alle anderen auch. er hat sich sichtlich gefreut dass mal jemand wegen der bahn da war :P hier ist, finde ich, noch mehr die zeit stehen geblieben. Die Konstruktion hätte von Azubis sein können Auf das absolut einfachste beschränkt. In der talstation sind die Tragseile einfach mit Gewindestangen zwischen zwei Trägern befestigt. Der Spielzeugmotor treibt über Keilriemen die Seilscheibchen an. Die Sättel sind ein einfacher Flachstahl mit einer Rund-Nut.

In der Berstation ist der Poller angebracht. WIe auf den Bildern zu sehen, ist dieser im Dach, direkt unter der Decke, bzw. Plattform. Das Zugseilspanngewicht besteht hier einfach aus einer Stahlkonstruktion, besser gesagt aus einem Rahmen der die beiden Seilscheiben trägt.
































































Das wars vorerst von meiner Vorarlberger Pendelbahnen serie, auf den spuren der PHB... Fehlen tut eigentlich noch die Trittkopfbahn aber naja mal schaun wann ich Zeit hab mal rüber zu fahren.
 
Waagner-Biró - Garaventa
DIe Rüfibahn II;



Doppelscheiben Antrieb Rüfi 2 von Garaventa/Waagner Biró















Klammer zur Befestigung von Seilreitern.





Kopierwerkgeber

Wartungswagen

Detail Laufwerk/Fangbremse

Bremszange










Die Bahn wurde von Garaventa und Waagner Biró gebaut. Garaventa hat Laufwerk und gehänge geliefert. Der Kollege hat mir erzählt dass vorm Bau der Pfänderbahn, DM leute da waren und alles von der STütze 2 Fotografiert haben. Die Rüfi II ist eigentlich der Vorläufer der Ehrwalder Zugspitzbahn (vor dem Brand)
 
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