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Der Schweizer Alleingang war richtig

Treffende Analyse.

Was ist denn das für ein cooler Gletscherlift auf dem ersten Bild?
 
Saas Fee Allalin. Der untere, als er noch nicht gedoppelt war.
 
3303 schrieb:
Was ist denn das für ein cooler Gletscherlift auf dem ersten Bild?
Das ist in Saas-Fee genau genommen der SL Mittelallalin 1 von 1986, der seit der Doppelung in 2018 jetzt Allalin 4/5 heisst.
https://www.bergbahnen.org/seilbahn/1561/de/daten.php

Im Zuge dessen wurde auch die Bergstation aufgrund des Gletscherschwundes etwas nach unten verlagert.
Wobei ich die Namensänderung nie kapiert habe...
 
Marmotte schrieb:
Im Zuge dessen wurde auch die Bergstation aufgrund des Gletscherschwundes etwas nach unten verlagert.
Aktuell sieht es so aus. Die alte Bergstation ist immer noch da, man hat einfach weiter unten etwas neues gebaut.
 

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Der Januar und auch der erste Teil vom Februar waren wettermässig halt auch ein kompletter Käse. Wenn man dann weis dass man nirgends rein gehen kann lässt man es bei zweifelhaftem Wetter halt sein. Hätte man rein gehen können wie die zwei Wochen im Dezember wären es bei den Schweizern sicher ein Plus geworden.
 
Frage an die Moderatoren... warum wurde mein Post in diesem Topic einfach kommentarlos gelöscht?
 
NeusserGletscher schrieb:
Julian96 schrieb:
Frage an die Moderatoren... warum wurde mein Post in diesem Topic einfach kommentarlos gelöscht?

Guckst Du :arrow: hier

PS: besser, Du hinterfragst es nicht weiter.

Neandertaler schrieb:
Es sollte sehr viel gefragt werden.

Ja in der Tat, aber dann bin ich wenigstens beruhigt, dass der Fehler nicht bei mir lag :lol:
Mich über Sinn und Unsinn im Internet aufzuregen ist mir aber schon lange zu blöd...alles vergeudete Lebenszeit. Ein Forum lebt von seinen Nutzern und wenn diese vergrault werden ist man grad selbst schuld daran.

Egal.
Dann meine Aussage nochmal ohne böse Wörter kurzgefasst.
Ich denke, dass die Schweiz den richtigen Weg gegangen ist, die Österreicher aber auch. Angesichts geschlossener Grenzen hat man ja gesehen, wie wenig in den offenen Skigebieten los war. Ich denke, dass das in Österreich auch ein durchaus entscheidender Faktor bei der zeitweise gesetzlichen Schließung der Skigebiete war. Man war sich ja durchaus bewusst, dass ohne Tourismus so oder so ein großteil der Einnahmen fehlen wird, zu einer vollständigen Schließung war es dann nur noch ein kleines Übel.

Die Schweiz kann halt vom eigenen Land leben, Österreich kann es bis auf wenige Ausnahmen und einige Kleinskigebiete nicht. Die Großen wie Sölden oder SFL sind halt auf volle Hotels angewiesen und daher haben die auch freiwillig nur ein Minimalangebot geöffnet. In der Schweiz wäre das wohl undenkbar gewesen.

Deutsche Skigebiete hätte diesen Winter durch geschlossene Grenzen und die gute Schneelage dagegen die Saison ihres Lebens haben können.
Aber am Ende ists ein hätte könnte wäre.
 
Ich versuch‘s auch nochmal:
Julian96 schrieb:
Die Schweiz kann halt vom eigenen Land leben,
Naja, grad nur vom eigenen Land leben kann die Schweiz auch nicht. Oder nur einige wenige Skigebiete können das. Die anderen leiden mehr oder weniger. Siehe obige Zahlen von Marmotte. Immerhin waren ja noch 25% der sonstigen Gäste aus Deutschland da, 50% der Franzosen und mehr Polen als üblich (das merkte man auch sehr gut). Wenn man all diese ausländischen Gäste auch noch abzählen würde, dann wäre das Minus von 25% gesamtschweizerisch noch viel höher. Und auch Graubünden, das den grössten Anteil der verbleibenden 25% Deutscher Gäste für sich beansprucht, wäre nicht mit dem blauen Auge (Laax -10%, Lenzerheide -7%, Engadin deutlich mehr) davongekommen.
 
Ja stimmt auch wieder. Trotzdem ist die Abhängigkeit lange nicht so extrem wie in Österreich.
 
ski-chrigel schrieb:
und mehr Polen als üblich (das merkte man auch sehr gut).
Das kann ich auch definitiv bestätigen. Vielleicht werden die auch Stammkunden, wer weiss. Generell ist in den osteuropäischen Ländern eine neue Mittelschicht am Wachsen, die auch die Mittel für Wintersport hat. In Österreich konnte man das auch schon länger sehen, ich hatte z.B. mal einen tschechischen Skitest-Event im Zillertal gesehen.
 
Marmotte schrieb:
Bei den Gästen aus Polen gab es in der Schweiz sogar einen Anstieg der Übernachtungszahlen ! :roll:
Mich würd interessieren, wie sich die Übernachtungszahlen von Bayern, speziell Münchner Gästen entwickelt haben. :lol:
 
Jedenfalls waren im März im Engadin viele bayerische und davon viele Münchner Kennzeichen unterwegs.
Ich fragte mich, ob das fast alles auch Münchner sind oder auch viele Firmenwagen von Leuten, die dort nicht leben. Berufliche oder verwandtschaftliche Fahrten dürften es jedenfalls kaum gewesen sein. Ich war definitiv überrascht, wie viele Deutsche dort beim Skifahren waren. Vermutlich hatten viele einfach genug von der Renaissance des Schlagbaums in der EU....
 
tauernjunkie schrieb:
Marmotte schrieb:
Bei den Gästen aus Polen gab es in der Schweiz sogar einen Anstieg der Übernachtungszahlen ! :roll:
Mich würd interessieren, wie sich die Übernachtungszahlen von Bayern, speziell Münchner Gästen entwickelt haben. :lol:
Das kann ich jetzt gar nicht in % angeben, weils von 0 auf über 30 Nächtigungen gesprungen ist ;) aber so eine Statistik muss man mal auf die kommenden Jahre sehen. Es wird sich sicherlich etwas angleichen zwischen AT (leichter erreichbar) und CH für die Region MUC.

In Gesprächen mit Skilehrern, Hoteliers kommt aber klar raus: das was politisch Anfang des Winters gegen den Schweizer Weg geschimpft, moralisiert und verbal geschossen wurde wird man sich merken. Das geht und ging gar nicht, was hier europäische Regierungschefs an Druck und Rechthaberei vom Zaun ließen. Angesichts dieses Rückblicks (gestern auch die BILD...) sollte man sich noch eher bei den Schweizern entschuldigen.... wird natürlich nicht passieren, gibt ja keine Fehler ;)

Mal sehen wie sich das entwickelt, politisch ist das Reisen dieses Jahr sicherlich umstritten. Ob man aus dem „Ski-Kampf“ vom November lernt? .....
 
Stäntn schrieb:
In Gesprächen mit Skilehrern, Hoteliers kommt aber klar raus: das was politisch Anfang des Winters gegen den Schweizer Weg geschimpft, moralisiert und verbal geschossen wurde wird man sich merken. Das geht und ging gar nicht, was hier europäische Regierungschefs an Druck und Rechthaberei vom Zaun ließen. Angesichts dieses Rückblicks (gestern auch die BILD...) sollte man sich noch eher bei den Schweizern entschuldigen.... wird natürlich nicht passieren, gibt ja keine Fehler ;)
Was die deutsche Entschuldigung angeht.. Die wird dann kommenden Winter aus dem Kanzleramt kommen. :lol:

https://www.tagesschau.de/inland/soeder-laschet-111.html
 
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