• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Der Sündenbock Ischgl versucht einen Neustart

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

hch

Alpspitze (2628m)
Registriert
13. Apr. 2019
Beiträge
2.908
Reaktionspunkte
1.342
Eine nette Reportage vom Standard:

https://www.derstandard.at/story/2000131288723/der-suendenbock-ischgl-versucht-einen-neustart

Zitat:

Aber grundsätzlich ist Après-Ski für Zangerl eine Form von Kultur: "Auch wenn das manche provozieren mag, aber es ist einfach Nachtgastro, die am Nachmittag und in Skikleidung stattfindet." Das mag nicht jedermanns Sache sein, aber er fordere ja auch kein Verbot von Opern, nur weil sie ihm nicht gefallen.

Zangerl weiß, was seine Gäste wollen. Und die Buchungslage gibt ihm recht: "Im Hotel wären ab Ende November 90 Prozent der Zimmer reserviert gewesen." Die Ischgl-Fans halten der Partymetropole die Treue.
 
Eigentlich ist es skandalös, überhaupt Ischgl als "Ground Zero" oder ähnliches zu betiteln. Das Virus kam aus China, nicht aus Ischgl.

Und es hat sich sogar in Gegenden verbreitet, in denen wohl kaum nennenswert Ischgl-Touristen wohnen - Südamerika, Indien, die USA usw.

Kein Land der Welt ist verschont geblieben und der Einfluss von Ischgl auch aufs europäische Infektionsgeschehen unterm Strich sehr gering.
 
j-d-s schrieb:
Eigentlich ist es skandalös, überhaupt Ischgl als "Ground Zero" oder ähnliches zu betiteln. Das Virus kam aus China, nicht aus Ischgl.

Und es hat sich sogar in Gegenden verbreitet, in denen wohl kaum nennenswert Ischgl-Touristen wohnen - Südamerika, Indien, die USA usw.

Kein Land der Welt ist verschont geblieben und der Einfluss von Ischgl auch aufs europäische Infektionsgeschehen unterm Strich sehr gering.
Ischgl gilt leider neben Begamo und dem Elsaß als einer der Ausbreitungsherde in Europa.
Das eigentlich skandalöse ist, dass zum Zeitpunkt als die Übertragung stattfanden, überhaupt noch Personen von außerhalb ohne Quarantäne in die EU einfliegen durften.
 
Nur: Egal was man in den "Herden" gemacht hätte, gekommen wäre das Virus sowieso. Auch Abschottung a la Australien und Neuseeland ist am Ende gescheitert.

Die einzige Möglichkeit wäre wohl gewesen, wenn man bereits im Januar 2020 alle Einreisenden aus China in Quarantäne gestellt hätte, und alle aus Ländern die dies nicht ebenfalls tun (sprich: wenn bspw. Botswana keine Leute die aus China kommen in Quarantäne stellt, dann stellen wir alle in Quarantäne die aus Botswana kommen).

Unterm Strich wars bereits im Februar 2020 schon zu spät.
 
j-d-s schrieb:
Nur: Egal was man in den "Herden" gemacht hätte, gekommen wäre das Virus sowieso. Auch Abschottung a la Australien und Neuseeland ist am Ende gescheitert.

Die einzige Möglichkeit wäre wohl gewesen, wenn man bereits im Januar 2020 alle Einreisenden aus China in Quarantäne gestellt hätte, und alle aus Ländern die dies nicht ebenfalls tun (sprich: wenn bspw. Botswana keine Leute die aus China kommen in Quarantäne stellt, dann stellen wir alle in Quarantäne die aus Botswana kommen).

Unterm Strich wars bereits im Februar 2020 schon zu spät.
Nichts anderes habe ich versucht auszudrücken.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben