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DFB Bundestrainer ???

Was haltet Ihr von einem neuen DFB Bundestrainer ???

  • Klinsmann soll bleiben... - Er ist der richtige Mann!

    Stimmen: 0 0,0%
  • Doppelspitze Magath/Schaaf

    Stimmen: 0 0,0%
  • Ottmar Hitzfeld

    Stimmen: 1 100,0%
  • Jeder andere, nur nicht Klinsi.......

    Stimmen: 0 0,0%
  • Klinsmann wird Trainer bei der WM 06 sein! Da führt kein Weg dran vorbei....

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    1
Habe grad noch zwei "offizielle" Trikots im Internet gefunden:
image001.jpg

image002.jpg

Quelle: Rechtsklick
Pendolino
 
Pendolino schrieb:
Eigentlich kann ich den Pocher nicht leiden, aber der ist gut:
"Wie nennt man einen Holländer im WM-Endspiel? - Schiedsrichter!!!"
:D :D :D
Pendolino

Gemein ist auch der gegen Österreich. :lol:
 
auch wenn wir hier im off topic sind:

THEEEEMA!
 
Endlich mal jemad der sagt wie es ist. ;) Man mag ja von Sepp Maier und seinen sonstigen Äußerungen halten was man wag. Aber in der Kernaussage hat der Mann Recht. :twisted:

[URL=https://www.n-tv.de]www.n-tv.de[/URL] schrieb:
Sonntag, 23. April 2006
"Klinsmann ist ein Schleimer"
Sepp Maier greift an


Sepp Maier hat zu einem Rundumschlag ausgeholt und vor allem Bundestrainer Jürgen Klinsmann scharf angegriffen. "Klinsmann ist ein linker Schleimer", sagte der ehemalige Torwarttrainer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Zudem warf er Klinsmann "Seilschaften und Kumpeleien" zum Beispiel mit Manager Oliver Bierhoff und Nationaltorwart Jens Lehmann vor. Es stinke ihm, dass sich "da ein Mann alles erlauben kann und der DFB schaut zu", sagte der Torwarttrainer des Rekordmeisters Bayern München.

Maier, der 2004 von Andreas Köpke als Torwarttrainer der Nationalelf abgelöst worden war, unterstellte Klinsmann zudem, dass er jeden rauswerfe, der ihm widerspreche. "Der Einzige, den er noch nicht abgesägt hat, ist eigentlich der Koch", erklärte der Weltmeister von 1974.

Als der Bundestrainer Oliver Kahn zur Nummer zwei degradiert habe, habe er dem Keeper eine nur teilweise zitierfähige SMS geschrieben. "Der zweite Satz war, du kannst dir doch von diesem schwäbischen Dingsbums da deine zwölf Jahre als Weltklasse-Torhüter nicht kaputtmachen lassen. Daran hat sich Kahn erinnert, bevor seine Entscheidung fiel", erzählte Maier über den Entschluss des 36-Jährigen, sich als Nummer zwei bei der Weltmeisterschaft in Deutschland (9. Juni bis 9. Juli) zur Verfügung zu stellen.

Auch die neue Nummer eins, Jens Lehmann von Arsenal London, wurde von Maier nicht verschont. Auf die Frage, ob er sich sehr aufgeregt habe, als ihm Lehmann Kompetenz abgesprochen hatte, sagte Maier: "Hören Sie auf. Wer ist denn Lehmann gegen Maier?", und zählte seine Erfolge auf. "Dafür müsste Jens noch mindestens 30 Jahre spielen. Und dann sagt so ein Rotzlümmel, der versteht nix vom Fußball." Abgesehen davon sei Lehmann aber ein netter Kerl.
 
[URL=https://www.n-tv.de]www.n-tv.de[/URL] schrieb:
Zudem warf er Klinsmann "Seilschaften und Kumpeleien" zum Beispiel mit Manager Oliver Bierhoff und Nationaltorwart Jens Lehmann vor.
Jooo, is klar. :lol:
Maiers Verhältnis zu Kahn hingegen ist natürlich rein professionell und überhaupt nicht persönlich oder gar vereinspolitisch eingefärbt.
Man sollte frustrierten alten Männern aus Bayern einfach weniger Beachtung schenken.
 
Die Frage könnte ja durchaus wieder interessant werden, wenn sich Klinsmann gegen die Fortführung seines Jobs entscheidet. Sport1 hat sich diese Frage auch gestellt und Alternativen benannt:

Wer wird Bundestrainer, wenn Klinsi absagt?

Berlin - Der Vorhang ist zu, doch die wichtigste Frage ist offen: Bleibt Jürgen Klinsmann Bundestrainer oder nicht?

Der 41-Jährige ist am Montag mit seiner Familie in sein Haus am Comer See gereist, um dort "alles sacken zu lassen und in Ruhe nachzudenken", wie er selber erklärte.

Hoffen auf schnelle Entscheidung
Gleichwohl hofft man beim DFB, dass vielleicht schon in den nächsten Tagen eine Entscheidung fallen wird.
"Wir werden uns auf jeden Fall Ende der Woche treffen und das Ganze nochmals diskutieren, wenn Jürgen eine Entscheidung getroffen hat", sagte Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff.
Ob Klinsmann weitermacht, ist offen. Viele Argumente sprechen dafür (Euphorie, Erfolg, großes Potenzial), ebenso viele dagegen.

Skepsis bei Seeler und Beckenbauer
"Jetzt folgt der Alltag. Wer Jürgen kennt, muss nachdenklich werden", zeigte sich Ehrenspielführer Uwe Seeler skeptisch.
Und auch Franz Beckenbauer sagte der "Bild", er hoffe zwar auf eine Zusage. Aber: ´"Was ist, wenn die ersten Qualifikationsspiele in die Hose gehen? Dann kochen die alten Diskussionen wieder hoch: Kalifornien, Kritik aus der Bundesliga..."

Bierhoff will bei Absage rasche Lösung
Sollte Klinsmann also absagen, will der Verband eine endlose Trainersuche wie nach Rudi Völlers Rücktritt als Teamchef 2004 unbedingt vermeiden.
"Wenn Klinsmann sich gegen uns entscheidet, strebe ich an, sofort eine Lösung zu präsentieren, die dann auch bis zur EM 2008 trägt", erklärte Bierhoff.

Sport1.de nennt die möglichen Kandidaten:

* Thomas Doll

Der Trainer des Hamburger SV wäre die einzige realistische Alternative aus der Bundesliga, da die anderen Kandidaten, Felix Magath (Bayern München) und Thomas Schaaf (Werder Bremen), nicht wollen und auch keine Freigabe ihrer Klubs bekommen würden.
Wenn Doll hingegen zum DFB wollte, könnte der HSV ihn nur schwer halten. Hat als Ex-Nationalspieler und Erfolgscoach ein gutes Standing bei den maßgeblichen Leuten. Würde zudem perfekt ins Profil eines Klinsmann-Nachfolgers passen.
Und Doll könnte sich das Amt des Bundestrainers durchaus vorstellen. "Warum denn nicht?", sagte Doll der "Hamburger Morgenpost". "Aber erst, wen ich etwas älter bin", schränkte der 40-Jährige Coach ein.
"Es käme für mich jetzt noch nicht in Frage. Ich bin erst seit eineinhalb Jahren Bundestrainer. da gibt es andere, die die Befähigung hätten, Nationaltrainer zu werden. Aber es ist schön, wenn man in einem solchen Zusammenhang genannt wird."

* Ottmar Hitzfeld

Der 57-Jährige gilt trotz seiner Absage vor zwei Jahren nach wie vor als einer der Top-Aspiranten. Allerdings hat er seitdem auch nicht mehr als Trainer gearbeitet, zudem wäre seine Berufung im Gegensatz zu Klinsmanns Offensivstil eher ein Rückschritt.
Und der Geschäftsführende DFB-Präsident Theo Zwanziger hat bereits betont, am "System Klinsmann" festzuhalten: "Eine Rückkehr zum Rumpelfußball der Vergangenheit ist den Fans nicht zuzumuten."

* Christoph Daum

Könnte nach der Vertragsauflösung bei Fenerbahce Istanbul sofort einspringen, sein Interesse am Posten des Bundestrainer hat er nie geleugnet. Hat aber nach der Kokain-Affäre weiterhin viele Gegner im deutschen Fußball, allen voran Bayern-Manager Uli Hoeneß.
Dagegen hat sich der scheidende Verbandsboss Gerhard Mayer-Vorfelder mehrfach für Daum ausgesprochen. "Er steht auf meiner Liste ziemlich weit oben", so der DFB-Präsident. "Er ist ein exzellenter Trainer, der mich in manchen Dingen an Klinsmann erinnert und fortführen kann, was Jürgen angefangen hat."

* Joachim Löw

Die logische Variante, wodurch absolute Kontinuität gesichert wäre. Löw bestimmte schon bei der WM große Teile der Trainingsarbeit und hat sich zudem während der Endrunde einen guten Ruf in der Öffentlichkeit erworben.
Dennoch entspricht er als bisheriger Assistent nicht dem Profil, das sich DFB und Bundesliga erwarten. Würde vermutlich bei den ersten Rückschlägen massiv in Frage gestellt.

* Matthias Sammer

Die naheliegendste Lösung, da er bereits als Sportdirektor beim DFB angestellt ist und von Zwanziger immer zumindest als Kandidat für den Übergang genannt wurde. Gleichwohl hatten der Präsident und Sammer selber bei seinem Amtsantritt betont, dass er kein "Schatten-Bundestrainer" sei.
Zudem ließ er in Stuttgart und Dortmund einen defensiven, abwartenden Fußball spielen, der im Widerspruch zur Klinsmanns Philosophie steht. Auch Sammer würde daher bei einem Fehlstart sehr schnell in der Kritik stehen.

* Jürgen Klopp

Der Mainzer Coach ist so etwas wie der Geheimfavorit, weil er ähnlich denkt wie Klinsmann und sich als TV-Experte sehr positiv verkauft hat. Ist aber als ehemaliger Zweitligaprofi und Trainer eines Abstiegskandidaten in Verband und Liga nicht durchsetzbar.

* Ein ausländischer Trainer

Sehr unwahrscheinlich, da der WM-Erfolg das Vertrauen in die deutschen Trainer wieder gestärkt hat und ein ausländischer Coach vermutlich vieles umkrempeln würde. Außerdem stehen alle interessanten Personen wie etwa Arsene Wenger oder Guus Hiddink unter Vertrag.
 
Es ist wirklich interessant, sich in diesem Topic mal die erste Seite durchzulesen.

Die BILD-Zeitung wird ja oft und gerne (zu Recht) kritisiert. Aber bei den Posts hier bekomme ich den Eindruck, daß es immer noch genug Leute gibt, die das Geschreibsel auch noch persönlich unterstützen. :P

Wie heißt es so schön, jedes Volk hat die Zeitungen die es verdient :wink:
 
Absolut richtig, aber nicht weiter verwunderlich. Die Bildzeitung schaut den Leuten aufs Maul. Wenn alle Klinsmann scheiße finden, wie noch vor 3 Monaten, dann sagt das auch die Bildzeitung und wenn alle ihn für den Bundespräsidentenposten haben wollen, dann auch die Bildzeitung. Bild stemmt sich nie gegen eine Mehrheitsmeinung. Im Gegenteil: sie nimmt Meinungsströmungen sehr früh auf und verstärkt diese noch.

Insofern ist es absolut logisch, dass Deutschland die Volkszeitung hat, die es verdient (gilt vermutlich aber auch für andere Länder).
 
:/ die haben schon ganz aus eigenem antrieb kampagnisiert gegen den klinsmann. auslöser war ja bekanntlich, dass er eine exklusive zusammenarbeit mit dem springer-verlag abgelehnt hat.
was die volkszeitungen angeht, da hast du aber absolut recht (vgl. krone, blick, sun, ...)
 
Na hoffentlich wird daraus nicht irgendwann ein Problembär. :lol:
 
mic schrieb:
Wohl war, wohl war! Woher soll den sonst die hohe Auflage kommen. :lol:
Aber selbst die Bild entschuldigt sich irgendwann- indirekt!

Nun ja, sehr indirekt...
Aber mit der Bild ist es wie mit McDonalds: Kauft keiner, aber trotzdem machen beide ein Riesengeschäft. Wobei ich heute wirklich versucht war, bei der großartigen Titelseite, mir doch noch einmal ein Produkt aus dem Pressehaus AS zu kaufen.

Jakob
 
Neues von Killerman
Klinsmann lässt Köhler abblitzen
Er bleibt seiner Linie treu: Dass Jürgen Klinsmann dem Bundespräsidenten Horst Köhler für die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes einen Korb gibt, hatte keiner erwartet. Er überlässt die Bühne seinem Nachfolger Jogi Löw.

Jürgen Klinsmann wird zwei Tage vor dem ersten Länderspiel nach der Fußball-Weltmeisterschaft nicht am Empfang der deutschen Nationalmannschaft durch Bundespräsident Horst Köhler teilnehmen, sondern die große Bühne ganz seinem Nachfolger Joachim Löw überlassen. Der ehemalige Bundestrainer kündigte in einem Interview an, dass er nicht zum Festakt am 14. August im Berliner Schloss Bellevue aus den USA anreisen werde. Bayern-Manager Uli Hoeneß hat unterdessen den Deutschen Fußball-Bund (DFB) für die "kluge" Entscheidung gelobt, den bisherigen Co-Trainer Löw zum neuen Chefcoach der Nationalelf zu befördern. "Löw wird fortführen, was Jürgen Klinsmann aufgebaut hat", sagte Hoeneß.
Für seinen Entschluss, das Bundesverdienstkreuz nicht persönlich aus der Hand des Bundespräsidenten in Empfang nehmen zu wollen, führte Klinsmann in der "Bild"-Zeitung gleich zwei Gründe an. "Ich brauche noch etwas Abstand. Und dieser Termin liegt zwei Tage vor dem ersten Länderspiel nach der WM - da sollen andere im Mittelpunkt stehen", sagte der 41-Jährige, der sich vor einer Woche entschieden hatte, seinen auslaufenden Vertrag als Bundestrainer nicht zu verlängern. Diese Entscheidung bereue er nicht.
 
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