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Diavolezza-Lagalb | 23.03.2019

Der Winter ist [fast] zerronnen,
da schlägt er frisch dem Blick empor,
die Augen sehen hell hervor,
ans goldne Licht der Sonnen.

|B| Da wir nach dem Skitag heute ohne viele Umstände zurück nach Österreich fahren wollten, wählten wir hoch zur Diavolezza die Anreise mit dem Auto statt der Bahn. Nach gemütlichem Packen und einem letzten Frühstück mit tollen Engadiner Käsen kamen wir zusammen mit einigen Italienern und wenigen Schweizern an der Diavolezza an. Etwas erstaunt waren wir über das beinahe untypische Förderband vom Parkplatz zur Station...so viel Komfort am Morgen.

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|B| Wir wählten meist die Variante Pendelbahn, ein paar Abfahrten am Sessellift und dann wieder eine Talabfahrt

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|A| [fast] Italo-Trash

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|B| Wetter passt mal wieder

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|B| Piz Palü links

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|B| Blick rüber zur Lagalb

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|A| Diavolezzafirn - zumindest aber am Vormittag hat man davon nicht viel gemerkt, die Piste wieder perfekt griffig, glatt gewalzt und ohne Absätze

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|B| Wir nahmen uns eine dreiviertelstunde Zeit für die Gletscherabfahrt, dass es unten raus so knapp werden würde wussten wir hier oben noch nicht, sodass wir erstmal in Ruhe das beeindruckende Panorama genossen.

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|A| Auch wenn ich nicht ganz so extrem carve wie manch anderer, so ist mir eine glattgebügelte Piste deutlich lieber, hier kann man einfach den vollen Kantwinkel ausnutzen und sich an den Kräften in der Kurve genauso ergötzen wie danach an seinen Spuren. Umso schlimmer kommen mir festgefahrene, verbuckelte Skirouten, am besten in einer schmalen Rinne zwischen Felsen hindurch. Hier sind wir durch dieses Stück schon durch, Zeit fürs Foto hatte |B| aber nur, weil es mich davor gelegt hat. Zum Glück bin ich nur neben einen der Felsbrocken gefallen, meine Hüfte tat ab dann aber dennoch weh, und auch meine Stimmung war erstmal dahin.
|B| Zeit hätte ich auch gehabt, wenn es dich nicht gelegt hätte
|A| Das was du im Gelände mehr drauf hast, fahre ich dafür auf der Piste schöner aus :wink:

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|B| Es läuft sehr flach aus, die Beschilderung lässt etwas zu wünschen übrig, wir waren uns nicht ganz sicher ob es entlang der Loipe oder des Winterwanderweges ging. Und dann noch von hinten das Gejammer: "Hätte man oben doch mal schreiben können, dass es sich unten raus so zieht". Mit dem Klingeln der Schranken schafften wir es noch über den Bahnübergang zum Zug.
|A| "Avanti Ragazzi" war dann der häufigste Satz im Zug, Italo-Rennteam sei Dank. Die Stimmung hat mich aber ein bisschen über den Schmerz gebracht.

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|B| Nach einer letzten Bergfahrt mit der Diavolezza Bahn stand der Wechsel zur Lagalb an

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|B| Die pünktliche Rhätische Bahn in schöner Kulisse

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|A| Blick gen Süden über den Bernina-Pass ins schneefreie Tirano

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|B| Auch am Nachmittag waren die Abfahrt hier noch in sehr akzeptablen Zustand, wenn auch bis oben durchgefirnt

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|A| Ein letzter blick auf die Schweizer Pisten, morgen dann totales Kontrastprogramm am Arlberg.
|B| Einen letzten spaßigen Moment hatten wir noch in der Schweiz, als ich von einem schnellen polnischen GLE überholt wurde, weil ich mich aus Angst vor Schweizer Strafen genauestens an die Begrenzungen hielt. Am Zoll in Martina war er dann verwundert aufgrund der Strassensperre Richtung Landeck, hielt vor der Absperrung und wurde direkt mal vom Zoll rausgewunken, während ich entspannt rechts abbiegen konnte und auf der Straße nach Nauders meine Ruhe hatte.
|A| Dazu muss man sagen, dass, sobald das Portemonnaie nicht mehr winkt, |B| auf Passstraßen ein halber Rallyefahrer ist. Den GLE hätten wir da trotz der geringeren Motorleistung sicher wieder gehabt.
 
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