• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Die automatisierte Frau Holle

jul

Nebelhorn (2224m)
Kurier schrieb:
DIE AUTOMATISIERTE FRAU HOLLE

von Anita Staudacher

Ausgerechnet ein "Flachländer" sorgt derzeit für Staunen in der Welt der künstlichen Schnee-Erzeugung. Eine neu entwickelte Schneekanone der Firma E. Zottl GmbH aus Leobersdorf/NÖ schneit selbst dann noch, wenn andere Anlagen nur noch Wasser spucken.

"Wir schneien auch bei Plusgraden und sind damit den anderen Anbietern um gut drei bis vier Grad voraus", ist Geschäftsführer Johann Zottl stolz auf seine Innovation, die erst kürzlich am Semmeringer Hirschenkogel ihren Ersteinsatz erfolgreich absolvierte. Durch eine ausgeklügelte Mischtechnik von Luft und Wasser sowie einer Spitzen-Beschleunigung beim Schneeauswurf auf über 130 km/h sei eine Beschneiung bis drei Grad plus Umgebungstemperatur möglich - ganz ohne chemische Zusätze, erzählt Zottl. Zielgruppe für seine vollautomatisierte Hightech-Kanone sind vor allem niedrig gelegene Schigebiete.

Durch die zunehmend schneeärmeren Winter ist in Österreichs Wintersportzentren ein regelrechtes "Wettrüsten" um Schneekanonen und so genannten Schneilanzen ausgebrochen. Insgesamt versorgen 300 Beschneiungsanlagen rund 8000 Hektar Pistenfläche mit dem nötigen Weiß, das sind etwa 40 Prozent aller Skipisten. Jährlich werden fast 180 Mio. Euro für neue, immer modernere Schnee-Erzeugung "verpulvert". Wer ein Hektar Piste beschneien will, muss mit Anschaffungskosten von 140.000 Euro rechnen.

SNOW-BUSINSS Um den "Weltcup unter den Schneemachern" rittern einige wenige Großanbieter, die Gesamtanlagen offerieren, sowie mehrere kleine Hersteller. Zu den größten Schnee-Erzeugern weltweit zählen die schwedische Lenko, die mehr als 600 Skigebiete unter Vertrag hat, die Südtiroler Firma TechnoAlpin, das US-französische Unternehmen York Neige (Snowmax) sowie die Firma SUFAG aus Vorarlberg. Diese schloss sich vor zwei Jahren mit der schwedischen Areco zusammen und liefert in mehr als 20 Länder, darunter China. Jahresumsatz: 18 Mio. Euro. "Jetzt werden vor allem bestehende Anlagen automatisiert und modernisiert, z. B. durch höhere Pumpleistungen", erhofft sich Verkaufsleiter Anders Rydelius lukrative Um- und Nachrüstgeschäfte.

Ganz auf den "Outsourcing"-Trend setzt die Firma Wintertechnik aus Niederösterreich. Sie offeriert den Pistenbetreibern fixfertig beschneite Kunstschneepisten - zum Kubikmeterpreis.

Kurier schrieb:
Wasser + Luft = Kunstschnee

Für die Erzeugung von Kunstschnee braucht man nur zwei Zutaten: Wasser und Luft. Wasser wird mit Leitungen auf den Berg gepumpt, die Luft mittels Antrieb (Kompressor) dazu gemischt. Das Wasser-Luftgemisch wird dann in Düsen zu feinsten Tröpfchen zerstäubt und hinaus geblasen, bis zum Aufkommen am Boden bilden sich Schneekristalle. In der Regel funktioniert eine künstliche Beschneiung nur bei Minustemperaturen (ideal: -4 bis 5 Grad) und bei nicht zu hoher Luftfeuchtigkeit (unter 80 Prozent). Technische Lösungen für eine Ausweitung gibt es bereits. Für die Herstellung von einem Kubikmeter Schnee werden rund 300 bis 400 Liter Wasser gebraucht. Man unterscheidet im wesentlichen zwei Arten von Beschneiung:

Propellersysteme (Schneekanonen): Dabei wird das Wasser mittels Gebläse (meist eigener Kompressor) durch Düsen in die Luft gesprüht, wo es zu Schneekristallen gefriert. Auch Kompressor-lose Kanonen gibt es bereits am Markt.

Lanzensysteme: Eine Fallhöhe von 13 Meter ersetzt den Propeller zur Erzeugung des Luftstroms. Lanzen sind daher leiser und verbrauchen weniger Energie, erzeugen aber auch weniger Schnee.

Eine ganze Anlage besteht meist aus einer Kombination der beiden und wird mittels Software automatisch gesteuert.
 
nicht nur Karikatur ist total witzig... ich bezweifel mal sehr stark, dass dieser Anbieter sich am Markt etabliert. Allein schon das fundierte Wissen, was aus diesem Bericht glänzt, ist doch sehr fragwürdig.

Aber wer sich die neue "Wunderwaffe" mal anschauen mag
http://www.kunstschnee.net/

im übrigen kommen wir glaube ich dem "Geheimnis" sehr bald auf die Spur... unter Neuigkeiten steht:

31 Stk. getrennte Nuklear/Stickstoffdüsen bis 9 m³ Wasser in der Stunde.

Ahha Stickstoff... ganz schön rafiniert, blöderweise gibt es solche Techniken in Australien und den USA schon ganz lange. Und Stickstoff ist in Europa nicht gerade billig!!

Also ich denke, ich werde solch einem tollen Gerät wohl nie auf einer Skipiste begegnen. Schauen wir mal...

Aber was haltet Ihr eigentlich von dem Hersteller??

http://www.snowtech.co.kr/snowstar_intro.htm

...hab ich gerade zufällig gefunden. Irgendwie kommt mir die Maschine aber sehr vor, wie der bewährte Klassiker eines grossen europäischen Herstellers... oder bilde ich mir das ein??
 
Ich schätz gratis Testexemplar, steht ja im Text das dort die erste Testbeschneiung war!
 
Zurück
Oben