Meine Skisaison hat mit insgesamt 48 Skitagen am 27. Oktober in Hintertux sehr stürmisch begonnen.
Von meinen 9 geplanten Skitagen konnte ich dort nur 6 tatsächlich fahren:
27.10. Hintertuxer Gletscher (1)
28.10. Hintertuxer Gletscher (2)
31.10. Hintertuxer Gletscher (3)
02.11. Hintertuxer Gletscher (4)
03.11. Hintertuxer Gletscher (5)
04.11. Hintertuxer Gletscher (6)
Dazwischen liefen entweder keinerlei Lifte oder nur die Zehnergondelbahn und es war saumäßig stürmisch sowie tlw. regnerisch.
Mehr versprach ich mir daher von einem Skiwochenende Mitte November im Ötztal, aber auch bis dahin war fast kein Schnee unter 2500 m gefallen.
17.11. Obergurgl/Hochgurgl (7)
18.11. Sölden (Gletscher + 2 Lifte Winterskigebiet) (

Danach war bis Mitte Dezember erstmal Ruhe und am 17.12. ging es für mich dann in Serfaus wieder auf die Piste, wo ich zuvor nur als Kind einmal mit der Familie zum Wandern im Sommer war. Von damals blieb mir hauptsächlich die kindliche Begeisterung für die Dorfbahn in Erinnerung.
17.12. Serfaus Fiss Ladis (9)
18.12. Serfaus Fiss Ladis (10)
19.12. Serfaus Fiss Ladis (11)
20.12. Serfaus Fiss Ladis (12)
Nach drei Nächten in Fiss wechselte ich rüber ins Paznauntal nach Galtür, wo mich dann aber das Wetterglück verlies. An meinem ersten Skitag in Ischgl wurde ich auf Samnauner Seite tatsächlich von einer Bekannten erkannt, sodass wir uns zwei Tage später zum gemeinsamen Fahren in Samnaun trafen. Dummerweise war an dem Tag die Liftverbindung bis zum frühen Nachmittag dicht, sodass ich die Autofahrt nach Samnaun auf mich nahm. Zwischendurch verschlug es mich am Samstag noch zu einer Freundin nach Serfaus, die in einem der dortigen Hotels arbeitete.
21.12. Ischgl/Samnaun (13)
22.12. Serfaus Fiss Ladis (14)
23.12. Ischgl/Samnaun (15)
Da das Wetter an Heiligabend Regen bis weit oben versprach lies ich es für diesen Tag gut sein und fuhr zu meinen Eltern an den Bodensee.
Am 1. Weihnachtsfeiertag ging es dann aber mit der Familie wieder auf die Piste nach Warth/Schröcken bei traumhaftem Wetter und etwas verregnetem Schnee.
25.12. Warth/Schröcken (16)
Am zweiten Weihnachtsfeiertag ging es dann auch schon früh morgens aus den Federn ans Steuer und zur alljährlichen Reise nach Saalbach-Hinterglemm, wo ich wieder 11 Skitage verbracht habe. Seit diesem Abenteuer inklusive zeitweise verhinderter Abreise habe ich mir eine Lawinenschaufel (zum Auto ausbuddeln) und Sonde (zum Auto finden) zugelegt

Ist natürlich auch im Skigebiet praktisch, sei es zum Rampen bauen für Kids oder sonstige Aktivitäten bzw. einen eventuellen Ernstfall.
26.12. Saalbach-Hinterglemm (17)
27.12. Saalbach-Hinterglemm (1

28.12. Saalbach-Hinterglemm (19)
29.12. Saalbach-Hinterglemm (20)
30.12. Saalbach-Hinterglemm (21)
31.12. Saalbach-Hinterglemm (22)
01.01. Saalbach-Hinterglemm (23)
02.01. Saalbach-Hinterglemm (24)
03.01. Saalbach-Hinterglemm (25)
04.01. Saalbach-Hinterglemm (26)
05.01. Saalbach-Hinterglemm (27)
Danach ging es für eine Verschnaufpause erstmal wieder zurück nach Hause und irgendwoher muss das Geld dafür ja auch kommen

Erst am 19./20 Januar ging es für ein Wochenende wieder auf die Piste, diesmal erneut nach Serfaus und in eins meiner kleineren Lieblingsgebiete, den Diedamskopf.
19.01. Serfaus Fiss Ladis (2

20.01. Diedamskopf (29)
Schon das darauffolgende Wochenende stand ich erneut auf Skiern, diesmal mit einem Freund, der bisher nur Langlaufski kannte. Als Ziel hatte ich den Hintertuxer Gletscher ausgesucht, nicht unbedingt ein typisches Anfängergebiet und auch das Wetter war nicht durchgängig einwandfrei, aber zumindest Schlepplift fahren klappt mit Langlauferfahrung einwandfrei

Nach den zwei Tagen kamen wir mit etwas Zeit sämtliche geöffneten Pisten runter, auch wenn bei der roten am Schlegeis und der Abfahrt zur Sommerbergalm manchmal der Kopf noch etwas dazwischenfunkte. An mangelndem Talent lag es jedenfalls keinesfalls, da stellte er sich sehr gut an.
26.01. Hintertuxer Gletscher (30)
27.01. Hintertuxer Gletscher (31)
Mitte Februar ging es für mich dann erstmals für ein Wochenende in ein ausschließlich auf Schweizer Gebiet liegendes Skigebiet, nach Savognin in Graubünden. Das Skigebiet gefiel mir gut, auch wenn ich wegen eher lernender Tätigkeit dort kaum das fahren konnte, was ich gerne hätte fahren wollen. Aber ich komme sicher nochmal wieder.
16.02. Savognin (32)
17.02. Savognin (33)
Anfang März ging es dann für mich als Betreuer einer Jugendfreizeit erneut in die Schweiz, nach Sörenberg im Entlebuch im Kanton Luzern. Dort verbrachte ich insgesamt 5 Tage der Woche auf der Piste mit den Kids, wobei sich die anfangs erwähnte Lawinenschaufel endlich im Einsatz erproben konnte. Das Wetter war zwar nicht immer gut und auch die Kids konnten sehr anstrengend sein, aber der pappige Neuschnee lies sich wunderbar zu kleinen Kickern formen, die allen viel Spaß bescherten.
03.03. Sörenberg (34)
04.03. Sörenberg (35)
05.03. Sörenberg (36)
06.03. Sörenberg (37)
07.03. Sörenberg (3

Direkt im Anschluss ging es dann zu einer eher studentisch geprägten Ausfahrt in die Axamer Lizum bei Innsbruck.
Dank Ski in - Ski out konnte man auch mal um 8 aufstehen und zum Betriebsbeginn die Ski anziehen. Tolles Wetter wechselte sich mit vielen Wolken und etwas Schnee/Regen ab, aber letztendlich waren es tolle Tage dort mit ein paar Freunden, die ich auf einer der letztjährigen Fahrten nach Saalbach-Hinterglemm kennenlernen durfte und seitdem mehrfach zu Hause besucht habe. Nun also das Wiedersehen im Schnee. Den letzten Tag habe ich mit einem der Freunde dann noch für einen Abstecher zur Muttereralm genutzt, da die Axamer Lizum sowieso zugezogen war. Dort fanden wir dann ein völlig menschenleeres Skigebiet mit traumhaften Pisten vor, sodass wir es nicht bei der Abfahrt beließen, sondern er sich vor Ort noch einen 2-Stunden-Pass kaufte und wir dort einige Kilometer Piste genossen.
10.03. Axamer Lizum (39)
11.03. Axamer Lizum (40)
12.03. Axamer Lizum (41)
13.03. Axamer Lizum/Muttereralm (42)
Nach zwei Tagen Schlechtwetterpause am Bodensee ging es am Wochenende nochmal auf die Piste, es standen mal wieder Warth/Schröcken und der Diedamskopf auf dem Programm.
16.03. Warth/Schröcken (43)
17.03. Diedamskopf (44)
Anfang April habe ich dann einen weiteren Wochenend-Ausflug mit einem Freund in Angriff genommen. Samstags ging es nach Obergurgl/Hochgurgl, wo ich endlich das gesamte Skigebiet erkunden konnte (leider ohne vorderen Wurmkogel), wo zwar ein Traumwetter herrschte nach intensiven Schneefällen die Tage zuvor, gleichzeitig aber eine extrem schlechte Pistenpräparierung das Skifahren an sich eher nicht so spaßig sein lies. Sonntags ging es dafür nach Mellau/Damüls, wo uns ordentlich harte, aber dafür Absatz- und Knollenfreie Pisten begrüßten. Im Skigebiet war für Mellauer Verhältnisse praktisch nichts los, wir hatten ständig unser eigenes FBM und durch die auffirnenden Pisten machte das Skifahren enorm viel Spaß, kein Vergleich zum Vortag.
06.04. Obergurgl/Hochgurgl (45)
07.04. Mellau/Damüls (46)
Meinen eigentlich noch nicht so beabsichtigten Saisonabschluss hatte ich dann mit zwei Skitagen rund um Ostern in Mellau-Damüls und erneut Serfaus, wo sich noch einige Runden auf Ski/Board mit besagter Freundin ausgingen. Den Tag in Serfaus bin ich bis zur letzten Minute gefahren, die relativ leeren Pisten in Kombination mit dem weich werdenden Schnee uns vereinzelten kleinen Buckeln auf der Frommes, die man einfach durchfahren konnte waren einfach wunderbar.
19.04. Mellau/Damüls (47)
20.04. Serfaus Fiss Ladis (4

Meine eigentlich geplanten Skitage 49&50 in Hintertux vergangenes Wochenende gingen sich dann verletzungsbedingt und tlw. auch wetterbedingt leider nicht mehr aus. Eine Verstauchung des rechten mittleren Zehs hat auch nach 1,5 Wochen das schmerzlose Anziehen von Skischuhen verhindert. Normale Laufschuhe hingegen waren kein Problem, sodass ich am 8. Mai bereits wieder an einem 6 km Lauf teilgenommen habe.
Soviel zu meiner 48-tägigen Skisaison...