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Die große Klima-Diskussion

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NeusserGletscher schrieb:
...
Alleine der Absatz zu Wolken ist mangelhaft. Tagsüber mögen sie ja die Erwärmung bremsen. Nachts aber verhindern sie die Auskühlung. Jeder, der mal im Winter in einer kristallklaren Nacht sich den Allerwertesten abgefroren hat, weiß ein Lied davon zu singen. BTW, warum zum Henker kühlt es Nachts bei klarem Himmel so stark ab, obwohl wir doch eine 400 ppm fette Isolationsschicht in der Atmosphäre haben?

Wo genau ist da jetzt der Widerspruch zu dem was auf der Seite geschrieben ist?
Ich habe auf der Seite nur das hier gelesen: "Es gibt aber auch negative Rückkopplungen, also solche, die die Erderwärmung bremsen. Beispielsweise führt der höhere Wasserdampfgehalt in der Atmosphäre zu einer verstärkten Bildung von Wolken. Diese haben verschiedene Folgen, unter anderem können wie ein Schirm gegen Sonnenstrahlung wirken und somit der Erwärmung der Erde bremsen."

Kann dir ehrlich gesagt nicht ganz folgen, sorry.
 
Fab schrieb:
Mir persönlich ist der Klimafakten-Link zu glatt, zu gewollt, angepasst an die anthropogene CO2-Theorie.
Die Übergänge von Kalt- zu Warmzeit sind chaotisch, nicht glatt.

Die dargestellten Temperaturkurven sind zu glatt? Die erste hat einen stark gezackten, chaotischen Verlauf, die zweite Grafik weiter unten stellt langjährige Mittelwerte dar, und ist naturgemäß geglättet („Mittelwerte“!)- oder was meinst Du?

Ich verstehe nicht, was da an eine Theorie angepasst wurde? Es sind doch Meßwerte aus Bohrkernen dargestellt, Rohdaten(!), daraus gehen die Kalt und Warmphasen hervor, und daraus wird die Theorie abgeleitet, die die Meßwerte erklärt (schlüssig, wie wir beide finden). Wo wurde hier geglättet, wo genau in der Kette ist der logische Bruch, die Anpassung an eine Theorie, die Ungereimtheit? Die Meßwerte sind Meßwerte, oder sollen die gefälscht sein?

Das Wolkenthema wird im Nebensatz erwähnt, weil es nicht das eigentliche Thema dieses Absatzes ist. Dass dazu nicht erschöpfend behandelt werden kann, ist logisch. Wenn ich in einem Schneebericht beiläufig erwähne, dass ich mit Racecarvern unterwegs war am Arlberg, sind meine Ausführungen zum Arlberg doch nicht deswegen falsch, weil ich nicht alles zu Racecarvern und deren Vor-und Nachteilen geschrieben habe? Ist das die elementarste Kritik, NeusserGletscher?

Ebenso wie Du nichts vergisst, wa du gelesen hast, fab, hab ich den inneren Drang, einer argumentativen Logik zu folgen. Ich scheitere da gerade etwas, es geht mir wie scratch, ich kann nicht ganz folgen.

Interessant wäre nun tatsächlich - dein Erinnerungsvermögen in allen Ehren - die andere Quelle vorliegen zu haben,
Wie alt war diese Quelle?

Ich bin immer auf der Suche und offen für etwas besseres als Quelle, das ist wissenschaftliches Vorgehen. Ich hänge an keinem Dogma fest. Ich wäre froh, wenn sich der „Mainstream“ irren sollte...
 
Bergwanderer schrieb:
Die Diskussion hier bewegt sich zum Glück wieder auf einer sachlicheren Ebene.

Ja, sehr schön :). Liegt natürlich auch an Fabs Argumentationsstrategie.
Die Diskussion über das Gletscherwachstum ab den 70er - bis Anfang der 80er Jahre hatten wir schon einmal.
Ich behaupte jetzt nicht, dass ich mich an alles erinnere was ich irgendwann mal gelesen habe, geschweige denn die Quellen. Aber sowas dann als Fakt darzustellen auch wenn es neuere Forschungen gibt ist natürlich auch schon, naja.

Fab schrieb:
Übrigens - als ich mit dem Bergwandern begann (1983) ging grad (85) eine 30-jährige Gletscherwachstumsphase zu Ende.
Im Sommer-Thread Schweiz kannst du unter "once upon in the west.....ern alps" Gletscherbilder betrachten und mit heute vergleichen.
Ohne jetzt deine tollen Aufnahmen aus der Zeit kritisieren zu wollen, aber diese Wachstumsphase war nicht 30 Jahre lang - an einzelnen Gletscherenden, ja.

In jedem Fall erinnere ich mich noch gut an die damalige Diskussion und bringe daher mal zwei Zitate. Auf eine Anwort warte ich bis heute.

Fab schrieb:
Hab ich ja geschrieben. Der Massenzuwachs aus grad mal 20 Jahren hat den Feegl. um hunderte von Metern und den Alallin um mm. 1,5Km anwachsen lassen.
Unverschämt finde ich die Unterstellung ich würde einen Gletscherabbruch zum Wachstum zählen.
Auf sowas hab ich keine Lust.

noisi schrieb:
Ich unterstelle garnichts und wüsste auch nicht was jetzt daran unverschämt ist?
1965 gab es nunmal einen katastrophalen Gletscherabbruch am Allalingletscher. Wenn man den 30.August 1965 als Ausgangspunkt nimmt, also die Länge des Gletscher nach dem Abbruch, ist der Gletscher bis 1983 um 765m länger geworden. Ich behaupte auch nicht das du den Abbruch als Vorstoß wertest, vielleicht missverstehst du mich da.
Woher kommen denn die 1,5km die duch da nennst, woher hast du die? Das wäre ja glatt das doppelte des gemessenen.
Seriöser wäre es natürlich die Zahlen vor dem Abbruch zu nehmen. Dann wäre der Vorstoß aber natürlich nochmal kürzer.

Hier mal ein Link mit einer Grafik dazu
https://www.glamos.ch/factsheet#/B52%2F29
 
scratch schrieb:
NeusserGletscher schrieb:
...
Alleine der Absatz zu Wolken ist mangelhaft. Tagsüber mögen sie ja die Erwärmung bremsen. Nachts aber verhindern sie die Auskühlung. Jeder, der mal im Winter in einer kristallklaren Nacht sich den Allerwertesten abgefroren hat, weiß ein Lied davon zu singen. BTW, warum zum Henker kühlt es Nachts bei klarem Himmel so stark ab, obwohl wir doch eine 400 ppm fette Isolationsschicht in der Atmosphäre haben?

Wo genau ist da jetzt der Widerspruch zu dem was auf der Seite geschrieben ist?
Ich habe auf der Seite nur das hier gelesen: "Es gibt aber auch negative Rückkopplungen, also solche, die die Erderwärmung bremsen. Beispielsweise führt der höhere Wasserdampfgehalt in der Atmosphäre zu einer verstärkten Bildung von Wolken. Diese haben verschiedene Folgen, unter anderem können wie ein Schirm gegen Sonnenstrahlung wirken und somit der Erwärmung der Erde bremsen."

Kann dir ehrlich gesagt nicht ganz folgen, sorry.

In der ausführlichen Version steht wörtlich
[url=https://www.klimafakten.de/behauptungen/behauptung-die-anfaelligkeit-des-klimas-fuer-veraenderungen-wird-ueberschaetzt#lang schrieb:
klimafakten.de[/url]"]Es gibt aber auch negative Rückkopplungen, also solche, die die Erderwärmung bremsen. Beispielsweise führt der höhere Wasserdampfgehalt in der Atmosphäre zu einer verstärkten Bildung von Wolken. Diese haben verschiedene Folgen, unter anderem können wie ein Schirm gegen Sonnenstrahlung wirken und somit der Erwärmung der Erde bremsen.

Wie Fab bereits geschrieben hat, ist der Einfluß der Wolken auf die Temperatur keineswegs so eindeutig. Tagsüber wirken sie als Schirm gegen die Erwärmung, nachts wirken sie als wärmende Decke. Wenn es mal keine Wolken hat, kühlt es nachts deutlich stärker ab. Trotz der angeblich so hervorragenden Dämmwirkung des CO2 in der Atmosphäre.
 
NeusserGletscher schrieb:
Wenn es mal keine Wolken hat, kühlt es nachts deutlich stärker ab. Trotz der angeblich so hervorragenden Dämmwirkung des CO2 in der Atmosphäre.
fahr halt mal auf die venus, da spürst dann die dämmwirkung von co2.
 
gernot schrieb:
NeusserGletscher schrieb:
Wenn es mal keine Wolken hat, kühlt es nachts deutlich stärker ab. Trotz der angeblich so hervorragenden Dämmwirkung des CO2 in der Atmosphäre.
fahr halt mal auf die venus, da spürst dann die dämmwirkung von co2.
Oder auf den Mond, da kühlt es Nachts schön aus...
Es ist bekannt, dass Wasserdampf ein wesentlich stärkeres Treibhausgas ist als CO2.
 
Wie schön, dass sich manche Klimajünger durch ihre Unsachlicheit stets selbst desavouiren. Sollte ich mal ins Weltall fliegen, besuche ich Euch hinterm Mond. :wink:

BTW, der CO2 Gehalt der Atmosphäre der Venus liegt bei 95%. Der der Erde bei 400 ‰. Also fast vergleichbar :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
 
NeusserGletscher schrieb:
Wie schön, dass sich manche Klimajünger durch ihre Unsachlicheit stets selbst desavouiren. Sollte ich mal ins Weltall fliegen, besuche ich Euch hinterm Mond. :wink:

Ich denke immer noch, dass das in dem relativ langen Artikel, der schlüssig erklärt, wieso historisch der CO2 Anstieg nach der Erwärmung beobachtet wurde, und dass das kein Widerspruch zum anthropogenen Klimawandel ist, lediglich ein Nebensatz ist.

Dort steh ja wörtlich „unter anderem“, was soviel bedeutet, dass es andere, nicht erwähnte Folgen, auch geben kann. Warum hängst Du dich daran auf? Da ist doch kein Widerspruch. Es ist einfach nicht das Thema dieses Artikels, aber kein sachlicher Fehler?

Gibt es denn sachliche Argumente gegen die Hauptaussage?

Nebenbei bemerkt bist Du hier extrem kleinlich, extrem pedantisch in der Kritik. Wenn Du andere als Jünger bezichtigst, darf ich dich vielleicht fragen, wieso Du zu den zahlreichen Darbietungen von wetterstein, aus denen einen schwere systematische Fehler in den Kernaussagen gerade angesprungen haben, keine Kritik geäußert, ja diese sogar dennoch verteidigt hast?

Ich mache da schon eine auffällige Asymmetrie aus.

Edit: Typo
 
NeusserGletscher schrieb:
hook schrieb:
NeusserGletscher schrieb:
Was Deine Bedenken bezüglich des Einflusses der 380 ppm betrifft, so kann ich Deine Skepsis nachvollziehen. Mir leuchtet auch auf Anhieb nicht ein, weshalb ein Stoff in so geringer Konzentration jetzt die Hauptursache für den menschlichen Einfluss am Klimawandel sein soll.
Dann kannst Du auch bedenkenlos 170mg Arsen zu Dir nehmen, nicht wahr? Wenn wir mal annehmen, Du wiegst 80kg dann sind 170mg 0,17g/80000g= 0,000002125 = 2,125ppm. Das ist doch so wenig, davon kann man nicht sterben? Ist das Dein Argument? Ich rate Dir ab, dass auszuprobieren. 60-170mg gilt als tödliche Dosis.

Ach, CO2 wirkt also wie ein Gift? Das ist ja mal eine ganz steile These. ...
Diese These hab ich nicht aufgestellt, Du hast Sie abgeleitet. Meine These ist: (Scheinbar) geringe Mengen können große Wirkung haben. Bitte unterlasse es im Zitat mein Nutzer von "hook" in "honk" umzutitulieren. Das habe ich gemeldet.

Ich habe die Beleidigung bzgl. des Nutzernamens geändert. Der User wird bezüglich dieser Aktion noch von uns hören, ggf. mit entsprechenden Konsequenzen. /Mod. David93
 
Ich finde gernots Argumentation vernichtet geradezu die vorgebrachten Zweife daran, dass kleinste Konzentrationen große Wirkung haben können.

Wir nutzen dieses Phönomen technisch erfolgreich aus für sicherheitrelevante Steuerbauteile. Da könnten wir doch jetzt einen Haken dahinter machen, oder?

Wer jetzt noch immer nicht begreifen will, der will nicht und wird weiter auf seinem Standpunkt beharren. Die Umtitulierung von Nutzernamen ist ja eine argumentative Bankrotterklärung.

gernot schrieb:
weil hier immer wieder zweifel geäußert werden wie eine konzentration von 0,4 promille so eine große wirkung haben kann
ein mMn schöner vergleich auf https://jottesgedanken.wordpress.com/2017/08/04/klimathesen-alles-luegen/
Wasserdampf hat einen Anteil von 0,4% der Atmosphäre, CO₂ heute 0,041%. Während tausenden von Jahren vor der Industrialisierung waren 0,027…0,028% CO₂ in der Luft.

Obwohl Wasser mit 0,4% nur in Spuren in der Luft vorhanden ist, ist uns die große Bedeutung bewusst. Wir können das Wasser in der Luft oft in Form von Wolken oder Nebel so wie viele der Effekte und Eigenschaften dieses Wassers sehen.
CO₂ kommt noch seltener in der Luft vor (es ist ca. 9 x mehr Wasser in der Luft), vor allem aber wird CO₂ von Menschen nicht bewusst wahrgenommen. Daher können sich viele Menschen nur schwer vorstellen, dass es einen Effekt hat. Dahingegen können wir uns vorstellen, dass auch 9 x dünnere Wolken immer noch deutlich wahrnehmbar wären. Viele Wolken sind mehrere Kilometer dick und die Sichtweite in Wolken beträgt üblicherweise 20 Meter bis 80 Meter. Wären diese Wolken 9 Mal dünner, wären sie immer noch sehr deutlich wahrnehmbar.

oder dieses bsp.
Jeder CO₂-Sensor einer Belüftungsanlage belegt die Klimawirksamkeit von CO₂.
CO₂-Sensoren nutzen zur Messung des CO₂-Gehalts genau die Eigenschaft, die auch den Klimawandel antreibt. Man misst, wieviel Wärmestrahlung in einem Luftspalt absorbiert wird, auf der Wellenlänge, auf der CO₂ Wärmestrahlung absorbiert. Dadurch lassen sich Sensoren sehr primitiv bauen. Man benötigt nur eine Infrarotquelle und einen Infrarotsensor, dazwischen der Luftspalt. Zum Kalibrieren nutzt man einen zweite Messstrecke, die eine Wellenlänge misst, die von CO₂ nicht absorbiert wird, für die CO₂ also durchsichtig ist. Damit erkennt man auch andere Störungen, die die CO₂-Messstrecke beeinflussen und kann diese aus dem Messergebnis eliminieren. Quelle: SAUTER, CO₂-Sensor-Hersteller
 
.........aber diese Wachstumsphase war nicht 30 Jahre lang - an einzelnen Gletscherenden, ja.

In jedem Fall erinnere ich mich noch gut an die damalige Diskussion und bringe daher mal zwei Zitate. Auf eine Anwort warte ich bis heute.......................
Eine Antwort war nicht nötig - bin kein Dienstleister :D
Es war ausreichend Dienstleistung meinerseits, dass ich die Daten des Messnetzes der "ETH", also der Eidgenössischen Technischen Hochschule hier zur Verfügung gestellt habe. Da hättest du nur zu scrollen brauchen.
Leider muss man jetzt mühsam einzeln suchen. Der "Glamos-Link" ist ja der von der ETH.
Werf doch noch mal einen Blick drauf - diesmal mit geputzter Brille :D . Dann wirst du die deutliche Längenveränderung erkennen.

Um 1950 rum begannen die meisten Gletscher wieder zu wachsen - und das ging bis Anfang der 80er. Das war aus den Aufzeichnungen des Messnetzes klar erkennbar. Wurde mir auch im persönlichen Gespräch bestätigt.
Dass es je nach Exposition Unterschiede gibt, daran brauchst dich nicht aufzuhängen. Das ist Korinthenkackerei.

Aufmerksam auf das Thema wurde ich im Treppenhaus vor meiner FeWo in Saas-Fee. Da hing ein Bild vom Feegletscher aus dem Jahr 1950 an der Wand. Das Fenster daneben gewährte den identischen Blick. Da fiel mir auf, dass der Fee-Gletscher 1983 viel weiter runter reichte. Auf meine Nachfrage hat mir Frau Andenmatten die Chronik des Saastales geliehen - die von Z hab ich mir im Folgejahr auch besorgt......


.

Ach ja, du schreibst von "modernen Forschungen". Klingt schön. Aber die Gletscherlänge von 1960 beispielsweise brauchst nicht "erforschen". Die wurde gemessen u. aufgezeichnet- fertig.
 
Ich würde gerne den Faden wieder zu diesem Aspekt aufnehmen:

fab, wenn ich dich richtig verstanden habe, ist für dich der hier vorgetragene Widerspruch ein Hindernis gewesen, die These zu akzeptieren:
Fab schrieb:
Ich gestehe, dass wg. des Anstiegs von 0,12 %o, also einem guten Zehntausenstel! CO2-Anteil an der unteren Atmosphäre, der Zweifel an mir nagt ob das CO2 wirklich der Haupttreiber ist.

Vor allem da
a) (...)
b) Zweifelsfrei anhand von Eisbohrungen u. Bodenuntersuchungen etc.nachgewiesen ist, dass CO2-Erhöhungen den Erwärmungen nachfolgten.

Für mich stellt sich die Gemengelage nicht so eindeutig dar.
Nachdem du später einräumst, dass der Widerspruch nicht mehr unbedingt zwingend ist:
Fab schrieb:
Schreib jetzt zu dem Teil des "Klimafakten-Links".
Pancho schrieb:
Was fehlt dir an dieser Begründung? Was ist die Kritik, wieso ist sie nicht akzeptabel?

Erscheint mir sehr logisch, sehr fundiert,
"Nicht akzeptabel" ist nicht der Punkt - und ja es ist (wirkt) logisch und fundiert. Vielleicht war es so.

Hast Du die grundlegenden Zweifel immer noch?

Wenn nicht, muss es eine sehr gut (besser) begründete Erkenntnis geben, wieso das so ist. Diese würde ich gerne mit uns geteilt wissen...

...das nochmals als Klarstellung und Zuspitzung meiner Aussage:

Pancho schrieb:
Ebenso wie Du nichts vergisst, wa du gelesen hast, fab, hab ich den inneren Drang, einer argumentativen Logik zu folgen. Ich scheitere da gerade etwas, es geht mir wie scratch, ich kann nicht ganz folgen.

War vielleicht nicht ganz klar, wie ich das meine... :D
 
Fab schrieb:
Eine Antwort war nicht nötig - bin kein Dienstleister :D
Es war ausreichend Dienstleistung meinerseits, dass ich die Daten des Messnetzes der "ETH", also der Eidgenössischen Hochschule hier zur Verfügung gestellt habe. Da hättest du nur zu scrollen brauchen.
Leider muss man jetzt mühsam einzeln suchen. Der "Glamos-Link" ist ja der von der ETH.
Werf doch noch mal einen Blick drauf - diesmal mit geputzter Brille :D . Dann wirst du die deutliche Längenveränderung erkennen.

Um 1950 rum begannen die meisten Gletscher wieder zu wachsen - und das ging bis Anfang der 80er. Das war aus den Aufzeichnungen des Messnetzes klar erkennbar. Wurde mir auch im persönlichen Gespräch bestätigt.
Dass es je nach Exposition Unterschiede gibt, daran brauchst dich nicht aufzuhängen. Das ist Korinthenkackerei.

Ich habe nie behauptet die Gletscher wären nicht gewachsen, ganz im Gegenteil. Es waren nur nicht "die". Einzelne Gletscher wuchsen ab den 50er Jahren, die Mehrzahl schmolz zurück. Erst ab ca. 1975 wuchs die für ca. 10 Jahre. Genau das ist es, was ich dort erkenne, auch mit geputzter Brille.



Fab schrieb:
Ach ja, du schreibst von "modernen Forschungen". Klingt schön. Aber die Gletscherlänge von 1960 beispielsweise brauchst nicht "erforschen". Die wurde gemessen u. aufgezeichnet- fertig.
Wo hab ich das bitte geschrieben?

Mich interessiert aber vor allem wo die von dir genannten 1,5km Längenwachstum bei Allalingletscher herkommen sollen, denn wie du schreibst, wurden die Längen aufgezeichnet. Ich weiß ja nicht was für dich Korinthenkackerei ist, wenn ein Gletscher 750m wächst, du aber sagst es waren 1,5km ist das für mich keine.
 
Zum Thema Einfluss der Wolken habe ich einen relativ aktuellen Artikel gefunden, der einen Einblick in das komplexe Thema gibt. Es gibt neue Erkenntnisse, aber tatsächlich noch viel Unsicherheit.

Was bedeuten diese Erkenntnisse nun für die Zukunft des Planeten? Wird sich der Temperaturanstieg eher am oberen Ende der prognostizierten Gleichgewichtsklimaempfindlichkeit von 2 bis 4,5 Grad einpendeln? Noch ist die Verdopplung des CO2-Gehalts der Atmosphäre nur ein mögliches Szenario. Doch wenn wir unsere Emissionen nicht bald deutlich reduzieren, wird es in wenigen Jahrzehnten zur Realität. Und die Erde wird sich merklich aufheizen. Die Ausweitung von Satellitenbeobachtungen und verfeinerte Computermodelle werden Forschern helfen, den Grad der Erwärmung genauer einzugrenzen. Wolken, so scheint es jedenfalls, werden das Problem kaum abmildern, sondern bestenfalls nicht verstärken.

Quelle:
https://www.spektrum.de/news/das-wolkenparadoxon/1560204
 
hook schrieb:
NeusserGletscher schrieb:
hook schrieb:
Dann kannst Du auch bedenkenlos 170mg Arsen zu Dir nehmen, nicht wahr? Wenn wir mal annehmen, Du wiegst 80kg dann sind 170mg 0,17g/80000g= 0,000002125 = 2,125ppm. Das ist doch so wenig, davon kann man nicht sterben? Ist das Dein Argument? Ich rate Dir ab, dass auszuprobieren. 60-170mg gilt als tödliche Dosis.

Ach, CO2 wirkt also wie ein Gift? Das ist ja mal eine ganz steile These. ...
Diese These hab ich nicht aufgestellt, Du hast Sie abgeleitet. Meine These ist: (Scheinbar) geringe Mengen können große Wirkung haben. Bitte unterlasse es im Zitat mein Nutzer von "hook" in "honk" umzutitulieren. Das habe ich gemeldet.

Im Übrigen kann auch Kohlendioxid wie ein „Gift“ wirken, nicht nur durch Verdrängung des Luftsauerstoffs. Wenn die Blutkonzentration von Kohlendioxid einen gewissen Wert überschreitet, stoppt sie den Atemreflex :roll:
 
Pancho schrieb:
........Hast Du die grundlegenden Zweifel immer noch?

Wenn nicht, muss es eine sehr gut (besser) begründete Erkenntnis geben, wieso das so ist. Diese würde ich gerne mit uns geteilt wissen...
............
Verwirrt du bist, junger Padawan ;D

Widersprüchlichkeiten nähren Zweifel. Erkenntnis beseitigt sie.
Habe Erkenntnis über Widersprüchlichkeiten.

Alles klar soweit :D
 
hook schrieb:
Diese These hab ich nicht aufgestellt, Du hast Sie abgeleitet. Meine These ist: (Scheinbar) geringe Mengen können große Wirkung haben. Bitte unterlasse es im Zitat mein Nutzer von "hook" in "honk" umzutitulieren. Das habe ich gemeldet.

Ich habe die Beleidigung bzgl. des Nutzernamens geändert. Der User wird bezüglich dieser Aktion noch von uns hören, ggf. mit entsprechenden Konsequenzen. /Mod. David93

@mod: Wortspiele mit Nutzernamen sind im Forum ja überhaupt nicht üblich

Da Du Dich persönlich betroffen fühlst, entschuldige ich mich dafür hiermit in aller Form. :tutmirleid: :tutmirleid:

Selbst Wasser wirkt in großen Mengen getrunken nicht gerade gesundheitsförderlich. Die Gegenüberstelluing von "Wirkung als Gift" vs "Wirkung als Dämmstoff" geht an der Sache völlig vorbei.
 
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