noisi
Matterhorn (4478m)
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Danke. Die "Kleine Welt Frage" habe ich vor garnicht langer Zeit schon mit einem anderen User diskuttiert. Das liegt wohl einfach an sich überschneidenden Interessengernot schrieb:spannend wie klein die welt doch ist, deine website kenn ich sehr gut, vor allem deine schweiz einträge hab ich mit großem interesse gelesen, da wir nächstes jahr eine längere rennrad/gravelbike tour von kufstein nach genf planen und ua zermatt und den aletschgletscher als ziel haben.
gernot schrieb:aigner kenn ich von diversen virt. diskussionen, denke dass ihn in 1.linie das hysterische gekreische (skifahren in 5 jahren gibt's nimmer etc) stört - wie man anhand seiner "studien" sieht hat er zumindestens für hochlagen tlw. recht.
Die Kritik an der eher mediengemachten "Hysterie" kann ich gut nachvollziehen, trotzdem befeuert er mit seinen "Studien" vor allem die sogenannten Klimaleugner, auch die Auswahl der von ihm verwendeten Wetterstationen (bei den Mittelgebirgen waren es beispielsweise die nichterschlossenen Gipfel) ist zumindest fragwürdig.
Die "wärme" des Sommer verschwindet ja nicht einfach. Vor einigen Tagen war ich bei einem Vortrag von Frau Dr. Beoetius. Dort klang an, dass die eine immer eisfreiere Arktis, kurzfristig gesehen, frühe Schneefälle in Sibirien auslöst die dann die dortige Kaltluftprofuktion befeuern. Wenn diese Kaltluftmonster dann alle paar Winter mal den Weg nach Mitteleuropa finden, reicht das aus, um die Wintermitteltemperaturen nach unten zu ziehen auch wenn 4/5 Wintern überdurchschnittlich warm gewesen sind. So habe ich das zumindest verstanden.gernot schrieb:seine ergebnisse finden sich ja auch z.b. im ö klima sachstandsbericht 2014 s.268 wo diese stagnation auch erwähnt wird
Interessant ist auch das saisonale Verhalten des Temperaturverlaufs in den aktuellen drei Jahrzehnten mit Unterschieden zwischen unverminderten (Frühling) bis beinahe unvermindert (Sommer) anhaltenden Erwärmungstrends bis zu
schwächerer Erwärmung (im Herbst) bis zu angedeuteter aktueller Rückläufigkeit auf hohem Niveau im Winter. Letztere ist im hochalpinen Bereich noch etwas stärker ausgeprägt als in den Österreich-Gesamtmitteln („Klimanewsletter“ auf der ZAMG-Website16).
Sehe ich ganz genau so.gernot schrieb:was mich stört ist, dass er nur dez, jan, feb für seine temperaturstatistiken nimmt (er verteidigt dass mit met. winter) ich denke nov+märz sind schon auch noch wichtig, zum einen für "unterlage" und zweitens für entsprchende saisonlänge, man sieht ja jetzt schon dass skifahren nur mehr eine minderheit in den monaten märz april interessiert, denke das liegt auch daran dass hier die erwärmung am stärksten ausgeprägt ist, april mittlerweile defacto sommermonat - wer will da im gatsch noch skifahren, auch wenn noch meterhoch schnee liegt?
Irgendwann schrieb Herr Aigner auch, dass die Alpengletscher vor allem wegen gestiegener Sommertemperaturen abschmelzen.... Da wäre ich nie drauf gekommen
spontan geguckt.