noisi
Matterhorn (4478m)
Na wenn jetzt schon nicht signifikante Temperaturabweichungen von 0,2°C dafür herhalten müssen um zu belegen, dass es keine globale Klimakatastrophe gibt, dann sind wir doch schon weit gekommen! Seefeld hat ja schließlich einen super Winter mit besten Tourenbedingungen und reichlich Naturschnee.
Für Schlagzeilen ist also weiterhin gesorgt und das ist auch gut so, die Erwärmung hört ja nicht auf, im Gegenteil.
Nur zur Info, bei uns ist dieser Winter, bislang, +2,8°C zu warm. Der Januar war ebenfalls +2,8°C zu warm und der Februar ist bislang +3,6°C wärmer als im Mittel - 1991-2000 wohlbemerkt. Nach dem noch immer gültigen Mittel 61-90, wären es für den Winter bisher +4,1°C, für den Januar +4,4°C und den Februar +4,9°C. Es gab keinen einzigen Tag mit Schneedecke, 4 Frosttage bisher und wir sind auf dem Weg schon im Februar den nachhaltigen Vegetationsbeginn zu erreichen, so früh wie nie. 25 Tage (!!!) früher als im Mittel der letzten 30 Jahre. Im Rest Deutschlands wird es nicht wesentlich anders aussehen.Julian96 schrieb:Eine allgemeine Sache die mir aktuell so durch den Kopf geht...ab nächstem Jahr werden die Langzeitmodelle ja vom Zeitraum 1961-1990 auf 1991-2020 verschoben. Das bedeutet ja zunächst einmal, dass es in den Wetterberichten oftmals so aussehen wird, als ob die Temperaturen kühler/normaler sind, da die positiv Abweichungen zum aktuelleren Zeitraum ja deutlich geringer sind. Ich bin gespannt wie das bei der breiten Masse ankommen wird.
Es sorgt definitiv für weniger Schlagzeilen von einem leicht zu warmen Sommer/Winter zu berichten als von Temperaturen die 3-4 Grad über dem Mittel liegen. Bin gespannt, was das für Auswirkungen auf die öffentliche Wahrnehmung der Meteorologie hat.
Für Schlagzeilen ist also weiterhin gesorgt und das ist auch gut so, die Erwärmung hört ja nicht auf, im Gegenteil.