McMaf
Wildspitze (3774m)
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Heute ist im Onlineteil der FAZ ein hervorragender Kommentar erschienen:
Klimaretter kaufen Kohleminen
Er beschriebt meiner Meinung nach sehr gut das Hauptproblem der aktuellen Klimapolitik:
Der Kommentar bietet aber auch eine Lösung dieses Dilemmas an:
Klimaretter kaufen Kohleminen
Er beschriebt meiner Meinung nach sehr gut das Hauptproblem der aktuellen Klimapolitik:
Ein Problem, welches sich mit den herkömmlichen Instrumenten der Klimapolitik nicht lösen lässt.Verteuert ein Klimaretterland zum Beispiel die Verbrennung von Kohle (dieser Idee dienen zum Beispiel die Verschmutzungszertifikate in der EU), dann drosselt es damit die Nachfrage nach Kohle. So weit, so gut aus Sicht der braven Klimaretter. [...] Nur wird dadurch bei stabilem globalen Angebot der Preis für Kohle auf dem Weltmarkt sinken. Niedrige Preise laden zum Einkaufen ein. In Ländern ohne Auflagen für die Kohleverbrennung steigt somit der Verbrauch. So wird die Anstrengung der Klimaschützer konterkariert.
Der Kommentar bietet aber auch eine Lösung dieses Dilemmas an:
Verblüffend einfach wie ich finde. Und eine Art der Klimarettung die ich auch befürworten könnte.Die Lehre ist, dass man gegen die Macht der Marktlogik keine wirkungsvolle Klimapolitik machen kann. Die Lösung muss diese Prozesse berücksichtigen.[...] Statt Solarzellen oder Windräder kaufen die Klimaretter Kohleminen, Ölquellen und Gasreservoirs in den Ländern der Unwilligen.[...] Die Klima-Koalition hätte schon mit diesen Reserven plötzlich die nötige globale Marktmacht, um das Angebot und die Preise in klimaverträglicher Weise zu steuern, sprich: zu erhöhen. Diese Strategie würde alle Länder gleichermaßen zwingen, ihren Brennstoffverbrauch neu zu kalkulieren. Sie würde auf effiziente Weise ganz ohne staatliche Eingriffe Investitionen in Umwelttechnik stimulieren. Besonders attraktiv ist, dass ein Vertrag aller Weltenländer für diese Umweltpolitik nicht nötig ist.

, hab schon hunderte davon gesehen.