noisi
Mt. Blanc (4807m)
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Fab schrieb:
Mich würde mal interessieren wie du zu meiner obigen Interpretation der Klimadiagramme stehst.
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Fab schrieb:
Hab grad einen unaufschiebbaren Kneipenterminnoisi schrieb:Fab schrieb:
Mich würde mal interessieren wie du zu meiner obigen Interpretation der Klimadiagramme stehst.
noisi schrieb:Mich würde mal interessieren wie du zu meiner obigen Interpretation der Klimadiagramme stehst.
Fab schrieb:Hab mir die von Dir angesprochenen Klimadiagramme angeschaut und stimme, was den Vergleich der 30-Jahr-Diagramme angeht zu. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache.
Weniger Niederschlag + Erwärmung - das Ergebnis kann man besichtigen.
Sagen wir mal so, ich halte es ja durchaus für möglich, dass es 7m Neuschnee in einer Saison gegeben hat, meinetwegen auch in 5 aufeinanderfolgenden Jahren. Allerdings bräuchte es dann um den Durchschnitt zu erreichen 5 Jahre mit praktisch keinem Schnee.Fab schrieb:Schneereiche Winter in den 70ern mit bis zu über 7 m akkumulierter Neuschneemenge:
Seh ich wohl anders als du. Die Diagramme hab ich gesehen.
War nicht einfach ein Ausreisser, sondern hat mehr als 5 Jahre gedauert.
Gebe zu bedenken. Aus den Diagrammen der 30-Jahr-Vergleiche geht ja hervor, dass in der 2. Messdekade durchschnittlich ca. 60cm p.Jahr weniger Neuschnee im Dorf gefallen sind.
Mmmm aber Sachlage ist doch, dass der Zusatzschnee im ersten Zeitraum nicht auf mehr Niederschlag, sondern eher auf niedrige Temperaturen zurückzuführen ist, da die Niederschlagsmenge ansich nicht zurückgegangen ist. Es hat wohl einfach mehr geregnet und weniger geschneit.Fab schrieb:Summiert auf 30 Jahre sind das 18m. Unterstellt die Hauptmenge der 18m "Zusatzschneemenge" der 1. Messdekade ist in den 70ern gefallen, was ich vermute, was aber aus den Tabellen schlicht nicht ersichtlich ist, dann kommt man schnell auf die von mir zitierten Neuschneesummierungen.
Das dürfte vor allem an der unterschiedlichen Größe und Lage der Gletscher liegen. Bei jedem Gletscher dauert es unterschiedlich lang, bis ein Massenüberschuss aus dem Nährgebiet das Zungenende erreicht. Bei großen. flachen Gletschern, wie dem Gorner, entsprechend länger als bei kleinen. Dieser Massenüberschuss ist beim Gornergletscher garnicht erst am Zungenende angekommen, sondern wurde vemutlich, bevor es dieses erreicht hat wieder von wärmeren Temperaturen aufgezehrt.Fab schrieb:Hab auch mal in den ETH-Tabellen gestöbert.
Wenn man genauer hinschaut ist das "Gletscherwachstum" viel inkonsistenter als allgemein formuliert.
Der Gornergletscher z. B. ist seit 1945 nie gewachsen, der Findelngletscher nur wenige Jahre, dabei aber oft schnell.
Ein völlig anders Bild zeigen Fee- u. Allalingletscher obwohl nur ein paar Kilometer Luftlinie von den vorher genannten entfernt .
Langanhaltende Ausdehnungsphasen kann man da erkennen.
Hab Schneefall gemeint und oben ausgebessert.Es gab allerdings nicht weniger, sondern mehr Niederschlag (wenn auch in geringem Umfang).
Nö - wenn die Statistik obsiegt wie meist.....Allerdings bräuchte es dann um den Durchschnitt zu erreichen 5 Jahre mit praktisch keinem Schnee.....
Der durchschnittliche Jahresniederschlag ist da nicht so aussagekräftig. Für den Messzeitraum 1 waren jedenfalls selbst die Niederschläge in den Wintermonaten höher obgleich in der Jahresmessung der Messzeitraum 2 die Nase vorn hat..Mmmm aber Sachlage ist doch, dass der Zusatzschnee im ersten Zeitraum nicht auf mehr Niederschlag, sondern eher auf niedrige Temperaturen zurückzuführen ist, da die Niederschlagsmenge ansich nicht zurückgegangen ist. Es hat wohl einfach mehr geregnet und weniger geschneit.
Beide Zeiträume überlappen sich um 10 Jahre, was die Sache zusätzlich verkompliziertFab schrieb:Nö - wenn die Statistik obsiegt wie meist.....Allerdings bräuchte es dann um den Durchschnitt zu erreichen 5 Jahre mit praktisch keinem Schnee.....und es im Messzeitaum 1 , bis auf die genannten 70er, ähnliche durchschnittliche Schneefälle gegeben hätte, dann würden die zusätzlichen 18 m die kumulierten Schneefälle pro Jahr in den 70ern praktisch verdoppeln.
Fab schrieb:Der durchschnittliche Jahresniederschlag ist da nicht so aussagekräftig. Für den Messzeitraum 1 waren jedenfalls selbst die Niederschläge in den Wintermonaten höher obgleich in der Jahresmessung der Messzeitraum 2 die Nase vorn hat..Mmmm aber Sachlage ist doch, dass der Zusatzschnee im ersten Zeitraum nicht auf mehr Niederschlag, sondern eher auf niedrige Temperaturen zurückzuführen ist, da die Niederschlagsmenge ansich nicht zurückgegangen ist. Es hat wohl einfach mehr geregnet und weniger geschneit.
Der durchschnittliche Jahresniederschlag ist da nicht so aussagekräftig. Für den Messzeitraum 1 waren jedenfalls selbst die Niederschläge in den Wintermonaten höher obgleich in der Jahresmessung der Messzeitraum 2 die Nase vorn hat..
Dann frag mal die Amerikaner, die sich grad bei -30° oder noch kälter den A.... abfrieren, wie die das sehen mit dem aktuellen WinterWiede schrieb:Wir haben hier im Januar nun fast 15 C(!). Dabei denke ich eher ans Freibad als an Winter / Schnee. Das ist doch alles nicht mehr normal...![]()

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