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Die große Klima-Diskussion

Status
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Gleiches gilt für Biosprit, da bei der Produktion teilweise N2O freigesetzt wird, welches auch sehr klimawirksam ist und da es nicht wie die ganzen CFC's durch das Montreal Protokoll beschränkt ist, momentan das Gas mit dem größten EInfluss auf Klima und Ozonschicht, nach CO2 und Methan.
 
chianti schrieb:
Nimmst du Rüganers Beiträge in diesem Thread etwa noch ernst?
Nicht nur die nicht, das ganze überträgt sich natürlich auch auf weitere Beiträge außerhalb dieses Threads.

christopher91 schrieb:
Gleiches gilt für Biosprit, da bei der Produktion teilweise N2O freigesetzt wird, welches auch sehr klimawirksam ist und da es nicht wie die ganzen CFC's durch das Montreal Protokoll beschränkt ist, momentan das am meisten Gas mit dem größten EInfluss auf Klima und Ozonschicht ist, nach CO2 und Methan.
Also ist N2O das Gas mit dem größten Einfluss aufs Klima, CO2 hat ja keinen.
 
Wiede schrieb:
@Chianti
Jetzt komm dem Rüganer doch bitte nicht mit Fakten :wink:

Tja Meister, meine Posts sind in der Regel mit Quellenangaben unterlegt, einfach mal nachschauen.
Und persönlich wird immer nur die Gegenfraktion, oder so wie du jetzt auch.

Du forderst doch Verzicht , also auch mal bitte konkret werden.

Wo kann man denn verzichten ?
Wohnen ? Muss ich
Essen ? Muss ich
Arbeiten ? Muss ich ( ok, kann man anders sehen )
Freizeitspaß ? Muss ich nicht.
 
Rüganer schrieb:
Du forderst doch Verzicht , also auch mal bitte konkret werden.

Werde doch einfach selber mal konkret. Ich sehe in deiner Auflistung genug Potenzial für möglichen Verzicht - schön einfach wenn man sich immer allgemein fasst und oberflächlich bleibt.
 
noisi schrieb:
Rüganer schrieb:
Du forderst doch Verzicht , also auch mal bitte konkret werden.

Werde doch einfach selber mal konkret. Ich sehe in deiner Auflistung genug Potenzial für möglichen Verzicht - schön einfach wenn man sich immer allgemein fasst und oberflächlich bleibt.

So ist es. Etwas konkretere Aussagen und Beispiele vom Rüganer wären doch sehr wünschenswert.

Einige Beispiele will ich Dir, lieber Rüganer, daher nicht vorenthalten:
- man kann nur soviel Auto fahren als nötig, sich dabei also kritisch hinterfragen
- Fahrgemeinschaften bilden wenn möglich
- Energie sparen wo nur möglich (z.B. eigenes Haus dämmen, keine Festbeleuchtung im Haus, etc.)

Die Liste kann man endlos weiter führen. Mit etwas Hirn einschalten sollte einem da auch genügend im eigenen Umfeld einfallen...

Mir geht es in erster Linie nun aber gar nicht um die einzelnen Punkte. Mir geht es darum, dass man bei Dingen, welche offensichtlich sind, endlich mal handelt und nicht bis zum Sankt Nimmerleinstag darüber diskutiert.

Und da kann eben jeder Einzelne sehr wohl was machen / dazu beitragen! Die Einstellung "das bringt doch eh alles nix, solange nicht auch..." ist in meinen Augen so richtig asozial! Punkt! Daher erst mal selbst handeln statt dauernd nur labern.
 
Machen wir es doch zur Probe einmal anders und fangen beim Ende an.
Schon zu meiner Schulzeit, etwa 20 Jahre her, wurde mir gesagt die Erdölvorräte reichen noch etwa 20 Jahre.
Das war weder früher richtig, noch ist es später so eingetreten.
Das die USA auf dem besten Wege sind vom Rohstoffimporteur zum Erzeuger zu werden, dass kann man hier nachlesen:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/bnd-studie-zu-oelvorkommen-der-usa-a-878157.html

Also werden, wenn im Zuge von Energieeinsparmaßnahmen der Weltweite Ölverbrauch langsam sinkt, die Vorräte sicher noch 30 wenn nicht sogar 50 Jahre ausreichen.
UND, GANZ WICHTIG, sie werden verbraucht werden, oder bezweifelt das jemand??
Sollte der Mensch, was ich nach wie vor nicht glaube, einen Einfluss auf das Klima mit seiner Verbrennung von Erdöl nehmen, dann werden wir noch max. 50 Jahre damit leben müssen.
Niemals wird man alle Nationen an einen Tisch bekommen, niemals werden sich Entwicklungsländer den Komfort und Luxus, den wir seit 50 Jahren genießen, nehmen lassen.

Nein, dass soll nicht heißen das man Rohstoffe verschwenden soll.
Natürlich ist ein sorgsamer Umgang ebenso nötig wie die Suche nach Alternativen, eines Tages wird das Öl einmal verbraucht sein.
Bis dahin wird es uns begleiten, so wie die letzten 100 Jahre auch.
 
Und da kann eben jeder Einzelne sehr wohl was machen / dazu beitragen! Die Einstellung "das bringt doch eh alles nix, solange nicht auch..." ist in meinen Augen so richtig asozial! Punkt! Daher erst mal selbst handeln statt dauernd nur labern.
Sicher. Habe aber grosse Mühe mit folgenden Ökotypen:

- Sie verzichten aus ökologischen Gründen auf ein eigenes Auto, lassen sich aber andauernd von den bösen Autofahrern kostenlos herumchauffieren, weil die Reise mit dem so tollen ÖV zu teuer ist und viel zu lange dauert.
- Sie fordern massiv höhere Energiepreise und erzählen im selben Atemzug ganz stolz dass sie gerade für 30€ einen Flug nach XY gebucht haben.
- Nörgeln über meinen stromfressenden Kühlschrank, vergessen aber die Entsorgunsproblematik und die graue Energie bei einem Neukauf.

Und genau von solchen Typen will ich mir nicht vorschreiben lassen, wie ich meinen eigenen Energieverbrauch einschränken muss. Aber leider haben diese Leute zur Zeit eine zu starke Lobby in der Politik...
 
Schon zu meiner Schulzeit, etwa 20 Jahre her, wurde mir gesagt die Erdölvorräte reichen noch etwa 20 Jahre.
Das war weder früher richtig, noch ist es später so eingetreten.
Das die USA auf dem besten Wege sind vom Rohstoffimporteur zum Erzeuger zu werden, dass kann man hier nachlesen:
Das stimmt schon - hab ich hier schon mal geschrieben.
Andererseits ist der Punkt nicht wann das Erdöl/Gas alle ist, sondern wann der Höhepunkt der Förderung, bei weiter steigender Nachfrage, überschritten ist . Dann werden die Preise durch die Decke schiessen und wohl der Gesellschaft die den Umstieg dann bereits massiv eingeleitet hat.
 
Stichwort Fördermaximum überschritten.
Klar dann würden die Preise durch die Decke schießen, jedoch geht dieses Modell von stetig steigenden Bedarf an Öl aus.
Wenn aber, wie angestrebt, der Bedarf durch Verbrauchsminimierung sinkt, dann werden wir erleben das Öl eher billiger wird.
Zumal die OPEC an Macht verliert, wenn die USA wirklich kein Rohöl mehr importieren muß.
Steht auch in dem BND Bericht.
Es ist also keineswegs sicher das der große Knall kommt...
 
Sauerland_6_CLD schrieb:
Stichwort Fördermaximum überschritten.
Klar dann würden die Preise durch die Decke schießen, jedoch geht dieses Modell von stetig steigenden Bedarf an Öl aus.
Wenn aber, wie angestrebt, der Bedarf durch Verbrauchsminimierung sinkt, dann werden wir erleben das Öl eher billiger wird.
Zumal die OPEC an Macht verliert, wenn die USA wirklich kein Rohöl mehr importieren muß.
Steht auch in dem BND Bericht.
Es ist also keineswegs sicher das der große Knall kommt...

Hätte hätte, erstmal müssen die USA erstmal ausreichend Rohöl fördern, der Weltweite Verbrauch sinken usw., der Knall würde dadurch doch auch nur nach hinten verschoben werden. Es gibt immernoch genug Industriezweige die auf den Rohstoff Öl angewiesen sind - allemal besser als es einfach nur zu verbrennen.
 
Wenn aber, wie angestrebt, der Bedarf durch Verbrauchsminimierung sinkt, dann werden wir erleben das Öl eher billiger wird.

Durch den Minderverbrauch nimmt der Fiskus weniger durch die Treibstoffzölle ein. Diese Ausfälle müssen dann irgendwie kompensiert werden. Somit eher unwahrscheinlich dass das Öl in Europa billiger wird.
 
@Noisi,
Der Ölverbrauch der EU sinkt und zwar schon Jahre und er wird auch weiter sinken.
Die bisher angestoßenen Maßnahmen zeigen durchaus Wirkung.
Eine Preisexplosion des Eröles setzt eine dramatische Verknappung vorraus.
Diese Verknappung ist aktuel nicht absehbar.

Bezüglich der Steuern @TPD
warum wohl bekommen wir 'inteligente' Stromzähler?
Ein Schelm wer böses dabei denkt :evil:
Oder glaubt wirklich jemand das der Staat nur zuschaut, wenn man Nachts die jetzt so hippen E-Autos läd?
 
Sauerland_6_CLD schrieb:
@Noisi,
Der Ölverbrauch der EU sinkt und zwar schon Jahre und er wird auch weiter sinken.
Die bisher angestoßenen Maßnahmen zeigen durchaus Wirkung.
Eine Preisexplosion des Eröles setzt eine dramatische Verknappung vorraus.
Diese Verknappung ist aktuel nicht absehbar.
Wo schrieb ich hier irgendwas von der EU? Ich schrieb weltweit.

Der Ölpreis steigt doch tendenziell eher an, als das er sinken würde. Die bislang theoretischen US Reserven durch Fracking mal außen vor gelassen. Abgesehen von der Preispolitik der OPEC zeigt das durchaus auch das Verhältnis von Angebot und Nachfrage.
 
TPD schrieb:
Und da kann eben jeder Einzelne sehr wohl was machen / dazu beitragen! Die Einstellung "das bringt doch eh alles nix, solange nicht auch..." ist in meinen Augen so richtig asozial! Punkt! Daher erst mal selbst handeln statt dauernd nur labern.
Sicher. Habe aber grosse Mühe mit folgenden Ökotypen:

- Sie verzichten aus ökologischen Gründen auf ein eigenes Auto, lassen sich aber andauernd von den bösen Autofahrern kostenlos herumchauffieren, weil die Reise mit dem so tollen ÖV zu teuer ist und viel zu lange dauert.
- Sie fordern massiv höhere Energiepreise und erzählen im selben Atemzug ganz stolz dass sie gerade für 30€ einen Flug nach XY gebucht haben.
- Nörgeln über meinen stromfressenden Kühlschrank, vergessen aber die Entsorgunsproblematik und die graue Energie bei einem Neukauf.

Und genau von solchen Typen will ich mir nicht vorschreiben lassen, wie ich meinen eigenen Energieverbrauch einschränken muss. Aber leider haben diese Leute zur Zeit eine zu starke Lobby in der Politik...


Dann gehen wir ja konform - mit den Typen habe ich auch ein Problem :wink:

Ich wollte einfach nur vehement darauf hinweisen, dass ich es nicht abkann, wenn man ständig sagt "dass bringt eh nix WENN NUR ICH was mache..." usw.

Zudem wird heutzutage alles erst vor eeeeeewig diskutiert, bis dann mal was passiert.
Das kommt mir echt vor wie bei der Quadratur des Kreises.... Blablabla und gelöst wird es dann dadurch nicht...

Und beides kann ich nicht ab. Mir ist handeln (zumindest das was ICH beeinflussen kann) dann einfach lieber. Natürlich muss dieses dann auch Sinn machen.

Natürlich mache ich das -zugegeben- auch nicht ganz uneigennützig - ist doch klar. Wenn ich unnötige Fahrten einspare, Fahrgemeinschaften wenn möglich bilde, durch eine bessere Dämmung Heizkosten einspare etc., dann tue ich meinem Geldbeutel dabei auch was Gutes... :wink:
 
Sauerland_6_CLD schrieb:
Eine Preisexplosion des Eröles setzt eine dramatische Verknappung vorraus.
Diese Verknappung ist aktuel nicht absehbar.
Erstens kommt's darauf an, über welchen Zeitraum man "Explosion" definiert. Für eine Steigerung von 25 auf 90 Dollar pro barrel Rohöl in 6 Jahren (2002-2008), also eine Verdreifachung des Preises in so kurzer Zeit ist die Bezeichnung sicher nicht übertrieben.
Zweitens wäre es ja wünschenswert, wenn die zukünfige Entwicklung absehbar wäre - das ist aber leider nicht so. Wer konnte Mitte 2002 damit rechnen, dass die Fraktion der Kriegsgierigen in der US-Regierung sich druchsetzen würde und ein reichlich Erdöl exportierendes Land in einen auf Importe angewiesenen Drittweltstaat zurückbomben würde? Genauso wenig kann man vorhersehen, wie sich die iranische und israelische Regierung in der Frage der Atomrüstung verhalten. Sollten die sich aus innenpolitischen Motiven gegenseitig hochschaukeln bis zu einem Militärschlag, dann ist die Straße von Hormus ruckzuck dicht und 200 Dollar pro Barrel dürften sehr schnell erreicht sein.
Ohen solche Schocks ist jedenfalls bei Beibehaltung der bisherigen Tendenzen (zunehmender Energiebedarf in den O5-Staaten und Südostasien) eine zunehmende Verteuerung das bei weitem wahrscheinlichste Szenario.
Fab schrieb:
wohl der Gesellschaft die den Umstieg dann bereits massiv eingeleitet hat.
So sieht's aus.
 
Chianti wir waren bereits bei 150 Dollar den Barrel zu Zeiten der Olympischen Spiele in China, halb so wild :mrgreen:
 
Gibt's eigentlich eine Studie/Energiebilanz für die Produktion eines Smartphones?
 
Oh, es ist wohl wieder Zeit, um die Kohle für neue Projekte zu streiten:
http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article116257496/Der-Mensch-ist-Verursacher-des-Klimawandels.html?wtmc=stickyticker2

Voll krass, in den Studien von 1991 war der Mensch eindeutig schuld am Klimawandel..... dies führte dann zu einem Aufblühen eines ganzen Wissenschaftszweiges....aber Schnee gibts immer noch reichlich.


@ Peakoil

http://www.science-skeptical.de/energieerzeugung/peak-oil-ist-geschichte/009305/

Aber gut, als Ölunternehmen würde ich dieses Märchen natürlich auch hegen und pflegen...
 
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