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Die große Klima-Diskussion

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noisi schrieb:
Sauerland_6_CLD schrieb:
Eine Preisexplosion des Eröles setzt eine dramatische Verknappung vorraus.
Diese Verknappung ist aktuel nicht absehbar.
Der Ölpreis steigt doch tendenziell eher an, als das er sinken würde. Die bislang theoretischen US Reserven durch Fracking mal außen vor gelassen.

Seit wann wird Erdöl durch Fracking gefördert? Bisher wusste ich nur das es mit Erdgas geht. Ist das Erdöl dafür nicht zu fest?

Wenn jeder bei sich selbst Energiespart dann merkt man das doch deutlich im eigenen Geldbeutel. Ob jetzt Fahrgemeinschaft oder Hausdämmen, energiesparende Geräte, täglich eine Stunde weniger Forum :wink: oder noch viele andere möglichkeiten.
Bei den heutigen Energiepreisen sind ja schon kleinere Einsparungen spürbar und die Preise werden eher noch steigen in der Zukunft als sinken.
 
Sauerland_6_CLD schrieb:
E-Autos werden aber in den nächsten 30 Jahren nicht in der Lage sein einen klimatisierten Familienkombi nebst Wohnanhänger über die Alpen zu wuchten.

Mach dir mal darüber keine Sorgen. Bis in 30 Jahren ist der Meeresspiegel soweit gestiegen das es die lieben Holländer nicht mehr gibt. Also braucht auch kein Auto einen Wohnwagen über die Alpen ziehen. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :twisted: :versteck:
 
Whistlercarver schrieb:
noisi schrieb:
Sauerland_6_CLD schrieb:
Eine Preisexplosion des Eröles setzt eine dramatische Verknappung vorraus.
Diese Verknappung ist aktuel nicht absehbar.
Der Ölpreis steigt doch tendenziell eher an, als das er sinken würde. Die bislang theoretischen US Reserven durch Fracking mal außen vor gelassen.

Seit wann wird Erdöl durch Fracking gefördert? Bisher wusste ich nur das es mit Erdgas geht. Ist das Erdöl dafür nicht zu fest?
Wird im Mittleren Westen bereits gemacht. Vor ein paar Wochen waren da ein paar Zeilen in einem Berricht über die US Eisenbahnen in der BAZ. Das gewonene Öl wird per Bahn zu den Rafinerien gebracht.
 
Der absolute Hammer:

Amtlich unseriös
Das Bundesumweltamt warnt in einer Broschüre zum Klimawandel vor einzelnen, namentlich genannten Journalisten und brandmarkt sie öffentlich als inkompetent. Nun zeigt sich: Auch das Bundesumweltministerium war an dem Heft beteiligt.

Wie lang es wohl noch dauern wird, bis jeder, der eine andere Meinung als die politisch erwünschte vertritt, hierzulande ein Schreibverbot bekommt? Da frag ich mich schon wer hier die eigentlichen Fanatiker sind.

Äußerst bedenkliche Tendenzen jedenfalls! Ich wünsche den beiden Journalisten für ihren Prozeß alles Gute. Ich hab ihre Bücher nicht gelesen, ist mir auch völlig wurscht ob die mit ihren Thesen recht haben oder nicht. Mir stört nur massivst wie hier mit diesen Leuten, und das von hochoffizieller Seite (!), umgegangen wird.
 
Nun zeigt sich: Auch das Bundesumweltministerium war an dem Heft beteiligt.
:roll: eine Erkenntnis, zu deren Genialität wohl nur schlagzeilenschreibende Journalisten fähig sind - wenn mich nicht alles täuscht, ist das Bundesumweltamt eine dem Bundesumweltministerium unmittelbar nachgeordnete Behörde
 
Wirklich verstehe ich die Haltung des Ministers und seiner Organe sowieso nicht.
Erstens ist das einer (noch halbwegs intakten) Demokratie unwürdig; und zweitens sehe ich keine Notwendigkeit, aus der aktuellen Klimastagnation Rückschlüsse auf die langfristige weitere Entwicklung zu ziehen.
Wenn man sich die Diagramme ansieht, dann kann selbst das 30-Jährige Mittel in einer Erwärmunsphase mal eine Delle haben. Genauso gut kann dann irgend etwas Anderes passieren.
Auch wenn das jetzt abwertend klingt - aber es drängt sich der Eindruck auf, dass bei den entsprechenden Wissenschaftlern und in der Politik hier eine gehörige Portion gekränkte Eitelkeit mitspielt.
 
Wombat schrieb:
Whistlercarver schrieb:
Seit wann wird Erdöl durch Fracking gefördert? Bisher wusste ich nur das es mit Erdgas geht. Ist das Erdöl dafür nicht zu fest?
Wird im Mittleren Westen bereits gemacht. Vor ein paar Wochen waren da ein paar Zeilen in einem Berricht über die US Eisenbahnen in der BAZ. Das gewonene Öl wird per Bahn zu den Rafinerien gebracht.

Danke. Das habe ich bisher nicht mitbekommen. habe immer nur gelesen das man damit erdgas aus dem Gestein pressen möchte, vorallem am/im Bodensee und das eben die USA damit schon weiter sind bzw. es schon anwenden.
 
Rüganer schrieb:
Um mal zum bösen CO2 zurückzukommen:
Ein steigender Gehalt fördert ja das Pflanzenwachstum ungemein.
Unter 0,02 % gibt es gar kein Pflanzenwachstum mehr, also ist ein leicht steigender CO2-Gehalt der Atmosphäre insgesamt wünschenswert.

Wie ist das zu verstehen? Die Pflanzen können nur überleben wenn ständig der CO2 Gehalt in der Atmosphäre steigt? Wenn aber der CO2 Gehalt stagniert gehen alle Pflanzen nach und nach ein?
Letzters scheint mir irgendwie nicht korrekt zu sein.
 
Es ist ja überliefert, dass es teilweise im Mittelalter "sehr warm" war.
In den Alpen beispielsweise gibt es ja diverse Spuren und Hinweise darauf.
Angenommen, es habe sich danach abgekühlt, erscheint es logisch nachvollziehbar, dass zB vor 400 Jahren ein Gletscher Flächen bedeckt hat, die heute wieder frei werden.
Rüganer schrieb:
:lach: SO können Schlagzeilen nach hinten losgehen....
Spiegel : 400 Jahre alte Moose,die vom Gletscher bedeckt waren, zum Leben erweckt...
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/moose-wachsen-wieder-nach-400-jahren-unterm-gletscher-eis-a-902100.html

Aha, da war also vor 400 Jahren noch garkein Gletscher ? War es vor 400 Jahren etwa wärmer als heute ?
 
Grundsätzlich: Seit knapp 3 Millionen Jahren herrscht eine Eiszeitphase die von relativ kuzen Wärmephasen namens Interglazialen unterbrochen wird. So was haben wir gerade.

Auch Interglaziale verlaufen nicht gleichförmig.
Hab grad 3 Wärmephasen im aktuellen Interglazial in Erinnerung.
Eine direkt nach dem Ende der Eiszeit (12000 Jahre her), dann das sogenannte Klimaoptimum der Römerzeit und die mittelalterliche Warmzeit.

Kälteeinbrüche gabs auch mehrere. Einer verursacht durch den Bruch der Eisbarriere in Nordamerika. Da entleerte sich ein mittelmeerähnlicher Stausee in den Atlantik und würgte den Golfstrom ab. Dann ca. 1500 vor Christus und die "Kleine Eiszeit" von ca. 1400 - 1850 (Gletschermaximum 1864)
Vor der kl. Eiszeit waren die Gletscher viel kleiner als heute. Die akute Schmelze egt jetzt ehemalige Wald- u. Weidegebiete wieder frei.

CO2:

Whistlercarver schrieb:
Wie ist das zu verstehen? Die Pflanzen können nur überleben wenn ständig der CO2 Gehalt in der Atmosphäre steigt? Wenn aber der CO2 Gehalt stagniert gehen alle Pflanzen nach und nach ein?
Letzters scheint mir irgendwie nicht korrekt zu sein.

Tendenziell ja.
Langfristig betrachtet sinkt der CO2-Gehalt ständig. Grund ist die chemische Verwitterung der Gesteine die CO2 bindet.
Lt. Biologie sind z. B. die Bäume ziemlich nahe an der Leistungs(Überlebensgrenze)grenze angelangt. Evolutionär gesehen stehen die Gräser (z.B. Bambus) schon als Nachfolger parat, da die mit weniger CO2 zur Photosynthese auskommen.

Zudem puffert evtl. der jetzige anthoprogene CO2-Anstieg das Reinrutschen in die nächste Kältephase.
 
Fab schrieb:
Langfristig betrachtet sinkt der CO2-Gehalt ständig. Grund ist die chemische Verwitterung der Gesteine die CO2 bindet.
Lt. Biologie sind z. B. die Bäume ziemlich nahe an der Leistungs(Überlebensgrenze)grenze angelangt. Evolutionär gesehen stehen die Gräser (z.B. Bambus) schon als Nachfolger parat, da die mit weniger CO2 zur Photosynthese auskommen.

Zudem puffert evtl. der jetzige anthoprogene CO2-Anstieg das Reinrutschen in die nächste Kältephase.

Es wird durchaus auch CO2 aus nicht anthropogenen Quelle frei, z.B. direkt aus den Gestein, vor allem aber durch Vulkanismus.
 
Ja klar - trotzdem ist auf Dauer die chemische Verwitterung bedeutender. Denn in Wüsten u. Gebirgen liegen die Gesteine offen da.
 
Fab schrieb:
Ja klar - trotzdem ist auf Dauer die chemische Verwitterung bedeutender. Denn in Wüsten u. Gebirgen liegen die Gesteine offen da.

Das Mag schon sein, dass wäre aber ein, in menschlichen Zeimaßstäben, zu vernachlässigendes Szenario sprich hunderttausende oder gar Millionen von Jahren. Eine Phase stark erhöhter vulkanischer Aktivität dazwischen und das ganze wäre wieder dahin.
 
noisi schrieb:
Das Mag schon sein, dass wäre aber ein, in menschlichen Zeimaßstäben, zu vernachlässigendes Szenario sprich hunderttausende oder gar Millionen von Jahren. Eine Phase stark erhöhter vulkanischer Aktivität dazwischen und das ganze wäre wieder dahin.

Zumal der Yellowstone Vulkan mehr als überfällig ist, schmelzende Gletscher wären im Falle eines Ausbruches vermutlich unser kleinstes Problem :surprised:
 
Sauerland_6_CLD schrieb:
Zumal der Yellowstone Vulkan mehr als überfällig ist, schmelzende Gletscher wären im Falle eines Ausbruches vermutlich unser kleinstes Problem :surprised:
Wer sagt das? Wissenschaftler? Die Lügen doch, genauso wie beim Klima und beim CO2. Am Yellowstone gibt es keinen Vulkan!
 
Der Yellowstone ist ein sogenannter Supervulkan der im Schnitt alle 600.000 Jahre ausbricht. Der Park liegt in einer gigantischen Caldeira.
 
Fab schrieb:
Der Yellowstone ist ein sogenannter Supervulkan der im Schnitt alle 600.000 Jahre ausbricht. Der Park liegt in einer gigantischen Caldeira.
:wink:
 
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