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Die große Klima-Diskussion

Status
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Pancho schrieb:
Klar, auch die Herrschaften sollten wo möglich mit gutem Beispiel vorangehen. Nun haben die aber leider andere Ansprüche an Sicherheit und sind anders gefährdet als Lieschen Müller beim Linienflug zum Shoppen nach New York.
Sicherheit ist doch ein vorgeschobenes Argument. Die fliegen ja nicht Holzklasse und Personenschützer sind ohnehin dabei.
In erster Linie bedeutet ein Businessjet Bequemlichkeit (Direktflug) und Prestige.

Nachdem der Airbus der Flugbereitschaft zum G20-Gipfel nach Argentinien in Köln notlanden musste, ist Merkel auf ein Linienflugzeug umgestiegen.....
 
Selbst wenn das Verhalten falsch ist, kann das was sie vertreten, dennoch richtig sein.

So hart es ist:
Wenn jemand Wein trinkt und Wasser predigt, ist der Aufruf „trinkt alle Wasser“ möglicherweise dennoch richtig.
Man kann die Person meinetwegen verurteilen, dennoch kann die These richtig sein.

In dem verlinkten Artikel blendend analysiert. Ein Tu Quoque-Argument.

Damit für es alle interessanter wird, können wir ja ein kleines Spiel daraus machen. Wir ordnen jedem Postimg von Wetterstein die darin verwendete Argumentationstechnik laut verlinkten Soiegelartikel zu.

Das hier war wie gesagt der erste Punkt:

Ad hominem und tu quoque

Es gibt für diese Art der Argumentation - reden wir nicht über das Thema, reden wir lieber über die Leute, die über das Thema rede

Oder inwiefern ist die Tatsache wie die Leute anreisen ein Argument für oder gegen die Thesen, die sie vertreten?

Pancho schrieb:
Sehr schwön. Man könne grad meinen, der Autor hätte hier unseren Wetterstein studiert.

QED
 
Also reden wir über das Thema.

Wieso ist die Art der Anreise der Delegierten nach Davos ein Argument gegen den durch Menschen gemachten Klimawandel?

Du erinnerst dich doch? Das war das Thema?

Wenn du darüber reden möchtest, ob das Verhalten verwerflich ist, eröffne doch bitte ein neues...
 
Pancho schrieb:
So hart es ist:
Wenn jemand Wein trinkt und Wasser predigt, ist der Aufruf „trinkt alle Wasser“ möglicherweise dennoch richtig.
Mag sein. Der "Prediger" verliert halt massiv an Glaubwürdigkeit. So einfach ist das!
 
Ist das für dich eine wissenschaftlich fundierte Beweisführung?
 
Sicher nicht. Möglicherweise hilft bei der richtigen Einordnung ja der zuletzt verlinkte Spiegel Artikel.

Ich zitiere mal die Überschrift:

Klimadebatte - so entlarven Sie die Schwätzer
 
Pancho schrieb:
Es ist kein Argument, dass den hier zuletzt verlinkten Artikel irgendwie entkräften könnte, es ist nicht mal das Thema. Wenn der Autor des zuletzt verlinkten Artikels kleine Katzenbabys frühstückt - das was er schreibt, ist dennoch zutreffend.
In dem Artilel geht es primär um unfaire und destruktive Argumentationsstrategien und weniger um den Klimawandel. Das, was der Autor schreibt, kann ich weitgehend unterschreiben. Nur darf ich auch erwarten, dass die Medien bzw. in diesem Fall der Spiegel auf solche Argumentationsstrategien verzichten, in denen andere Standpunkte mit den besagten Un-Methoden ins lächerliche gezogen werden.

Das ist kein Argument gegen die in dem Artikel aufgestellten Thesen, sondern eine Frage der persönlichen Glaubwürdigkeit.

Pancho schrieb:
Wenn jemand Wein trinkt und Wasser predigt, ist der Aufruf „trinkt alle Wasser“ möglicherweise dennoch richtig.
Man kann die Person meinetwegen verurteilen, dennoch kann die These richtig sein.

In dem verlinkten Artikel blendend analysiert. Ein Tu Quoque-Argument.

Wie würdest Du jemanden bezeichnen, der einerseits ein Tempolimt auf Autobahnen fordert und dann regelmässig mit seinem aufgemotzten SUV-Kleiderschrank mit 250 Sachen über die Autobahn brettert? Für mich wäre so jemand extrem unglaubwürdig. Daher ist Dein Beispiel keine Referenz für ein Tu Quoque Argument.
 
NeusserGletscher schrieb:
In dem Artilel geht es primär um unfaire und destruktive Argumentationsstrategien und weniger um den Klimawandel. Das, was der Autor schreibt, kann ich weitgehend unterschreiben.

Oh, ich greife aber genau das an, nämlich die Argumentationsstrategie. Über das Thema können wir ja schon lange nicht mehr diskutieren, weil es dadurch zerbombt wird.

Auf die Kernfrage des Themas habe ich auch keine Antwort, wie mehrfach geschrieben.

Ich erkenne aber sehr gut was hier passiert:

Es werden Nebelkerzen geworfen, verschleiert, Populismus betrieben, möglicherweise soll eine eigen Agenda mit der Klimadiskussion als Vehikel platziert werden.

Und das- nur das - greife ich an. Über das andere würde ich gerne wieder diskutieren... :wink:
 
Verschon uns einfach mit deinem dubiosen EIKE Kram, bleib beim Thema, dann ist alles gut.
 
NeusserGletscher schrieb:
Wie würdest Du jemanden bezeichnen, der einerseits ein Tempolimt auf Autobahnen fordert und dann regelmässig mit seinem aufgemotzten SUV-Kleiderschrank mit 250 Sachen über die Autobahn brettert?
Möglicherweise als unglaubwürdigen Trottel.
Unabhängig davon, dass unglaubwürdige Trottel rasen, kann ein Tempolimit sinnvoll sein oder nicht.
 
Pancho schrieb:
möglicherweise soll eine eigen Agenda mit der Klimadiskussion als Vehikel platziert werden.

Sorry. In diesem Punkt liegst du (zum ersten mal) 100% richtig :

Unser Selbstverständnis
“System Change, not Climate Change!” ist eine offene und heterogene gesellschaftspolitische Gruppe. Als Teil einer globalen Bewegung kämpfen wir für Klimagerechtigkeit und ein gutes Leben für alle innerhalb der planetaren Grenzen – und streben dafür einen radikalen Systemwandel im Sinne einer sozial-ökologischen Transformation an.

https://systemchange-not-climatechange.at/de/unser-selbstverstaendnis/
 
Pancho schrieb:
NeusserGletscher schrieb:
Wie würdest Du jemanden bezeichnen, der einerseits ein Tempolimt auf Autobahnen fordert und dann regelmässig mit seinem aufgemotzten SUV-Kleiderschrank mit 250 Sachen über die Autobahn brettert?
Möglicherweise als unglaubwürdigen Trottel.
Unabhängig davon, dass unglaubwürdige Trottel rasen, kann ein Tempolimit sinnvoll sein oder nicht.

Wie so oft im Leben geht es beim Tempolimit nicht um reines schwarz / weiß oder falsch / richtig, sondern um eine Risikoabwägung. Natürlich hat man mit hohem Tempo ein höheres Unfall- und Verletzungsrisiko. Darüber braucht man gar nicht zu diskutieren. Aber die Frage, ob man deswegen flächendeckend ein Tempolimit einführen soll, ist auch eine Frage der persönlichen Einschätzung. Und da ist es wie mit dem Wasser und dem Wein. Wer Wasser predigt und Wein trinkt, ist in meinen Augen einfach nur scheinheilig.

Im Unterschied zu solchen grundsätzlichen Lebensfragen ist die Frage, mit welchem Trabnsportmittel die Teilenehmer eines Kongresses zu dem Veranstaltungsort anreisen unerheblich. Denn der Beitrag zum weltweiten CO2 Ausstoß ist faktisch vernachlässigbar.
 
Pancho schrieb:
Was ne Freakshow hier... 8O
Ist Noisi eigentlich Dein Zweitaccount oder wie kommt es, dass Noisi sich keine 3 Minuten bei Dir bedankt, nachdem Du den Beitrag geschrieben hast?

BTW, hast Du eigentlich irgendwas von dem verstanden, was der Spiegel-Artikel über destruktive Argumentationstechniken sagen wollte?

Wozu sachlich argumentieren wenn man auch persönlich werden kann, gell? :wink: :wink:
 
Zurück zum Thema? Bei der Suche im Internet habe ich einen interessanten Artikel über den Einfluss von CO2 und die Rolle des IPCC gefunden.

[url=http://www.d-perspektive.de/zeitreport-online/umwelt-natur-und-tierschutz/Klimakiller-CO2-Die-Fakten-hinter-dem-Mythos/ schrieb:
d-perspektive.de[/url]"] in diesem Artikel soll nicht eine Klimaveränderung in Abrede gestellt werden – wir können sie alle spüren, denn sie ist tatsächlich existent – aber es bestehen durchaus berechtigte Zweifel, daß es sich bei CO2 um einen „Killer“ handelt, da dieser wissenschaftliche Konsens nicht von Jedem geteilt wird und einige Fakten, die dagegensprechen

[url=http://www.d-perspektive.de/zeitreport-online/umwelt-natur-und-tierschutz/Klimakiller-CO2-Die-Fakten-hinter-dem-Mythos/ schrieb:
d-perspektive.de[/url]"]Eine Luftsäule über einem Quadratmeter Erdoberfläche wiegt 10 Tonnen. Darin können 400 kg Wasser und 3 kg CO2 enthalten sein. Von diesen 3000g CO2 seien 90g vom Menschen verursacht und würden das globale Weltklima zum Kippen bringen. Das ist schon aufgrund der Größenverhältnisse kaum möglich.

Das Problem ist, wenn man heute auch nur wagt, den Einfluss von CO2 zu hinterfragen, wird man quasi als Ketzer gesteinigt. Dies soll offensichtlich prüfbare wissenschaftliche Berechnungen ersetzen. Das ganze hat schon was von religiösem Fanatismus. Sektenführer arbeiten mit den gleichen Methoden. Sie prophezeien den Weltuntergang, spielen sich als Heilsbringer auf und scharen ihre Jünger um sich.

Der Anteil Deutschlands am weltweiten CO2 Ausstoss liegt bei 2,3%. Also 2,3% an den 90 Gramm in der Atmosphäre, die überhaupt vom Menschen verursacht werden. Von insgesamt 3000 Gramm. Jeweils bezogen auf eine Luftsäule über einem Quadratmeter Erdboden.

Selbst, wenn Deutschland sofort sämtliche CO2 Emissionen stoppen würde, hätte dies kaum Einfluss auf den von Menschenhand emittierten Anteil. Da kann man nur hoffen, dass der Kimawandel vielleicht doch ganz andere Ursachen hat. :wink:
 
Guten Morgen. Ich hab mich jetzt mal wieder als noisi angemeldet.

NeusserGletscher schrieb:
[url=http://www.d-perspektive.de/zeitreport-online/umwelt-natur-und-tierschutz/Klimakiller-CO2-Die-Fakten-hinter-dem-Mythos/ schrieb:
d-perspektive.de[/url]"]Eine Luftsäule über einem Quadratmeter Erdoberfläche wiegt 10 Tonnen. Darin können 400 kg Wasser und 3 kg CO2 enthalten sein. Von diesen 3000g CO2 seien 90g vom Menschen verursacht und würden das globale Weltklima zum Kippen bringen. Das ist schon aufgrund der Größenverhältnisse kaum möglich.
Und wenn wir jetzt noch eine Glasscheibe um die Erde bauen, sagen wir nur einen mm Dick, dann wieg diese keine 2000g - ob das Auswirkungen auf die Temperatur hätte? Am besten packen wir noch 10cm starke Glaswolle darunter, wiegt auch keine 2kg. Dann wäre die Erde schon ganz gut gedämmt wobei das gerade einmal 4kg von 9 Tonnen Luft ausmacht. Verrückt!
 
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