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Die große Klima-Diskussion

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Wobei, angesichts dieses Themas hier ist die Frage nach Endlichkeit von Erdöl, Kohle und Co. ein lahmer Kindergeburtstag:
https://www.tagesspiegel.de/politik/klimawandel-forscher-warnen-grundwasser-schwindet/23922150.html

...und Zitat aus eben dieser Quelle:

Laut der Bilanz des Deutschen Wetterdienstes war das Jahr 2018 zudem das heißeste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881.

Auch wenn der Winter in höheren Lagen gut ist und Trump friert und Dünnpfiff twittert. :roll:
 
Genau. Ich hab gleich mal geschaut. Das Eis in meinem Tiefkühlfach ist noch in Ordnung, also keine Panik.
 
Pancho schrieb:
Das ist der Versuch den Whataboutism-Vorwurf mit neuem Whataboutism zu enkträften. Norwergen ist kein Mafiosi.
Das kommt dabei raus, wenn jemand mit Fremdwörtern um sich wirft, deren Bedeutung er nicht zur gänze verstanden hat. :roll:
Der Mafiosi - Vergleich ist ein Beispiel dafür um verständlich zu machen, wieso Norwegen nicht unbedingt als Beispiel für ökologisch nachhaltiges wirtschaften taugt.

Norwegen fördert und exportiert auch heute noch Gas und Öl. Mit dem Spielgeld kann man dann im eigenen Land viele Wasserkraftwerke bauen.
 
NeusserGletscher schrieb:
Norwegen fördert und exportiert auch heute noch Gas und Öl. Mit dem Spielgeld kann man dann im eigenen Land viele Wasserkraftwerke bauen.
Würden sie kein Öl und Gas fördern wenn sie davon überzeugt wären, dass durch die Verbrennung im Ausland der der Klimawandel forciert wird? Ist das die Aussage?

Oder fördert Norwegen einfach Öl und Gas weil es nunmal da ist, man damit Wohlstand erzeugen kann und die Weltwirftschaft nunmal derzeit so funktioniert? Natürlich hat Norwegen so viele Wasserkraftwerke weil es nunmal passenderweise die Geographie und Wassermengen dazu hat...
Lebst du eigentlich auch deine oftmals beschriebenen sozialistischen Ideologien oder passt du dich im wahren Leben auch den Gegebenheiten an?

Ich esse z.B. auch Fleisch aus Massentierhaltung, obwohl ich das eigentlich scheiße finde (wie vermutlich 90% meiner Landsleute). Heisst das jetzt das in diese 90% das eigentlich gut finden?
 
Norwegen fördert und exportiert auch heute noch Gas und Öl. Mit dem Spielgeld kann man dann im eigenen Land viele Wasserkraftwerke bauen und der ganze andere Kram von wegen Mafiosi usw

Respekt! Du du versuchst eine Aussage zu entkräften, die du selbst aufgestellt hast. Es ging nicht um die Tauglichkeit Norwegens als ökologischer Musterstaat, sondern um den Verbrauch von Ressourcen.
Und selbst wenn es ein angeblicher Vergleich sein soll, Norwegen mit Mafiosi zu vergleichen ist enorm abstrus.

Und dann kommt als Erklärung auch noch eine Aussage, die so falsch ist, das sie auch nur als weitere Nebelkerze gedeutet werden kann:
Der uberwiegende Teil der norwegischen Kraftwerke wurde gebaut, lange bevor Norwegen Öl und Gas im großen Stil exportiert hat. Und der Erlös dieser Exporte wird eben nicht zum Bau von Wind- und Wasserkraftwerken verwendet, sondern fließt in den staatlichen Pensionfonds.
 
noisi schrieb:
Lebst du eigentlich auch deine oftmals beschriebenen sozialistischen Ideologien oder passt du dich im wahren Leben auch den Gegebenheiten an?
Siehst Du, das ist ein treffendes Beispiel für Whataboutism :lol: :lol: :lol:

Jan Tenner schrieb:
OK, Du hast recht :wink: :ja: ;D
 
NeusserGletscher schrieb:
noisi schrieb:
Lebst du eigentlich auch deine oftmals beschriebenen sozialistischen Ideologien oder passt du dich im wahren Leben auch den Gegebenheiten an?
Siehst Du, das ist ein treffendes Beispiel für Whataboutism :lol: :lol: :lol:
Ganz und garnicht, aber das hast du natürlich nicht verstanden. Ich passe mich nur den Gegebenheiten an.
 
Ich habe nichts verglichen.
Das mit den tollen Vergleichen war jemand anderes.
 
Jan Tenner schrieb:
Ich habe nichts verglichen.
Das mit den tollen Vergleichen war jemand anderes.
Äh, wer? :lol:

BTW, Norwegen hat eine um Faktor 18 geringer Bevölkerungsdichte als Deutschland. Hätte Deutschland nur 5 Millionen Einwohner, dann könnten wir locker unseren Energiebedarf aus Wind- und Wasserkraft, Sonnenenergie und mit Holz decken. Das ganze Ruhrgebiet könnten wir aufforsten und die paar Autos mit Holzvergasern betreiben. Wir würden alle nach München ziehen und hätten einen verkürzten Weg zum Skifahren in die Alpen.

Also in so fern ist Norwegen kein schlechtes Vorbild. Ich habe ja schon immer die Auffassung vertreten, dass bei den begrenzten Ressourcen einfach zu viele Menschen hier leben. :wink:
 
Spricht wohl für dich, dass du lieber deine lästigen Mitressourcenverbraucher loswerden willst, statt überhaupt mal in Betracht zu zu ziehen, wenigstens da Ressourcen zu sparen, wo es möglich wäre!
 
Jan Tenner schrieb:
Spricht wohl für dich, dass du lieber deine lästigen Mitressourcenverbraucher loswerden willst, statt überhaupt mal in Betracht zu zu ziehen, wenigstens da Ressourcen zu sparen, wo es möglich wäre!
Wenn einem die Sach-Argumente ausgehen, dann wird man persönlich, gell? Das Beispiel Norwegen lässt sich nun mal nicht so ohne weiteres auf Deutschland übertragen. Aber Du kannst gerne schon mal mit gutem Beispiel vorangehen und Ressourcen sparen. Dreh schon mal die Zimmertemperatur runter, verkauf Dein Auto und verzichte auf all die modernen Errungenschaften. Denn um unseren Energiebedarf ähnlich wie Norwegen fast vollständig aus regenerativen Energiequellen zu decken müsste demnach der Pro-Kopf Energiebedarf um bis zu Faktor 18 niedriger sein.
 
NeusserGletscher schrieb:
Jan Tenner schrieb:
Spricht wohl für dich, dass du lieber deine lästigen Mitressourcenverbraucher loswerden willst, statt überhaupt mal in Betracht zu zu ziehen, wenigstens da Ressourcen zu sparen, wo es möglich wäre!
Wenn einem die Sach-Argumente ausgehen, dann wird man persönlich, gell?
Sach-Argumente :lol: Da spricht der Experte.

NeusserGletscher schrieb:
Das Beispiel Norwegen lässt sich nun mal nicht so ohne weiteres auf Deutschland übertragen. Aber Du kannst gerne schon mal mit gutem Beispiel vorangehen und Ressourcen sparen. Dreh schon mal die Zimmertemperatur runter, verkauf Dein Auto und verzichte auf all die modernen Errungenschaften. Denn um unseren Energiebedarf ähnlich wie Norwegen fast vollständig aus regenerativen Energiequellen zu decken müsste demnach der Pro-Kopf Energiebedarf um bis zu Faktor 18 niedriger sein.
Natürlich sind das die einzigen Wege und Möglichkeiten Ressourcen zu sparen!
 
Ok, laut deinem "Argument" können die Norweger nur heizen, Auto fahren oder irgendeine moderne Errungenschaft nutzen, weil sie so wenige sind?
 
Ist es eigentlich so schwer zu verstehen oder drücke ich mich so missverständlich aus? Wenn Du in einem Land mit einer relativ geringen Bevölkerungsdichte natürliche Energie im Überfluss hast, dann kannst Du mit Strom aus Wasserkraft die Häuser heizen, kochen, E-Autos laden usw. Mit 18x mehr Bevölkerung geht die Rechnung nicht mehr ohne weiteres auf, ohne dass ich jetzt ins Detail gehen kann und möchte.

Es ist ja nicht so, dass Deutschland in den letzten Jahrzehnten nichts getan hätte. Wie die Wahnsinnigen haben wir Brandbeschleuniger an die Hausfassaden geklebt, den man in 30 Jahren nur noch teuer als Sondermüll entsorgen darf. Heizkessel modernisiert. Energiesparfenster eingebaut und die Häuse abgedichtet, bis innen drin der Schimmel wuchs. Und was hats gebracht? Wir sind unverändert von Gas, Öl, Kohle und Kernenergie abhängig.

Würden in Deutschland nur 5 Millionen Menschen leben, dann könnte Deutschland seinen Energiebedarf auch heute bereits wie Norwegen zu fast 100% aus regenerativen Quellen decken.
In Deutschland leben aber nun einmal 80 Millionen Menschen. Daher muss man schon etwas genauer hinschauen, welche Maßnahmen man von den Norwegern übernehmen kann und welche sich nicht ohne weiteres übertragen lassen.
 
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Die einzige Möglichkeit um alle Umweltproblem zu lösen ist nun mal folgende:

Zitat Bender Bending Rodriguez: "Kill all humans"

Die Erde verträgt nunmal nur, sagen wir maximal eine Milliarde Menschen, welche auf unserem westlichen Lebensstandard leben.
 
NeusserGletscher schrieb:
Ist es eigentlich so schwer zu verstehen oder drücke ich mich so missverständlich aus?
(...)
Und was hats gebracht? Wir sind unverändert von Gas, Öl, Kohle und Kernenergie abhängig.

Du behauptest einfach unzutreffendes...
„Unverändert“ ist schwerlich der richtige Begriff.
Der Anteil erneuerbarer Energie ist beständig gewachsen und das bei wachsendem Gesamtbedarf.
Von 6,3% 2000 auf über 36%.
Das kann sich sehen lassen. Natürlich ist das nicht genug, aber auch ein langer Weg beginnt mit kleinen Schritten.

Quelle
https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/376/publikationen/180315_uba_hg_eeinzahlen_2018_bf.pdf
 
NeusserGletscher schrieb:
Es ist ja nicht so, dass Deutschland in den letzten Jahrzehnten nichts getan hätte. Wie die Wahnsinnigen haben wir Brandbeschleuniger an die Hausfassaden geklebt, den man in 30 Jahren nur noch teuer als Sondermüll entsorgen darf. Heizkessel modernisiert. Energiesparfenster eingebaut und die Häuse abgedichtet, bis innen drin der Schimmel wuchs. Und was hats gebracht? Wir sind unverändert von Gas, Öl, Kohle und Kernenergie abhängig.
Also mir hats im Jahr statt einer Rechnung für Gas in Höhe von etwa 1500.-€ nun eine Rechnung für Holzpellets in Höhe von 350.-€ gebracht. Gut in 30 Jahren hab ich keinen Sondermüll zu entsorgen, lediglich meine Holzfaserplatten und Flachsdämmmatten, wobei ich denke, das ich diese noch länger am Haus lasse, sonst zieht es im Winter so rein.
Schimmel wächst auch nur auf dem Camembert im Kühlschlrank, wohl weil mir eine Lüftungsanlage das lästige Fensterlüften erspart.
Und ja, trotz aller Bedenken von 'Fachleuten', das man bei einer Lüftungsanlage die Fenster ja nicht mehr öffnen kann haben wir bei unseren extra noch solche Hebel anbringen lassen, bei denn ich mittlerweile im Selbstversuch festgestellt habe, dass sich eine Seite des Fensters öffnet, wenn man diesem um 90 Grad dreht. Man kann ich wohl auch um 180Grad nach oben drehen, das hab ich mich in den letzten 10 Jahren jedoch noch nicht getraut, nicht das mir noch die Lüftungsanlage um die Ohren fliegt...
 
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