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Die große Klima-Diskussion

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Martin_D schrieb:
Das Argument, alles sei doch nicht so schlimm, weil die Alpengletscher zu Ötzis Zeiten sich schon mal deutlich weiter zurückgezogen haben, ist auch nicht wirklich durchdacht. Denn selbst wenn es keine weitere Erwärmung gäbe, sondern die Temperatur in den Alpen in den nächsten 100 Jahren konstant blieben, würden die Gletscher sich weiter zurückziehen als zu Ötzis Zeiten. Der aktuelle Gletscherstand spiegelt nämlich nicht das aktuelle Klima wieder, sondern profitiert noch sehr stark von den kühleren vorangegangenen Jahrhunderten.
sehe ich auch so.

denn so viel man bis jetzt aus dieser zeit weiß, ist es heute schon wärmer als zu ötzis zeiten,
obwohl wir möglicherweise derzeit noch eine höhere vergletscherung als damals haben.
und die betonung liegt auf noch.

deshalb sehe ich aussagen wie "normales auf und ab" eher kritisch, weil es leute, die sich nicht so intensiv mit der materie beschäftigen,
suggeriert, dass es sich hierbei um einen zyklus mit immer gleichen maxima und minima handelt. (ach so na dann is es eh ned so schlimm).
genau das ist es aber nicht und war es auch über die erdzeitalter gesehen nie.

paart man das noch mit der vermessenheit, dass das derzeitige tuen und handeln von 7,6 mrd menschen keinen impact auf unseren planeten habe,
dann hat man einen klasse klimaskeptiker. (man könnte ihn noch bissl rechtspopulistisch garnieren, dann wäre er perfekt ;) )

und diese meinung ist ja auch sehr bequem, denn wenn ich bei mir selbst kein fehlverhalten sehen will oder kann,
gibt's ja auch keine notwendigkeit, änderungen in meiner lebensweise zu machen.
und vor kaum etwas haben die meisten menschen mehr angst, als vor veränderungen.

@fab den folgendn link bitte nicht als argument für den anthropogen einfluss oder meiner meinung sehen,
sondern als das was es ist, tatsache und wohl demnächst eine große herausforderung für unsere gesellschaft.

https://derstandard.at/2000100968320/Weltweite-Getreideernte-deckt-Bedarf-nicht

kameradschaft, freundschaft, stavro
 
Alle "Argumente" der Klimawandelskeptiker im Detail analysiert und wissenschaftlich widerlegt:

https://www.nzz.ch/wissenschaft/klimawandel-forscher-antworten-auf-die-argumente-von-skeptikern-ld.1468011#subtitle-argument-3-co2-ist-nicht-fur-die-erderwarmung-verantwortlich

Ein Beispiel:
"Argument 3: CO2 ist nicht für die Erderwärmung verantwortlich.
Der Anstieg der CO2-Konzentration ist mit hundertprozentiger Sicherheit eine Konsequenz der Emissionen von CO2 durch die Verbrennung von fossilen Energieträgern und die Abholzung der tropischen Wälder. Das lässt sich mithilfe von mindestens drei Beobachtungen beweisen."
 
Wobei sich grundsätzlich schon die Frage stellte ob Kohle generell nicht als CO2 - neutraler Brennstoff eingestuft werden müsste nachdem sie ja aus Pflanzenresten entstand sprich zu Lebzeiten der Pflanzenreste diese ja entsprechend Kohlendioxyd in Sauerstoff umgewandelt hatten... :?:
Bei Erdöl - Erdgas verhält sich das natürlich anders da dieses aus abgestorbenen Kleinstlebewesen entstand.
 
Bin grad ein wenig anderweitig beschäftigt drum kurz.

@biofleisch

Bin ausnahmsweise :D wirklich dankbar für deinen Link.
Gleich der erste Satz bei Argument 1 beleuchtet brennglasartig mein Problem. Möcht es hier das Fab`sche Dilemma nennen :D .
Das sagt Prof. Nicolas Gruber: «Die heutige Erwärmung unterscheidet sich von vergangenen Erwärmungen in mindestens zwei entscheidenden Punkten. Erstens ist die Rate der Erwärmung um ein Mehrfaches höher, als sie dies zum Beispiel am Ende der letzten Eiszeit war. Das hat wichtige Konsequenzen, unter anderem für Pflanzen und Tiere, die sich nicht so rasch anpassen können. Während es am Ende der Eiszeit mehr als tausend Jahre dauerte, bis die Erde um ein Grad erwärmt war, geschah dies nun in hundert Jahren.
Das ist schlicht falsch was der Herr Professor Gruber hier schreibt. Nein, anders - will es bewertungsfrei schreiben. Ich habe es schlicht x-fach anders gelesen.
Die letzte Eiszeit wie Prof. Gruber schreibt (Bezeichnung ist eigenlich falsch, gemeint ist die letzte Kältephase, denn die Eiszeit dauert seit 2,3 Mio Jahren an - aber gut, will nicht Korinthen kacken) endete in einem Stakkato von Temperaturerhöhungen von tw. 5-10° C in einem Menschenalter

Hab neulich dies gepostet
Die letzte Kaltphase, von der behauptet wird es sei die extremste der letzten 2,5 Mio Jahre gewesen, hatte ihren Höhepunkt 21.000 vor Chr. Das ging einher mit einem Minimum an Sonneneinstrahlung. Dann begann der Gletscherrückzug - und zwar nach einem deutlichen Anstieg der Sonneneinstrahlung. Unabhängig vom Milankovic-Zyklus.
Der Anstieg der Meerestemperaturen und des CO2-Anteils folgte um 16.000 vCHr. - also 5000 Jahre! später. Nicht wie im
Klimafakten-Link 1000 Jahre später.
Um 12.000 v.Chr. ein rasanter Anstieg der Durchschnittstemperatur um 5 - 10°C.
Nennt man übrigens Dansgaard-Oeschger-Ereignis. Davon gabs nachgewiesenerweise jede Menge.
Das ist mein Problem.
Bevor ihr jetzt reflexhaft wieder eure Gewissheiten, untermauert von einem Feurwerk an Links ;D abfeuert, meine Bitte.
Ihr jungen Leute seid ja die Meister des Cursors, der Kurznachricht u. der Links. Recherchiert doch mal selbst.

Ansonsten will ich noch anfügen. Dass es einen anthropogenen Anteil an der Klimaerwärmung gibt, hab ich jedenfalls schon 2007 geschrieben.
Das über Details u. deren politische Folgen diskutiert werden muss ist auch klar. Denn eine Politik die auf falschen Prämissen handelt entzieht der Bevölkerung mittelfristig Billionen von Euros.
 
Fab schrieb:
Bevor ihr jetzt reflexhaft wieder eure Gewissheiten, untermauert von einem Feurwerk an Links ;D abfeuert, meine Bitte.
Ihr jungen Leute seid ja die Meister des Cursors, der Kurznachricht u. der Links. Recherchiert doch mal selbst.
Wo haben wir denn derzeit ein Dansgaard-Oeschger-Ereignis? Wäre mir neu, dass sich die Absinkzone in den letzten Jahrzenten signifinakt verschoben hätte und das sich Schwallweise gigantische Süßwassermengen in den Nordatlantik ergossen hätten. Ganz abgesehen davon, das diese Ereignisse nicht global waren. Das hab ich "Jungspund" jetzt mal eben schnell geklickt....

Die letzte Kaltphase, von der behauptet wird es sei die extremste der letzten 2,5 Mio Jahre gewesen, hatte ihren Höhepunkt 21.000 vor Chr. Das ging einher mit einem Minimum an Sonneneinstrahlung. Dann begann der Gletscherrückzug - und zwar nach einem deutlichen Anstieg der Sonneneinstrahlung. Unabhängig vom Milankovic-Zyklus.
Der Anstieg der Meerestemperaturen und des CO2-Anteils folgte um 16.000 vCHr. - also 5000 Jahre! später. Nicht wie im
Klimafakten-Link 1000 Jahre später.
Um 12.000 v.Chr. ein rasanter Anstieg der Durchschnittstemperatur um 5 - 10°C.
Nennt man übrigens Dansgaard-Oeschger-Ereignis. Davon gabs nachgewiesenerweise jede Menge.

Und ansonsten, die einen Posten links, andere zitieren sich selbst - allerdings wirfst du da in deinem "Selbstzitat" auch wieder eine ganze Menge Fakten durcheinander und ordnest sie neu, so dass sie zu deiner Theorie passen.
z.B. Wenn die letzte Eiszeit die extremste (das Wort kälteste vermeidest du ja...) war, wieso waren die Eisschilde in den beiden vorherigen deutlich größer, sowohl auf der Süd- als auch auf der Nordhemisphäre? Das Eis schmilzt, die Meerestemperaturen steigen aber erst 5000 Jahre später? Welche Meeresttemperaturen?
Es behauptet niemand, dass Ende der Eiszeit hätte am CO2-Anstieg gelegen. Die Erwärmung war ja auch natürlich, CO2 Anstieg folgt nach - Rückkopplungseffekte. Aber was damals nicht der Grund gewesen ist, kann heute auch keiner sein richtig?


Die derzeitige Klimaerwärmung kann auch nicht mit der Veränderung der Sonneneinstrahlung erklärt werden, denn diese ist schließlich messbar (so man denn den Messungen glaubt...). Wo ist denn die "natürliche" Ursache für die derzeitge Erwärmung zu suchen wenn die anthropogene Erwärmung nur einen (deinem Posts nach zu Werten eher geringen) Anteil daran hat?
Letztlich ist das doch die große Frage! Ich lese immer nur das CO2 ist es nicht, kann es garnicht sein. Was ist es denn dann? Welche natürliche Ursache sorgt denn gerade für die immense Erwärmung? Solange dafür niemand eine Erklärung liefert glaube ich an die CO2-Lüge....
 
noisi schrieb:
Fab schrieb:
Bevor ihr jetzt reflexhaft wieder eure Gewissheiten, untermauert von einem Feurwerk an Links ;D abfeuert, meine Bitte.
Ihr jungen Leute seid ja die Meister des Cursors, der Kurznachricht u. der Links. Recherchiert doch mal selbst.
Wo haben wir denn derzeit ein Dansgaard-Oeschger-Ereignis? Wäre mir neu, dass sich die Absinkzone in den letzten Jahrzenten signifinakt verschoben hätte und das sich Schwallweise gigantische Süßwassermengen in den Nordatlantik ergossen hätten. Ganz abgesehen davon, das diese Ereignisse nicht global waren. Das hab ich "Jungspund" jetzt mal eben schnell geklickt....
Die derzeitige Klimaerwärmung kann auch nicht mit der Veränderung der Sonneneinstrahlung erklärt werden, denn diese ist schließlich messbar (so man denn den Messungen glaubt...). Wo ist denn die "natürliche" Ursache für die derzeitge Erwärmung zu suchen wenn die anthropogene Erwärmung nur einen (deinem Posts nach zu Werten eher geringen) Anteil daran hat?
Letztlich ist das doch die große Frage! Ich lese immer nur das CO2 ist es nicht, kann es garnicht sein. Was ist es denn dann? Welche natürliche Ursache sorgt denn gerade für die immense Erwärmung? Solange dafür niemand eine Erklärung liefert glaube ich an die CO2-Lüge....
hinzufügen möchte ich noch, dass es ja laut milankovic-zyklen eigentlich schon wieder kälter werden müsste und nicht wärmer (maunder maximum dito).
das fab`sche dilemma scheint mir auch einen anthropogen anteil zu haben. wie hoch ist der ? ;)
 
Fab schrieb:
Bin grad ein wenig anderweitig beschäftigt drum kurz.

@biofleisch

Bin ausnahmsweise :D wirklich dankbar für deinen Link.
Gleich der erste Satz bei Argument 1 beleuchtet brennglasartig mein Problem. Möcht es hier das Fab`sche Dilemma nennen :D .
Das sagt Prof. Nicolas Gruber: «Die heutige Erwärmung unterscheidet sich von vergangenen Erwärmungen in mindestens zwei entscheidenden Punkten. Erstens ist die Rate der Erwärmung um ein Mehrfaches höher, als sie dies zum Beispiel am Ende der letzten Eiszeit war. Das hat wichtige Konsequenzen, unter anderem für Pflanzen und Tiere, die sich nicht so rasch anpassen können. Während es am Ende der Eiszeit mehr als tausend Jahre dauerte, bis die Erde um ein Grad erwärmt war, geschah dies nun in hundert Jahren.
Das ist schlicht falsch was der Herr Professor Gruber hier schreibt. Nein, anders - will es bewertungsfrei schreiben. Ich habe es schlicht x-fach anders gelesen.
Die letzte Eiszeit wie Prof. Gruber schreibt (Bezeichnung ist eigenlich falsch, gemeint ist die letzte Kältephase, denn die Eiszeit dauert seit 2,3 Mio Jahren an - aber gut, will nicht Korinthen kacken) endete in einem Stakkato von Temperaturerhöhungen von tw. 5-10° C in einem Menschenalter

Hab neulich dies gepostet
Die letzte Kaltphase, von der behauptet wird es sei die extremste der letzten 2,5 Mio Jahre gewesen, hatte ihren Höhepunkt 21.000 vor Chr. Das ging einher mit einem Minimum an Sonneneinstrahlung. Dann begann der Gletscherrückzug - und zwar nach einem deutlichen Anstieg der Sonneneinstrahlung. Unabhängig vom Milankovic-Zyklus.
Der Anstieg der Meerestemperaturen und des CO2-Anteils folgte um 16.000 vCHr. - also 5000 Jahre! später. Nicht wie im
Klimafakten-Link 1000 Jahre später.
Um 12.000 v.Chr. ein rasanter Anstieg der Durchschnittstemperatur um 5 - 10°C.
Nennt man übrigens Dansgaard-Oeschger-Ereignis. Davon gabs nachgewiesenerweise jede Menge.
Das ist mein Problem.
Bevor ihr jetzt reflexhaft wieder eure Gewissheiten, untermauert von einem Feurwerk an Links ;D abfeuert, meine Bitte.
Ihr jungen Leute seid ja die Meister des Cursors, der Kurznachricht u. der Links. Recherchiert doch mal selbst.

Ansonsten will ich noch anfügen. Dass es einen anthropogenen Anteil an der Klimaerwärmung gibt, hab ich jedenfalls schon 2007 geschrieben.
Das über Details u. deren politische Folgen diskutiert werden muss ist auch klar. Denn eine Politik die auf falschen Prämissen handelt entzieht der Bevölkerung mittelfristig Billionen von Euros.

Ich glaub du verwechselt da ein paar Dinge:
Deine immer wieder zitierten Dansgaard-Oeschger-Ereignisse mit den extremen Temperaturschwankungen treten in der Nordatlanikregion auf, aber nicht global. Sollte so auch in deinen "x-fach gelesen" stehen...
Prof.Gruber spricht aber von globalen Änderungen!
Und zu deinem x-fach anders gelesen bzw. deiner Weigerung anzugeben, wo du das gelesen hast - Quellenangaben gehören einfach zum guten Ton...
 
noisi schrieb:
Bergwanderer schrieb:
Danke für Deinen berechtigten Hinweis zum Thema Ötzi.
Der gute verstarb ja vor gut 5000 Jahren in einer Höhe von 3200m am Tisenjoch. Die Mumie / der Leichnam wurde dort 1991 in einer flachen Mulde gefunden.
Der Pasterzenboden liegt in einer Höhe von rund 2200m bis 2500m, einer Region, in der es durchaus vor rund 6000 Jahren Bäume geben konnte und in über 3000m lag dann die Firngrenze bzw. es gab oberhalb Vergletscherung.
Nahe der Pasterze liegt die Baumgrenze, südseitig, auf rund 2.200m. Da aufgrund der derzeitigen Erwärmung die Baumgrenze nach oben klettert, vermutlich sogar weiter oben. Ohne das (inzwischen fossile) Eis könnte es also durchaus auch heute einzelne Bäume im Pasterzenbonden geben.
Wenn am Tilsenjoch die Firngrenze auf 3200m gelegen hat, ist das nicht pauschal auch am Großglockner so gewesen. Die lokale Schneegrenze liegt und lag hier (vermutlich) immer etwas tiefer als in den Ötztaler Alpen. geschätzt 100-200m. Eine Schneegrenze dieser Höhe bedeutet letztendlich eine Gletscherzunge im Pasterzenboden. Im Einzugsgebiet bildet sich so viel Eis, dass es vor dem Abschmelzen in den Pasterzenboden fließt. Dies wird heute nicht mehr der Fall sein, die Gletscherzunge ist nur mehr ein Relikt gletscherfreundlicher Zeiten.
Ötzi verstarb vor rund 5000 Jahren am Tilsenjoch. Wurde eingeschneit und blieb bis vor kurzem eisbedeckt. Nehmen wir also an, die Pasterze hat es vor 5000 Jahren garnicht gegeben, das Gebiet war vollkommen eisfrei - was ja durchaus möglich erscheint. Wie viele Jahre wird es wohl gedauert haben, bis sich eine große Gletscherzunge gebildet hat? 100-300 Jahre? Würde heißen, die Pasterze war in den letzten 5000 Jahren immer mindestens so groß wie aktuell.
@noisi
Ich sehe, wir sind in unseren Ansichten nicht weit voneinander entfernt.
Zu den verschiedenen Phasen der Ausdehnung und des Rückzugs der Pasterze in den letzten rund 9000 Jahren, hatte ich diesen Link zu einem detaillierten Bericht der Uni Innsbruck beigefügt: https://www.uibk.ac.at/geographie/forschung/dendro/publikationen---pdf-files/2011-nicolussi_gletschergeschichte-der-pasterze.pdf https://web.archive.org/web/20130512203627/http://www.hohetauern.at/de/aktuelles/alle-news-artikel/1295-wie-hat-die-pasterze-am-fusse-des-grossglockners-vor-rund-7000-jahren-ausgesehen.html

Zur Entwicklung der Baumgrenze in den Alpen, findet man in diesem Bericht auf Seite 5 eine Grafik: https://www.uibk.ac.at/geographie/forschung/dendro/publikationen---pdf-files/2009-nicolussi-klima-mm3.pdf

Und by the way:
Das Wort Pasterze bedeutet soviel wie Viehweide, abgeleitet aus dem slowenischen Pastir = Hirte.
In polnisch heist der Hirte = Pasterz. https://de.bab.la/woerterbuch/deutsch-polnisch/hirte
 
noisi schrieb:
Wo haben wir denn derzeit ein Dansgaard-Oeschger-Ereignis? Wäre mir neu, dass sich die Absinkzone in den letzten Jahrzenten signifinakt verschoben hätte und das sich Schwallweise gigantische Süßwassermengen in den Nordatlantik ergossen hätten. Ganz abgesehen davon, das diese Ereignisse nicht global waren. Das hab ich "Jungspund" jetzt mal eben schnell geklickt....
Ich habe nirgends geschrieben dass wir aktuell ein Dansgaard-O.-Ereignis haben. Bezieh dich bitte auf das was ich schreibe.
Und Prof. Grubers Aussage das Ende der letzten Kaltphase betreffend hab ich nix zu korrigieren. Auch nicht bzgl. "Gernot", der anführt das wäre ein lokales Ereignis des Nordatlantiks gewesen. Natürlich wirken die Eiszeiten im Norden, denn da liegen die Kontinente.
Im Süden ist nur Ozean u. die Antarktis ist schon lange wg. des Zirkumpolarstroms vereist.
https://de.wikipedia.org/wiki/Dansgaard-Oeschger-Ereignis
http://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Abrupte_Klima%C3%A4nderungen_im_Eiszeitalter
noisi schrieb:
Und ansonsten, die einen Posten links, andere zitieren sich selbst - allerdings wirfst du da in deinem "Selbstzitat" auch wieder eine ganze Menge Fakten durcheinander und ordnest sie neu, so dass sie zu deiner Theorie passen......
Ich hab aus Zeitgründen meine eigen Zusammenfassung zitiert. Darfst sie gerne verifizieren - und ich hab keine eigene Theotie. Ich poste Widersprüchlichkeiten die mir auffallen. Ich habe nicht den Dünkel im Besitz der Wahrheit zu sein.

noisi schrieb:
z.B. Wenn die letzte Eiszeit die extremste (das Wort kälteste vermeidest du ja...) war, wieso waren die Eisschilde in den beiden vorherigen deutlich größer, sowohl auf der Süd- als auch auf der Nordhemisphäre?
"extremste/kälteste" - willst du mir meine Wortwahl vorschreiben oder irgendwas insinuieren?
warum die Eisschilde vorher größer waren - weiß ich nicht. Von der Logik her bieten sich 2 Varianten an. Es gab mehr Niederschlag oder, mein Favorit, die Kaltphasen dauerten länger.

noisi schrieb:
Die derzeitige Klimaerwärmung kann auch nicht mit der Veränderung der Sonneneinstrahlung erklärt werden, denn diese ist schließlich messbar (so man denn den Messungen glaubt...). Wo ist denn die "natürliche" Ursache für die derzeitge Erwärmung zu suchen wenn die anthropogene Erwärmung nur einen (deinem Posts nach zu Werten eher geringen) Anteil daran hat?
Letztlich ist das doch die große Frage! Ich lese immer nur das CO2 ist es nicht, kann es garnicht sein. Was ist es denn dann? Welche natürliche Ursache sorgt denn gerade für die immense Erwärmung? Solange dafür niemand eine Erklärung liefert glaube ich an die CO2-Lüge....
Da bringst du was durcheiander. Es geht nicht um Sonneneinstrahlung, sondern um magnetisch Intensitäten. Bei starker Aktivität hält die die kosmische Strahlung ab. Damit enstehen weniger Kondensationskeime in der oberen Atmosphäre, die wiederum kühlend wirken.
Da hab ich irgendwann irgendwas über 1470 Jahreszyklen u. einen Zusammenhang mit den Dansgaard-O.-Zyklen gelesen - und nein, ich hab grad keinen Link :lach:
 
gernot schrieb:
......................................
Ich glaub du verwechselt da ein paar Dinge:
Deine immer wieder zitierten Dansgaard-Oeschger-Ereignisse mit den extremen Temperaturschwankungen treten in der Nordatlanikregion auf, aber nicht global. Sollte so auch in deinen "x-fach gelesen" stehen...
Prof.Gruber spricht aber von globalen Änderungen!
Und zu deinem x-fach anders gelesen bzw. deiner Weigerung anzugeben, wo du das gelesen hast - Quellenangaben gehören einfach zum guten Ton...
a) DO-Ereign: Ich verwechsel gar nix. Hab in der Antwort auf noisi was geschrieben - und sogar was verlinkt :lach:

b) Wenn ich irgendwann einen Artikel in einer Wissenschaftsmagazin o. im W-Teil einer der Zeitungen (ZEIT, Spiegel, WELT, SZ, Standard, NZZ) lese, dann merk ich mirs halt und poste es hier. Aber ichg kann mir nicht merken wann und wo. Kann ja locker Jahre her sein.
Ich schreib hier keine Doktorarbeit mit Quellennachweis und gekennzeichneten Zitaten.

Es steht Dir frei was ich schreibe mit Interesse zur Kenntnis zu nehmen oder es als irrelevant zu verwerfen. Ich schreibe auch nicht für Dich o. noisi.
 
Fab schrieb:
noisi schrieb:
Wo haben wir denn derzeit ein Dansgaard-Oeschger-Ereignis? Wäre mir neu, dass sich die Absinkzone in den letzten Jahrzenten signifinakt verschoben hätte und das sich Schwallweise gigantische Süßwassermengen in den Nordatlantik ergossen hätten. Ganz abgesehen davon, das diese Ereignisse nicht global waren. Das hab ich "Jungspund" jetzt mal eben schnell geklickt....
Ich habe nirgends geschrieben dass wir aktuell ein Dansgaard-O.-Ereignis haben. Bezieh dich bitte auf das was ich schreibe.
Und Prof. Grubers Aussage das Ende der letzten Kaltphase betreffend hab ich nix zu korrigieren. Auch nicht bzgl. "Gernot", der anführt das wäre ein lokales Ereignis des Nordatlantiks gewesen. Natürlich wirken die Eiszeiten im Norden, denn da liegen die Kontinente.
Im Süden ist nur Ozean u. die Antarktis ist schon lange wg. des Zirkumpolarstroms vereist.
https://de.wikipedia.org/wiki/Dansgaard-Oeschger-Ereignis
http://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Abrupte_Klima%C3%A4nderungen_im_Eiszeitalter
noisi schrieb:
Und ansonsten, die einen Posten links, andere zitieren sich selbst - allerdings wirfst du da in deinem "Selbstzitat" auch wieder eine ganze Menge Fakten durcheinander und ordnest sie neu, so dass sie zu deiner Theorie passen......
Ich hab aus Zeitgründen meine eigen Zusammenfassung zitiert. Darfst sie gerne verifizieren - und ich hab keine eigene Theotie. Ich poste Widersprüchlichkeiten die mir auffallen. Ich habe nicht den Dünkel im Besitz der Wahrheit zu sein.

noisi schrieb:
z.B. Wenn die letzte Eiszeit die extremste (das Wort kälteste vermeidest du ja...) war, wieso waren die Eisschilde in den beiden vorherigen deutlich größer, sowohl auf der Süd- als auch auf der Nordhemisphäre?
"extremste/kälteste" - willst du mir meine Wortwahl vorschreiben oder irgendwas insinuieren?
warum die Eisschilde vorher größer waren - weiß ich nicht. Von der Logik her bieten sich 2 Varianten an. Es gab mehr Niederschlag oder, mein Favorit, die Kaltphasen dauerten länger.

noisi schrieb:
Die derzeitige Klimaerwärmung kann auch nicht mit der Veränderung der Sonneneinstrahlung erklärt werden, denn diese ist schließlich messbar (so man denn den Messungen glaubt...). Wo ist denn die "natürliche" Ursache für die derzeitge Erwärmung zu suchen wenn die anthropogene Erwärmung nur einen (deinem Posts nach zu Werten eher geringen) Anteil daran hat?
Letztlich ist das doch die große Frage! Ich lese immer nur das CO2 ist es nicht, kann es garnicht sein. Was ist es denn dann? Welche natürliche Ursache sorgt denn gerade für die immense Erwärmung? Solange dafür niemand eine Erklärung liefert glaube ich an die CO2-Lüge....
Da bringst du was durcheiander. Es geht nicht um Sonneneinstrahlung, sondern um magnetisch Intensitäten. Bei starker Aktivität hält die die kosmische Strahlung ab. Damit enstehen weniger Kondensationskeime in der oberen Atmosphäre, die wiederum kühlend wirken.
Da hab ich irgendwann irgendwas über 1470 Jahreszyklen u. einen Zusammenhang mit den Dansgaard-O.-Zyklen gelesen - und nein, ich hab grad keinen Link :lach:

spannend deine Argumentationsweise um dein Fab'sches Paradoxon am Leben zu erhalten :)

Ich hab mir jetzt nochmals den nzz-Artikel durchgelesen. Da finden sich keinerlei Hinweise, dass die Aussagen nur für die Nordhabkugel bzw. nicht global gelten.
D.h. es geht ums globale Klima.
Das setzt du jetzt in Verbindung zu den D-O Ereignissen, weil

1. die Eiszeiten im Norden wirken
2. weil im Norden die Kontinente liegen
3. im Süden nur Wasser ist
4. die Antarktis dauerhaft vereist ist

Du hast schon recht, dass der Großteil der Landmassen auf der Nordhalbkugel liegt, aber Teile Südamerikas, Afrikas und Australien so einfach unter den Tisch fallen zu lassen, find ich schon sehr großzügig...

Und die Antarktis ebenfalls auszublenden geht gar nicht, gibt ja immer mehr Forschungsergebnisse, dass die Gletscher instabil werden und was das bedeutet kannst du ja ergooglen bzw. hast du sicher auch schon x-fach gelesen.
 
hoppala, apropos paradoxon am leben erhalten.

Fab schrieb:
Das sagt Prof. Nicolas Gruber: «Die heutige Erwärmung unterscheidet sich von vergangenen Erwärmungen in mindestens zwei entscheidenden Punkten. Erstens ist die Rate der Erwärmung um ein Mehrfaches höher, als sie dies zum Beispiel am Ende der letzten Eiszeit war. Das hat wichtige Konsequenzen, unter anderem für Pflanzen und Tiere, die sich nicht so rasch anpassen können. Während es am Ende der Eiszeit mehr als tausend Jahre dauerte, bis die Erde um ein Grad erwärmt war, geschah dies nun in hundert Jahren.
Das ist schlicht falsch was der Herr Professor Gruber hier schreibt. Nein, anders - will es bewertungsfrei schreiben. Ich habe es schlicht x-fach anders gelesen.
Die letzte Eiszeit wie Prof. Gruber schreibt (Bezeichnung ist eigenlich falsch, gemeint ist die letzte Kältephase, denn die Eiszeit dauert seit 2,3 Mio Jahren an - aber gut, will nicht Korinthen kacken) endete in einem Stakkato von Temperaturerhöhungen von tw. 5-10° C in einem Menschenalter....
https://de.wikipedia.org/wiki/Dansgaard-Oeschger-Ereignis
fab , hast du hier nur am thema vorbeigelinkt, oder ist das schlamperei oder gar kalkül, dass du hier global und lokal ereignisse vermischt und einen link gesetzt, der deinem paradoxon widerspricht?
aber keine angst, es bleibt dir noch der letzte rettungsanker, erdmagnetfeld.
ich bin schon sehr gespannt auf deine ausführungen ;)
 
noisi schrieb:
Ich lese immer nur das CO2 ist es nicht, kann es garnicht sein. Was ist es denn dann? Welche natürliche Ursache sorgt denn gerade für die immense Erwärmung? Solange dafür niemand eine Erklärung liefert glaube ich an die CO2-Lüge....
Hört sich schwer relgiös an, à la "Solang keiner die Existenz Gottes einwandfrei widerlegen kann, existiert er" ..

Vielleicht (und davon geh ich aus) ist die Erwärmung ein Zusammenspiel aus verschiedenen, vielleicht hunderten Faktoren, da wird auch das durch Menschen verursachte CO2 darunter sein.

Vielleicht ist das wie eine Zutatenliste bei Lebensmitteln, der größte Inhaltsstoff steht an erster Stelle. Das muss bei 100 Zutaten aber nicht viel heißen, so eine Zutat X an erster Stelle macht vielleicht gerade mal 2% vom Produkt aus. Aber weil es an erster Stelle steht, steht X groß auf der Verpackung. Und die anderen Zutaten interessieren keinen mehr. Bei der Weitergabe des Produkts über hunderte Hände wird die Zutatenliste immer unleserlicher. Irgendwann ist nur noch von X die Rede und davon, dass das Produkt aus 100% X bestehe. Weil man das viel besser vermarkten kann, als die 98% anderen Zutaten alle aufzuführen.

Ob das auch so auf die Klimaerwärmung + CO2 zutrifft, weiß ich nicht. Dass man es besser verkaufen kann, wenn man nur einer "Sache" die Schuld geben kann, ist aber nicht von der Hand zu weisen. Daher, und weil ich generell nichts nachplappere, was andere bahaupten, bleib ich einer meiner Lebensmaxime treu: Stets skeptisch zu sein, was dir andere erzählen oder du im Internet liest.
 
starli schrieb:
Hört sich schwer relgiös an, à la "Solang keiner die Existenz Gottes einwandfrei widerlegen kann, existiert er" ..
Pancho schrieb:
starli schrieb:
Also, genießt das Leben, es ist euer einziges, und wer weiß, wie lang ihr das noch könnt.
Und nach mir die Sintflut und der letzte macht das Licht aus. Wir haben Verantwortung über den Horizont der eigenen Existenz hinaus. Zumindest sollten wir versuchen der nächsten Genration einen Laden zu übergeben, der noch lebenswert ist.
Gehe ich richtig in der Annahme, dass Du keine Kinder hast?

Hier wird die Nähe zum Fanatismus der Klimagläubigen gut erkennbar: Kinderlosen (die Mehrzahl davon wahrscheinlich ungewollt) wird pauschal Verantwortungslosigkeit im Umgang mit der Erde unterstellt.
 
starli schrieb:
noisi schrieb:
Ich lese immer nur das CO2 ist es nicht, kann es garnicht sein. Was ist es denn dann? Welche natürliche Ursache sorgt denn gerade für die immense Erwärmung? Solange dafür niemand eine Erklärung liefert glaube ich an die CO2-Lüge....
Hört sich schwer relgiös an, à la "Solang keiner die Existenz Gottes einwandfrei widerlegen kann, existiert er" ..

Vielleicht (und davon geh ich aus) ist die Erwärmung ein Zusammenspiel aus verschiedenen, vielleicht hunderten Faktoren, da wird auch das durch Menschen verursachte CO2 darunter sein.

Vielleicht ist das wie eine Zutatenliste bei Lebensmitteln, der größte Inhaltsstoff steht an erster Stelle. Das muss bei 100 Zutaten aber nicht viel heißen, so eine Zutat X an erster Stelle macht vielleicht gerade mal 2% vom Produkt aus. Aber weil es an erster Stelle steht, steht X groß auf der Verpackung. Und die anderen Zutaten interessieren keinen mehr. Bei der Weitergabe des Produkts über hunderte Hände wird die Zutatenliste immer unleserlicher. Irgendwann ist nur noch von X die Rede und davon, dass das Produkt aus 100% X bestehe. Weil man das viel besser vermarkten kann, als die 98% anderen Zutaten alle aufzuführen.

Ob das auch so auf die Klimaerwärmung + CO2 zutrifft, weiß ich nicht. Dass man es besser verkaufen kann, wenn man nur einer "Sache" die Schuld geben kann, ist aber nicht von der Hand zu weisen. Daher, und weil ich generell nichts nachplappere, was andere bahaupten, bleib ich einer meiner Lebensmaxime treu: Stets skeptisch zu sein, was dir andere erzählen oder du im Internet liest.
Was genau hört sich daran religiös an? Die Wirksamkeit von CO2 ist im Gegensatz zur Existenz Gottes zweifelsfrei erwiesen. Das nicht nur CO2 das Klima macht, sondern ein Gemisch aus Faktoren ebenso.
 
Pancho schrieb:
Wir haben Verantwortung über den Horizont der eigenen Existenz hinaus. Zumindest sollten wir versuchen der nächsten Genration einen Laden zu übergeben, der noch lebenswert ist.
Das mag ein moralischer Anspruch sein den ich nie hatte denn dazu reicht meine Menschenfreundschaft basierend auf der folgend geschilderten Entwicklung nicht aus.
Ich habe bewusst keine Kinder in die Welt gesetzt weil ich denen diese nicht mehr zumuten wollte was aber primär an unsozialen Verhaltensweisen der Menschen und der daraus resultierenden politischen Entwicklung aber weniger an der Umwelt liegt. Und deshalb geht mir das Schicksal der Folgegenerationen ehrlich gestanden schlicht am Allerwertesten vorbei... :!:
 
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