sehe ich auch so.Martin_D schrieb:Das Argument, alles sei doch nicht so schlimm, weil die Alpengletscher zu Ötzis Zeiten sich schon mal deutlich weiter zurückgezogen haben, ist auch nicht wirklich durchdacht. Denn selbst wenn es keine weitere Erwärmung gäbe, sondern die Temperatur in den Alpen in den nächsten 100 Jahren konstant blieben, würden die Gletscher sich weiter zurückziehen als zu Ötzis Zeiten. Der aktuelle Gletscherstand spiegelt nämlich nicht das aktuelle Klima wieder, sondern profitiert noch sehr stark von den kühleren vorangegangenen Jahrhunderten.
denn so viel man bis jetzt aus dieser zeit weiß, ist es heute schon wärmer als zu ötzis zeiten,
obwohl wir möglicherweise derzeit noch eine höhere vergletscherung als damals haben.
und die betonung liegt auf noch.
deshalb sehe ich aussagen wie "normales auf und ab" eher kritisch, weil es leute, die sich nicht so intensiv mit der materie beschäftigen,
suggeriert, dass es sich hierbei um einen zyklus mit immer gleichen maxima und minima handelt. (ach so na dann is es eh ned so schlimm).
genau das ist es aber nicht und war es auch über die erdzeitalter gesehen nie.
paart man das noch mit der vermessenheit, dass das derzeitige tuen und handeln von 7,6 mrd menschen keinen impact auf unseren planeten habe,
dann hat man einen klasse klimaskeptiker. (man könnte ihn noch bissl rechtspopulistisch garnieren, dann wäre er perfekt
und diese meinung ist ja auch sehr bequem, denn wenn ich bei mir selbst kein fehlverhalten sehen will oder kann,
gibt's ja auch keine notwendigkeit, änderungen in meiner lebensweise zu machen.
und vor kaum etwas haben die meisten menschen mehr angst, als vor veränderungen.
@fab den folgendn link bitte nicht als argument für den anthropogen einfluss oder meiner meinung sehen,
sondern als das was es ist, tatsache und wohl demnächst eine große herausforderung für unsere gesellschaft.
https://derstandard.at/2000100968320/Weltweite-Getreideernte-deckt-Bedarf-nicht
kameradschaft, freundschaft, stavro
abfeuert, meine Bitte.