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Die große Klima-Diskussion

Status
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Teddy75 schrieb:
Ski fahren ist WINTERsport

Einspruch !

Skifahren ist Winter- und Frühjahressport und im Hochgebirge sind die Frühlingsmonate März bis Mai eigentlich besser geeignet zum Skifahren als die Wintermonate Dezember bis Februar. Nicht umsonst werden Skitouren besser im Frühling gemacht und wenn man sie unbedingt im Dezember machen will, kann das so ausgehen wie bei Manuel Neuer.

Was Gletscherskilauf angeht: Eigentlich wäre Gletscherskilauf im Mai, Juni weitaus besser im Einklang mit der Natur als Gletscherskilauf im September, Oktober und teilweise auch noch im November.
 
Ich bin erleichtert ... und fahre weiterhin guten Gewissens mit meinem Turbo-Diesel in die Alpen.
Und, hm ... dann war der Thailand-Trip der beiden "Klima-Aktivisten" der vorletzten Generation ja wirklich suboptimal für das Weltklima ... 8)
 
Martin_D schrieb:
Teddy75 schrieb:
Ski fahren ist WINTERsport

Einspruch !

Skifahren ist Winter- und Frühjahressport und im Hochgebirge sind die Frühlingsmonate März bis Mai eigentlich besser geeignet zum Skifahren als die Wintermonate Dezember bis Februar. Nicht umsonst werden Skitouren besser im Frühling gemacht und wenn man sie unbedingt im Dezember machen will, kann das so ausgehen wie bei Manuel Neuer.

Was Gletscherskilauf angeht: Eigentlich wäre Gletscherskilauf im Mai, Juni weitaus besser im Einklang mit der Natur als Gletscherskilauf im September, Oktober und teilweise auch noch im November.

Einspruch akzeptiert! :top:

Mit dem Frühjahr hast Du natürlich Recht. So lange genug Schnee liegt, kann man den natürlich nutzen. Mit ging es auch mehr um den Sommer, insbesondere die Monate Juli und August, wo ja auch auf 3.000m gerne mal 20° herrschen. Zumindest habe ich das beim Bergwandern schon öfters erlebt :mrgreen:
 
manitou schrieb:
Öffentliche Anhörung im Bundestag (Ausschuss für Tourismus): „Wintersport und Tourismus im Zeichen des Klimawandels“
https://www.bundestag.de/ausschuesse/a20_tourismus/anhoerungen/939010-939010

Die Themenschwerpunkte zur Anhörung sind:
  • Zukunft des Wintersports/Wintertourismus bis zur 1000-Meter-Grenze mit Blick auf den Klimawandel
  • Reaktion anderer Länder auf den Schneemangel in den Wintersportregionen (Erkenntnisse/Fakten/Zahlen)
  • Ganzjahreskonzepte für den Tourismus in den Wintersportregionen und Diversifizierung des Angebotes
  • Nachhaltigkeit beim Wintersportangebot

Geladene Sachverständige:
Max Hillmeier, Tourismusdirektor, Bad Hindelang Tourismus
Herbert John, Präsident, Bayerischer Skiverband e.V.
Wolfgang Langer, Bürgermeister, Braunlage
Julian Pape, Projektleiter, Wintersport-Arena Sauerland/Siegerland-Wittgenstein e.V.
Klaus Schanda, Leiter Vertrieb, Marketing und Kommunikation, Zugspitzbahn Bergbahn AG

Mittlerweile ist das Ergebnis samt Stellungnahmen und einer Videoaufzeichnung der Anhörung veröffentlicht:
https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2023/kw16-pa-tourismus-wintersport-939080
Irgendwie haben es die Naturschützer geschafft, noch die Hardcore-Wissenschaftlerin gegen Beschneiung und Skigebiete Carmen de Jong als Experte mit einzubringen.
 
manitou schrieb:
Irgendwie haben es die Naturschützer geschafft, noch die Hardcore-Wissenschaftlerin gegen Beschneiung und Skigebiete Carmen de Jong als Experte mit einzubringen.

Find ich doch total ok. Eine kritische Gegenstimme erhöht doch eher den Wert der Anhörung.
 
„Mehr als den niedrigen Wasserstand fürchten wir, was manche Medien daraus machen“

Normalerweise habe der Gardasee ein Gesamtvolumen von ungefähr 50 Milliarden Kubikmetern Wasser, momentan ist es ungefähr ein Prozent weniger.
https://www.welt.de/reise/nah/article245231250/Italien-Weniger-Wasser-im-Gardasee-bedeutet-mehr-Strand.html
Auch so ein (bei uns in DE) medial gehyptes Klimawandelthema. Wenn man sich südlich des Brenners umhört versteht dort keiner die Panik.
Aber auch aktuell passiert wieder ähnliches. Während in DE die Flüsse viel Wasser führen, die Talsperren oft bis zum Rand gefüllt sind und fast überall im Land in den letzten Monaten deutlich mehr Regen gefallen ist als üblich, wird hier in Medien vornehmlich über die "Hitze" und "Dürrekatastrophe" in Spanien berichtet (wobei aktuell in nördlichen Teil Spaniens Temperaturen um die 20Grad vorherrschen, im Süden bei 25 Grad. Nur bei Sevilla geht es an die 30 Grad.
Manchmal verstehe ich die Welt nicht mehr...
 
Mt. Cervino schrieb:
„Mehr als den niedrigen Wasserstand fürchten wir, was manche Medien daraus machen“

Normalerweise habe der Gardasee ein Gesamtvolumen von ungefähr 50 Milliarden Kubikmetern Wasser, momentan ist es ungefähr ein Prozent weniger.
https://www.welt.de/reise/nah/article245231250/Italien-Weniger-Wasser-im-Gardasee-bedeutet-mehr-Strand.html
Auch so ein (bei uns in DE) medial gehyptes Klimawandelthema. Wenn man sich südlich des Brenners umhört versteht dort keiner die Panik.
Aber auch aktuell passiert wieder ähnliches. Während in DE die Flüsse viel Wasser führen, die Talsperren oft bis zum Rand gefüllt sind und fast überall im Land in den letzten Monaten deutlich mehr Regen gefallen ist als üblich, wird hier in Medien vornehmlich über die "Hitze" und "Dürrekatastrophe" in Spanien berichtet (wobei aktuell in nördlichen Teil Spaniens Temperaturen um die 20Grad vorherrschen, im Süden bei 25 Grad. Nur bei Sevilla geht es an die 30 Grad.
Manchmal verstehe ich die Welt nicht mehr...

Sorry da muss ich jetzt einfach kurz intervenieren. Ja die Temperaturen sind aktuell nicht mehr ganz so hoch, aber Spanien hatte den heissesten April seit Messbeginn hinter sich. Zudem seit fast zwei Jahren viel zu wenig Niederschlag. Ich war selber erst vor einer Woche in Katalonien. Die Felder dort sind grösstenteils dürr und werden keinen Ertrag liefern. Die Stauseen sind leer und die Bauern berichten von der schlimmsten Dürre seit Menschengedenken. Nach einem viel zu trockenen 2022, sind dort seit Beginn 2023 nur gerade 10% des normalen Niederschlags gefallen. Du kannst also die "" ruhig weglassen. Ich finde es ziemlich empathielos gegenüber den betroffenen Spaniern dies zu verharmlosen. Zudem gerade als Skifahrer und sollte einem das "medial gehypte" Thema Klimawandel doch schon ein bisschen mehr Sorgen machen und es nicht noch verleugnen...
 
Das stimmt so auch nicht was du sagst und das ist genau diese Vermischung bzw. unpräzise Aufbereitung von Tatsachen, die die Realität anders darstellen als sie tatsächlich ist (siehe auch Gardasee Beispiel).
Spanien hatte nicht "den heissesten April seit Messbeginn hinter sich" sondern eine sehr heiße letzte Aprilwoche mit teilweise extremen Rekordtemperaturen.
Die Wochen davor waren dort zumeist unterdurchschnittlich kühl.
Vielleicht magst du das nicht als dramatisch ansehen, aber deine Darstellung ist schlicht falsch und suggeriert eine andere als die tatsächliche Realität und führt zu anderen Überlegungen, Ableitungen etc.
Diese Undifferenziertheit tritt leider sehr häufig auf und macht eine ernsthafte Diskussion zu vielen Themen schwierig.

Dass Spanien derzeit an vielen Stellen viel zu trocken ist, habe ich nie bezweifelt, aber in großen Teilen Europas ist genau das Gegenteil der Fall. Viel Regen seit Monaten, unterdurchschnittliche Temperaturen und steigende Grundwasserspiegel. Und das ist ja auch mal gut für die Natur und die Landwirtschaft. Aber berichtet wir darüber bei uns kaum. Aber dauernd wird über die Dürre in Spanien berichtet, die uns hier allerdings nicht sehr stark betrifft. Und wenn es dann in Frankreich lokal wieder eine Maximaltemperaturüberschreitung in einem Dorf in einem Monat gibt, wird wieder geschrieben, Frankreich leidet unter Extremtemperaturen aufgrund des Klimawandels. Und dann wird im August über den nächsten Waldbrand in Griechenland berichtet, der ja nur durch den Klimawandel ausgelöst worden sein kann. In meiner Kindheit vor gut 40 Jahren habe ich jedes Jahre große Waldbrände auf Korsika, Elba, Sardinien oder irgendwo in Griechenland gesehen. Das war damals schon Normalität gehörte aber zum alltäglichen Leben wie vieles andere auch. Und damals wie heute wurden und werden die Waldbrände nicht vom Klimawandel in Brand gesetzt, sondern meist durch Brandstiftung oder Unachtsamkeit der in den betroffenen Gebieten lebenden Menschen.
 
Rheintaler schrieb:
Sorry da muss ich jetzt einfach kurz intervenieren. Ja die Temperaturen sind aktuell nicht mehr ganz so hoch, aber Spanien hatte den heissesten April seit Messbeginn hinter sich.

Im April waren sie außerhalb Südspaniens eigentlich auch nicht sehr hoch. Siehe Meßdaten verschiedener Stationen. Beispielsweise hatte Barcelona am 27.4 als Höchsttemperatur 22,7°C, während Cordoba 38,8°C meldet. Cordoba lag halt im Einflussbereich des Saharawinds.
 
Aber so entstehen halt neue, ich will gar nicht alternative Fakten sagen.
Selbst viele Medien bringen solche Stories und kaum einer der Medienkonsumenten reflektiert was dort geschrieben wird.
Wenn es aber oft genug widerholt wird, setzten sich diese falschen Fakten im Kopf der Leute fest und gehen in gefestigtes und gespeichertes Wissen über.
 
Es gibt auch andere Stimmen, so schreibt der DWD:
[URL=https://www.dwd.de/DE/wetter/thema_des_tages/2023/5/3.html]https://www.dwd.de/DE/wetter/thema_des_tages/2023/5/3.html[/URL] schrieb:
Kommen wir abschließend nochmal auf den diesjährigen April 2023 zurück, so kann man zusammenfassend also feststellen, dass der Monat vor 40 oder 50 Jahren völlig normal gewesen wäre, quasi ein "April, wie er früher einmal war". Im Vergleich zu den klimatischen Bedingungen der letzten Jahrzehnte hingegen war er signifikant zu kühl, sonnenscheinarm und zu nass. Unser Gefühl hat uns also doch nicht getäuscht.
 
Mt. Cervino schrieb:
Das stimmt so auch nicht was du sagst und das ist genau diese Vermischung bzw. unpräzise Aufbereitung von Tatsachen, die die Realität anders darstellen als sie tatsächlich ist (siehe auch Gardasee Beispiel).
Spanien hatte nicht "den heissesten April seit Messbeginn hinter sich" sondern eine sehr heiße letzte Aprilwoche mit teilweise extremen Rekordtemperaturen.
Die Wochen davor waren dort zumeist unterdurchschnittlich kühl.
Vielleicht magst du das nicht als dramatisch ansehen, aber deine Darstellung ist schlicht falsch und suggeriert eine andere als die tatsächliche Realität und führt zu anderen Überlegungen, Ableitungen etc.
Diese Undifferenziertheit tritt leider sehr häufig auf und macht eine ernsthafte Diskussion zu vielen Themen schwierig.

Doch es war der heisseste April: https://weather.com/de-DE/wissen/klima/news/2023-05-08-spanien-verzeichnet-heissesten-april-seit-1961
Und bezüglich, "das betrifft uns nicht" rate mal wo die der grosse Anteil an frischem Gemüse und Früchte im Winter herkommen? Ohne Wasser wird es mit dem langsam schwierig, der Grundwasserspiegel in Teilen Südspaniens ist in den letzten 50 Jahren um bis zu 40 Meter (!) gesunken.

Und ja in Zentraleuropa hatten wir die letzten 2-3 Monate viel Regen und relative verhaltene Temperaturen. Aber den schneeärmsten Winter (zumindest in der Schweiz) seit Messbeginn schon wieder vergessen?
Ich weiss nicht was du so für Medien konsumierst, das Boulevardblätter nur über Katastrophen berichten, sollte wohl langsam jedem bekannt sein. Ich habe in letzter Zeit viele Berichte gesehen, die über den nassen Frühling hier berichten (wie auch Auswirkung auf Grundwasser, Pegelstände etc.).
 
Rheintaler schrieb:
Mt. Cervino schrieb:
Das stimmt so auch nicht was du sagst und das ist genau diese Vermischung bzw. unpräzise Aufbereitung von Tatsachen, die die Realität anders darstellen als sie tatsächlich ist (siehe auch Gardasee Beispiel).
Spanien hatte nicht "den heissesten April seit Messbeginn hinter sich" sondern eine sehr heiße letzte Aprilwoche mit teilweise extremen Rekordtemperaturen.
Die Wochen davor waren dort zumeist unterdurchschnittlich kühl.
Vielleicht magst du das nicht als dramatisch ansehen, aber deine Darstellung ist schlicht falsch und suggeriert eine andere als die tatsächliche Realität und führt zu anderen Überlegungen, Ableitungen etc.
Diese Undifferenziertheit tritt leider sehr häufig auf und macht eine ernsthafte Diskussion zu vielen Themen schwierig.

Doch es war der heisseste April: https://weather.com/de-DE/wissen/klima/news/2023-05-08-spanien-verzeichnet-heissesten-april-seit-1961
Und bezüglich, "das betrifft uns nicht" rate mal wo die der grosse Anteil an frischem Gemüse und Früchte im Winter herkommen? Ohne Wasser wird es mit dem langsam schwierig, der Grundwasserspiegel in Teilen Südspaniens ist in den letzten 50 Jahren um bis zu 40 Meter (!) gesunken.

Und ja in Zentraleuropa hatten wir die letzten 2-3 Monate viel Regen und relative verhaltene Temperaturen. Aber den schneeärmsten Winter (zumindest in der Schweiz) seit Messbeginn schon wieder vergessen?
Ich weiss nicht was du so für Medien konsumierst, das Boulevardblätter nur über Katastrophen berichten, sollte wohl langsam jedem bekannt sein. Ich habe in letzter Zeit viele Berichte gesehen, die über den nassen Frühling hier berichten (wie auch Auswirkung auf Grundwasser, Pegelstände etc.).

Die Medien sind schon geil auf Schlagzeilen, gerade Gardasee ist ein Musterbeispiel für undifferenzierte Berichte:
Ja wenig Wasser, bis vor nem Monat wenig Niederschlag in den Einzugsgebieten, aber akut keinerlei Problem. Im Hinblick auf den Sommer und die Po-Ebene vllt schon ein Problem, selbst wenn der Sommer nicht abnorm heiß und trocken ist.
@Schweiz: nein der Winter ist jetzt nicht mehr der trockenste seit Ende März, die Schneehöhen im Hochgebirge passen jetzt wieder zur Jahreszeit.

@Spanien: klar der Gemüseanbau dort ist alles andere als nachhaltig... aber Spanien mit seiner vielen Sonne hat gute Chancen mit PV seine Trinkwasserversorgung auf lange Sicht sicherzustellen...Und wenn erstmal kein "billiges" Grundwasser mehr da ist, wird die BEwässerung schon effizienter.
 
[/quote]
Die Medien sind schon geil auf Schlagzeilen, gerade Gardasee ist ein Musterbeispiel für undifferenzierte Berichte:
Ja wenig Wasser, bis vor nem Monat wenig Niederschlag in den Einzugsgebieten, aber akut keinerlei Problem. Im Hinblick auf den Sommer und die Po-Ebene vllt schon ein Problem, selbst wenn der Sommer nicht abnorm heiß und trocken ist.
@Schweiz: nein der Winter ist jetzt nicht mehr der trockenste seit Ende März, die Schneehöhen im Hochgebirge passen jetzt wieder zur Jahreszeit.

@Spanien: klar der Gemüseanbau dort ist alles andere als nachhaltig... aber Spanien mit seiner vielen Sonne hat gute Chancen mit PV seine Trinkwasserversorgung auf lange Sicht sicherzustellen...Und wenn erstmal kein "billiges" Grundwasser mehr da ist, wird die BEwässerung schon effizienter.
[/quote]

Ich stimme dir da auch zu bezüglich Schlagzeilen. Jedoch ist es jedem selbst überlassen wo und wie man sich informiert. Es gibt schliesslich auch seriöse Berichte über das Wetter/Klima, nur findet man diese halt nicht in einem fünfzeiligen Bild / Blick / Krone etc. Artikel.

Bezüglich Schweiz, für das Hochgebirge stimmt das mehr oder weniger. Jedoch ist der Winter bekanntlicherweise schon lange zu Ende. Die Niederschläge kamen erst richtig im Frühling und in den unteren Lagen (sprich unter 1500m zumeist als Regen). Somit stimmt es schon mit dem trockenen Winter.

Zu Spanien, das mag schon stimmen. Jedoch ist es dann wahrscheinlich zu spät - Stichwort Wüstenbildung. Zudem, gerade in Katalonien werden und können viele Anbauflächen nicht bewässert werden, so ist Niederschlag von oben noch essentieller als in der Plastikwüse von Almeria z.b.
 
@Rheintaler
Hier nur ein kurzes Beispiel undifferenzierter Berichterstattung in der Anmoderation des ARD Europamagazin vom 30. April 2023, ab Minute 11.50.
Zitat zum Gardasee: "er ist gerade mal halb so voll wie in den letzten Jahren ..." https://www.ardmediathek.de/video/europamagazin/europamagazin-vom-30-april-2023/das-erste/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL2V1cm9wYW1hZ2F6aW4vNjVmYzViNzctZTRhMS00NDkxLWJjNzMtYmY5NjVmZDQ2OTQ3

Ist solch eine übertriebene und falsche Aussage der Moderatorin die Folge einer schlechten Recherche der Redaktion oder ist sie Absicht, gar "Framing"?
Zum Glück zeigt der nachfolgende Bericht dann die Realität und eine Mitarbeiterin der dortigen Wasserbehörde teilt uns mit, dass der Wasserpegel ca. 60cm unter dem langjährigen Durchschnitt liegt. Dürfen wir jetzt die ARD oder zumindest diese Redaktion zu den Boulevardmedien zählen?
Die Aussage der Moderatorin steht im Gegensatz zu den Bildern des nachfolgenden Berichts. So erreichen und sensibilisieren wir die Menschen bei dem wichtigen Thema Klimawandel nicht wirklich.
Hier im Alpinforum zweifelt wohl keiner daran, dass der Klimawandel und die daraus resultierende Erderwärmung eine große Herausforderung für die Menschheit darstellt. Ich erwarte aber eine sachliche und differenzierte Berichterstattung und Diskussion zu dem Thema.
 
Bergwanderer schrieb:
@Rheintaler
Hier nur ein kurzes Beispiel undifferenzierter Berichterstattung in der Anmoderation des ARD Europamagazin vom 30. April 2023, ab Minute 11.50.
Zitat zum Gardasee: "er ist gerade mal halb so voll wie in den letzten Jahren ..." https://www.ardmediathek.de/video/europamagazin/europamagazin-vom-30-april-2023/das-erste/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL2V1cm9wYW1hZ2F6aW4vNjVmYzViNzctZTRhMS00NDkxLWJjNzMtYmY5NjVmZDQ2OTQ3

Ist solch eine übertriebene und falsche Aussage der Moderatorin die Folge einer schlechten Recherche der Redaktion oder ist sie Absicht, gar "Framing"?
Zum Glück zeigt der nachfolgende Bericht dann die Realität und eine Mitarbeiterin der dortigen Wasserbehörde teilt uns mit, dass der Wasserpegel ca. 60cm unter dem langjährigen Durchschnitt liegt. Dürfen wir jetzt die ARD oder zumindest diese Redaktion zu den Boulevardmedien zählen?
Die Aussage der Moderatorin steht im Gegensatz zu den Bildern des nachfolgenden Berichts. So erreichen und sensibilisieren wir die Menschen bei dem wichtigen Thema Klimawandel nicht wirklich.
Hier im Alpinforum zweifelt wohl keiner daran, dass der Klimawandel und die daraus resultierende Erderwärmung eine große Herausforderung für die Menschheit darstellt. Ich erwarte aber eine sachliche und differenzierte Berichterstattung und Diskussion zu dem Thema.

Geb ich dir ein stückweit recht. Jedoch wird bei den Seen jeweils von einem Pegelstand zb. 1.20m gesprochen, wenn nun der Pegelstand nur 0.6m ist es nur die Häfte, was aber natürlich nicht heisst, dass der See nur halbvoll ist. Somit halte ich es eher für eine unglückliche Formulierung und wie du gesagt hast, wird es im nachfolgenden Bericht richtigestellt.
 
Mt. Cervino schrieb:
Manchmal verstehe ich die Welt nicht mehr...
Ich verstehe die Welt ganz gut. Angst und Panik, gezielt verbreitet durch die Medien, waren und sind immernoch die allerbesten Mittel wenn man als Lobby/Politiker seine Ideologie unters Volk bringen will. Der Klimawandel (nicht dass ich ihn aktiv leugnen will) ist doch vor Allem eines: Ein riesiger Wirtschaftsfaktor. Wenn nicht sogar der Größte den es seit Beginn der Industrialisierung gegeben hat. Die herkömmlichen Technologien sind weitgehend ausgereift und der Markt ist gesättigt also muss der Markt umgekrempelt werden.
Ich habe in meinem Freundeskreis einen Großbauern. Er sagt: Man ist immer gehalten öffentlich zu jammern. Letztes Jahr wars zu trocken, dieses Jahr soll man sagen es sei zu nass was die Sauerstoffversorgung der Ackerpflanzen beeinträchtigen soll :stupid: Dabei könnte das Wetter dieses Jahr kaum perfekter sein.
Es muss doch mittlerweile jedem eins auffallen: Es gibt im Prinzip keine positive Berichterstattung mehr sondern nur noch Negativpresse. Die Krisenstimmung muss aufrechterhalten werden. Mir fällt jedenfalls eines auf: Wenn ich Fernseher und Radio auslasse geht es mir sowas von gut.
 
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