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Die große Klima-Diskussion

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Ich kann es nur von meiner Branche sagen, aber die Welternährung hängt tatsächlich an wenigen seidenen Fäden und einer davon ist das Weltklima.
Aber natürlich kann man auch das lange kompensieren, aber da wird die Bevölkerung genauso wenig mitspielen wie jetzt beim Klimaschutz.
 
Teddy75 schrieb:
skifam schrieb:
Tja wenn das mal nicht ne Ansage ist:

https://www.tagesschau.de/ausland/skea-weltklima-100.html

." Die Welt werde dann nicht untergehen. "

"Wenn man ständig nur die Botschaft aussendet, dass wir alle dem Untergang geweiht sind, dann lähmt das die Menschen und hält sie davon ab, die nötigen Maßnahmen zu ergreifen, um mit dem Klimawandel fertig zu werden",

M.E. ist das eIn gutes Beispiel, wie man zwar richtig zitieren aber durch weglassen eines Teils des Zitats den Kern der Aussage verdrehen kann. Der entscheidende Satz ist nämlich eher jener, der danach kommt:
"Es wird jedoch eine gefährlichere Welt sein. Die Länder werden mit vielen Problemen kämpfen, es wird soziale Spannungen geben."
.....

Gut das es Dir auffällt...
Genau das passiert nämlich tagtäglich, sowohl medial und politisch...je nachdem aus welchem ideologischen Schützengraben der Zitierende kommt.


Seriöse Wissenschaft müsste sich 24h am Tag durchgängig vom Missbrauch Ihrer Aussagen distanzieren...das wäre das Ende von Wissenschaft und das Ziel der Totalitären - das postfaktische Zeitalter.
 
Firn77 schrieb:
Ich fand und finde überhaupt nichts Schlechtes daran, anstatt der Kernenergie nach Fukushima auf Erdgas gesetzt zu haben. NUR: Man hat in den zehn Jahren danach völlig verpennt, die Alternativen zu entwickeln, zu fördern... Wo könnten wir heute schon sein!? Das ist das größte Versäumnis, das uns erst in so eine Lage gebracht hat.

Die Alternativen sind doch schon längst entwickelt.

Man könnte beispielsweise in der Nordsee unter den Windrädern gleichzeitig Gezeitenkraftwerke bauen, die die Wellenbewegungen der Nordsee in elektrischen Strom umwandeln.

Dazu könnte man auch die Stromleitungen, die für die Windräder angelegt werden, um den Strom zur Küste zu transportieren, auch nutzen, um den Strom aus den Gezeitenkraftwerken an die Küste zu bringen.

Die Gezeitenkraftwerke liefern wesentlich gleichmäßiger Energie als die Windräder. Aufgrund der höheren Bewegungsenergie des Wassers kann man auch pro km² etwa 3 - 4 Mal so viel Energie gewinnen im Vergleich zu den Windrädern. Hinzu kommt, dass die Bewegungen des Mondes sehr präzise berechnet werden können.

Aber unsere unfähige Bundesregierung haut lieber einen Heizungshammer raus, anstatt intelligente Politik zu machen.

Auch in der Verkehrspolitik läuft sehr viel schief. Um massiv CO2 einzusparen, muss ganz massiv eine Verkehrspolitik gegen das Auto gemacht werden, damit man das Ruder herumreißen kann. Das haben viele überhaupt noch nicht begriffen.
 
ThomasK schrieb:
Auch in der Verkehrspolitik läuft sehr viel schief. Um massiv CO2 einzusparen, muss ganz massiv eine Verkehrspolitik gegen das Auto gemacht werden, damit man das Ruder herumreißen kann. Das haben viele überhaupt noch nicht begriffen.

Genau, man sollte sich hier endlich mal ein Beispiel am "Bahnland Bayern" nehmen.
Der Alternative ÖPNV klappt hier ganz hervorragend. :rofl:
 
Tyrolens schrieb:
Ja, das ist eine Aussage, die sehr schnell und vor allem sehr gerne falsch verstanden wird.

Als Wintersportler kann man die Veränderungen im Klima doch ganz gut einordnen. Ja, man wird auch in 50 Jahren noch Skifahren können. Aber vielleicht nur mehr auf über 2.500 m Seehöhe oder nur mehr an 60 Tagen oder so.
Aber die Welt wird deswegen nicht unter gehen.
Irgendwo muss man sich aber auch damit abfinden, dass die Weltbevölkerung das alles mehr oder weniger billigend in Kauf nimmt oder sich damit abgefunden hat, dass es so kommen wird, mit der Klimaerwärmung.

Wir hatten doch hier im Forum letztens mal eine Studie verlinkt, dass im Jahr 2100 selbst unter dem stärksten erwärmenden Szenario (wenn gar nichts gemacht wird), eine Saison von 100 Tagen auch in den niedrig gelegenen Skigebieten mit entsprechender Beschneiungsanlage kein Problem ist. Denn dafür braucht man eben nur ein paar Nächte Frost und schon sind die Pisten fertig beschneit, vor allem weil niedrig gelegene Pisten mit Wiese als Untergrund viel weniger Schnee brauchen als hochalpine Pisten mit Geröll und Fels als Untergrund (siehe Zell am Ziller, Corvatsch usw.).

Insgesamt wird sehr oft übertrieben, was sogar ohne jegliche Gegenmaßnahmen durch den Klimwandel droht. So ein Unsinn wie sich überhaupt "Letzte Generation" oder "Extinction Rebellion" zu nennen ist eben dann doch der Mehrheit klar, dass keine Ausrottung der Menschheit oder der Weltuntergang droht. Vielmehr ist mit Gegenmaßnahmen gegen die Folgen des Klimawandels, die sowieso erforderlich sind (selbst wenn man den Co2-Ausstoß per sofort auf Null reduzieren würde) auch ein gutes Ergebnis zu erzielen (Deiche, Stauseen, Umsiedlungen, Klimaanlagen, Bauweise und Bauorte von Gebäuden, Tröpfchenbewässerung, Gewächshäuser, Brandschutzschneisen, hunderte Löschflugzeuge, Atomkraft usw.).

Die Menschheit hat bereits jetzt die Mittel, um sich dem Klimawandel anzupassen ohne dass es zu katastrophalen Zuständen kommt. Aber die Politik verweigert sich dem, übrigens im Widerspruch zur Wissenschaft (weil eben in jedem Fall Gegenmaßnahmen gegen die Folgen in großem Umfang nötig sind, gegen die bereits jetzt erfolgte Erwärmung), da man dann nicht mehr das Mantra "wir müssen den Klimawandel verhindern" folgen kann und vor allem nicht dem von den Grünen religiös verfolgten Ziel der Reduktion von Wohlstand und Freiheit.
 
Hast du einen Link zu dieser Studie?

100 Tag ab 1.500 m oder erst ab 2.000 m?
Wie auch immer, 100 Tage sind verdammt kurz, vor allem, wenn die erst nach Weihnachten und Neujahr starten. Dann hast du vielleicht Jänner, Feber, März, wobei m März eh niemand mehr Skifahren gehen möchte.
Im Vergleich, zu meiner Jugend gab es in der unbeschneiten Axamer Lizum den Saisonstart so um die 2. November Woche.


Wenn man wissen möchte, wie's bei uns wird, wird man wahrscheinlich nur nach Italien schauen müssen. Es hilft halt auch nichts, wenn's im Dezember mal zum Beschneien geht, es aber zu Weihnachten auf 3.000 m rauf regnet.
Ich beobachte unser Winterwetter sehr genau. Dass es bis Jahresende gut zum Skifahren geht, wird immer riskanter.

Letztlich wird Skifahren bei uns genauso ein elitärer Sport werden, wie in den USA. Anders geht das gar nicht.



Und sonst? Bin ich mir absolut sicher, dass es wegen des Klimawandels noch ganz dick kommen wird. Was denkst du denn, wohin denn die Bewohner Afrikas ziehen werden, wenn Afrika faktisch unbewohnbar wird?
Was denkst du, was los sein wird, wenn Kanada nicht mehr in 1/5 Jahren eine Mißernte hat, sondern in 1/2 Jahren?
 
ThomasK schrieb:
...Gezeitenkraftwerke bauen, die die Wellenbewegungen der Nordsee in elektrischen Strom umwandeln.


Das ist so, als ob Solarzellen die Windkraft in Strom umwandeln sollen.


ThomasK schrieb:
muss ganz massiv eine Verkehrspolitik gegen das Auto gemacht werden,

Ja, dann werden überall unterirdische Standseilbahnen und oberirdische 3S-Bahnen (oder andersrum) gebaut.
 
Bergfan schrieb:
ThomasK schrieb:
...Gezeitenkraftwerke bauen, die die Wellenbewegungen der Nordsee in elektrischen Strom umwandeln.


Das ist so, als ob Solarzellen die Windkraft in Strom umwandeln sollen.


ThomasK schrieb:
muss ganz massiv eine Verkehrspolitik gegen das Auto gemacht werden,

Ja, dann werden überall unterirdische Standseilbahnen und oberirdische 3S-Bahnen gebaut.

zu Zitat 1: Ähh, nein! Er schlägt vor, die gleichen Fundamente, die für Windkraftanlagen sowieso gebaut werden auch für unterseeische Gezeitenkraftwerke zu verwenden. Somit sollen 2 verschiedene Kraftwerkstypen an einer Stelle verwendet werden. Ob das technisch geht und damit sinnvoll Strom produziert werden kann, weiß ich schlichtweg nicht. Aber rein inhaltlich ist es erstmal nicht unlogisch und ganz etwas Anderes als Dein Beispiel.


Zu Zitat 2:

Überall vielleicht nicht. Aber auch U-Bahnen und Straßenbahnen, die ja in jeder größeren Stadt zum Erscheinungsbild gehören, sind im Prinzip ja auch nur Varianten der von Dir genannten Verkehrsmittel. Hier einen weiteren Ausbau zu betreiben kann ja durchaus erforderlich und vernünftig sein. Unterirdische Standseilbahnen scheinen nicht sinnvoll zu sein, da die bereits vorhandenen Alternativen größere Kapazitäten aufweisen und bereits großflächig vorhanden sind. Aber oberirdische Seilbahnen mögen natürlich, zumindest punktuell, eine Rolle spielen können.

Ein weiterer Faktor ist definitiv die Entwicklung der sog. E-Bikes. Bei uns (mittelgroße Stadt) hat der Fahrradverkehr deutlich zugenommen. Vor allem ältere, denen Fahrradfahren vorher wahrscheinlich zu anstrengend war, sieht man jetzt wieder strampeln. Leider ist hier gerade in Großstädten die Infrastruktur fürs Fahrrad nicht so vorhanden, wie es gut wäre. Ohne die Sorgen um die Gesundheit durch Verkehrsunfälle wären wohl noch mehr Menschen mit dem Rad unterwegs.
Übrigens habe ich schon vor vielen Jahren in einer Großstadt gesehen, wie man Straßen fahrradsicherer machen kann. Dort wurden nicht einfach Striche auf die Straßen gepinselt sondern der Fahrradbereich durch eine ca. 15cm hohe kleine Betonmauer abgeteilt. Das bietet dem schwächeren Verkehrsteilnehmer schon einen recht gutem Schutz!
 
Gezeitenkraftwerke:
Möglicherweise gibt es da tatsächlich interessante Möglichkeiten der Energiegewinnung. Vor allem die vorhersehbare und gleichmäßigen Tidenzeiten sind schon mal ein interessanter Aspekt.
On das tatsächlich ökonomisch umsetzbar ist, kann ich aktuell nicht einschätzen, da ich mich in diesem Bereich nicht genug auskenne.
Was ich aber weiß, ist dass hier mal wieder das Pferd von hinten aufgezäumt werden soll.
Aktuell haben wir schon nicht genügend Leitungen um den Strom von Nord nach Süd zu bringen und es gibt ganze Windparks in der Nordsee die fertiggestellt sind, aber nicht ans Netz angeschlossen sind, weil die Leitungen bislang noch fehlen.
Solange dieses Probleme und vor allem das Nord-Süd Transferproblem noch bestehen, macht es keinen Sinn noch mehr Strom in der Nordsee zu produzieren, den wir dort oben nicht abnehmen können.
Aktuell müssten Stromverteilung und -speicherung ganz oben auf der Agenda stehen, leider tut sich hier aber nichts. Es werden nur weiter Photovoltaik und Windstromkapazitäten ausgebaut deren Stromerträge aber immer weniger in Gänze verteilt werden können.
 
Tyrolens schrieb:
Hast du einen Link zu dieser Studie?

100 Tag ab 1.500 m oder erst ab 2.000 m?
Wie auch immer, 100 Tage sind verdammt kurz, vor allem, wenn die erst nach Weihnachten und Neujahr starten. Dann hast du vielleicht Jänner, Feber, März, wobei m März eh niemand mehr Skifahren gehen möchte.
Im Vergleich, zu meiner Jugend gab es in der unbeschneiten Axamer Lizum den Saisonstart so um die 2. November Woche.

https://link.springer.com/article/10.1007/s00484-022-02394-z

Bezieht sich auf Andermatt, also ca. 1.450 Meter, Niedrigeres wurde nicht berechnet. Dafür allerdings unter Einbezug der Exposition.
Deswegen denke ich, dass bspw. Schladming auch keine nennenswerten Probleme kriegen würde, weil die sehr starke Beschneiung haben und lauter Nordhänge.

Beachte bei der Studie, dass bspw. ein Wert von 80% heißt, dass in 80% der Saisonen die Beschneiung ausreicht für Skibetrieb (liegt aber selbst im Worst Case Szenario für die Talabfahrt vom Gemsstock - Nordhang - höher).

Was tatsächlich stimmt, ist, dass die Lage für "Weihnachten/Neujahr" etwas schlechter ist als für "100 Tage", was ja eben auch die oft hier im Forum gemachte Beobachtung untermauert, dass die Skisaison sich mehr nach hinten verschiebt, statt kürzer zu werden. Die Schneelage ist sehr oft an Ostern/Mitte April besser als an Weihnachten.

Eigentlich sollten die Skigebiete und Tourismusleute da mal in Werbung investieren (Ostern im Schnee etc.), wobei die Behauptung, dass im März "niemand" mehr skifahren wolle natürlich eh nicht stimmt. Die Zahl der Skifahrer ist ab Mitte März zwar unnötigerweise niedriger, aber auch nicht extrem gering.

Besonders wichtig ist, dass diese Studie sehr deutlich aufzeigt, dass zwischen Beschneiung und keiner Beschneiung ein himmelweiter Unterschied besteht, die Beschneiung auch langfristig einem sogar noch stärkeren Klimawandel trotzt und daher die Beschneiung der entscheidende Faktor ist, in den die Skigebiete investieren müssen: 100% der Pisten beschneien, Wasserspeicher und Leitungen für hohe Kapazität ausbauen, sodass in kurzer Zeit "auf die grüne Wiese" Pisten mit ausreichender Schneemenge beschneit werden können.
 
gfm49 schrieb:
Tyrolens schrieb:
... wobei m März eh niemand mehr Skifahren gehen möchte.
:?: :?: :?: Seit nahezu 70 Jahren waren meine Hauptskimonate März + April (Alpin, keine Touren)
Tyrolens' Aussage bezieht sich auf die Gesamtheit aller Skifahrer, hier im AF ist entweder das Gegenteil der Fall oder die Nachfrage bleibt konstant.

Niemand ist natürlich überspitzt, aber tendenziell richtig.
Oder war bei deinen Skitagen im März/April genauso viel Betrieb wie zwischen Weihnachten und Ende Februar?
 
Teddy75 schrieb:
zu Zitat 1: Ähh, nein! Er schlägt vor, die gleichen Fundamente, die für Windkraftanlagen sowieso gebaut werden auch für unterseeische Gezeitenkraftwerke zu verwenden.

Ähh, nein!

Ich darf erinnern:
Gezeitenkraftwerke bauen, die die Wellenbewegungen der Nordsee in elektrischen Strom umwandeln.

Wellen und Gezeiten sind zwei unterschiedliche Bewegungsarten des Wassers.

Und zum Rest: Das war ein bisschen Ironie in Richtung des Überplaners, der alles und überall besser als alle anderen planen kann :D :D :D
 
GIFWilli59 schrieb:
Oder war bei deinen Skitagen im März/April genauso viel Betrieb wie zwischen Weihnachten und Ende Februar?
Für März gebe ich Dir recht. Aber im April sind Osterferien und somit schon so einiges los :wink: .
 
GIFWilli59 schrieb:
Niemand ist natürlich überspitzt, aber tendenziell richtig.
Niemand heißt "kein Mensch". Das ist auch nicht tendenziell richtig, sondern mit Verlaub qualifizierter Unsinn.
GIFWilli59 schrieb:
Oder war bei deinen Skitagen im März/April genauso viel Betrieb wie zwischen Weihnachten und Ende Februar?
Ja. Zermatt, Saas Fee, Grindelwald.
Da ist im Januar/ Anfang Februar relativ tote Hose, im März Hochsaison und an Ostern die Hölle los.
 
Zumindest in niedrigeren Lagen (Willingen, Winterberg, Zillertal) ist im April bis zu 95% weniger los als um Weihnachten.
 
Ich möchte wieder zum Thema "Klima" zurück kommen, da es in den letzten Wochen einige beunruhigende Beobachtungen gegeben hat:

1) Temperatur der Meere, insbesondere des Nordatlantiks:
Oberflächentemperatur des Nordatlantiks (oben links "North Atlantic" anklicken):
https://climatereanalyzer.org/clim/sst_daily/
Die Abweichung vom Mittelwert 1991-2020:
https://twitter.com/EliotJacobson/status/1681321023306874880
Über die Gründe für den Anstieg wird z. Zt. diskutiert:
https://www.spektrum.de/news/warum-der-nordatlantik-so-extrem-warm-ist/2149695

2) Oberflächentemperatur der Erde:
Der Juli war global der wärmste Monat seit Beginn der Aufzeichnungen
https://www.mdr.de/wissen/juli-heis...rd-oberflaechentemperatur-mittelmeer-100.html
Oberflächentemperatur in 2 m Höhe:
https://climatereanalyzer.org/clim/t2_daily/

3) Antarktisches Meereis
Man beobachtet einen dramatischen Rückgang des Eises, Grafiken dazu auf der Seite von Zack Labe:
https://zacklabe.com/antarctic-sea-ice-extentconcentration/
Die Daten in Einheiten der Standardabweichung vom Mittel 1991-2020 aufgetragen:
https://twitter.com/EliotJacobson/status/1685247268377804800
Wir liegen jetzt bei etwa 6.65 Standardabweichungen, d. h. die Chance, dass das nur ein zufälliger "Ausreißer" ist, beträgt 1 zu 70 Milliarden.
 
GIFWilli59 schrieb:
Zumindest in niedrigeren Lagen (Willingen, Winterberg, Zillertal) ist im April bis zu 95% weniger los als um Weihnachten.

95% weniger im Zillertal sicher nicht. Das Zillertal gehört auch nicht zu den "niedrigen Lagen", weil die Talabfahrten zwar sehr niedrig sind, aber alles andere ist immer bis Ende der Osterferien offen.

Wenn man eine Statistik der Gesamtskifahrerzahlen pro Woche machen würde, wären die Osterferien da sicher voller als bspw. Mitte März. In der Statisitik aller Gebiete geht der Rückgang dann hauptsächlich auf die Gebiete, die in den Osterferien gar nicht oder nur bis Ostermontag offen haben, und das sind auch welche, die deutlich niedriger liegen als die Zillertaler Skigebiete, bspw. die Skiwelt, Kitzbühel (die nur noch Teilbetrieb haben) und diverse Skigebiete in Salzburg.

Demgegenüber hat das von genannte Schladming trotz vergleichbarer Höhenlage meist bis Ostermontag Vollbetrieb, weil denen einerseits die Hanglage, andererseits auch die sehr umfangreiche Beschneiung hilft.

Dass die Höhenlage an sich gar nicht das Entscheidende ist, sieht man auch daran, dass Ischgl (welches ja auch eine exzellente Beschneiung macht) typischerweise alle Talabfahrten bis Saisonende im Mai offen hält (auch wenn sie bis auf dieses Jahr am letzten Saisontag die Abfahrt zerstören, Schnee wäre noch genug). Man muss eben einfach im Winter genug Schnee produzieren, bis der weg ist dauerts sehr lange.
 
"Analyse von Baumringen zumindest für die skandinavische Halbinsel belegt."

Zumindest 850 bis 2019....
 
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