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Die große Klima-Diskussion

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j-d-s schrieb:
Die übergroße Mehrheit stört das aber nicht, man sieht ja was auf den Talabfahrten los ist. Gerade in der Skiwelt und Kitzbühel machen diese ja einen erheblichen Teil der Skigebiete aus und wären sie noch öfter geschlossen, kämen sicher viel weniger Leute.

Solche Romantiker die unbedingt Schnee neben der Piste haben wollen sind halt insgesamt keine relevante Anzahl an Leuten.

Die Mehrheit hier im Forum? Die Mehrheit der wirklichen Skifahrer? Oder die Mehrheit der potentiellen Gäste? Und woher weißt du das, dass es diejenigen nicht stört?
Vielleicht stört es zwar schon sehr viele, nehmen es aber trotzdem in Kauf, weil sie (noch) keine Alternative für sich gefunden haben? Ich bin immer wieder überrascht, mit welchem Selbstverständnis du immer Dinge behauptest, als würdest du alles genau wissen.
 
Alles völlig unwichtig.

In China werden pro Woche 2 neue Kohlekraftwerke genehmigt , dann Bau + in Betriebnahme viel schneller als hier ....die brauchen Strom um u.a. die Batterien für und die eAutos herzustellen.
Wie die bis 2060 klimaneutral werden wollen.... ganz einfach auf dem Papier des Programms der Kommunistischen Partei Chinas..... Papier ist bekanntlich geduldig.

Die lachen sich tot über uns. Und wir alle dürfen deren Suppe auslöffeln.

https://www.tagesschau.de/ausland/china-kohlekraftwerke-100.html
 
scratch schrieb:
j-d-s schrieb:
Die übergroße Mehrheit stört das aber nicht, man sieht ja was auf den Talabfahrten los ist. Gerade in der Skiwelt und Kitzbühel machen diese ja einen erheblichen Teil der Skigebiete aus und wären sie noch öfter geschlossen, kämen sicher viel weniger Leute.

Solche Romantiker die unbedingt Schnee neben der Piste haben wollen sind halt insgesamt keine relevante Anzahl an Leuten.
Die Mehrheit hier im Forum? Die Mehrheit der wirklichen Skifahrer? Oder die Mehrheit der potentiellen Gäste? Und woher weißt du das, dass es diejenigen nicht stört?
Vielleicht stört es zwar schon sehr viele, nehmen es aber trotzdem in Kauf, weil sie (noch) keine Alternative für sich gefunden haben? Ich bin immer wieder überrascht, mit welchem Selbstverständnis du immer Dinge behauptest, als würdest du alles genau wissen.
Die Mehrheit im Forum ziemlich sicher.
Insgesamt habe ich da schon erhebliche Zweifel. Da scheint es eher wichtig zu sein, wie das Wetter dort ist, wo die meisten Menschen/Skifahrer wohnen:
Ist es kalt (zB Herbst) wird Ski gefahren.
Kosmetikschnee liegt irgendwo dazwischen.
Schneit es, will jeder skifahren.
Ist es Frühling, sonnig und 15-20 Grad fährt man lieber vor Ort Fahrrad oder so. Kaum jemand fährt Ski.

Sobald es sich aber verstetigt, dass Schnee neben der Piste die Ausnahme als die Regel ist, werden wahrscheinlich Gäste zunehmend in höhere Gebiete abwandern oder sich ganz abwenden.
Wenn kein Schnee liegt, kann man auch wandern oder MTB fahren.
 
gelöscht
 
zonk schrieb:
Ich bins sowieso satt, mittlerweile nur noch durch Alleen von Kanonen oder Lanzen zu fahren. Je älter ich werde, desto mehr stößt mir das auf. Meinetwegen, und das wird in den nächsten 15 Jahren eh passieren, kann die skiwelt und kitzski doch mal dicht machen. Sowas wie brixen talabfahrt oder hopfgarten bis zum bitteren Ende offen zu halten, ist doch vollkommen gaga. Fahre fast nur noch tourenski. Unter anderem wegen so einem Quatsch, der auch nicht ewig beizubehalten wäre. Schon jetzt wäre ohne schneekanone und Co die letzten paar Winter kaum mehr was gegangen. Das ist doch absurd. Sleb mal schön umdenken, die läden mit max 2000 Meter. Die anderen werden halt reichenhotspots

Dann empfehle ich Dir vermehrt Skitouren zu gehen. Dabei siehst Du nur Bäume ... und die Bewegung in der Natur ist zudem gesund! :wink:
 
j-d-s schrieb:
Jeder, der behauptet, dass Unwetterereignisse jetzt häufiger seien als früher, der muss das erstmal entsprechend belegen anhand der entsprechenden Aufzeichnungen von heute und aus dem letzten Jahrhundert.

Ein Beispiel ist das Ahrtal: Hier gab es bereits 1601, 1719, 1804 und 1910 verheerende Fluten. Insofern passt 2021 ziemlich genau in den etwa 100-jährigen Rhythmus und ein Zusammenhang mit dem Klimawandel ist widerlegt.

Auch bei Waldbränden handelt es sich oft nicht um Wetterereignisse, sondern es kommen gerade bei schweren Waldbränden typischerweise andere Faktoren zum Tragen (übrigens gab es Dürren schon immer, sogar in der Bibel wird das beschrieben):
Von anderen nach Quellen verlangen und sich selbst auf die Bibel berufen??? :mrgreen:


j-d-s schrieb:
Übrigens wird solch ein Verhalten in der Politikwissenschaft als für den Populismus typisch bewertet.

Und wie würdest du dich dann selbst bezeichnen? Bachblütenklimamtologe :twisted:
 
Bergwanderer schrieb:
zonk schrieb:
Ich bins sowieso satt, mittlerweile nur noch durch Alleen von Kanonen oder Lanzen zu fahren. Je älter ich werde, desto mehr stößt mir das auf. Meinetwegen, und das wird in den nächsten 15 Jahren eh passieren, kann die skiwelt und kitzski doch mal dicht machen. Sowas wie brixen talabfahrt oder hopfgarten bis zum bitteren Ende offen zu halten, ist doch vollkommen gaga. Fahre fast nur noch tourenski. Unter anderem wegen so einem Quatsch, der auch nicht ewig beizubehalten wäre. Schon jetzt wäre ohne schneekanone und Co die letzten paar Winter kaum mehr was gegangen. Das ist doch absurd. Sleb mal schön umdenken, die läden mit max 2000 Meter. Die anderen werden halt reichenhotspots

Dann empfehle ich Dir vermehrt Skitouren zu gehen. Dabei siehst Du nur Bäume ... und die Bewegung in der Natur ist zudem gesund! :wink:

Tu ich ja bereits. Wie oben geschrieben.
 
GIFWilli59 schrieb:
scratch schrieb:
j-d-s schrieb:
Die übergroße Mehrheit stört das aber nicht, man sieht ja was auf den Talabfahrten los ist. Gerade in der Skiwelt und Kitzbühel machen diese ja einen erheblichen Teil der Skigebiete aus und wären sie noch öfter geschlossen, kämen sicher viel weniger Leute.

Solche Romantiker die unbedingt Schnee neben der Piste haben wollen sind halt insgesamt keine relevante Anzahl an Leuten.
Die Mehrheit hier im Forum? Die Mehrheit der wirklichen Skifahrer? Oder die Mehrheit der potentiellen Gäste? Und woher weißt du das, dass es diejenigen nicht stört?
Vielleicht stört es zwar schon sehr viele, nehmen es aber trotzdem in Kauf, weil sie (noch) keine Alternative für sich gefunden haben? Ich bin immer wieder überrascht, mit welchem Selbstverständnis du immer Dinge behauptest, als würdest du alles genau wissen.
Die Mehrheit im Forum ziemlich sicher.
Insgesamt habe ich da schon erhebliche Zweifel. Da scheint es eher wichtig zu sein, wie das Wetter dort ist, wo die meisten Menschen/Skifahrer wohnen:
Ist es kalt (zB Herbst) wird Ski gefahren.
Kosmetikschnee liegt irgendwo dazwischen.
Schneit es, will jeder skifahren.
Ist es Frühling, sonnig und 15-20 Grad fährt man lieber vor Ort Fahrrad oder so. Kaum jemand fährt Ski.

Sobald es sich aber verstetigt, dass Schnee neben der Piste die Ausnahme als die Regel ist, werden wahrscheinlich Gäste zunehmend in höhere Gebiete abwandern oder sich ganz abwenden.
Wenn kein Schnee liegt, kann man auch wandern oder MTB fahren.

Natürlich ist der Skisport ein Luxusporblem, den der Großteil kann sich einen Skiurlaub gar nicht mehr leisten.

In den letzten Jahrzehnten befindet sich der Skisport in einem Teufelskreis:
  • Im Gegensatz zu den AFlern ist den meisten Gästen auch das Winterfeeling wichtig. Weiße Bänder durch braune Landschaften werden am Saisonende akzeptiert, sind aber mitterlweile Standard.
    Gerade junge Familien fahren auch in Berge, um den Kleinen zu zeigen, was der Winter einmal war.

  • Hinzukommt dass durch den Klimawandel die ganzen kleinen Dorflifte wegsterben und damit der Nachwuchs wegbricht!
    Wieviel % der Kinder können heute noch nach der Schule Skifahren gehen? Und bellteln ihre Eltern um einen Skiurlaub an?

  • Da die Schneesicherheit immer geringer wird, investiert man in künstlichen Schnee, was die Preise steigert und die Gruppe, die sich das leisten will, noch weiter verkleinert....
  • Die AFler snd die ersten die sich über mangelnde Pistenqualität beschweren.
    Je wärmer es wird umso mehr Tage, an denen die Pisten nicht mehr durchfrieren. Sulz wird der neue Powder :twisted:
    Auch das trägt nicht dazu bei Skifahren, als Breitensport zu erhalten

Ischgl wird auch in 50 Jahren noch ein Skigebiet haben, aber von Wien aus wird man wohl in der Regel bis Obertauern fahren müssen, wenn man halbwegs verlässlich echten Schnee neben der Piste sehen will...

So gesehen find ich es ja echt bemerkenswert, wie diverse Patienten das alles schönreden und für technische Lösungen (für den Skisport, nicht für den Klimawandel) plädieren, was den Spass aber nur noch elitärer macht.

Viel mehr würd mich interessieren wie zB Kitzbühl, SHLF, u. v.a. langfristig damit umgehen wollen, weil so gehts nicht mehr lange gut.
 
Im Gegensatz zu den Vermutungen mancher Benutzer hier zeigen doch die Gästezahlen deutlich, dass auch an Weihnachten/Silvester, auch wenn es weiße Bänder in grüner Landschaft sind, die Skigebiete rappelvoll sind.

Insofern ist die Behauptung, eine relevante Anzahl an Leuten würde wegen "nicht schöner Optik" wegbleiben, schlichtweg widerlegt.

Sogar im Herbst wo teils nur Depotschnee in den Gletschergebiet verwendet werden kann, ist sogar eine der vollsten Zeiten pro Piste überhaupt. Wers nicht glaubt, kann es ja demnächst mal ausprobieren, am Tag der Deutschen Einheit oder Allerheiligen nach Hintertux oder zum Pitztaler zu fahren.

Es wäre ja auch völlig irrational, Kosmetikschnee als Kriterium zu haben, weil man darauf eh nicht Skifahren kann.
 
Erst schreibst du "Die übergroße Mehrheit stört das aber nicht" und jetzt willst du mit "eine relevante Anzahl an Leuten würde wegen "nicht schöner Optik" wegbleiben" deine Behauptung rechtfertigen. Du drehst und wendest deine Aussagen wie du willst und möglicherweise merkst du nicht mal, dass das verschiedene Aussagen sind. :nein:
 
j-d-s schrieb:
Sogar im Herbst wo teils nur Depotschnee in den Gletschergebiet verwendet werden kann, ist sogar eine der vollsten Zeiten pro Piste überhaupt. Wers nicht glaubt, kann es ja demnächst mal ausprobieren, am Tag der Deutschen Einheit oder Allerheiligen nach Hintertux oder zum Pitztaler zu fahren.

Es wäre ja auch völlig irrational, Kosmetikschnee als Kriterium zu haben, weil man darauf eh nicht Skifahren kann.
Im Herbst gibt es auch nicht so viele geöffnete Gebiete. Wenn jetzt im Winter 1% der Bevölkerung in AT skifahren gehen würden, wäre es für die Skigebiete im Winter m.E. eine Katastrophe. Im Herbst wäre es brechend voll.

Für mich ist Kosmetikschnee zwar kein Kriterium ob ich fahre oder nicht, neben schöneren Fotos zeigt er häufig auch eine gute Schneequalität an, wenn mal 3 cm auf Kunstschnee fallen, ist das häufig am nächsten Tag ein viel besseres Skifahren. Und auf Fotos sieht alles mit Kosmetikschnee m.E. direkt besser aus.
 
Dass das an Weihnachten rappelvoll ist, liegt daran, dass die Menschen wesentlich früher buchen und nicht wissen können, wies dann zur Reisezeit ausschauen wird. Tatsächlich steigen die Stornierungen, sofern günstige Konditionen vorhanden, massiv an, sobald für den potentiellen Gast ersichtlich ist, dass das in besagter Urlaubs Zeit nur kunstschneebahnen in herbstlandschaft sein werden.Hab ich schon so gemacht und Freunde von mir auch. Sofern man max 1/5 des buchungspreises bspws 3 Tage vorher bezahlen muss. Gibt's halt nicht so oft kurzfristig, deswegen ists auch eben rappelvoll zu Weihnachten /Silvester.aber zu Anfang dieses Jahres mein ich mich zu erinnern, gab's das wesentlich häufiger als zu schneelastigen Zeiten
 
Ist hinter der Bezahlschranke und das Breakthrough Institute sollte man nicht ernst nehmen.
 
biofleisch schrieb:
Tyrolens schrieb:
Ist hinter der Bezahlschranke
korrekt - warum wohl?
Tyrolens schrieb:
] und das Breakthrough Institute sollte man nicht ernst nehmen.
Wer ad Hominem "argumentiert" sollte nicht ernst genommen werden. Im übrigen ist eine deine Argumentation folglich UNwissenschaftlich.

Wir Deutschen nehmen insgesamt alles viel zu ernst*.... deshalb waren, sind, und werden wir von Allen als gefährlich eingeschätzt.

Könnte das * aktuell mglws. das Hauptproblem sein?
 
In der Tagesschau vom 06.09.2023 20.00 Uhr geht es in der Hälfte der Sendung de facto um die Klimaerwärmung und deren Folgen:

Überschwemmungen in Griechenland (die warme Luft kann viel mehr Wasser speichern, das sich dann schlagartig in Starkregenfälle entlädt, schwerere Stürme, da Temperaturerhöhung mehr Energie freisetzen kann, Hitzerekord im August)

https://youtu.be/pWhA0lx9gEs?si=qH55LKefEmdQupom&t=191

Wenn man sich die Temperaturkarte anguckt für den 07. September, dann denkt man an Juli:

https://youtu.be/pWhA0lx9gEs?si=NWbN7hoEvMumFbKI&t=902
 
skifam schrieb:
Wir Deutschen nehmen insgesamt alles viel zu ernst*.... deshalb waren, sind, und werden wir von Allen als gefährlich eingeschätzt.
Alle schätzen uns als gefährlich ein?
Hast du da mal Beispiele?
 
biofleisch schrieb:
Wer ad Hominem "argumentiert" sollte nicht ernst genommen werden. Im übrigen ist deine Argumentation folglich UNwissenschaftlich.

Kann man ein "Institut" überhaupt ad hominem kritisieren? Und seit wann muss Kritik wissenschaftlich fundiert sein?
Ich kenne dieses "Institut"; und den Herrn Brown sogar relativ gut, weil der in meinem Fachbereich einiges publiziert hat.
 
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