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Die große Klima-Diskussion

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ThomasK schrieb:
In der Tagesschau vom 06.09.2023 20.00 Uhr geht es in der Hälfte der Sendung de facto um die Klimaerwärmung und deren Folgen:

Überschwemmungen in Griechenland (die warme Luft kann viel mehr Wasser speichern, das sich dann schlagartig in Starkregenfälle entlädt, schwerere Stürme, da Temperaturerhöhung mehr Energie freisetzen kann, Hitzerekord im August)

https://youtu.be/pWhA0lx9gEs?si=qH55LKefEmdQupom&t=191

Wenn man sich die Temperaturkarte anguckt für den 07. September, dann denkt man an Juli:

https://youtu.be/pWhA0lx9gEs?si=NWbN7hoEvMumFbKI&t=902
Wobei die bisherigen September-Höchstwerte der Messreihen für Deutschland in den Jahren 1895 und 1911 gemessen wurden. In Berlin und Potsdam, so rund 36 Grad Celsius. Wurde letzte Woche bei Kachelmannwetter.com veröffentlicht und man kann es in den historischen Daten des DWD nachlesen.

Zum Thema Überschwemmungen hier noch ein Bild von Berlin aus dem Jahre 1902:
https://de.wikipedia.org/wiki/Unwetter_in_Berlin_am_14._April_1902#/media/Datei:Yorkstra%C3%9Fe_%C3%9Cberschwemmung.jpg
 
Martin_D schrieb:
..............................
Die Einseitigkeit liegt wohl eher bei der Welt (Springer-Verlag) als bei der Klimaforschung.
Wäre es nicht einseitig, wenn alle nur das schreiben was du selber meinst?

Der WELT-Wissenschaftsjournalist A. Bojanowski berichtet über die Aussagen von Patrick Brown, Co-Direktor des Klimateams am „Breakthrough Institute“. Aufsätze, die negative Auswirkungen des Klimawandels betonten, würden belohnt.

Zitiere mal sinnngemäß.
Lt. Brownn hätten Herausgeber der großen Wissenschaftsjournale „mehr als deutlich gemacht“, was sie veröffentlichen wollten und was sie ablehnten, schreibt Brown im Magazin „The Free Press“.
Klimaforscher wüssten, dass ihre Studien das „Mainstream-Narrativ unterstützen sollten – nämlich, dass die Auswirkungen des Klimawandels sowohl allgegenwärtig als auch katastrophal sind“. Wer das relativiere, etwa durch die Erörterung der Wirksamkeit praktischer Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel, mindere seine Chancen auf Veröffentlichung.
........................................................................................................
Er, Brown, beschreibt das Prinzip anhand eigener Arbeit.

Es war es ihm gelungen, eine Studie in „Nature“ zu publizieren, die herleitet, warum das Waldbrandrisiko in Kalifornien im Zuge der globalen Erwärmung steigt. Einen Teil der Wahrheit habe er aber weggelassen, um das Papier durch die Begutachtung zu schleusen, berichtet Brown. Er habe sich „an eine Erzählung gehalten, von der ich wusste, dass sie den Redakteuren gefallen würde“. Das sei aber nicht die Art und Weise, wie Wissenschaft eigentlich funktionieren sollte.

Seine Studie fokussiere ausschließlich darauf, wie sich der Klimawandel auf das Verhalten extremer Waldbrände auswirke. „Täuschen Sie sich nicht: Dieser Einfluss ist sehr real“, schreibt Brown. „Aber es gibt auch andere Faktoren, die genauso wichtig oder wichtiger sein können, beispielsweise schlechte Waldbewirtschaftung und die zunehmende Zahl von Menschen, die versehentlich oder absichtlich Waldbrände auslösen.
 
Ergänzend möchte ich noch anfügen, daß Brown schon als kompetent einzuschätzen ist, wenn er von Nature akzeptiert ist.
 
Du weißt aber schon, wie es Brown in die Nature geschafft hat, warum er das wollte und wie er danach darüber gelästert hat, dass er sein Paper bewusst manipuliert habe, um da rein zu kommen und die Wahrheit sich ganz anders darstellen würde.

Brown relativiert laufend den Klimawandel. Er leugnet ihn nicht, behauptet aber immer, dass er relativ locker handlebar sei und man sich keine großen Sorgen machen müsse.

In meinem Fachbereich argumentiert er so: Die globale Ernte ist in den letzten 60 Jahren konstant gestiegen, obwohl sich das globale Klima erwärmt hat. Sein Schluss: Das wird auch weiterhin so funktionieren, weil man bessere Sorten habe, bewässern könne usw usf. Tatsächlich ist das eine massiv verkürzte Darstellung sehr komplexer Abläufe in der globalen landwirtschaftlichen Produktion. Er macht es sich bewusst einfach, um seine Ideologie stützen zu können. Wenn der wüsste, wie real die globale Ernährung bedroht ist.

In meinen Augen arbeitet der unter false flag.
 
Es ist und bleibt das alte ewig gleiche Problem von Puh vs Iah.
 
skifam schrieb:
3303 schrieb:
skifam schrieb:
Wir Deutschen nehmen insgesamt alles viel zu ernst*.... deshalb waren, sind, und werden wir von Allen als gefährlich eingeschätzt.
Alle schätzen uns als gefährlich ein?
Hast du da mal Beispiele?

https://www.chbeck.de/herbert-geschichte-deutschlands-20-jahrhundert/product/13106909

die letzten Jahre fehlen natürlich. aber immerhin 1450 Seiten.....
Formuliere doch mal deine Beispiele für alle in der Gegenwart, um deine Behauptung zu belegen.
 
Tyrolens schrieb:
Kann man ein "Institut" überhaupt ad hominem kritisieren? Und seit wann muss Kritik wissenschaftlich fundiert sein?
Ich kenne dieses "Institut"; und den Herrn Brown sogar relativ gut, weil der in meinem Fachbereich einiges publiziert hat.
Oh ja, das kann man.
Ad hominem bedeutet - das solltest du wissen, dass nicht die Argumentation an sich kritisiert wird, sondern von wem oder welchem Institut es kommt. Man beschäftigt sich also nicht mit Inhalten. Aber genau das ist Aufgabe der Wissenschaft, inhalte - unabhängig von wo sie kommen auf deren NACHVOLLZIEHBARKEIT zu analysieren und ggf. zu kritisieren.

Alles andere ist Ideologie und Glaube, wie es einst die Kirche tat. Da Vinci: schlecht falsch. Erde kreist um die Sonne: schlecht, falsch.

Ideologie widert mich an. sie ist saudumm und wie gesagt unwissenschaftlich.
 
....Aber hat trotzdem zur Zeit Hochkonjunktur....
 
Was nützt es wenn wir uns hier bei uns auf beiden Seiten selbst zerfleischen und Forderungen gestellt werden wo man glauben könnte wir allein könnten und müssten die Welt retten während andere dann sowas treiben und dabei so wie es ausssieht ganz gut die Nassen begeister können
https://youtu.be/T8MsMHGVR1U?si=TvUHL_CUZ2jFfkxl
 
Die Pressemitteilung von Copernicus zum Sommer (Juni - August) 2023 wurde vor drei Tagen herausgegeben:
https://climate.copernicus.eu/summer-2023-hottest-record
Ein paar der wichtigsten Punkte:
- Die globale Lufttemperatur war die höchste seit Messbeginn, mit deutlichem Vorsprung vor dem jetzt zweithöchsten Wert von 2019.
https://climate.copernicus.eu/sites... CB/PR/ranking_era5_30_warmest_JJA_global.png
- Der August war der wärmste August seit Messbeginn
https://climate.copernicus.eu/sites...nthly_global_sfc_temp_anomalies_1940-2023.png
Der August war wärmer als alle anderen Monate, wärmer war nur der Juli 2023.
- Die Meerestemperaturen sind so hoch wie noch nie.
Normalerweise ist die Temperatur der Weltmeere von Juni bis August im nördlichen Sommer etwas geringer als im südlichen Sommer, dieses Jahr ist das definitiv anders.
https://climate.copernicus.eu/sites...meseries_era5_daily_sst_60S-60N_1940-2023.png
 
Mich interessiert aktuell, wie sich die jetzige Wetterlage zu Weihnachten bei Sonnentiefststand auswirken würde. Welche Temperaturen wären dann möglich?
Derzeit haben wir auf 3.500 m noch 12°C.
 
Tyrolens schrieb:
Mich interessiert aktuell, wie sich die jetzige Wetterlage zu Weihnachten bei Sonnentiefststand auswirken würde. Welche Temperaturen wären dann möglich?
Derzeit haben wir auf 3.500 m noch 12°C.


Wir hatten vor ein paar Jahren zu Weihnachten eine ähnliche Wetterlage.

Da hatten wir in München ungefähr +16 Grad und auf der Zugspitze war es ungefähr +2 Grad.

Ich weiß aber nicht mehr welches Jahr das war, aber theoretisch könnte der Deutsche Wetterdienst das in seiner Datenbank nachgucken.
 
Tyrolens schrieb:
Mich interessiert aktuell.......................
Ist nicht so einfach, weil ja auch die Klimagürtel der Nordhalbkugel bis dahin sich Richtunng Süden bewegen.

Konkret hatte ich mal Mitte Dezember in Zermatt auf der Testa Grigia (3500m) bei leichtem Wind aus SüdSüdWest +2°C

Wäre der Wind diagonal aus der entgegengesetzten Richtung gekommen, wären es -25°C gewesen.
Hab ich auch schon erlebt :D
 
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