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Die große Klima-Diskussion

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Warum stellen ausgerechnet Skifahrer die Kritiker, die den Klimawandel bremsen möchten, immer wieder so in Misskredit?
Weil die wo du jetzt hier als "Kritiker" bezeichnest nicht das Klima retten wollen sondern nur das "Geld verdienen" verunmöglichen wollen.
Genau diese Kreise bremsen durch ihr Verhalten auch jegliche Innovationen, denn dass ist selbstverständlich auch nicht in ihrem Interesse.
Für die Grünen ( das sind die wo mit dem Umweltgewissen extreme Hardlinerpositionen der SP durchdrücken wollen ) waren die letzten Jahre wahrlich ein Segen. Alles was dem Klima hilft können die so gar nicht brauchen und darum bekämpfen sie es bis zum letzten. Für den eigenen Wahlerfolg würden die ohne mit der Wimper zu zucken nochmals 5°C dauflegen.

Rechne lieber mal aus wie viele male man die Piste in Sölden umbauen könnte um auf den gleichen Fussabdruck zu kommen wo ein einziger Tag der Russen in der Ukraine hinterlässt.

Ach ja, noch ein Tip: Wenn du etwas gutes für die Welt tun willst dann kaufe ja keine Produkte aus Ländern welche man uns hier als in Europa gerne als Vorzeigeländer präsentiert. Elektroauto ja, aber sicher keins aus China, das kannst du gleich mit einer mit einer selber gebauten und mit Kohle betriebenen Dampfmaschine rumfahren.

Nochmals zum Mitschreiben: Die Bergregionen wollen sehr wohl den Temperaturanstieg bremsen, ihn am liebsten Rückgängig machen,
aber man LÄSST SIE NICHT!!!
 
Theo schrieb:
Warum stellen ausgerechnet Skifahrer die Kritiker, die den Klimawandel bremsen möchten, immer wieder so in Misskredit?
Weil die wo du jetzt hier als "Kritiker" bezeichnest nicht das Klima retten wollen sondern nur das "Geld verdienen" verunmöglichen wollen.
Genau diese Kreise bremsen durch ihr Verhalten auch jegliche Innovationen, denn dass ist selbstverständlich auch nicht in ihrem Interesse.
Für die Grünen ( das sind die wo mit dem Umweltgewissen extreme Hardlinerpositionen der SP durchdrücken wollen ) waren die letzten Jahre wahrlich ein Segen. Alles was dem Klima hilft können die so gar nicht brauchen und darum bekämpfen sie es bis zum letzten. Für den eigenen Wahlerfolg würden die ohne mit der Wimper zu zucken nochmals 5°C dauflegen.

Rechne lieber mal aus wie viele male man die Piste in Sölden umbauen könnte um auf den gleichen Fussabdruck zu kommen wo ein einziger Tag der Russen in der Ukraine hinterlässt.

Ach ja, noch ein Tip: Wenn du etwas gutes für die Welt tun willst dann kaufe ja keine Produkte aus Ländern welche man uns hier als in Europa gerne als Vorzeigeländer präsentiert. Elektroauto ja, aber sicher keins aus China, das kannst du gleich mit einer mit einer selber gebauten und mit Kohle betriebenen Dampfmaschine rumfahren.

Nochmals zum Mitschreiben: Die Bergregionen wollen sehr wohl den Temperaturanstieg bremsen, ihn am liebsten Rückgängig machen,
aber man LÄSST SIE NICHT!!!

Interessant, was du mir alles unterstellst, ohne mich zu kennen, was du alles generalisierst, ohne zu differenzieren im Sinne einer Verständigung.

Und es zeigt sich halt ein Menschenbild bei dir, das sich grundsätzlich dem meinen widerspricht. Natürlich gibt es auch welche die mit Klimaschutz Geld verdienen wollen. Aber ja, sollen Sie doch bitte, wenn es der Sache hilft. Andere verdienen Geld damit, die Erde zugrunde zu richten und erfahren erstaunlich wenig Gegenwind. Aber - die meisten Klimaschützer handeln aus einer inneren Überzeugung heraus. Weil sie die Erde besser hinterlassen wollen, als sie sie vorgefunden haben. Und ich - und das meine ich mit Menschenbild - fokussiere mich immer auf die gute Seite im Leben.

Und nein - viele Skigebiete tun viel, viel zu wenig bis nichts, um den Temperaturanstieg zu bremsen. Das ist schon eine steile These von dir, die du gern begründen darfst.
 
Wie sollen denn Skigebiete, da du wohl das meinst, den Co2-Ausstoß reduzieren? Deren Strom kommt fast ausschließlich aus Wasserkraft (in Frankreich zudem Atomkraft), weswegen es auch Unsinn ist, zu fordern, sie sollten Strom sparen.

Mir fällt nur ein, dass der Pistenbully natürlich mit Diesel fährt. Der Anteil davon an den Emissionen ist aber sehr gering und vor allem gibt es keine großflächig anwendbaren Alternativen, da ließe sich mehr erreichen, wenn bspw. man den Güterverkehr zwingen würde, statt auf LKWs die Schiene zu nutzen. In der Schweiz funktioniert das auch, bist du da mal auf der Autobahn gefahren? Da ist die rechte Spur sogar von normalen Autos benutzbar, nicht wie in D eine endlose LKW-Kolonne...

+++

Generell: Den Klimawandel an sich aufhalten zu wollen, halte ich für ein unsinniges Vorhaben, da nicht umsetzbar.

Die Anpassung an die Folgen sich verändernden Klimas dagegen ist viel einfacher und billiger möglich - und vor allem auch ohne umfangreiche Verbote und Preiserhöhungen für die Allgemeinheit machbar.

Selbst in den "schlimmsten" Szenarien mit 4 Grad Erwärmung gibt es eine katastrophalen Folgen, die man nicht durch technische Maßnahmen verhindern könnte, die zumal ohnehin notwendig sind, aber derzeit politisch aktiv verhindert werden (bspw. Klimaanlagenförderung, im Ahrtal wird beim Wiederaufbau an Ort und Stelle gebaut obwohl da früher oder später die nächste Flut rüberrauscht).

Es gibt auch mehrere Studien, welche in Bezug auf den Skitourismus auch in dem 4 Grad-Szenario keine Probleme sehen für eine Saison von mindestens 100 Tagen, sofern man eben ausreichend Beschneiung hat (also Studien welche die Beschneiung mitberechnen, statt nur auf natürlichen Schneefall zu schauen).
 
Firn77 schrieb:
Wirklich - was ich mich bei der ganzen Diskussion z.B. am Beispiel Sölden immer und immer wieder frage: Warum stellen ausgerechnet Skifahrer die Kritiker, die den Klimawandel bremsen möchten, immer wieder so in Misskredit? Man kann über die Maßnahmen ("Kleben" ect.) gerne streiten, aber jeder von uns müsste doch aus tiefstem Herzen alles dafür tun, den Klimawandel aufzuhalten. Zu stoppen geht ja ohnehin nicht mehr. Aber wer, wenn nicht wir, hat ein Interesse daran, dass es nicht noch wärmer wird.
a) weder ist der Klimawandel aufzuhalten, noch zu stoppen. Er kann noch nicht einmal verlangsamt werden - schon gar nicht von Deutschland oder gar der DACH-Region.
b) die selbst ernannten Klimaschützer tun alles, wirklich alles um die Umwelt zu zerstören, denn:
1. Frackinggas ist das schmutzigste Gas, welches es gibt.
2. der Transport von Fracking- und auch jedem anderen Flüssiggas verbraucht wertvolle Ressourcen, welche gespart werden könnten.
3. Die Umwandlung von Flüssiggas in Brauchgas vergiftet die Meere in nie gekanntem Ausmaß, wird nun aber plötzlich von den "Klimarettern" akzeptiert (Einleitung von Chlor in die Nordsee)
c) zwar haben wir (teilweise) im Sommerhalbjahr genügend Strom aus EE, aber weil keine Speichermöglichkeiten vorhanden sind, nützt uns das nichts im Winter. Im Schnitt verbrennt Deutschland nun mehr dreckige Kohle als vorher!
d) Projekte ohne jeden Nutzen aber mit enormen Ressourcenverbrauch werden von den "Klimaschützern" genehmigt oder gar ausgebaut. Nur ein Beispiel: Stuttgart21
e) durch den unbedachten Einsatz von Wärmepumpen und Elektroautos wird immer mehr Strom benötigt, welcher wegen fehlender Speichermöglichkeiten aus Kohle gewonnen werden muss. Alternative: Stromabschaltung, enorme Verteuerung mit Niedergang der Wirtschaft und noch nicht absehbaren Folgen. (Absehbar aber definitiv fatal!).

Als denkender Bürger hat man den Eindruck von Vollpfosten mit einer Weitsicht bis zum Brett vor dem Kopf in die Katastrophe gesteuert zu werden.
 
biofleisch schrieb:
Firn77 schrieb:
Wirklich - was ich mich bei der ganzen Diskussion z.B. am Beispiel Sölden immer und immer wieder frage: Warum stellen ausgerechnet Skifahrer die Kritiker, die den Klimawandel bremsen möchten, immer wieder so in Misskredit? Man kann über die Maßnahmen ("Kleben" ect.) gerne streiten, aber jeder von uns müsste doch aus tiefstem Herzen alles dafür tun, den Klimawandel aufzuhalten. Zu stoppen geht ja ohnehin nicht mehr. Aber wer, wenn nicht wir, hat ein Interesse daran, dass es nicht noch wärmer wird.
a) weder ist der Klimawandel aufzuhalten, noch zu stoppen. Er kann noch nicht einmal verlangsamt werden - schon gar nicht von Deutschland oder gar der DACH-Region.
b) die selbst ernannten Klimaschützer tun alles, wirklich alles um die Umwelt zu zerstören, denn:
1. Frackinggas ist das schmutzigste Gas, welches es gibt.
2. der Transport von Fracking- und auch jedem anderen Flüssiggas verbraucht wertvolle Ressourcen, welche gespart werden könnten.
3. Die Umwandlung von Flüssiggas in Brauchgas vergiftet die Meere in nie gekanntem Ausmaß, wird nun aber plötzlich von den "Klimarettern" akzeptiert (Einleitung von Chlor in die Nordsee)
c) zwar haben wir (teilweise) im Sommerhalbjahr genügend Strom aus EE, aber weil keine Speichermöglichkeiten vorhanden sind, nützt uns das nichts im Winter. Im Schnitt verbrennt Deutschland nun mehr dreckige Kohle als vorher!
d) Projekte ohne jeden Nutzen aber mit enormen Ressourcenverbrauch werden von den "Klimaschützern" genehmigt oder gar ausgebaut. Nur ein Beispiel: Stuttgart21
e) durch den unbedachten Einsatz von Wärmepumpen und Elektroautos wird immer mehr Strom benötigt, welcher wegen fehlender Speichermöglichkeiten aus Kohle gewonnen werden muss. Alternative: Stromabschaltung, enorme Verteuerung mit Niedergang der Wirtschaft und noch nicht absehbaren Folgen. (Absehbar aber definitiv fatal!).

Als denkender Bürger hat man den Eindruck von Vollpfosten mit einer Weitsicht bis zum Brett vor dem Kopf in die Katastrophe gesteuert zu werden.

a). Sagst du, seh ich völlig anders. Diesen Fatalismus teile weder ich noch die meisten Wissenschaftler.
b) 1. - bräuchte keiner, hätte die schwarze Regierung in den letzten 20 Jahren uns nicht so abhängig von Gas gemacht udn wäre nicht der Krieg in der Ukraine gekommen; Jetzt braucht man Brückenlösungen und ich hoffe, man braucht bald weder Fracking- noch anderes Gas. Der hier also eine Weitsicht bis zum Brett vor dem Kopf zu haben scheint, bist du ;-) Sonst würdest du nicht damit argumentieren.
2. siehe 1.
3. siehe 1.
c) auch ein Quatsch, weil wir auch im Winter schon längst weiter sind und Kohlekraftwerke grundsätzlich auch wieder: siehe 1.)
d) Stuttgart21 war vor allem ein Prestigeprojekt der Bahn und der Politik. Und grundsätzlich ist es sicher sinnvoll, endlich mal große Beträge in die Bahn zu investieren. Auch wenn ich gegen Stuttgart 21 war.


Lass doch mal deine markigen Begriffe wie "Vollpfosten" weg und akzeptiere, dass es eine meist jüngere Generation gibt, die die Welt besser hinterlassen wollen als sie sie vorfanden und Lösungen suchen. Probleme gehegt haben wir lange genug.
 
biofleisch schrieb:
1. Frackinggas ist das schmutzigste Gas, welches es gibt.
2. der Transport von Fracking- und auch jedem anderen Flüssiggas verbraucht wertvolle Ressourcen, welche gespart werden könnten.

Deswegen wird Fracking ja in Deutschland auch nicht eingesetzt. Herr Wissing würde es zwar gerne einführen, der gehört meines Erachtens aber nicht primär zu den Klimaschützern ...

biofleisch schrieb:
3. Die Umwandlung von Flüssiggas in Brauchgas vergiftet die Meere in nie gekanntem Ausmaß, wird nun aber plötzlich von den "Klimarettern" akzeptiert (Einleitung von Chlor in die Nordsee)
c) zwar haben wir (teilweise) im Sommerhalbjahr genügend Strom aus EE, aber weil keine Speichermöglichkeiten vorhanden sind, nützt uns das nichts im Winter. Im Schnitt verbrennt Deutschland nun mehr dreckige Kohle als vorher!

Wir sind inzwischen bei einer Quote von 46% bei Erneuerbaren, Tendenz stetig steigend. Kohle & Flüssiggas brauchen wir hauptsächlich noch als Backup, und vor allem wegen dem Wegfall der russischen Gaslieferungen. Auch nicht unbedingt die Schuld der Umweltschutzverbände ...


biofleisch schrieb:
d) Projekte ohne jeden Nutzen aber mit enormen Ressourcenverbrauch werden von den "Klimaschützern" genehmigt oder gar ausgebaut. Nur ein Beispiel: Stuttgart21

Die BW CDU in den 80/90er Jahren als Klimaschützer zu bezeichnen halte ich ebenfalls für gewagt ... aber bitte ...

biofleisch schrieb:
e) durch den unbedachten Einsatz von Wärmepumpen und Elektroautos wird immer mehr Strom benötigt, welcher wegen fehlender Speichermöglichkeiten aus Kohle gewonnen werden muss. Alternative: Stromabschaltung, enorme Verteuerung mit Niedergang der Wirtschaft und noch nicht absehbaren Folgen. (Absehbar aber definitiv fatal!).

Nein muss er nicht. Bis wir wirklich flächendeckend E-Mobilität am Start haben und mehrheitlich die Heizungen erneuert haben, sind wir lange nicht mehr von fossilen Brennstoffen abhängig. Deswegen setzen ja auch weltweit alle Staaten inzwischen auf diesen Weg, egal ob China oder wer hier sonst immer so gerne als Deckmäntelchen angeführt wird.

biofleisch schrieb:
Als denkender Bürger hat man den Eindruck von Vollpfosten mit einer Weitsicht bis zum Brett vor dem Kopf in die Katastrophe gesteuert zu werden.

ich würde es anders formulieren ... als denkender Bürger hat man langsam aber sicher das Gefühl, mit mehr Vollpfosten zusammen in diesem Land zu leben als man gedacht hat ...
 
Firn77 schrieb:
a). Sagst du, seh ich völlig anders. Diesen Fatalismus teile weder ich noch die meisten Wissenschaftler.
b) 1. - bräuchte keiner, hätte die schwarze Regierung in den letzten 20 Jahren uns nicht so abhängig von Gas gemacht udn wäre nicht der Krieg in der Ukraine gekommen; Jetzt braucht man Brückenlösungen und ich hoffe, man braucht bald weder Fracking- noch anderes Gas. Der hier also eine Weitsicht bis zum Brett vor dem Kopf zu haben scheint, bist du ;-) Sonst würdest du nicht damit argumentieren.
2. siehe 1.
3. siehe 1.
c) auch ein Quatsch, weil wir auch im Winter schon längst weiter sind und Kohlekraftwerke grundsätzlich auch wieder: siehe 1.)
d) Stuttgart21 war vor allem ein Prestigeprojekt der Bahn und der Politik. Und grundsätzlich ist es sicher sinnvoll, endlich mal große Beträge in die Bahn zu investieren. Auch wenn ich gegen Stuttgart 21 war.
Lass doch mal deine markigen Begriffe wie "Vollpfosten" weg und akzeptiere, dass es eine meist jüngere Generation gibt, die die Welt besser hinterlassen wollen als sie sie vorfanden und Lösungen suchen. Probleme gehegt haben wir lange genug.

Hier sieht man hervorragend, was ich bei fast allen vermeintlichen Klimaschützern beobachte, Argumente anderer werden nie anerkannt, sondern man hat immer die Weisheit gepachtet als einziger wissen und bewerten zu können, was richtig ist.
 
ThomasZ schrieb:
Hier sieht man hervorragend, was ich bei fast allen vermeintlichen Klimaschützern beobachte, Argumente anderer werden nie anerkannt, sondern man hat immer die Weisheit gepachtet als einziger wissen und bewerten zu können, was richtig ist.

Wenn ich wüßte, was richtig ist, würd ich a) heute mein Geld leichter verdienen und b) morgen die Weltherrschaft an mich reißen ;-)

Aber billige Polemik, die tatsächlich nicht weiter als bis zum Brett vor dem Hirn kommt, die lässt sich nun mal leicht demaskieren.

Mir ist eine "alles egal Haltung" halt im Leben so fremd. Ich krieg eine Herausforderung, und dann geh ich die an. Und bei so einer großen sollten wir möglichst viele sein. Also raus aus den Beleidigungen, rein ins Machen.
 
ThomasZ schrieb:
Hier sieht man hervorragend, was ich bei fast allen vermeintlichen Klimaschützern beobachte, Argumente anderer werden nie anerkannt, sondern man hat immer die Weisheit gepachtet als einziger wissen und bewerten zu können, was richtig ist.

Hier sieht man hervorragend, was ich bei fast allen wissenschaftsfremden Realitätsverweigerern beobachte, das man nämlich verzweifelt versucht, seine "Gefühle" irgendwie als Fakten zu verkaufen, um damit zu argumentieren. Im US Wahlkampf damals liebevoll "alternative Fakten genannt ... es wird aber. nur weil man es gebetsmühlenartig hundert Mal wiederholt einfach nicht stichhaltiger oder realer ...

Als Hilfe hier noch mal ein Link von weiter oben, Erkenntnis ist ja bekanntlich der erste Weg zur Besserung ...

https://web.de/magazine/wissen/psychologie/neurowissenschaftler-henning-beck-erklaert-denkfehler-schaffen-38769198
 
Oha, die Diskussion wird wieder mal emotional !
Wenn wir hier von "Klimaschutz" reden - ich bin da noch mehr für Umweltschutz - sollten wir nicht nur den Strommix betrachten.

Reden wir mal über den Primärenergieverbrauch.
Der Anteil erneuerbarer Energien hieran lag in Deutschland im Jahr 2022 bei ca. 17%.
Der Anteil neuer erneuerbarer Energien (Windenergie, Solarenergie) lag bei ca. 6%.
https://www.umweltbundesamt.de/daten/energie/primaerenergieverbrauch#definition-und-einflussfaktoren
https://mediathek.fnr.de/primarenergieverbrauch.html
https://www.google.com/search?sca_esv=577466851&q=der+irrtum+vom+relevanten+%C3%B6kostrom&tbm=isch&source=lnms&sa=X&ved=2ahUKEwi33K24mZmCAxX63QIHHerzDoYQ0pQJegQIDBAB&biw=1920&bih=923&dpr=1#imgrc=Tkc279-pVCPyIM

Laut internationaler Energieagentur liegt der Anteil neuer erneuerbarer Energien (Windenergie, Solarenergie usw.) global bei ca. 2,5%.
https://www.bpb.de/kurz-knapp/zahlen-und-fakten/globalisierung/52741/primaerenergie-versorgung/

Noch was zum Strommix.
Die höchsten Strompreise in Europa zahlte man 2022 in Dänemark, ca. 61 Cent pro kWh.
Dänemark produziert ca. 80% seines Stroms aus erneuerbaren Energien, überwiegend mit Windkraft ...
https://strom-report.com/strompreise-europa/

Soviel zum Thema Fakten ...
 
Wooly schrieb:

Hier sieht man hervorragend, das man nämlich verzweifelt versucht, seine "Gefühle" irgendwie als Fakten zu verkaufen, um damit zu argumentieren.

Es ist natürlich sehr schmerzlich, wenn die andere Seite die erfolgreiche eigene jahrzehntealte Kampagnenstrategie kopiert.

Den Weltuntergang herbeireden, den Klimawandel in Erderhitzung umlabeln, oder gar das was Frl. Thunberg so zu den Hamasschlächtern nicht aber wohl zur antiterroristischen Selbstverteidigung Israels zu sagen hat, stehen einfach in der ganz simplen diabolischen Tradition also einer jeden antidemokratischen totalitären linken Tradition: Hass, Angst ,Lügen und Neid zu sähen und daraus Fakten zu konstruieren...
Was natürlich überhaupt niemals etwas mit Gefühlen zu tun hat.....
Die einzige konsequente, glaubwürdige linke Strategie gegen den Klimawandel und alles andere menschliche also böse wäre diese:

https://youtu.be/ooxNTLGGwXI?si=sDs1vgO_Hdnj0K2F

Manch einer dieser heutigen Verblendeten hat schon mit Zeugungsstreik als Klimaschutz begonnen.
Bravo weiter so, denn viele psychatrische Erkrankungen sind genetisch determiniert.

Das schöne ist... der Wind wechselt sogar hier:
20231028_193834.jpg
 
biofleisch schrieb:
c) zwar haben wir (teilweise) im Sommerhalbjahr genügend Strom aus EE, aber weil keine Speichermöglichkeiten vorhanden sind, nützt uns das nichts im Winter. Im Schnitt verbrennt Deutschland nun mehr dreckige Kohle als vorher!
Beide Punkte sind falsch:
Photovoltaik und Windkraft ergänzen sich hervorragend, im Sommer ist wenig Wind aber viel Sonne, im Winter umgekehrt. Über das Jahr gesehen ergibt sich in der Summe ein praktisch konstanter Verlauf:
https://www.researchgate.net/profil...ind-and-PV-for-Germany-The-dots-represent.ppm
Die Kohleverstromung hat dieses Jahr deutlich abgenommen:
https://www.iwrpressedienst.de/ener...in-deutschland-rueckgang-der-kohleverstromung
 
gelöscht
 
Bergwanderer schrieb:
Oha, die Diskussion wird wieder mal emotional !
Wenn wir hier von "Klimaschutz" reden - ich bin da noch mehr für Umweltschutz - sollten wir nicht nur den Strommix betrachten.

Reden wir mal über den Primärenergieverbrauch.
[…]
Noch was zum Strommix.
Die höchsten Strompreise in Europa zahlte man 2022 in Dänemark, ca. 61 Cent pro kWh.
Dänemark produziert ca. 80% seines Stroms aus erneuerbaren Energien, überwiegend mit Windkraft ...
https://strom-report.com/strompreise-europa/

Soviel zum Thema Fakten ...

Mit Fakten nimmst du es leider selbst nicht so genau.

Die Primärenergiesau wird schon so lange durchs Dorf getrieben, dass sie eigentlich längst tot umgefallen sein müsste.
Wenn du einen Liter Benzin verbrennst ist das ne Menge Energie, aber beispielsweise in einem Motor nutzt du davon nur ca 15% um etwas zu bewegen, der Rest ist Abwärme.
Warum sollten also EE diese 85% Abwärme ersetzen?
Primärenergie ist ein richtig dummes Argument.


Und in Dänemark zahlt man mitnichten so hohe Preise wie deine windige Quelle angibt.
Vor allem zahlen viele Dänen variable Preise je nach Verfügbarkeit und häufig auch nur 8ct/kWh bei hoher Verfügbarkeit. Gemittelt liegt man ungefähr bei 30-40 ct/kWh.

Aber wir leben ja eh in postfaktischen Zeiten und dein Standpunkt ist klar geworden :roll:
 
Julian96 schrieb:
Mir kommt es viel eher so vor, dass viele Menschen wie auch ich, händeringend versuchen anderen nur ansatzweise klar zu machen, dass auch persönliche Vorlieben, Hobbys, Leidenschaften, Freiheiten etc. sehr starke Argumente in all diesen Diskussionen sein müssen.
....
es ist mir egal womit der Zug fährt, es ist mir egal ob ich eines Tages in einem elektrischen Flugzeug reisen würde etc.
In all diesen Bereichen hätten Verbesserungen auf mich keinerlei negative Auswirkungen und auf unser aller Umfeld nur positive Auswirkungen. Was wäre also der Sinn hier gegen etwas zu sein?

Du gehst immer zu sehr von dir aus und widersprichst dir hier selber. Du bist Autofan, der nächste interessiert sich für Diesellokomotiven und der Dritte fliegt gern mit seiner Cessna 172 seine Runden.

Zum Beispiel bei der Diesellok: Für dich hätte es wie du geschrieben hast keine negativen Auswirkungen wenn nur noch E- oder Wasserstoffloks fahren, für Personen mit Trainspotting als Hobby ist es ein herber Verlust keine V164 o.Ä. mehr auf der Schiene zu sehen. Andererseits kann es eben für diese Person keinerlei negative Auswirkung haben nur noch mit E-Autos zu fahren.

Wer sein Hobby und seine Vorlieben wahren will (ja, ich bin auch Petrolhead) sollte aber auch die Vorlieben anderer akzeptieren.

Viele Grüße
 
Julian96 schrieb:
Der Mensch denkt warum soll ich mich für etwas einsetzen wenn mir dafür hier und heute ein Stück genommen wird.
1 zu 1 das was der Neurowissenschaftler im Interview sagt. Darum finde ich es auch so spannend und gut.

Nur das er das nicht begrüßt, sondern als einen großen Teil des Problems schildert.

zu dem Rest deiner Antwort, mir persönlich, und eigentlich auch allen meinen Menschen im Umfeld, und ich würde wetten, auch die allermeisten anderen Mitbürger*innen , ist es höchstwahrscheinlich völlig egal, ob du Kinder haben willst, oder nicht, und werten dich auch nicht deswegen. Das hatte vielleicht in den 50-60er Jahren mal Relevanz, aber ich kann nicht verstehen, wo diese seltsame Angst herkomme ??

Der Vergleich Kinder - Skifahren hinkt jetzt übrigens schon nicht nur deshalb ziemlich ...

Und noch kurz zu "wo zieht man da die Grenze"? ganz einfach, du hast es selber beschrieben, alles was du dir an Saß bereitest ist heilig und wird dir in Deutschland keiner einfach so nehmen. Es kann sein, das für irgend etwas scharf kritisiert wirst, oder von einer Gruppe sozial geächtet, oder die Menschen die Augen verdrehen ... du kannst es trotzdem machen, keine Polizei wird dich daran hindern und du kommst auch nicht dafür in den Knast.

Nur Gesetze können dich also einschränken. Gesetze machen Parteien, die gewählt werden. Eine Regel oder Verbot die dich einschränken sind also von einer Mehrheit durchgesetzt ... und du musst dich dann auch dran halten. Wenn dir das stinkt kannst du einfach anders wählen, und dann wird das Verbot vielleicht aufgehoben.

Von daher kann ich immer noch überhaupt nicht verstehen, durch was du dich von Klimaschützern so massiv bedroht fühlst?
 
gelöscht
 
Neues von der Südhalbkugel

Energie am rechte Ort, zur richtige Zeit gleich Insel Verwüstung.

Der schwere tropische Wirbelsturm Lola, der diese Woche durch Vanuatu gerissen wurde und erhebliche Schäden hinterliess, ist zum frühesten Kategorie-5-System für die südliche Hemisphäre geworden.

Der aussersaisonale Zyklon bildete sich am Sonntag und erreichte seinen Höhepunkt am Dienstag mit Böen von bis zu 295 Kilometern pro Stunde - genug, um die Schwelle der höchsten Zyklon-Kategorie, einer Kategorie 5, zu erreichen. Zuvor war das früheste System der Kategorie 5 zweimal am 5. Dezember - sowohl von den australischen Wirbelstürmen Joan 1975 als auch von Graham 1991.

Was hat es also so früh erlaubt, so stark zu werden?

Typischerweise läuft die Zyklonsaison von November bis April, wenn der Monsuntröge - ein saisonaler Wind, der als Brutplatz für tropische Wirbelstürme und Regen angesehen wird - seinen saisonalen Übergang in die südliche Hemisphäre macht. Aber wenn der Monsumtrog in der Nähe des Äquators liegt, wie es jetzt der ist, ist es schwierig für Zyklone zu bilden. Dies liegt daran, dass der Trog weniger aktiv ist, oft zwischen zwei Hemisphären verschüttet wird, und weil die allgemeinen Windmuster um den Äquator herum es für Zyklone schwer machen, ihre anfängliche Winddrehung zu bekommen.

Tendenz früherer, intensiver Wirbelstürme

Die Rolle des Klimawandels auf Lola ist noch nicht bekannt. Aber die frühe Ankunft eines intensiven Wirbelsturms ist Teil eines breiteren Trends, der rund um den Globus beobachtet wird. Ein kürzlich in Nature veröffentlichtes Papier fand heraus, dass sich heute etwa zwei Wochen früher intensive Wirbelstürme auf der südlichen Hemisphäre bilden als in den 1980er Jahren. Das zeigte sich auch in der nördlichen Hemisphäre.
Quelle mit Bildern: https://www.abc.net.au/news/2023-10...medium=content_shared&utm_source=abc_news_web
Zur Studie: https://www.nature.com/articles/s41586-023-06544-0


Von oben erscheint das eisige Königreich der Antarktis als riesige, flache Wildnis. Ein weisses Blatt, drapiert über dem Südpol des Planeten.

Unterhalb des antarktischen Eisschildes wird eine Landschaft enthüllt, wo zum Reich der Dinos gehörte. Eine überraschende und mysteriöse Landschaft liegt unter dem Eis, die vor den Augen verborgen ist, seit der Kontinent vor etwa 34 Millionen Jahren zu frieren begann. In den letzten Jahrzehnten haben Wissenschaftler begonnen, dieses unterirdische Reich zu kartieren und zu versuchen, die unsichtbaren Schluchten, Gipfel und Täler zu entdecken, die die Antarktis prägen. Eine neue Studie, die in der Zeitschrift Nature Communications veröffentlicht wurde, hat zum ersten Mal eine Ecke dieser Unterwelt sehr detailliert untersucht und eine Landschaft aus tiefen Tälern und hohen Berggipfeln enthüllt.

Zur Studie: https://www.nature.com/articles/s41467-023-42152-2
abgerufen am 28.10.2023
 
Panacea schrieb:
Bergwanderer schrieb:
Oha, die Diskussion wird wieder mal emotional !
Wenn wir hier von "Klimaschutz" reden - ich bin da noch mehr für Umweltschutz - sollten wir nicht nur den Strommix betrachten.

Reden wir mal über den Primärenergieverbrauch.
[…]
Noch was zum Strommix.
Die höchsten Strompreise in Europa zahlte man 2022 in Dänemark, ca. 61 Cent pro kWh.
Dänemark produziert ca. 80% seines Stroms aus erneuerbaren Energien, überwiegend mit Windkraft ...
https://strom-report.com/strompreise-europa/

Soviel zum Thema Fakten ...

Mit Fakten nimmst du es leider selbst nicht so genau.

Die Primärenergiesau wird schon so lange durchs Dorf getrieben, dass sie eigentlich längst tot umgefallen sein müsste.
Wenn du einen Liter Benzin verbrennst ist das ne Menge Energie, aber beispielsweise in einem Motor nutzt du davon nur ca 15% um etwas zu bewegen, der Rest ist Abwärme.
Warum sollten also EE diese 85% Abwärme ersetzen?
Primärenergie ist ein richtig dummes Argument.


Und in Dänemark zahlt man mitnichten so hohe Preise wie deine windige Quelle angibt.
Vor allem zahlen viele Dänen variable Preise je nach Verfügbarkeit und häufig auch nur 8ct/kWh bei hoher Verfügbarkeit. Gemittelt liegt man ungefähr bei 30-40 ct/kWh.

Aber wir leben ja eh in postfaktischen Zeiten und dein Standpunkt ist klar geworden :roll:
Die Daten stammen von dieser "windigen" Quelle:
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/197196/umfrage/elektrizitaetspreise-ausgewaehlter-europaeischer-laender/ Der erste Balken gehört zu Dänemark ... :wink:
https://ec.europa.eu/eurostat/databrowser/view/NRG_PC_204__custom_6859881/bookmark/bar?lang=en&bookmarkId=8ebd37cf-3821-4f2a-a126-9cc8984ddcc3

Für die weiteren Punkte empfehle ich Dir diesen sehenswerten Vortrag von Prof. Hans-Werner Sinn an der Universität Luzern vom 06.09.2023: https://www.youtube.com/watch?v=NfdHSOtRERo
 
Julian96 schrieb:
Wir haben hier im Forum Leute, die leben fürs Skifahren. Denen könntest du alles nehmen, aber ohne Skifahren würden sie nicht mehr leben wollen. Wenn Kinder keinen Stellenwert haben, kann ein Hobby so essentiell sein wie für andere ein Kind. Der Vergleich hinkt ganz und gar nicht.

Merkst du eigentlich nicht, was für einen konfusen Blödsinn du da redest, oder hast du wirklich einen so dermaßen verschobenen Wertekanon ? Skifahren ist ein Hobby, und gerne auch eine Leidenschaft, gerne auch ein Lebensstil. Aber bestimmt nicht Essentielles ohne das man nicht leben kann. Häng doch bitte die Glorifizierung etwas tiefer. Wir sitzen hier in einem Hobbyforum, und tauschen uns über Skifahren aus. Es könnten auch Briefmarken oder sonst etwas sein ...

Julian96 schrieb:
Ganz ehrlich ich verstehe wiederum nicht wie man das was man täglich liest und wie sich unsere Welt entwickelt derart herunterspielen kann.
Einschränken können nur Gesetze, richtig. Aber was zum Gesetz wird, wird zunehmend von einzelnen Populisten, Extremisten, Lobbyisten und Idiologisten beeinflusst. Was heute nur im Netz und den Medien rum geht wird morgen in der Politik landen und übermorgen zum Gesetz und Verbot. Wenn etwas nur genug oft weiter nach geplappert wird glauben es irgendwann genug und wenn es genug glauben, hat man eine Mehrheit...

Du verstehst nicht das nur du mit deinen Empfindungen nicht verstehst, das eine Mehrheit es so haben will. Das sind keine Spinner oder Ideologen, das sind Politiker, die ich und die Mehrheit aktuell gewählt haben, und die machen Politik so wir ich sie mir ungefähr vorstelle, und in meinem Sinne. Das mag dir nicht passen, aber so ein wenig Gelassenheit sollte man doch schon an den Tag legen ... wer über die politischen Zustände in Deutschland und der EU jammert als wären wir Afghanistan, der macht sich halt eher lächerlich als irgend etwas Sinnhaftes zur Diskussion beizutragen.
 
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