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Die große Klima-Diskussion

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scratch schrieb:
Viele Heizungsbauer haben noch zu wenig Erfahrung damit. Bei einer WP ist es essentiell, eine so korrekt wie mögliche Gebäudeheizlastberechnung zu machen und die Wärmepumpe den Bedingungen entsprechend korrekt auszulegen ("Machen wir nach Erfahrung, passt schon so"...Bivalenzpunkt? Scheiß drauf).

Mein Heizungsbauer musste unlängst ein Kupfer-Rohr an der Anlage mit der Elektrosäge trennen und meinte dann, Spülen sei nicht nötig, weil die Späne im Magnetit-Abscheider aufgefangen würden 8O . Auf meinen Einwand, dass Kuper meines Wissens nach nicht magnetisch sei, hat er dann murrend die Späne aus der Anlage gespült, die sonst in meiner Pumpe gelandet wären.

scratch schrieb:
Auch die Inbetriebnahme und korrekte Einstellung ist enorm wichtig und damit sind sehr viele Heizungsbauer noch überfordert. Hinzu kommt noch die richtige Auswahl an Heizkörpern, sofern keine Fußbodenheizung verbaut ist. Und dann wundert man sich, dass die Heizung nicht wirtschaftlich optimal ausgelegt ist und warum die Stromkosten stark ansteigen.
[...]
Wenn die Ölheizung den Dienst einstellt (ist immerhin von 92), werden wir mit großer Wahrscheinlichkeit auf eine Wärmepumpe umstellen (weiß nur nicht von wem, weil unseren aktuellen Heizungsbauer traue ich das auch nicht zu).
Ich habe bereits eine Heizlastberechnung gemacht und mit dem Austausch von 5 Heizkörpern können wir dann auf eine Vorlauftemperaturen von 40°C bzw. 30°C für die FBH runtergehen. Das ist für aktuelle WP kein Thema mehr, die gehen ja zum Teil schon auf 55°C oder mehr (dafür müssten wir gar keine Heizkörper tauschen).

Genau so muss man es machen. Und die Strategie, dies vor dem Einbau einer WP zu tun, spart nebenbei auch schon vorher Heizkosten. 40° Vorlauf für eine FBH erscheint mir allerdings sehr hoch. Eine FBH sollte mit 30° auskommen. Hast Du eine Systemtrennung zwischen FBH, konventionellen HK und Kessel oder hängt alles an einem Kreis?
 
Und vom Niveau her deutlich schlechter... absichtlich oder nicht...ist die Frage...

Denn wer vereinfacht, beweist nichts sondern "häuft nur Evidenzen an", , wie im FAZ Artikel ganz klar beschrieben.

Das der Jetstream Schuld ist, wissen doch alle... "außer die Wissenschaftler ,die sich mit dem Jetstream beschäftigen"
 
Was hilft mir als Normalo der Artikel der FAZ? Ich bin kein Wetterexperte oder Klimawissenschaftler und möchte dennoch Zusammenhänge verstehen. Auch die Einfachheit als Erklärung sollte berücksichtigt werden. Wenn der normale Bürger Dinge nicht versteht, kann er auch nichts ändern.
 
Null - vor allem, weil es immer nur eine Auswahl der aktuellen Forschungsmeinung ist. Ich werde u.a. dafuer bezahlt, dass ich die polare Strömung in 40 km Höhe im Auge behalte - aber auch da kann man als Laie (wie ich) nur sehen wer veröffentlich was in welchen Zeitschriften und dann den Mittelwert bilden...


...und wenn hier halt Artikel aus der "Forschungs"-Bild referenziert werden, dann :steinigung:
 
spinne08 schrieb:
Was hilft mir als Normalo der Artikel der FAZ? Ich bin kein Wetterexperte oder Klimawissenschaftler und möchte dennoch Zusammenhänge verstehen. Auch die Einfachheit als Erklärung sollte berücksichtigt werden. Wenn der normale Bürger Dinge nicht versteht, kann er auch nichts ändern.
Na, jetzt sei mal nicht so bescheiden! Solche etwas ausführlichere Artikel wie der in der FAZ, werden für uns "Normalos" verfasst, damit wir Zusammenhänge besser verstehen.
 
Verlangt doch niemand, dass man Experte ist, aber in der Schule hätte man schon in Physik aufpassen sollen.

Und natürlich - Wissenschaftstheorie kennt man in Europa idR überhaupt nicht. Daher vermutlich die Skepsis der Wissenschaft gegenüber.
 
Wie erwartet:

Die irrwitzige EU-Gebäuderichtlinie mit Sanierungszwang kommt (mit kleineren Kompromissen)

Der europäische Immobilienbestand wird damit quasi über Nacht auf Schrottwert geschossen, denn Investoren müssen langfristig denken und können nicht 2025 in ein Objekt investieren, dass 2040 abgerissen werden muss oder dessen Sanierung völlig unklar ist.

Das ganze ist auch inhärent unlogisch, denn gemäß der Utopisten werden wir ja in 25 Jahren sowieso CO2-frei mit Wind, Sonne und grünem Elektrolyse-Wasserstoff Strom für unsere tollen Wärmepumpen gewinnen.

Aufwendige Dämmung verschlechtert dann langfristig eher den CO2-Ausstoss...

Wie es nun weiter geht: Institutionelle Akteure müssen Immobilen anders bewerten als Privatleute. Ein "wird schon nicht so kommen" oder "die AFD kippt das alles" sind keine seriösen Annahmen. Der Restwert des Immobilenbestands muss daher mit Verabschiedung des Gesetzes in der Regel mit "Bodenrichtwert - Abrisskosten" angesetzt werden (außer für A-Immobilien, wo sich Sanierung lohnt). Das wird einen heftigen Crash geben, da auch die Banken ihre Bücher korrigieren müssen.

Noch mal zum aufmerken: Der RESTWERT des ImmobilienBESTANDES wird auf Bodenrichtwert = Abrisskosten" gesetzt.

Es geht also um fast alle Immobilien! Alle die heute meinen, ihr saniertes Häusle (selbst mit Solar und Wärmepumpe) sei ja Altersversicherung genug, werden sich noch wundern...

Komplett irre diese stinkreichen Bürokraten.
 
biofleisch schrieb:
Wie erwartet:

Die irrwitzige EU-Gebäuderichtlinie mit Sanierungszwang kommt (mit kleineren Kompromissen)

Der europäische Immobilienbestand wird damit quasi über Nacht auf Schrottwert geschossen, denn Investoren müssen langfristig denken und können nicht 2025 in ein Objekt investieren, dass 2040 abgerissen werden muss oder dessen Sanierung völlig unklar ist.

Das ganze ist auch inhärent unlogisch, denn gemäß der Utopisten werden wir ja in 25 Jahren sowieso CO2-frei mit Wind, Sonne und grünem Elektrolyse-Wasserstoff Strom für unsere tollen Wärmepumpen gewinnen.

Aufwendige Dämmung verschlechtert dann langfristig eher den CO2-Ausstoss...

Wie es nun weiter geht: Institutionelle Akteure müssen Immobilen anders bewerten als Privatleute. Ein "wird schon nicht so kommen" oder "die AFD kippt das alles" sind keine seriösen Annahmen. Der Restwert des Immobilenbestands muss daher mit Verabschiedung des Gesetzes in der Regel mit "Bodenrichtwert - Abrisskosten" angesetzt werden (außer für A-Immobilien, wo sich Sanierung lohnt). Das wird einen heftigen Crash geben, da auch die Banken ihre Bücher korrigieren müssen.

Noch mal zum aufmerken: Der RESTWERT des ImmobilienBESTANDES wird auf Bodenrichtwert = Abrisskosten" gesetzt.

Es geht also um fast alle Immobilien! Alle die heute meinen, ihr saniertes Häusle (selbst mit Solar und Wärmepumpe) sei ja Altersversicherung genug, werden sich noch wundern...

Komplett irre diese stinkreichen Bürokraten.

Inhaltlich völlig falsch. Der Immobilienbestand ist auch mit neuen Renovierungsvorschriften nicht wertlos bzw. in einem Zustand, der den Abriss voraussetzt. Investitionsstau hat schon immer zu Abschlägen in Bewertungen geführt, war aber nie Grund für eine 0,00-Bewertung. Warum auch? Niemand reißt eine 400.000,-- Immobilie ab, nur weil Investitionen anstehen. Investitionen für Renovierungen und Modernisierungen müssen und mussten bei Bestandsobjekten schon immer vorgenommen werden. Das Problem für viele Leute ist nicht die Modernisierung an sich (die macht zumindest mittel- bis langfristig in diesem Fall ja finanziell Sinn), sondern dass es von bestimmten Gruppen als "Zwang" verkauft wird. Zwang hört sich halt erstmal doof an, auch wenn es in funktionierenden Staatswesen nunmal nicht ohne geht und jedes Gesetz in irgendeiner Form "Zwang" ist.
 
biofleisch schrieb:
Wie erwartet:

Die irrwitzige EU-Gebäuderichtlinie mit Sanierungszwang kommt (mit kleineren Kompromissen)
...
üssen.

Noch mal zum aufmerken: Der RESTWERT des ImmobilienBESTANDES wird auf Bodenrichtwert = Abrisskosten" gesetzt.

Es geht also um fast alle Immobilien! Alle die heute meinen, ihr saniertes Häusle (selbst mit Solar und Wärmepumpe) sei ja Altersversicherung genug, werden sich noch wundern...

Komplett irre diese stinkreichen Bürokraten.

Sag mal, wo kommt dieses kreative Schreibwerk her?
 
Teddy75 schrieb:
biofleisch schrieb:
Wie erwartet:

Die irrwitzige EU-Gebäuderichtlinie mit Sanierungszwang kommt (mit kleineren Kompromissen)

Der europäische Immobilienbestand wird damit quasi über Nacht auf Schrottwert geschossen, denn Investoren müssen langfristig denken und können nicht 2025 in ein Objekt investieren, dass 2040 abgerissen werden muss oder dessen Sanierung völlig unklar ist.

Das ganze ist auch inhärent unlogisch, denn gemäß der Utopisten werden wir ja in 25 Jahren sowieso CO2-frei mit Wind, Sonne und grünem Elektrolyse-Wasserstoff Strom für unsere tollen Wärmepumpen gewinnen.

Aufwendige Dämmung verschlechtert dann langfristig eher den CO2-Ausstoss...

Wie es nun weiter geht: Institutionelle Akteure müssen Immobilen anders bewerten als Privatleute. Ein "wird schon nicht so kommen" oder "die AFD kippt das alles" sind keine seriösen Annahmen. Der Restwert des Immobilenbestands muss daher mit Verabschiedung des Gesetzes in der Regel mit "Bodenrichtwert - Abrisskosten" angesetzt werden (außer für A-Immobilien, wo sich Sanierung lohnt). Das wird einen heftigen Crash geben, da auch die Banken ihre Bücher korrigieren müssen.

Noch mal zum aufmerken: Der RESTWERT des ImmobilienBESTANDES wird auf Bodenrichtwert = Abrisskosten" gesetzt.

Es geht also um fast alle Immobilien! Alle die heute meinen, ihr saniertes Häusle (selbst mit Solar und Wärmepumpe) sei ja Altersversicherung genug, werden sich noch wundern...

Komplett irre diese stinkreichen Bürokraten.

Inhaltlich völlig falsch. Der Immobilienbestand ist auch mit neuen Renovierungsvorschriften nicht wertlos bzw........

Zwang hört sich halt erstmal doof an, auch wenn es in funktionierenden Staatswesen nunmal nicht ohne geht und jedes Gesetz in irgendeiner Form "Zwang" ist.

Naja wenn ein Staatswesen funktionieren würde, bräuchte man keinen Zwang, sondern würde, wie der Name schon sagt und in der Politik vergessen wurde, über Steuern steuern....
Screenshot_20231101_103347_Chrome.jpg
 
Teddy75 schrieb:
Inhaltlich völlig falsch. Der Immobilienbestand ist auch mit neuen Renovierungsvorschriften nicht wertlos bzw. in einem Zustand, der den Abriss voraussetzt.

Wenn Du verkaufen musst, weil Du Dir die bürokratischen Vorgaben aus Brüssel nicht leisten kannst, wird dies automatisch zu Abschlägen führen und Du wirst zu einem ungünstigeren Kurs verkaufen als wenn Du in Deiner Verkaufsentscheidung frei wärst.

Teddy75 schrieb:
Investitionsstau hat schon immer zu Abschlägen in Bewertungen geführt, war aber nie Grund für eine 0,00-Bewertung. Warum auch? Niemand reißt eine 400.000,-- Immobilie ab, nur weil Investitionen anstehen.

Wenn Abriss und Neubau günstiger sind als eine Sanierung dann wird genau dies passieren. Alternativen wären eine Kernsanierung, bei der nur noch die tragenden Wände stehen bleiben. Hängt immer vom Einzelfall ab.

Teddy75 schrieb:
Investitionen für Renovierungen und Modernisierungen müssen und mussten bei Bestandsobjekten schon immer vorgenommen werden. Das Problem für viele Leute ist nicht die Modernisierung an sich (die macht zumindest mittel- bis langfristig in diesem Fall ja finanziell Sinn), sondern dass es von bestimmten Gruppen als "Zwang" verkauft wird. Zwang hört sich halt erstmal doof an, auch wenn es in funktionierenden Staatswesen nunmal nicht ohne geht und jedes Gesetz in irgendeiner Form "Zwang" ist.

Netter Versuch, Ursache und Wirkung umzudrehen. Nicht der Verursacher ist das Problem, sondern diejenigen, welche sich dazu eigene Gedanken machen.

In einem funktionierenden Rechtsstaat gilt zunächst einmal das Vertrauensprinzip und der Bestandsschutz. Massive Eingriffe in das Eigentum sind nur in begründeten Ausnahmefällen möglich, etwa, wenn im Brandfall Fluchtwege fehlen oder Einsturzgefahr besteht. Wie alle Maßnahmen unterliegen solche Vorschriften dem Vorbehalt der Verhältnismässigkeit. Alles andere wäre nämlich Willkür. Deswegen dürfen auch weiter Oldtimer ohne Kat auf unseren Straßen fahren. Sie haben zwar keine Abgasreinigung, aber wegend er geringen Zahl und der typischerweise nur geringen Nutzung haben ihre Abgase keinerlei Relevanz. Bei älteren Heizungen hat der Gesetzgeber einen Ausstausch nach 30 Jahren vorgeschrieben, aber auch hier Ausnahmeregelungen vorgesehen, etwa bei selbst bewohnten Immobilien. Übrigens sieht das GEG bereits heute eine Sanierungspflicht älterer Gebäude bei Kauf, Erbschaft oder Schenkung vor, allerdings auch hier stets unter dem Vorbehalt der Verhältnismässigkeit, etwa wenn der Erbe schon zu alt ist oder eine Dämmung nur mit unverhältnismässig hohem Aufwand möglich wäre.

Bislang ist diese Gesellschaft gut damit gefahren, die Entscheidung über Sinn und Unsinn einzelner Maßnahmen denen zu überlassen, welche die Situation im Einzelfall 1000x besser beurteilen können als irgendwelche Bürokraten in Brüssel.

Es bleibt daher abzuwarten, wie Brüssel am Ende das Gesetz gestaltet und ob die entgültige Fassung dann auch verfassungskonform ist.
 
biofleisch schrieb:
Noch mal zum aufmerken: Der RESTWERT des ImmobilienBESTANDES wird auf Bodenrichtwert = Abrisskosten" gesetzt.

Es geht also um fast alle Immobilien! Alle die heute meinen, ihr saniertes Häusle (selbst mit Solar und Wärmepumpe) sei ja Altersversicherung genug, werden sich noch wundern...

Komplett irre diese stinkreichen Bürokraten.

Das hat aber auch nichts mit Bürokratie zu tun, sondern zum einen mit Steuerrecht/Kostenrechnung/Betriebswirtschaft. Vor allem aber mit die Haltbarkeit und Nutzbarkeit von Immobilien generell und den Ansprüchen der Bewohner. Wer will denn schon in einem unsanierten 50er Jahre Haus leben oder in einem Plattenbau. Darum beträgt die AfA auch 1,5% und genau das ist der Knackpunkt bei den ganzen Anlegergeschichten. Darum gilt ja auch die alte Regel, dass nur drei Dinge entscheidend sind: Die Lage, die Lage und die Lage. Denn der Grundwert sink auf guten Standorten never ever.
Man sieht das hier laufend: EFH aus den 60ern bis 80ern werden abgerissen und durch Wohnblöcke ersetzt und zwar spätestens dann, wenn die Besitzer dort nicht mehr alleine leben können sondern ins Heim gehen oder in eine Wohnung.


Ach ja. Deine Quelle Zacki schreibt ja auch sinngemäß dass man eh nichts machen kann, weil alles zu teuer ist und jede Einzelmaßnahmen ineffizient.
 
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