NeusserGletscher
Jungfrau (4161m)
scratch schrieb:Viele Heizungsbauer haben noch zu wenig Erfahrung damit. Bei einer WP ist es essentiell, eine so korrekt wie mögliche Gebäudeheizlastberechnung zu machen und die Wärmepumpe den Bedingungen entsprechend korrekt auszulegen ("Machen wir nach Erfahrung, passt schon so"...Bivalenzpunkt? Scheiß drauf).
Mein Heizungsbauer musste unlängst ein Kupfer-Rohr an der Anlage mit der Elektrosäge trennen und meinte dann, Spülen sei nicht nötig, weil die Späne im Magnetit-Abscheider aufgefangen würden
scratch schrieb:Auch die Inbetriebnahme und korrekte Einstellung ist enorm wichtig und damit sind sehr viele Heizungsbauer noch überfordert. Hinzu kommt noch die richtige Auswahl an Heizkörpern, sofern keine Fußbodenheizung verbaut ist. Und dann wundert man sich, dass die Heizung nicht wirtschaftlich optimal ausgelegt ist und warum die Stromkosten stark ansteigen.
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Wenn die Ölheizung den Dienst einstellt (ist immerhin von 92), werden wir mit großer Wahrscheinlichkeit auf eine Wärmepumpe umstellen (weiß nur nicht von wem, weil unseren aktuellen Heizungsbauer traue ich das auch nicht zu).
Ich habe bereits eine Heizlastberechnung gemacht und mit dem Austausch von 5 Heizkörpern können wir dann auf eine Vorlauftemperaturen von 40°C bzw. 30°C für die FBH runtergehen. Das ist für aktuelle WP kein Thema mehr, die gehen ja zum Teil schon auf 55°C oder mehr (dafür müssten wir gar keine Heizkörper tauschen).
Genau so muss man es machen. Und die Strategie, dies vor dem Einbau einer WP zu tun, spart nebenbei auch schon vorher Heizkosten. 40° Vorlauf für eine FBH erscheint mir allerdings sehr hoch. Eine FBH sollte mit 30° auskommen. Hast Du eine Systemtrennung zwischen FBH, konventionellen HK und Kessel oder hängt alles an einem Kreis?
