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Die große Klima-Diskussion

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NeusserGletscher schrieb:
Der Kern der Aussage ist, dass der Rückgang des Primärenergieverbrauch ins D, der auf den Rückgang der industriellen Produktion zurück geht, weltweit mutmaßlich ein Nullsummenspiel ist, weil halt Zement, Dünger, Stahl, Aluminium an andere Standorten produziert wurden. Rückgang von CO2 hier => mutmaßlicher Anstieg CO2 wo anders. Was ist daran missverständlich?

Vermutlich ist der Anstieg andernorts sogar noch größer als die Abnahme in D. Wenn man Stahl, Zement usw. in D nicht mehr herstellt, weil den Unternehmen die Energie und Abgas-Sondersteuern zu teuer sind, aber dann D einfach mehr aus Indien, China usw. importiert, verursacht das nicht nur Transport-Co2, sondern es werden auch bei der Produktion die Standards von Indien/China usw. angewendet, die vermutlich mehr Co2 erlauben als die Produktion in D zuvor...
 
NeusserGletscher schrieb:
Vielleicht sehe ich ja wirklich alles nur viel zu negativ. Was hat sich denn für Dich seit Ende 2021 alles verbessert? Ich brauche fürs Wochendende unbedingt noch ein wenig positiven Input :wink:

Mach mal Digital-Detox und Medienabstinenz in der Natur.
 
Die Klimaerwärmung schreitet noch schneller vorwärts, als in den verschiedenen Szenarien vorausberechnet.

Bereits 2023 hat man die 1,5 Grad - Grenze gerissen; ursprünglich ging man davon aus, dass man erst 2040 die 1,5 Grad - Grenze reißen wird.

https://www.tagesschau.de/wissen/erderwaermung-copernicus-100.html

Die Diskussion um das Erreichen des 1,5 Grad-Ziels hat mittlerweile etwas von Loriot. Man hat die 1,5 Grad bereits erreicht und steigert den CO2-Ausstoß weiter. Das wäre ungefähr so, wie wenn man nach dem Schlusspfiff eines Fußballspiels sich auf den Weg ins Stadion machen würde, um sich das Spiel live anzusehen.

Auch 2024 ist bis jetzt mehr als 1,5 Grad zu warm.

Nach der Extrapolation wird die 2-Grad-Grenze nun vsl. bereits 2035 erreicht werden.

Aktuell ist die Vegetation ungefähr 3 - 6 Wochen voraus.

Vor 50 Jahren war die Apfelblüte Ende April / Anfang Mai.

2024 hat die Apfelblüte in einigen Regionen im südwestlichen Baden-Württemberg bereits begonnen. Wir schreiben den 17. März.
 
ThomasK schrieb:

Das kann man auch gut in Japan an dem Beginn der Kirschblüte beobachten. Wir mussten unseren Urlaub deswegen letztes Jahr vorverlegen.
https://www.spektrum.de/alias/bilder-der-woche/die-kirschbluete-beginnt-immer-frueher/2126442

Drum finde ich die derzeitigen Klimaziele viel zu knapp und naiv berechnet.
Man müsste eigentlich, wie bei allen anderen sicherheitskritischen Dingen im Leben auch, immer vom Worst-Case + Puffer ausgehen und nur die pessimistischste Vorhersage annehmen.

Aber so träge wie die Politik handelt wird es wahrscheinlich zukünftig so sein, dass man schon während man neue Gradziele aushandelt, diese bereits während der Ankündigung überschritten werden.
 
Bocky schrieb:
Aber so träge wie die Politik handelt wird es wahrscheinlich zukünftig so sein, dass man schon während man neue Gradziele aushandelt, diese bereits während der Ankündigung überschritten werden.

Träge ? ... und ich dachte wir werden gerade alle vom linksgrünen Maßnahmensturm der Umweltmafia und ihrer politischen Helfershelfer wirtschaftlich dahingerafft ... wie man sich irren kann ... :mrgreen:

Corona hat es doch gezeigt ... wir brauchen als Gesellschaft einfach Stapel von Särgen und mindestens zwei Familienmitglieder die elend im Krankenhaus ersticken ... vorher passiert da nicht viel. Bevor also nicht der erste ordentliche Tzunami die Elbharmonie wegfegt habe ich kaum Hoffnungen, das sich da viel mehr bewegt als heute ... und die aktuellen Maßnahmen in der EU & USA sind schnell einkassiert wenn Trump, LePen & Co. stärker werden sollten. Selbst Parteien der Mitte wie CDU & FDP bewegen sich bei diesen Thema ja eher an der Schwurbelgrenze zum Unerträglichen ...
 
Wooly schrieb:
Träge ? ... und ich dachte wir werden gerade alle vom linksgrünen Maßnahmensturm der Umweltmafia und ihrer politischen Helfershelfer wirtschaftlich dahingerafft ... wie man sich irren kann ... :mrgreen:

Die Grünen haben die völlig falschen Prämissen gesetzt.

Anstatt die Dinge umzusetzen, die gesellschaftlich verhältnismäßig einfach gewesen wären wie z.B. die Elektrifizierung des gesamten Bahnnetzes oder auch die Verlängerung der Laufzeiten der drei verbliebenden Atomkraftwerke, haben sie sich mit einem handwerklich völlig vermurksten Heizungsgesetz komplett ins Aus geschossen.

Abgesehen davon ist, wie ich schon schrieb, Krieg eine extrem effektive Methode, die Umwelt maximal zu zerstören und das Klima noch mehr aufzuheizen. Immer mehr Waffenlieferungen heizen die Kriege noch immer weiter an. Alleine bei der Waffenherstellung wird bereits extrem viel CO2 ausgestoßen; bei der Explosion werden ganze Landstriche kontaminiert und für Jahrzehnte werden Giftstoffe im Boden und im Grundwasser nachgewiesen werden.

Wer die Erderwärmung richtig mit einem Turbo beschleunigen will, macht alles richtig, indem er Kriege immer mehr verlängert und anheizt.

Es ist bezeichnend, dass gerade 2023 - ein Jahr nach Beginn des Ukraine-Russland-Krieges - die Erderwärmung noch mehr sprunghaft nach oben ging, als man vorher berechnet hatte. 2024 wird sich das fortsetzen.

Zweifelsohne ist die Klimaschutzpolitik Trumps katastrophal; 2025 könnte sich aber das Blatt in dem Fall partiell wenden. Trump, der momentan nach den Umfragen mit 312 : 226 Wahlmännern gegen Biden führt, wird die Ukraine fallen lassen, indem er den Geldhahn zudrehen wird und dann ist der Krieg dort sehr schnell vorbei und ein CO2-Turbo, der Ukraine-Russland-Krieg, abgestellt.

Fairerweise muss man aber zugeben, dass das Trump nicht aus Gründen des Klimaschutzes machen wird. Für ihn gilt "Amerika first" und da will er nicht amerikanische Steuergelder für etwas verschwenden wenn "zwei Länder, die 7000 Meilen von uns entfernt sind, sich um ein Stück Land streiten" (Trump). Stattdessen will er die 60 G$ einsetzten, um die Mauer an der Grenze zu Mexiko zu bauen. Zweifelsohne erzeugt der Mauerbau auch CO2, aber bei weitem nicht so viel wie der Ukraine-Russland-Krieg.

__________________

Aber wir müssen auch vor der eigenen Haustür kehren.

Schauen wir uns einmal ein paar Beispiele an.

Beispiel: Seegatterl (Reit im Winkel, Bayern).

Dort hat man den riesigen Parkplatz vor ein paar Jahren sogar noch ausgebaut, damit noch mehr Leute mit dem Auto anreisen.

Völlig irrsinnig ist es, den Leuten im Sommerhalbjahr zu erlauben mit dem Auto zur Winkelmoosalm zu fahren.

Hätte man Interesse, den CO2-Ausstoss zu reduzieren, dann würde man die Straße Seegatterl - Winkelmoosalm für den Straßenverkehr sperren und stattdessen die Seilbahn laufen lassen. Außerdem könnte man darüber nachdenken den riesigen Parkplatz Seegatterl zu 95 % abzubauen und zu renaturieren. Zwischen Reit im Winkel und Seegatterl könnte man eine EUB errichten und somit die Leute zwingen, nicht mit dem Auto anzureisen. Die Straße Reit im Winkel - Seegatterl wäre dann nur noch für den Durchgangsverkehr offen.

Oder schau dir den riesigen Parkplatz an den drei Zinnen an. Der helle Wahnsinn. Warum baut man keine Seilbahn?

Es wird jetzt einfach so sein, dass sich die Klimaerwärmung deutlich beschleunigen wird.

In München hatten im Februar die ganzen Straßencafes auf und die Leute saßen im Freien. Wir hatten Temperaturen von 14 - 15 Grad. Im Februar wohlgemerkt.

Erst letzte Woche wurde von der Bayerischen Staatsregierung der Bau einer Straßenbahn durch den Englischen Garten gestoppt. Dabei hätte die Straßenbahn keine neue Schneise geschlagen, sondern wäre auf einer bereits asphaltieren Straße gefahren. Vorgeschobener Grund: Denkmalschutz.

_________

Ich muss sagen, dass ich die ganzen Verträge und Vereinbarungen gar nicht mehr ernst nehme.

Es bleibt uns nichts anderes übrig, als sich an die Klimaerwärmung anzupassen.
 
ThomasK schrieb:
Die Grünen haben die völlig falschen Prämissen gesetzt.
Anstatt die Dinge umzusetzen, die gesellschaftlich verhältnismäßig einfach gewesen wären wie z.B. die Elektrifizierung des gesamten Bahnnetzes oder auch die Verlängerung der Laufzeiten der drei verbliebenden Atomkraftwerke, haben sie sich mit einem handwerklich völlig vermurksten Heizungsgesetz komplett ins Aus geschossen.

Sag ich ja, einerseits ist den Leuten die Regierung "zu träge", wenn dann ein Gesetz kommt das wirklich etwas bewegt (und deswegen auch etwas fordert, auch wenn die seltsamen Narrative das jetzt jeder seine Ölheizung sofort rausrupfen muss auch sehr sehr im Off waren ...) dann wird sofort gejammert ...

Elektrifizierung des Eisenbahnnetzes steht im Koalitionsvertrag der Ampel, nachdem viele Jahre nichts in die Richtung getan wurde, bis zum Jahr 2030 sollen mindestens 75 Prozent des Bundesschienennetzes über eine Oberleitung verfügen ... ja, könnte schneller gehen ... aber bestimmt nicht weil "die Grünen" da bremsen ....

ThomasK schrieb:
Abgesehen davon ist, wie ich schon schrieb, Krieg eine extrem effektive Methode, die Umwelt maximal zu zerstören und das Klima noch mehr aufzuheizen. Immer mehr Waffenlieferungen heizen die Kriege noch immer weiter an. Alleine bei der Waffenherstellung wird bereits extrem viel CO2 ausgestoßen; bei der Explosion werden ganze Landstriche kontaminiert und für Jahrzehnte werden Giftstoffe im Boden und im Grundwasser nachgewiesen werden.
Wer die Erderwärmung richtig mit einem Turbo beschleunigen will, macht alles richtig, indem er Kriege immer mehr verlängert und anheizt.
Es ist bezeichnend, dass gerade 2023 - ein Jahr nach Beginn des Ukraine-Russland-Krieges - die Erderwärmung noch mehr sprunghaft nach oben ging, als man vorher berechnet hatte. 2024 wird sich das fortsetzen.

Das ist natürlich ein nachhaltige und tolle Lösung, wir lassen Putin die Ukraine schlucken, dazu dann noch Polen, Lettland, Estland, Litauen, Moldavien und was er sonst noch so gerne hätte, und dann ist doch dem Klimawandel sehr geholfen. Das ist wirklich mal Logik mit Substanz und nachhaltiger Wirkung.


ThomasK schrieb:
Zweifelsohne ist die Klimaschutzpolitik Trumps katastrophal; 2025 könnte sich aber das Blatt in dem Fall partiell wenden. Trump, der momentan nach den Umfragen mit 312 : 226 Wahlmännern gegen Biden führt, wird die Ukraine fallen lassen, indem er den Geldhahn zudrehen wird und dann ist der Krieg dort sehr schnell vorbei und ein CO2-Turbo, der Ukraine-Russland-Krieg, abgestellt.
Fairerweise muss man aber zugeben, dass das Trump nicht aus Gründen des Klimaschutzes machen wird. Für ihn gilt "Amerika first" und da will er nicht amerikanische Steuergelder für etwas verschwenden wenn "zwei Länder, die 7000 Meilen von uns entfernt sind, sich um ein Stück Land streiten" (Trump). Stattdessen will er die 60 G$ einsetzten, um die Mauer an der Grenze zu Mexiko zu bauen. Zweifelsohne erzeugt der Mauerbau auch CO2, aber bei weitem nicht so viel wie der Ukraine-Russland-Krieg.

Klar, wenn die Nato auseinander bricht wird es natürlich noch viel geiler mit dem Klima. Heutzutage, wo eh jedes Land komplett autark existiert und keinerlei Beziehungen oder Abhängigkeiten zu anderen Ländern hat, ist das bestimmt eine gute Lösung. Dann werden wir auch nicht mehr von dem ekelhaften Atlantikwetter beeinflusst und können endlich ein Biodeutsches Leben ohne Beeinflussung von aussen durchziehen ... das wird so schön !!!
 
ThomasK schrieb:
Abgesehen davon ist, wie ich schon schrieb, Krieg eine extrem effektive Methode, die Umwelt maximal zu zerstören und das Klima noch mehr aufzuheizen. Immer mehr Waffenlieferungen heizen die Kriege noch immer weiter an. Alleine bei der Waffenherstellung wird bereits extrem viel CO2 ausgestoßen; bei der Explosion werden ganze Landstriche kontaminiert und für Jahrzehnte werden Giftstoffe im Boden und im Grundwasser nachgewiesen werden.

Wer die Erderwärmung richtig mit einem Turbo beschleunigen will, macht alles richtig, indem er Kriege immer mehr verlängert und anheizt.

Es ist bezeichnend, dass gerade 2023 - ein Jahr nach Beginn des Ukraine-Russland-Krieges - die Erderwärmung noch mehr sprunghaft nach oben ging, als man vorher berechnet hatte. 2024 wird sich das fortsetzen.
Was für eine abstruse These. Die wirtschaftliche Delle die der Ukraine Krieg der Welt gebracht hat übersteigt die unmittelbaren CO2 Emissionen durch den Krieg bei weitem. Außerdem setzt Europa dank Russlands imperialistische Politik auf Energiepolitische Autarkie was zu einem Ausbau der Erneuerbaren führt. So zynisch es klingen mag, der Krieg hat dem Klimaschutz eher genutzt als geschadet.
 
Wooly schrieb:
Sag ich ja, einerseits ist den Leuten die Regierung "zu träge", wenn dann ein Gesetz kommt das wirklich etwas bewegt (und deswegen auch etwas fordert, auch wenn die seltsamen Narrative das jetzt jeder seine Ölheizung sofort rausrupfen muss auch sehr sehr im Off waren ...) dann wird sofort gejammert ...

Deine Rhetorik zeigt einmal mehr, dass Du die Kritik an dem Heizungsgesetz gar nicht verstehen willst.
 
NeusserGletscher schrieb:
Deine Rhetorik zeigt einmal mehr, dass Du die Kritik an dem Heizungsgesetz gar nicht verstehen willst.

Ich kann die Kritik in einigen Punkten durchaus verstehen. Allerdings sind berechtigte Kritik und kindisches Geplärre weil "die Grünen dem kleinen Mann die Heizung wegnehmen wollen" durchaus ein Unterschied. Und mit Verlaub, viele Post gerade hier im Forum unterfliegen noch jegliches Bildzeitungs-Niveau. So kann man vielleicht über Auswärtstrikots diskutieren, aber nicht über Politik ....
 
Wooly schrieb:
Ich kann die Kritik in einigen Punkten durchaus verstehen. Allerdings sind berechtigte Kritik und kindisches Geplärre weil "die Grünen dem kleinen Mann die Heizung wegnehmen wollen" durchaus ein Unterschied. Und mit Verlaub, viele Post gerade hier im Forum unterfliegen noch jegliches Bildzeitungs-Niveau. So kann man vielleicht über Auswärtstrikots diskutieren, aber nicht über Politik ....

Zunächst einmal galt letztes Jahr nach der Fassung des GEG von 2020 entsprechend §72:

[url=https://geg-info.de/geg/072_§_betriebsverbot_heizkessel_oelheizungen.htm schrieb:
GEG in der Fassung von 2020[/url]"](1) Eigentümer von Gebäuden dürfen ihre Heizkessel, die mit einem flüssigen oder gasförmigen Brennstoff beschickt werden und vor dem 1. Januar 1991 eingebaut oder aufgestellt worden sind, nicht mehr betreiben.

(2) Eigentümer von Gebäuden dürfen ihre Heizkessel, die mit einem flüssigen oder gasförmigen Brennstoff beschickt werden und ab dem 1. Januar 1991 eingebaut oder aufgestellt worden sind, nach Ablauf von 30 Jahren nach Einbau oder Aufstellung nicht mehr betreiben.

Der Zwang, alte Heizungen zu erneuern, ergab sich also schon aus der Fassung des GEG von 2020. Maßgeblich dafür ist die sog. "Feuerstättenschau ". Wenn der Schornsteinfeger feststellt, dass Dein Kessel zu alt ist, dann hast Du noch 3 Jahre bis zum nächsten Termin Zeit, den alten Kessel zu erneuern. So hat es mir jedenfalls mein Schornsteinfeger erzählt.

Nach dem GEG in der Fassung von 2020 war es aber noch möglich, ohne größere Umrüstung eine neue Gasheizung oder bis Ende 2025 auch eine neue Ölheizung einzubauen. Was halt die kostengünstigste Variante ist, wenn keine neuen Versorgunsgleitungen gelegt werden müssen und sonst keine Änderungen am Gebäude erforderlich sind. Und nach meiner Einschätzung ist dies auch eine der wenigen Maßnahmen, die sich sogar ohne Förderung innerhalb von 10 Jahren amortisieren. Wesentlich länger halten die neuen Kessel vermutlich eh nicht, ich halte es jedenfalls für ausgeschlossen, dass die modernen Kessel noch 40 Betriebsjahre und mehr erreichen. Die sind einfach zu empfindlich und die Hersteller gehen auch schon dazu über, nach 30 Jahren keine Ersatzteile mehr anzubieten.

Mit der ursprünglichen (durchgestochenen) Fassung des Wärmepumpengesetzes von Anfang März 2023 hätte es nach meinem Verständnis kaum noch Möglichkeiten gegeben, hier weiter eine Gas- oder Ölheizung zu betreiben. Der erste Entwurf war so geschrieben, dass es faktisch am Ende immer auf den Einbau einer WP hinaus laufen würde.

Für einige Hausbesitzer wäre dies auf ein Verbot ihrer Heizung hinaus gelaufen, welches Investitionen im satten 5-stelligen Euro-Bereich nach sich gezogen hätte.

Lagen alle, die dies auch so gesehen haben, auf

Bildzeitungsniveau
oder ist Deine Faktenbasis lückenhaft?
 
NeusserGletscher schrieb:
Bildzeitungsniveau
oder ist Deine Faktenbasis lückenhaft?

Nein weil ich vollkommen einverstanden damit bin, daß man bei einer kompletten Heizungserneuerung demnächst einfach keine Gas oder Ölheizung einbauen darf. Wer eine hat kann sie laufenlassen, wer einen Schaden hat darf reparieren, aber wenn neu dann auch zum Großteil sinnvoll ... genauso wie Neuzulassungen von Autos, Solar auf dem Hausdach, Dämmung bei Neubauten etc. .... ja, es mag teurer sein, und der Staat muss für Zuschüsse mehr Geld in die Hand nehmen, aber wir müssen endlich mal anfangen, wenn wir wirklich etwas erreichen wollen, und wie man an den neusten Zahlen sieht passiert ja auch etwas.

Die Regierung wurde von mir und vielen anderen gewählt, damit endlich mal diese Schnarcherei in Bezug auf Klimawandel & Umweltschutz vorbei ist, und damit endlich mal was passiert. Meine Kritik ist viel mehr, das die Kommunikation teilweise jammervoll war, und sich die Parteien doch sehr oft nicht auf eine Linie einigen konnten ... wenn eine Partei ständig gegen die eigenen Koalitionsbeschlüsse opponiert, und eine andere im Tiefschlaf verharrt, passiert halt nicht viel ...
 
Zum Glück sind in ca. 1,5 Jahren schon wieder Wahlen und dann wird hoffentlich mal Politik gemacht von Leuten die etwas davon verstehen.
Wer das rumgeeiere und rumgestammele von Lars Klingbeil gestern Abend in der ARD gehört hat, der konnte nur zu dem Schluss kommen, dass von der aktuellen Regierung nichts mehr zu erwarten ist.
Wer die Probleme des Landes nicht ansatzweise erkennt, kann sie auch nicht lösen (Rente, Zuwanderung, ökonomische Entwicklung etc.)...
 
Mt. Cervino schrieb:
Zum Glück sind in ca. 1,5 Jahren schon wieder Wahlen und dann wird hoffentlich mal Politik gemacht von Leuten die etwas davon verstehen.
Wer das rumgeeiere und rumgestammele von Lars Klingbeil gestern Abend in der ARD gehört hat, der konnte nur zu dem Schluss kommen, dass von der aktuellen Regierung nichts mehr zu erwarten ist.
Wer die Probleme des Landes nicht ansatzweise erkennt, kann sie auch nicht lösen (Rente, Zuwanderung, ökonomische Entwicklung etc.)...

Dein Vertrauen in die Anderen (wer immer das auch sein mag), ist schon sehr groß. Wieso sind die Probleme auch von den Anderen in der Vergangenheit nicht gelöst worden. Neu sind die Themen nicht. Wer ist überhaupt in der Lage, in D etwas zu bewegen? :?:
 
spinne08 schrieb:
Dein Vertrauen in die Anderen (wer immer das auch sein mag), ist schon sehr groß. Wieso sind die Probleme auch von den Anderen in der Vergangenheit nicht gelöst worden. Neu sind die Themen nicht. Wer ist überhaupt in der Lage, in D etwas zu bewegen? :?:
Ist doch klar, wenn die Grünen nicht immer alles verhindern würden, dann könnten die anderen endlich auch das umsetzen was notwendig ist. Die Grünen Verhindern etwa schon seit 40 Jahren eine Rentenreform! Mindestens!


ThomasK schrieb:
Die Grünen haben die völlig falschen Prämissen gesetzt.
Anstatt die Dinge umzusetzen, die gesellschaftlich verhältnismäßig einfach gewesen wären wie z.B. die Elektrifizierung des gesamten Bahnnetzes oder auch die Verlängerung der Laufzeiten der drei verbliebenden Atomkraftwerke [....]

Ich dachte wirklich ich hätte hier schon alles gelesen. Ich hätte nicht gedacht, dass man da nochmal einen drauf setzen kann. Herzlichen Glückwunsch!

Generell, diese "Diskussion" hier ist ja wirklich sehr erheiternd. Fragt sich nur, wie sinnvoll das ganze ist - auch für das gesamte Forum. In jedem Fall steigen und sinken die Beitragszahlen des gesamten Forums mit der Aktivität in diesem Topic. Ob der Kurs "alles ist erlaubt" wie hier im AF oder der Kurs "problematische Themen schweigen wir einfach weg", wie bei den Fans, der bessere ist - das wird sich wohl noch zeigen.
 
noisi schrieb:
Die Grünen Verhindern etwa schon seit 40 Jahren eine Rentenreform! Mindestens!

noisi schrieb:
Generell, diese "Diskussion" hier ist ja wirklich sehr erheiternd. Fragt sich nur, wie sinnvoll das ganze ist - auch für das gesamte Forum. In jedem Fall steigen und sinken die Beitragszahlen des gesamten Forums mit der Aktivität in diesem Topic. Ob der Kurs "alles ist erlaubt" wie hier im AF oder der Kurs "problematische Themen schweigen wir einfach weg", wie bei den Fans, der bessere ist - das wird sich wohl noch zeigen.

Also die Alpinfans hatten auch schon ihre politischen Diskussionen ... die laufen da aber sanfter ab, weil die meisten fröhlichen Wutbürger hier in ihrem originären Biotop geblieben sind ... aber klar, wenn ich neu in einem Forum wäre, und gleich in einem Thread über Klima hintereinander Beiträge von Gletscher, Skifam, Cervino, j-d-s & Co. lesen würde wäre ich auch ganz schnell wieder raus ... unser schönes Wetterorakel schient ja auch schon resigniert zu haben ....
 
Seid doch nicht so empfindlich, es will euch doch niemand etwas Böses... :wink:
Es stehen sich einfach Meinungen gegenüber bei einem interessanten Thema.
Früher nannte man das Diskussion, Diskurs, Debatte oder was auch immer. Heute ist es das Ende der Demokratie und das Ende der Welt wenn nicht alle der gleichen Meinung folgen...
 
noisi schrieb:
spinne08 schrieb:
Dein Vertrauen in die Anderen (wer immer das auch sein mag), ist schon sehr groß. Wieso sind die Probleme auch von den Anderen in der Vergangenheit nicht gelöst worden. Neu sind die Themen nicht. Wer ist überhaupt in der Lage, in D etwas zu bewegen? :?:
Ist doch klar, wenn die Grünen nicht immer alles verhindern würden, dann könnten die anderen endlich auch das umsetzen was notwendig ist. Die Grünen Verhindern etwa schon seit 40 Jahren

Demnach sind die Grünen seit 40 Jahren in allen Regierungen vertreten gewesen. Danke für die Nachhilfe in Geschichte. Da habe ich wohl einige Jahrzehnte verpasst :roll:
 
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