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Die große Klima-Diskussion

Status
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Sollte die USA als einer der maßgeblichen Co2 - Emittenten wie von der Trumpadministration rausposaunt, tatsächlich erneut aus der Klimawendepolitik aussteigen ist die Geschichte sowieso gegessen. Die einzige Möglichkeit dies noch zu verhindern wären weltweite kompensative Importabgaben auf amerikanische Produkte oder solche mit USA - Wertschöpfung die Trump vielleicht noch zum Umdenken brächten - dies halte ich aber für nicht realisierbar. Diese müssten dann auch so hoch sein das damit der von den USA durch ihre zukünftige Politik verursachte Anteil an den Folgekosten der Erderwärmung im Inland komplett abgegolten werden könnten.
 
O-Ton Putin BRICS:
............Wir sind diejenigen die vom Klimawandel getroffen sind . ganze Industrien wuden auf Permafrost gebaut, der jetzt abschmilzt. wir wissen nicht an was das liegt. ............



Die Grünen/Merkel verheizen die monetären Resourcen für marginale Effekte.
 
Ja, das ist so aber was willst du machen?

Ob die USA aussteigen oder nicht, wird nichts daran ändern, dass sie bisher schon nicht sehr viel gemacht haben. Die Frage ist, ob's nun noch mal deutlich schlimmer wird, wegen "Drill, Baby, drill".
Der globale Verbrauch von Kohlenwasserstoffen steigt seit Jahrzehnten konstant an.
 
Pancho schrieb:
Leider wird sich erst etwas ändern, wenn die Folgen für die Einzelnen tatsächlich noch viel deutlicher spürbar werden.

https://www.tagesschau.de/ausland/uswahl/klima-einfluss-uswahl-100.html

Bis dahin geht es erstmal mit Vollgas weiter gegen die Wand…

Zitat aus dem verlinkten Artikel:

[url=https://www.tagesschau.de/ausland/uswahl/klima-einfluss-uswahl-100.html schrieb:
tagesschau.de[/url]"]Doch zur Wahrheit gehört, dass auch unter Biden und Harris Rekordmengen an Öl gefördert wurden. Als Präsidentschaftskandidatin hält die 60-Jährige - wohl aus wahltaktischen Gründen - außerdem an Fracking fest, einer umstrittenen Methode, um Erdöl und Erdgas zu fördern.

Der Boom mit Fracking von Öl und Gas begann in den USA zwar 2008, also am Ende der Amtszeit von George W. Bush, aber so richtig los ging es erst unter Barack Obama mit Joe Biden als Vize.

Um 2010 herum nahm dann auch der Ausbau von Windenergie und in bescheidenem Umfang auch der Ausbau von PV zu.
 
Ich weiß was da drin steht - alles richtig.
Schlimmer geht immer - und das kommt halt jetzt.

Das Schlimme ist, dass diese Strategie egoistisch jetzt auf Kosten der Zukunft wirtschaftlich jetzt in der Gegenwart einen Vorteil im Wettbewerb bietet, und zum Nachahmen zwingen wird.

Mag einen fast 80-jährigen Egomanen nicht mehr jucken.

Da fällt mir das hier wieder ein:
https://youtu.be/IIpbgWyPsWQ

Wir sind am Punkt, an dem das Spiel scheitert. Leider…

Dass es seit Jahrzehnten in die falsche Richtung läuft in den USA (oder nicht entschieden genug in die Richtige), dort mehr hätte passieren sollen und müssen, ist richtig und verschärft die Situation zusätzlich, die wir jetzt mit Trump haben.
 
Wenn's nicht so tragisch wäre, müßte man zynischerweise kommentieren "bestellt - geliefert"
Wahlergebnis Valencia

https://en.wikipedia.org/wiki/2023_Valencian_regional_election

als Folge davon

https://www.derstandard.at/story/3000000243160/das-unwetter-in-spanien-belegt-ideologie-toetet
Die konservative Regionalregierung in Valencia hat ein Amt, das Katastrophenhilfe leisten sollte, wegen "Unsinnigkeit" geschlossen. Das hat auch mit einer Verleugnung der Klimakrise zu tun, die nun Leben kostet

Nichts anderes kann man von blaunen Parteien erwarten, ist ja in NÖ nicht viel anders, der blaue Landesrat, zuständig für Katastrophenschutz, war ein gaanz, gaanz kleines stilles Mäuschen, als Handeln gefragt war.
Aber davor groß die Klappe in einem Krone Interview aufreissen und über, klar, Wien und die Ausländer schimpfen

und nun geht das "Wahlvolk" auf die Straße - warum muss immer was Schlimmes passieren, bevor Otto Normalverbraucher aufwacht?!
Versteh ich nicht...

Kleine Zeitung Steiermark 11 Nov 2024
Spaniens Volksseele kocht weiter
Nach der Flutkatastrophe in Spanien halten Proteste gegen das desaströse Management der Katastrophe an. Offenbar wusste man nicht, wie man alle Bürger per SMS vorwarnen kann.

Erst kam die verheerende Regen- und Schlammflut, dann die Flut der Empörung.
Weit mehr als 100.000 Menschen protestierten am Wochenende in der spanischen Katastrophenregion Valencia gegen die verantwortlichen Politiker, denen vorgeworfen wird, die Bevölkerung zunächst nicht vor dem Hochwasser gewarnt und später auch keine ausreichende Hilfe geschickt zu haben. Bei der Jahrhundertflut am 29. Oktober starben über 220 Menschen.

„Rücktritt, Rücktritt!”, riefen die Menschen. „Ihr seid Mörder!” Und: „Warum habt ihr uns nicht gewarnt?”
Der Zorn richtet sich vor allem gegen die konservative Regierung der Urlaubsregion Valencia.
Ihr wird vorgehalten, erst zwölf Stunden nach Beginn der sintflutartigen Regenfälle die Bevölkerung aufgefordert zu haben, ihre Häuser nicht zu verlassen und nicht Auto zu fahren.
Zu dieser Zeit stand vielen Menschen das Wasser bereits bis zum Hals, viele Ortschaften waren schon überschwemmt und Hunderte von Autos waren im Wasser versunken.

Inzwischen weiß man, warum es so lange dauerte, bis die politische Führung am Tag der Katastrophe reagierte, die am Morgen des 29. Oktobers begann: Die für den regionalen Katastrophenschutz zuständige Innenministerin Salomé Pradas wusste nicht, dass man über alle Handys eine Warnmeldung an die Bürger verschicken kann.
Ihr Chef, der regionale Ministerpräsident Carlos Mazón, verbrachte den Katastrophentag bei einem langen „Arbeitsessen”, wie er es nannte – und zwar mit einer hübschen Journalistin.

Auch der sozialdemokratische Premier Pedro Sánchez musste sich heftige Kritik gefallen lassen. Vor allem, weil er trotz offensichtlicher Inkompetenz und Überforderung der valencianischen Regionalregierung nicht den nationalen Notstand ausrief.
Damit hätte die spanische Staatsregierung automatisch das Kommando bei der Katastrophenbewältigung übernommen. Sánchez hatte zwar 20.000 Soldaten und Polizisten als Helfer geschickt und finanzielle Hilfe zugesagt, die Koordination des Einsatzes aber der Regionalregierung überlassen.
 
jo26861 schrieb:
Die Grünen/Merkel verheizen die monetären Resourcen für marginale Effekte.
Bitte drücke dich korrekt aus:

Die Grünen / SPD / FDP / CSDU / Linken (hab' ich wen vergessen?) verheizen die monetären Ressourcen für negative Effekte.

Negativ, weil jeder einzelne Arbeitsplatz, welcher bei uns abgebaut und dessen Produkt / Produktion in andere Länder verlagert wird, keine so hohen Umweltstandards wie in Deutschland einhalten muss.

Im globalen Gesamtergebnis (und nur das ist entscheidend) wird ergo MEHR Co2 verbraucht, wenn bei uns Arbeitsplätze aufgrund irrsinniger Vorgaben abgebaut und anderswo das jeweilige Produkt produziert wird. Es ist für Deutschland eine Loose-Loose Strategie, die das Habeck mit "die sind nicht Pleite, die hören auf zu produzieren" in Kindergartenlogik korrekt beschrieben hat.
 
Vortrag: Über die Bedeutung der Polkappen für den Klimawandel





Zeitbedarf: 43:15 Minuten

Ab Minute 31:50 wird gezeigt, wie bei der Förderung von Kohle und Erdgas zusätzlich Methan in die Atmosphäre gelangt. Und wie Forscher dies sichtbar machen. Bei der Kohleförderung unter Tage und bei der Erdgasförderung gibt es technische Lösungen, um diese Emissionen zu reduzieren.
 
Heute morgen im Science Talk auf 3Sat mit Marco Wehr.

Thema war Komplexität, u.a. hybride Komplexitäten, bei denen natürliche, nicht vorhersehbare Ereignisse wie Erdbeben oder Vulkanausbrüche auf eine komplexe, menschengemachte Infrastruktur treffen. Es gäbe neuere Untersuchungen, u.a. von Michael Sigl von der Universität Bern, nach denen die Wahrscheinlichkeit eines Ausbruchs eines Supervulkans in den nächsten 30 Jahren bei 6% läge. Zum Vergleich, die Wahrscheinlichkeit, mit zwei Würfen nacheinander zwei Sechsen zu würfeln, liegt bei 3%. Ein Jahr ohne Sommer wie nach dem Ausbruch des indonesischen Supervulkans Tambora im April 1815 hätte dann für unsere Infrastruktur verheerende Folgen. Eine Verdunkelung, wie sie von Chronisten früherer Vulkanausbrüche berichtet wird, bei denen die Sonne nur noch mit der Intensität des Mondes durchscheinen würde, könnte eine rein auf Wind und Solar basierende Energieerzeugung zum Erliegen bringen.

Das wäre dann so etwas wie der Super-GAU der Solarenergie.

So viel zur Behauptung: Die Sonne sei unsere größte und verlässlichste Energiequelle

Es bleibt schwierig. Die einfache Lösung, wie uns die Protagonisten der Energiewende seit 25 Jahren weißmachen wollen, gibt es nicht. Sie ist eine Illusion.
 
Was machen wir dann erst bei einem Asteroideneinschlag?
 
NeusserGletscher schrieb:
So viel zur Behauptung: Die Sonne sei unsere größte und verlässlichste Energiequelle...
Die Sonne ist streng genommen, die einzige Energiequelle, die wir haben. Bzw. die Sterne, die zu Supernovae wurden, in denen die Elemente gebildet wurden, aus denen unser Planetensystem entstanden ist....

Deine Logik wird aber immer cruder: weil es möglicherweise irgendwann einen Supervulkanausbruch geben könnte, sollen wie ein anderes (welches?) Energiesystem aufziehen?
 
TONI_B schrieb:
NeusserGletscher schrieb:
So viel zur Behauptung: Die Sonne sei unsere größte und verlässlichste Energiequelle...
Die Sonne ist streng genommen, die einzige Energiequelle, die wir haben. Bzw. die Sterne, die zu Supernovae wurden, in denen die Elemente gebildet wurden, aus denen unser Planetensystem entstanden ist....

Deine Logik wird aber immer cruder: weil es möglicherweise irgendwann einen Supervulkanausbruch geben könnte, sollen wie ein anderes (welches?) Energiesystem aufziehen?

Ein Atomkraftwerk in der Nähe eines solchen Vulkanausbruchs wäre vermutlich auch nicht sonderlich hilfreich...
 
TONI_B schrieb:
NeusserGletscher schrieb:
So viel zur Behauptung: Die Sonne sei unsere größte und verlässlichste Energiequelle...
[...]
Deine Logik wird aber immer cruder: weil es möglicherweise irgendwann einen Supervulkanausbruch geben könnte, sollen wie ein anderes (welches?) Energiesystem aufziehen?

Es ist nicht meine Logik, ich habe lediglich in einer Zusammenfassung den Inhalt der Sendung wiedergegeben.

Was daran krude sein soll, weißt Du offenbar besser als ich. Immer getreu dem Motto, was man argumentativ nicht widerlegen kann, erledigen wir durch persönliche Angriffe.
 
Noch etwas zur Sache:

Dänemark erzeugte in 2023 bei einer installierten Windkraft-Leistung von 7,3 GW ganze 19 TWh an elektrischer Energie. Also 2,6 TWh pro installiertem GW Nennleistung.
Deutschland erzeugt 137 TWh aus 61 GW installierter Leistung, also 2,45 TWh pro installiertem GW Nennleistung.

Hätte ich nicht gedacht. Offenbar hat man in Deutschland die Standorte sorgfältig ausgewählt.
 
TONI_B schrieb:
NeusserGletscher schrieb:
So viel zur Behauptung: Die Sonne sei unsere größte und verlässlichste Energiequelle...
Die Sonne ist streng genommen, die einzige Energiequelle, die wir haben. Bzw. die Sterne, die zu Supernovae wurden, in denen die Elemente gebildet wurden, aus denen unser Planetensystem entstanden ist....

Deine Logik wird aber immer cruder: weil es möglicherweise irgendwann einen Supervulkanausbruch geben könnte, sollen wie ein anderes (welches?) Energiesystem aufziehen?
Deine "Logik" hingegen ist erst gar keine, weil alles was in deine Ideologie nicht rein passt einfach negiert und weggebissen wird.
 
Was "beisse" ich weg? Ich habe eine Frage gestellt, wie er sich ein Energiesystem vorstellt, dass die Menschheit mit Energie versorgen kann!

Oder meinst du mit meiner "Ideologie" die physikalischen Tatsachen, woher alle Energie auf der Erde kommt?

Dann solltest du dich mehr mit Physik und Kosmologie (dort im Speziellen mit der Primordialen und der Stellaren Nukleosynthese) beschäftigen und nicht irgendwelchen obskuren Verschwörungstheorien nachlaufen...
 
biofleisch schrieb:
Im globalen Gesamtergebnis (und nur das ist entscheidend) wird ergo MEHR Co2 verbraucht, wenn bei uns Arbeitsplätze aufgrund irrsinniger Vorgaben abgebaut und anderswo das jeweilige Produkt produziert wird. Es ist für Deutschland eine Loose-Loose Strategie, die das Habeck mit "die sind nicht Pleite, die hören auf zu produzieren" in Kindergartenlogik korrekt beschrieben hat.

Auch wenn Habeck und Co. die Ideologie auf die Spitze treiben, das ist ja nicht erst seit gestern so, ganz im Gegenteil, dieses Greenwashing wird schon betrieben seit ich denken kann, in den 80er und 90er Jahren hat man unter den damaligen Regierungen unsere damals schon veralteten und dreckigen Eisen- und Stahlwerke in großem Stil abgebaut, in Container gepackt, nach China verkauft und da wieder aufgebaut. Damals war ja schon klar wohin die Reise mit der Schwerindustrie geht. Und da qualmen sie noch heute. Was man nicht losgeworden ist weil selbst die Chinesen das Geraffel damals nicht haben wollten hat man als Unesco Weltkulturerbe unter Denkmalschutz stellen lassen weil die Areale auf Jahrhunderte vollkommen verseucht sind und die Sanierung kein Mensch bezahlen könnte (siehe die Völklinger Hütte hier im Saarland). Aber Deutschland kann sich auf die Schultern klopfen dass seine Schadstoffemissionen so schön runtergegangen sind.
Ich kann nur immer wieder feststellen, die Politik, besonders die der Grünen, ist weder im Sinne der Bevölkerung noch im Sinne der Umwelt. Auch das war schon immer so, in mehr oder weniger großem Umfang. Wenn das anders wäre hätten wir zum Beispiel nie verbleites Benzin oder FCKW gehabt, das wurde nur durch Lobbyarbeit der Industrie eingeführt. Dass es ohne geht sehen wir ja. Nee, im Gegenteil, man tut auch heute noch alles um flourierte hoch potente Treibhausgase in Form von Kältemittel im Markt zu halten obwohl es schon seit Jahrzehnten komplett ohne geht. Und ein Wirtschaftsminister der mir meine Ölheizung verbieten will die im Jahr 1200 Liter Öl braucht, selber aber für 200 Kilometer mit dem Jet zu einem Fußballspiel fliegt fördert bei mir wirklich kein Umdenken. Diese Augenwischerei auf breiter Front bringt uns jedenfalls bestimmt nicht weiter.
 
Spezialwidde schrieb:
Und ein Wirtschaftsminister der mir meine Ölheizung verbieten will die im Jahr 1200 Liter Öl braucht, selber aber für 200 Kilometer mit dem Jet zu einem Fußballspiel fliegt fördert bei mir wirklich kein Umdenken. Diese Augenwischerei auf breiter Front bringt uns jedenfalls bestimmt nicht weiter.

wenn er die Schiffe die mit Schweröl fahren und in EU anlanden wollen verbieten würde wäre mehr erreicht...........
also Schiffe mit Batterietechnik und Solarpanels :lol:

aber da Untertanen keine Lobby haben ist es leichter die zu zerquetschen.

Die Lösung für die nächsten Hunderte Jahre sind modulare Reaktoren. es gibt einfach zu viele Baustellen die nicht Solarpanel Wasserkraft oder Windkraft kompatibel sind.
 
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